... der Takahēnachwuchs dagegen sieht wirklich
sehr seltsam aus. Stand 2023 gibt es insgesamt noch etwa 500 dieser Vögel.
Zoolandia, Neuseeland, Januar 2019
Diese Bilder sind in Zoolandia, einem sehr großen Freiluftzoo oder -park in der Nähe von Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, entstanden. Die Takahēs gehörten zu den wenigen Tieren dort, die sich wegen einiger Gatter nicht völlig frei bewegen konnten, auch wenn sie einen weitläufigen Bereich für sich hatten. Damit sollten nicht sie eingesperrt, sondern umgekehrt die Besucher ausgesperrt werden, damit die Kükenaufzucht ungestört verlief. Wenn das Küken etwas älter war, wurden die Gatter wieder entfernt, so dass den Tieren der gesamte Parkbereich offen stand.
Ich hatte das große Glück, dass sich die in dieser Zeit normalerweise nicht zu sehenden Takahēs gerade in der Nähe der Absperrung herumtrieben.
An dieser Stelle hole ich etwas aus (Sorry!): ALLE Vogelschutzgebiete in Neuseeland, so auch Zoolandia, sind von einem hohen und tief in die Erde eingegrabenen Zaun umgeben. Neuseeländische Vögel hatten ursprünglich keine natürlichen Feinde. Das einzige in diesem Land beheimatete Säugetier ist nämlich ...
...
(möchte jemand mitraten?) ...
...
... der Delphin

. Daher sind viele Vogelarten hier Bodenbrüter. Über die Jahrhunderte schleppten Menschen aber Ratten, Marder usw. ein, was für die Bodenbrüter verheerend war. Gottseidank gibt es im Land nun viel dieser Vogelschutzbereiche. Außerhalb davon haben Bodenbrüter kaum eine Chance.
Genug damit für heute.