nach D750 kommt D9300 / D400?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Von der Durchgängigkeit der Produktkette über Kamera zur Software bis zum fertigen Bild, hat Nikon meiner Meinung nach einen Bruch in der Kette.
UND das ist bei mir aktuell ein Showstopper im Bezug auf neue Kamera von Nikon.

Nenne mir einen Kamerahersteller, der einen anwenderfreundlichen und sinnvoll einsetzbaren raw-Konverter liefert. Canon tut's auch nicht, Sony schon gleich gar nicht. Das sind alles Krücken.
Alternativen gibts doch genug.
 
Kommentar
Bei der Kamera wird über Labortests, minimalste Nuancen und was weiss ich diskutiert und dann soll ich einen Raw-Konverter einsetzen, welcher das propärtiere Raw-Format von Nikon "ausraten" soll ?

Was machen eigentlich Leute die mit Kameras von anderen Herstellern fotografieren, die nie NX2 benutzen konnten, wenn LR, Capture One und all die anderen grottigen Converter nur Zufallsergebnisse durch raten und schaetzen erzeugen?

Da kann ja eigentlich nur Pixelbrei bei herauskommen, wenn man keine Nikon hat.
 
Kommentar
und wie hoch ist der Anteil derjenigen, welche nur in jpg aufnehmen ?
Frei nach dem Motto:
die Hardware soll 100% liefern, was man dann anschließend daraus macht ist etwas anderes. Aber sie könnte ja 100%.
 
Kommentar
... wo Nikon doch weder die Filme, noch die Chemikalien oder Papiere liefern konnte... :eek:

wenn Nikon seine eigenen Filme mit einer geheimen Rezeptur auf dem Träger zur Voraussetzung gemacht hätte, welche eine besondere Behandlung bei der Entwicklung notwendig macht, wären wir auf dem gleichen Stand wie heute.
Der Vergleich hinkt, da früher von Nikon kein propertiärer Film auf den Markt gebracht wurde, sie aber heute das Format nicht veröffentlichen.
 
Kommentar
Hallo,

Bei der Kamera wird über Labortests, minimalste Nuancen und was weiss ich diskutiert und dann soll ich einen Raw-Konverter einsetzen, welcher das propärtiere Raw-Format von Nikon "ausraten" soll ?
Von der Durchgängigkeit der Produktkette über Kamera zur Software bis zum fertigen Bild, hat Nikon meiner Meinung nach einen Bruch in der Kette.
UND das ist bei mir aktuell ein Showstopper im Bezug auf neue Kamera von Nikon.
nach meiner Ansicht hast Du eine völlig falsche Vorstellung von den NEF-Files. Das RAW-Format jedes Herstellers ist proprierär. Das NEF-Format wurde schon vor über 10 Jahren entschlüsselt. Es zu interpretieren ist heute kein Geheimnis mehr. Lediglich die kamerainternen Einstellungen behält sich Nikon vor, mit den eigenen Programmen als Preset für die Konvertierung in ein RGB-Format berücksichtigen zu können. Aber mal ehrlich: Wer braucht das überhaupt? Ob man nun den Weißabgleich manuell bzw. automatisch in der Kamera macht, oder im Konverter ... also mir ist da der Konverter lieber. Für die Interpretation der Senselwerte haben (behaupte ich jetzt einfach mal) Firmen wie etwa Adobe erheblich mehr Erfahrungen. Und Nikon entwickelte CNX ja nicht selbst, sondern ließ dies von einem Dienstleister erledigen. Ich versuche in meinem Workflow immer diejenigen Komponenten zu benutzen, die mir am meisten nutzen. Und die Software einer Firma, die sich mit optischen und feinmechanischen Produkten einen Namen gemacht hat, gehört nicht dazu. Ich denke, Du läufst da einem Phantom hinterher.

Ciao
HaPe
 
Kommentar
Naja, das läßt sich beantworten. Marktanteile, Preisentwicklung bei den FX Sensoren im Vgl. zu DX, doppelte Entwicklung von Objektiven etc. Erwartete Marktpotentiale. Gründe kann es hier mannigfaltige geben.

Es gibt natürlich viele Gründe, aber die Schlussfolgerungen sind dann nicht so eindeutig. Ansonsten würde Nikon wohl kaum so sehr auf FX setzen und Canon eine Crop-Sport-Wildlife-Kamera herausbringen.

Zwar werden FX Sensoren immer günstiger, nur wird es auf absehbare Zeit weiterhin DX Sensoren geben. Alleine um den Einstieg in die Fotografie zu erleichtern.
Von dem her würde es für Nikon wohl auch reichen, den guten DX Sensor der D7100 leicht für eine D400 zu modifizieren (so wie es bei den FX Sensoren auch immer wieder passiert).
Objektive für DX werden so oder so neue entwickelt, eben auch um den Einsteigermarkt zu bedienen. Wobei dies für einen Besitzer eine D400 vielleicht gar nicht so relevant wäre, da jemand der die Möglichkeiten solch einer Kamera auch ausnutzen kann, durchaus FX Objektive verwendet.

Aktuell habe ich den Eindruck, das Canon und Nikon sehr unterschiedliche Strategien fahren. Nikon setzt sehr stark auf FX und Canon hat noch immer keine "richtige" Konkurenz zur D810/D800. Dafür hat jetzt Canon eine DX Sportkamera herausgebracht. Die Frage ist dann einfach, was kommt langfristig besser beim Markt an. Vieles wird sicherlich auch durch den Preis entschieden und das könnte noch interessant werden. Die D610 ist aktuell für ca. 1500€ zu erhalten, die Canon 7D Mark II für 1700€. Ich erwarte aber, dass die 7D Mark II noch günstiger wird, da dies Einstiegspreise sind.
Dann ist halt die Frage, ob eine größere Anzahl der Personen lieber den FX Vorteil nutzen möchte (und hoffentlich auch nutzen kann) oder ob sich mehr für die hohe Serienbildgeschwindigkeit, AF usw. interessieren.

Sollte die Canon 7D Mark II nicht floppen, glaube ich noch immer, das Nikon eine D400 herausbringt. Es wäre doch schon vieles da oder nicht?
Sehr guter DX Sensor, ein sehr guter AF (der halt aktuell nur in den neuen FX Kameras verwendet wird), höhere Serienbildgeschwindigkeiten sollten auch kein Problem darstellen.

Wird werden einfach sehen was passiert und ändern können wir daran auch nichts ;)
 
Kommentar
Nikons Strategie, mit günstigen FX-Bodies und preiswerter Kitlinse verstärkt Kunden in's Vollformat zu holen, um ihnen dann später die teuren Profilinsen zu verkaufen, ist nicht ungeschickt. Ich glaube, daß das ein Vorteil für Nikon werden kann.
 
  • Like
Reaktionen: Kay
Kommentar
Früher war Nikon etwas Besonderes. Nikon war total Profi, unzerstörbar und nirgendwo zu bekommen. Canon, Minolta, Revue/Porst, Olympus, Konica, Mamyia und Pentax gab es in den verschiedenen Foto-Drogerien. Für meine erste Nikon mussten wir aber 50 km in einen grösseren Ort fahren (100 km hin und zurück). Dort gab es auch Leica und Hasselblad

Heute ist Nikon einer von zwei verbliebenen Herstellern von "kompletten" Photosystemen. Nur Canon und Nikon bieten "The Full Monty", bedienen Einsteiger mit preiswerter Plastikware und Spezialisten mit professionellen Nischenlösungen. Ein 3,5-5,6/18-55 und ein 4/200-400 finden sich wohl selten in der gleichen Kameratasche.

Mein Gefühl sagt mir, dass Canon dabei im Moment die Nase vorn hat. Sie ködern die Einsteiger mit einem niedrigeren Preis im untersten Segment, sie haben sich in den letzten sechs Jahren ein soldie Basis bei den Filmern geschaffen, und Canon hat mit der 5D und 7D zwei sehr interessante Kamerakonzepte, die sie durchgängig erneueren.

Nikon kann da gegen den Giganten Canon kaum noch als Vollsortimenter gewinnen. Entweder wird die Marke bedeutungslos und eine Liebhabernische (Sony), oder sie schrumpft sich gesund.

Im DX Bereich wird kein Geld verdient - der Preiskampf ist extrem hart und der Nachkauf von (profitablem) Zubehör weit weniger wahrscheinlich, als im "gehobenen" Segment. Vielleicht etabliert sich Nikon wirklich als "der DX Spezialist". Canon schlägt sich dann im Einsteigerbereich mit Samsung oder Fuji oder XYZ herum, und Nikon verkauft plötzlich viel weniger Stückzahlen, die aber weitaus profitabler, denn der Markenname hat wieder einen Wert.

Schlechter als in den leztzten Jahren können sie es kaum noch machen.
 
Kommentar
Heute ist Nikon einer von zwei verbliebenen Herstellern von "kompletten" Photosystemen. Nur Canon und Nikon bieten "The Full Monty", bedienen Einsteiger mit preiswerter Plastikware und Spezialisten mit professionellen Nischenlösungen.
So ist es. Alle anderen Hersteller haben sich auf entsprechende Nischen spezialisiert.


Mein Gefühl sagt mir, dass Canon dabei im Moment die Nase vorn hat. Sie ködern die Einsteiger mit einem niedrigeren Preis im untersten Segment, sie haben sich in den letzten sechs Jahren ein soldie Basis bei den Filmern geschaffen, und Canon hat mit der 5D und 7D zwei sehr interessante Kamerakonzepte, die sie durchgängig erneueren.
Da stimme ich Dir zu. Vor allem, wenn man dem "niedrigen Segment" nicht etwa die kleine Systemkameras wie die 1 und DSLR für Einsteiger, sondern die Klassen darunter (kompakte und Superzoom-Kameras) zurechnet. Schaut man sich da z. B. mal die Kamerapräsentationen der üblichen Elektronikmärkte an, sieht man Canon dort i. d. R. erheblich breiter repräsentiert als Nikon.


Nikon kann da gegen den Giganten Canon kaum noch als Vollsortimenter gewinnen. Entweder wird die Marke bedeutungslos und eine Liebhabernische (Sony), oder sie schrumpft sich gesund.
So ist es. M. E. versucht Nikon derzeit die Gesundschrumpfung, indem sie Bereiche streichen, in denen Canon ohnehin die Nase soweit vorne hat, dass Nikon realistischerweise diesen Rückstand nicht mehr aufholen kann. Dazu zähle ich den gesamten Bereich der Sport-, Action- und Pressefotografie unterhalb des absoluten Highend-Bereichs (D4), egal ob im DX- oder FX-Bereich. Mit einer 7D und einer 5D will man halt nicht mehr um jeden Preis konkurrieren, weil ohnehin geschätzte 80 % aller Sportfotografen (1D, 5D, 7D) und 95 % aller Pressefotografen (5D, 1D) mit Canon ausgestattet sind. Man schaue sich nur einmal die üblichen Sportveranstaltungen an, da sieht man an den Spielfeldrändern fast nur hellgraue Teleobjektive. Und auf den Pressekonferenzen oder selbst wenn man Lokalreporter trifft, ist man schon froh, wenn man unter gefühlt 20 schwarz-roten Kameragurten mit "Canon EOS"-Aufschrift auch mal einen schwarz-gelben Kameragurt mit dem "Nikon"-Schriftzug sieht. ;)


Im DX Bereich wird kein Geld verdient - der Preiskampf ist extrem hart und der Nachkauf von (profitablem) Zubehör weit weniger wahrscheinlich, als im "gehobenen" Segment. Vielleicht etabliert sich Nikon wirklich als "der DX Spezialist". Canon schlägt sich dann im Einsteigerbereich mit Samsung oder Fuji oder XYZ herum, und Nikon verkauft plötzlich viel weniger Stückzahlen, die aber weitaus profitabler, denn der Markenname hat wieder einen Wert.
Ich weiß nicht, ob Nikon mit den DX-Serien D3x00 und D5x00 wirklich Geld verdient. Mit der D7x00 können sie m. E. durchaus Geld verdienen, wenn sie es richtig machen, denn diese Baureihe ist hochpreisig genug für lohnende Erträge.
Nikon hat eigentlich nur eine Chance, am Markt zu bestehen: die Firma muss sich darauf konzentrieren, hochwertige Kameras zu bauen, die auch bei einer hohen Sensorauflösung - Canon hat noch nicht einmal 24 MP-Sensoren, von 36-MP ganz zu schweigen - eine Top-Bildqualität unter allen Umständen liefern. Schaut man sich auf DXOMark mal an, wie relativ schlecht Canons Sensoren im Vergleich zu Nikon abschneiden, dann hat Nikon hier ganz klar ein Pfund, mit dem sie wuchern können. Von daher darf man sowohl die neue D750 als auch das Ausbleiben von D300- und D700-"Nachfolgern" als einen Schritt in diese Richtung verstehen, nämlich weg vom Canon-dominierten Action-, Sport- und Pressefotografen-Markt, weil dieser Zug für Nikon längst abgefahren ist.
 
Kommentar
Ich weiß nicht, ob Nikon mit den DX-Serien D3x00 und D5x00 wirklich Geld verdient. Mit der D7x00 können sie m. E. durchaus Geld verdienen, wenn sie es richtig machen, denn diese Baureihe ist hochpreisig genug für lohnende Erträge.

Das denke ich auch, denn der Mehrpreis einer D7100 zu einer D5300 ist herstellerseitig kaum der Rede wert. Anderes Gehäuse, Schulterdisplay, zwei, drei Knopfe und ein Blendenmitnehmer und kleiner Schrittmotor am Bajonett... der Rest sind Einsen und Nullen. Es würde mich wundern, wenn da 50 Dollar zusammen kämen. Damit eine gehobene DX aber Sinn macht, muss es auch eine gehobene Infrastruktur um eine DX Serie herum geben, und die ist schlicht nicht vorhanden. Das Nikkor 2.8 17-55 ist Regalblei - wer kauft bitte heutzutage NICHT das Sigma oder Tamron in diesem Segment? Bleibt nur das 10-24. Der Rest sind ohnehin FX Linsen oder einfache/billige DX Objektive (wobei das 1,8 35 DX wirklich gut ist).

Eine gehobene DX Objektiv-Schiene gibt es gar nicht bei Nikon - wofür also noch solche Bodies bauen? Das 18-35 ist billiger, das 16-35 ist besser, das 14-24 ist spektakulärer als das 10-24 und alle Festbrennweiten sind FX Linsen. Im unteren Segment gibt es die 18- Irgendwas Zooms, das 55-300 und ... das war's dann auch schon.

Natürlich hätte eine starke, schnelle DX Kamera bei Sport-orientierten Amateuren einen gewissen Erfolg, quasi als Telekonverter, aber die Kundengruppe ist wohl viel, viel kleiner, als wir hier im Forum, wo sich mehrheitlich aktiv Photoverrückte treffen, das so vorstellen.

Nikon goes FX. Und ich gehe jetzt wohl auch mit. Ich habe auf eine D7200 oder 9300 gehofft - eine D7100 mit höherer Bildfrequenz und vor allem viel grösserem Buffer, aber die ist (eigentlich logischerweise) nicht in Sicht. Mit dem 10-20, 17-50 und 70-300 fühlte ich mich gut aufgestellt, aber jetzt kommt eben ein FX Body ins Haus, denn mein D90 Nachfolger wird nicht die D7100. Sie ist eine hervorragende Kamera, aber der winzige Buffer würde mich jeden Tag am Strand nerven.
 
Kommentar
Natürlich hätte eine starke, schnelle DX Kamera bei Sport-orientierten Amateuren einen gewissen Erfolg, quasi als Telekonverter, aber die Kundengruppe ist wohl viel, viel kleiner, als wir hier im Forum, wo sich mehrheitlich aktiv Photoverrückte treffen, das so vorstellen.
Genau diese Sichtweise versuchte ich den "Ich-will-aber-einen-echten-D300-Nachfolger-haben"-Kollegen zu erklären, solange hier der D400-Thread noch geöffnet war. ;)


Nikon goes FX. Und ich gehe jetzt wohl auch mit. Ich habe auf eine D7200 oder 9300 gehofft - eine D7100 mit höherer Bildfrequenz und vor allem viel grösserem Buffer, aber die ist (eigentlich logischerweise) nicht in Sicht.
Ich nehme sogar an, dass es noch eine "D7200" geben wird. Die Frage ist nur, ob sie ggü. der D7100 entscheidende Verbesserungen bieten kann, die den Kauf rechtfertigen. Klar, das ist immer eine individuelle Entscheidung. Als D7100-Nutzer würde ich die Verbesserungen für einen Modellwechsel vermutlich als nicht ausreichend ansehen, für einen D90-Nutzer könnte es dagegen qualitativ ein gewaltiger Sprung nach vorne werden.


Mit dem 10-20, 17-50 und 70-300 fühlte ich mich gut aufgestellt, aber jetzt kommt eben ein FX Body ins Haus, denn mein D90 Nachfolger wird nicht die D7100. Sie ist eine hervorragende Kamera, aber der winzige Buffer würde mich jeden Tag am Strand nerven.
Das hängt davon ab, ob Du NEF oder JPG fotografierst. Bei NEF würde ich Dir definitiv von der D7100 abraten, mehr als 5 bzw. 6 Aufnahmen (14 Bit NEF bzw. 12 Bit NEF) in einer stotterfreien Serie und mindestens 6 bis 8 Sekunden Wartezeit zwischen zwei Serien sind realistisch nicht drin, und das auch nur, wenn Du eine sehr schnelle SD-Karte verwendest (mind. 90 MB/Sek.). Bei JPG (in L Fine) sieht es deutlich besser aus, da gehen auch bis zu 12 Fotos stotterfrei, mit ca. 8 Sek. Wartezeit bis zur nächsten Serie. Im 1,3x-Crop-Modus (16 statt 24 MP) ist dann ein recht ungehemmtes "Dauerfeuer" möglich: bis zu 18 Aufnahmen pro Serie, mit Pausen von 2-3 Sekunden zwischen den Serien. Das ist natürlich nicht rekordverdächtig, aber besser und schneller als die D90 ist das allemale.
 
Kommentar
....Bei NEF würde ich Dir definitiv von der D7100 abraten, mehr als 5 bzw. 6 Aufnahmen (14 Bit NEF bzw. 12 Bit NEF) in einer stotterfreien Serie und mindestens 6 bis 8 Sekunden Wartezeit zwischen zwei Serien...

zumindes hält man als D7100-Nutzer bewußter drauf und vergeudet keine Resourcen. Aber ich gebe dir in dem Punkt absolut recht. Ich schiele da derzeit schon etwas auf die 7dmk2. Mal gespannt, was Dxomark für Tests liefert.
Wenn sich da etwas am Sensor getan hat, muss ich mir sehr genau überlegen was ich mache. Die 7dmk2 mit dem Bajonett und Sensor der D7100 wäre genau mein Ding.
 
Kommentar
....

So ist es. M. E. versucht Nikon derzeit die Gesundschrumpfung, indem sie Bereiche streichen, in denen Canon ohnehin die Nase soweit vorne hat, dass Nikon realistischerweise diesen Rückstand nicht mehr aufholen kann. Dazu zähle ich den gesamten Bereich der Sport-, Action- und Pressefotografie unterhalb des absoluten Highend-Bereichs (D4), egal ob im DX- oder FX-Bereich. Mit einer 7D und einer 5D will man halt nicht mehr um jeden Preis konkurrieren, weil ohnehin geschätzte 80 % aller Sportfotografen (1D, 5D, 7D) und 95 % aller Pressefotografen (5D, 1D) mit Canon ausgestattet sind. Man schaue sich nur einmal die üblichen Sportveranstaltungen an, da sieht man an den Spielfeldrändern fast nur hellgraue Teleobjektive. Und auf den Pressekonferenzen oder selbst wenn man Lokalreporter trifft, ist man schon froh, wenn man unter gefühlt 20 schwarz-roten Kameragurten mit "Canon EOS"-Aufschrift auch mal einen schwarz-gelben Kameragurt mit dem "Nikon"-Schriftzug sieht. ;)

Ja es ist schon irgendwie seltsam, dass gerade bei Fototerminen so viele graue Tüten zu sehen sind... Das hake ich aber eher unter "Der Mensch ist ein Herdentier" ab und die Kisten sind billiger, was ja gerade in diesem Fotoreportage-Segment zählt. Neulich einen alten Bekannten getroffen, der jetzt für die Dorfkolumne knippst; warum Canon? Der hats empfohlen, der und die hats auch und außerdem war´se günstig.
Konkurenzfähig bei der Bildgualität gegenüber Nikon sind sie meines Erachtens kaum. Mir liegen Originalbilder ooc aus der Canon 5D Mk II und einer 60D vor. Bei beiden Terminen habe ich auch Bilder gemacht und kann die Canon-Dateien einfach nur als grottig bezeichnen.
Letztendlich ist es aber ein gefährliches Spiel, dieses Segment einem Mitbewerber zu überlassen, denn so Mancher riecht Lunte und findet Spaß am Job und dem Gerät und kauft? Jo, die nächste etwas dickere Canon, weil ja die Kit-Gurke weiter verwendet werden soll oder steigt auch noch mit teuren Linsen ein, und solch Einer ist dann verloren....

Gesund schrumpfen kann auch übers Ziel hinaus gehen oder wer nicht sät, kann nicht ernten....

Ich weiß nicht, ob Nikon mit den DX-Serien D3x00 und D5x00 wirklich Geld verdient. Mit der D7x00 können sie m. E. durchaus Geld verdienen, wenn sie es richtig machen, denn diese Baureihe ist hochpreisig genug für lohnende Erträge.
Nikon hat eigentlich nur eine Chance, am Markt zu bestehen: die Firma muss sich darauf konzentrieren, hochwertige Kameras zu bauen, die auch bei einer hohen Sensorauflösung - Canon hat noch nicht einmal 24 MP-Sensoren, von 36-MP ganz zu schweigen - eine Top-Bildqualität unter allen Umständen liefern. Schaut man sich auf DXOMark mal an, wie relativ schlecht Canons Sensoren im Vergleich zu Nikon abschneiden, dann hat Nikon hier ganz klar ein Pfund, mit dem sie wuchern können. Von daher darf man sowohl die neue D750 als auch das Ausbleiben von D300- und D700-"Nachfolgern" als einen Schritt in diese Richtung verstehen, nämlich weg vom Canon-dominierten Action-, Sport- und Pressefotografen-Markt, weil dieser Zug für Nikon längst abgefahren ist.

Ob Nikon bei den 3xxx oder 5xxx Geld verdient vermag ich nicht wirklich einzuschätzen, besonders wenn ich mir einen Bericht über ein iphone ins Gedächtnis rufe, dass am Markt für einen Unpreis vertiggert wurde und tatsächlich nur ca. 120€ an chinesischen Produktionkosten hatte...
War heute wegen ein paar schnellen Abzügen im MM und war selbst erstaunt, dass eine 5100 + 18-55 für etwas mehr als 400Euronen in der Vitrine steht.

Und warum ist der Zug für Nikon längst abgefahren??
Ich denke mal gerade weil Nikon diesen Bereich nicht wirklich pflegt sondern immer mehr zum Ramschladen wird. Aktuell werden in den Kaufhäusern immer noch 2 Dreitausender, 3 Fünftausender und 2 Siebentausender angeboten. Und aktuell haben wir die D600, D610, D750, D800, D800E und D810 in FX mit ähnlich inflationären Ausmaßen.

Wovon lebt eine Marke eigentlich?
Als wir im Jahre 2001 fürs Unternehmen die nächste Generation S-Klasse angeschafft hatten folgte wenig später ein Anruf des Händlers, für mich wäre doch die neue C-Klasse genau richtig, wäre sie doch eine kleine S-Klasse....
(ich habe leider mit Autos nicht viel am Hut, insoweit war ich der Falsche, für dieses Markting)
Aber genau davon lebt die ganze Marke, egal ob das jetzt Autos sind, Bohrmaschinen oder Kameras. Das High-End-Produkt strahlt über Allem und "beleuchtet" auch die "kleineren" Produkte des Hauses.

Nur wo ist bei Nikon das Produkt, dass die D4s nicht abgehoben über allem schweben lässt, vielleicht noch die D810 neben sich akzeptierend aber diese mit vollkommen anderem Profil??

Den hoch gelobten 16er-Chip gibt es nur in der D4/s mit excellentem Drumherum und in der Df mit Nostalgie und kastriertem AF und sonst??

Gemischtwaren-Handel mit Sony-Technik....
 
Kommentar
Hier vermisst man eine (semi)professionelle DX-Kamera und Fotografen die mit der Konkurrenz unterwegs sind, vermissen eine professionelle MP-starke FX-Kamera.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zahl der Canonisten mit ihrem Wunsch wesentlich größer ist.

Wollen wir doch mal nicht vergessen, dass die D800´er-Reihe in ihrem Bereich der Profiklasse, aktuell die besten Kameras sind. Auf der Photokina haben mir unabhängig voneinander drei professionelle Canonfotografen berichtet, dass sie total enttäuscht darüber sind, dass auch zur Messe keine vergleichbare Kamera bei C. vorgestellt wurde.
Auf die neue 7D angesprochen kam nur die Antwort: Ganz nett aber leider kein FX.

Gruß
Heiko
 
Kommentar
zumindes hält man als D7100-Nutzer bewußter drauf und vergeudet keine Resourcen. Aber ich gebe dir in dem Punkt absolut recht.
Da kann es leider wirklich keine zwei Meinungen geben: als Kamera für Sportfotografen ist die D7100 keine Option, trotz des wirklich schnellen und m. E. auch treffsicheren 51-Punkt-AF und 1/8000 Sek. als kürzester Verschluss- und 1/250 Sek. als kürzester Blitzsynchrozeit.


Nur wo ist bei Nikon das Produkt, dass die D4s nicht abgehoben über allem schweben lässt, vielleicht noch die D810 neben sich akzeptierend aber diese mit vollkommen anderem Profil??
Dann schau Dir mal das Portfolio von Canon an, da gilt dasselbe:
Die 1DX schwebt über allem, darunter noch die 5D und dann kommt die 6D, von der selbst Canon-Fotografen sagen, sie sei grottig im Vergleich zur D610 (von der D750 brauchen wir da gar nicht mehr zu reden).
Und was macht Canon? - Bringt mit der 7D Mk. II eine neue APS-C-Kamera (= DX-Kamera). Tolle Wurst, werden sich da wohl die meisten Canon-Profis denken, eine 5D Mk. III wäre uns lieber gewesen!


Den hoch gelobten 16er-Chip gibt es nur in der D4/s mit excellentem Drumherum und in der Df mit Nostalgie und kastriertem AF und sonst??
In wie vielen anderen Modellen soll Nikon den Chip denn noch verbauen?

Vermutlich sind erst alle zufrieden, wenn es den NCC gibt, den Nikon Camera Configurator, bei dem man sich aus den Komponenten "Gehäuse (Standard, Profi, Super-Profi)" , "Sensor (16, 24, 36 MP)", "AF-Modul (39-, 51-, 75-Punkt-AF, alles Kreuzsensoren, Anordnung der Sensoren nach Kundenwunsch)" und "Ausstattung (Klappdisplay, Wifi, GPS, gegen Mehrpreis für den Gehäusetyp Standard noch das "Sonderpaket SportBlitz" (kürzeste Verschlusszeit 1/8000Sek., kürzeste Blitzsynchrozeit 1/250 Sek.))" seine persönliche Wunschkamera zusammensetzen und bestellen kann und Nikon liefert die dann innerhalb von vier Wochen an die Kunden aus. :D
PS: Aus produktionstechnischen Gründen kann die Option "Kameragehäuse für Rechts- oder Linkshänder" leider erst später nachgereicht werden. :heul:
 
Kommentar
Bei aller Häme, die Du hier ständig ausgießt, hast Du aber jetzt mal was Richtiges gesagt. So einen NCC sollte es tatsächlich geben. Wobei es ja reicht, am Ende das Modell auszuspucken, dass den Wünschen am meisten entspricht.

Und da kommt bei FX, 16 oder 24MP, 8fps, Kadenzlänge 20 Bilder, profesionelles Bedienkonzept nichts raus bei Nikon. Selbiges gilt für DX, Rest wie oben. Fehlanzeige im Nikon-Programm.

Denn Wunsch nach einer solchen Kamera als lächerlich abzutun, ist - euphemistisch ausgedrückt - kein großer Erkenntnisgewinn für die Diskussion.

Immer nur zu sagen, Nikon macht das nicht, findet euch ab, ihr seid ja nur Jammerer, zeugt nicht unbedingt von einem minimalen Respekt vor den Mitdiskutanten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten