Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
....unrealistische Wunschträume ....

Christian, genau das glaube ich nicht. D700 Markteinfuehrungspreis in Asien/China unter 2000 EUR, die neuen von Sony und Canon auch in Deutschland unter 3000 EUR.

Unbestritten ist die D700 eine sehr gute Kamera, viele haben drauf gewartet und werden sicherlich viel Freude mit ihr haben. Aber Markteinfuehrungszeitpunkt in Verbindung mit dem Markteinfuehrungspreis in Deutschland halte ich, um es mal weniger deftig auszudruecken, fuer ausgesprochen "marketinglastig". Vor allem, wenn man nun ein wenig enttaeuscht feststellen muss, dass Nikon schon vor der PK sein Pulver komplett verschossen hatte.
 
Kommentar
Anzeigen
Ich darf an dieser Stelle daran erinnern, das die Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens -wie auch Nikon eines ist- einzig und allein die Mehrung des Kapitals der Eigner ist. Ein Produkt, das sich für 2600,- absetzen läßt für 2000,- auf den Markt zu bringen wäre also dem Unternehmenszweck vollkommen widersprechend.
 
Kommentar
Warum wird immer die PK als DER entscheidente Moment im Output einer Firma gewertet?
Ich meine,Nikon hat im vergangenen Jahr derartig viel vorgelegt,daß die PK nur noch eine reine Formsache ist.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
Kommentar
Hat außer Leica denn irgendeine Firma auf der PK eine echte Neuigkeit im Bereich SLR vorgestellt?

Gruß
Dirk

Natuerlich gibt es keine einheitliche Definition fuer "echte Neuigkeit". Ich wuerde aber zumindest die Alpha 900 dazu zaehlen und der Markteinfuehrungspreis passt zum allgemeinen Wirtschaftsabschwung. Den finde ich ziemlich knackig.

Vielleicht erwarte nich ja auch einfach zu viel von Nikon, aber ich habe 1980 mit der FM angefangen zu fotografieren. Damals war Nikon mit F2 und F3 eindeutig Trendsetter, heute finde ich das Marketing zu dominat.
 
Kommentar
Mag sein,daß Du Recht hast,Det,ABER:
Andere Firmen machen es ebenso,-
das Marketing ist heute entscheidenter für den Umsatz,als die tatsächliche Qualität eines Produktes,-
wir erinnern uns noch heute mit Erheiterung an Canons Slogan:>Komm spielen!<,der dazu führte,daß die Canon EOS 400 D zu einer der meistverkauftesten Cams im Canon.Sortiment wurde,ohne daß an dieser Cam irgendetwas neues hatte,was sie von anderen abhob!;)
Ich sehe keinen Fehler darin,wenn Nikon nun auch etwas verstärkt Marketing betreibt und die D 60 mit dem Slogan>Werkzeug,nicht Spielzeug!< vermarktet.
Letztendlich gilt,-
solange jeder Käufer die Cam findet,die seinen Anforderungen und finanziellen Möglichkeiten entspricht,hat Nikon nichts falsch gemacht,-
wie damals Canon mit der EOS 1D MkIII,bei welcher das AF-Problem zum Abwandern der Profis zu Nikon führte...
Mit freundlichen Grüßen,-Stephan!:)
 
Kommentar
- einzig und allein die Mehrung des Kapitals der Eigner ist.

Sehr richtig Stefan.

Jedoch stehe ich als Konsument auf der anderen Seite der Strasse und versuche einen maximalen Gegenwert fuer mein Geld zu bekommen. Was sicherlich genauso legitim ist.

Bei aehnlichen Threads wie diesem, habe ich haeufig den Eindruck, dass es hier im Forum wohl mehr Nikon-Aktionaere gibt, als firmenunabhaengige Konsumenten.
 
Kommentar
Sehr richtig Stefan.

Jedoch stehe ich als Konsument auf der anderen Seite der Strasse und versuche einen maximalen Gegenwert fuer mein Geld zu bekommen. Was sicherlich genauso legitim ist.

Bei aehnlichen Threads wie diesem, habe ich haeufig den Eindruck, dass es hier im Forum wohl mehr Nikon-Aktionaere gibt, als firmenunabhaengige Konsumenten.


Oooch,-das kannst Du so nicht sagen!:cool:
 
Kommentar
Ich darf an dieser Stelle daran erinnern, das die Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens -wie auch Nikon eines ist- einzig und allein die Mehrung des Kapitals der Eigner ist. Ein Produkt, das sich für 2600,- absetzen läßt für 2000,- auf den Markt zu bringen wäre also dem Unternehmenszweck vollkommen widersprechend.

Stimmt.

Ich darf an dieser Stelle ebenfalls daran erinner, daß Verbraucher daran interessiert sind, Produkte möglichst kostengünstig zu erstehen.

Wirtschaftsunternehmen habe ihre Möglichkeiten und Verbraucher Ihre.

Ich finde es zwar nicht gut, wenn man Firmen das Nutzen ihrer Möglichkeiten als "Verarschung" bezeichnet, aber eben auch das Kritisieren der Maßnahmen der Firmen nicht.

Für mich als Verbraucher ist es wichtig, Informationen von außerhalb der Firmen zu bekommen. Dazu gehören konkrete Preisinformationen aus verschiedenen Teilen der Welt genauso, wie die subjektiven Einschätzungen von Usern.

Wenn man im übrigen kurzfristige Gewinnmaximierung als oberste Prämisse setzt, darf man sich nicht wundern, wenn einem die Kunden beim erst besten (billigeren?) Konkurennzprodukt davonlaufen.

Auch interessant: "Geiz ist geil" Mentalität bei Verbrauchern wurde und wird sehr stark kritisiert.

Die o.g. Gewinnmaximierung wirtschaftender Firmen hingegen wird als marktwirtschaftliche Notwendigkeit immer gerne betont und nicht nur nicht negativ, sondern sogar als was Positives dargestellt.

Dabei ist beides ganz genau das Selbe.

vg, stefan
 
Kommentar
es hilft, sich zu vergegenwärtigen, wo wir hier sind und welche Interessenkonstellationen herrschen...

vg, stefan

Das von mir geschriebene hat nichts mit der "Foren-Konstellation" zu tun, sondern ist schlicht aus der Sicht eines Unternehmers, der sich auch immer wieder anhören muß: "Da haben Sie uns ja jahrelang beschissen" wenn ich -aus welchen Gründen auch immer- die Preise von bestimmten Produkten senken muß und dadurch Marge verliere :mad:
 
Kommentar
@ detkochina: In folgendem Punkt hast Du Recht: Preise werden heute nicht danach gemacht, was das Produkt in der Herstellung (incl. Entwicklungsanteil) kostet und was ein angemessener Gewinn wäre, sondern danach, welcher Preis sich für eine bestimmtes Produkt am Markt durchsetzen ließe. Und so kommt es wohl auch dazu, dass dasselbe Produkt im Markt A günstiger angeboten wird als im Markt B. Dennoch wird das Produkt dadurch nicht zum "Marketinggag", und entscheidend für den Preis ist letztlich, ob das Produkt zu diesem Preis vom Markt angenommen wird. Dies hängt natürlich von Konkurrenzprodukten und von deren Preis ab. Ob die Sony alpha 900 beispielsweise zu einem Preisrutsch bei der D700 führt, ist durchaus zweifelhaft. Beide Produkte spielen in derselben Liga (semiprofi) und weisen in etwa den gleichen Preis auf. Die unterschiedliche Auflösung und Seriengeschwindigkeit hat jeweils Vor- und Nachteile.


es hilft, sich zu vergegenwärtigen, wo wir hier sind und welche Interessenkonstellationen herrschen...

Wenn Du damit Stefans und meine Äußerungen disqualifizieren willst, liegst Du falsch. Wir beide haben nämlich keine wirtschaftlichen Interessen an diesem Forum und können uns daher auch, was die Preispolitik von Nikon anbelangt, nicht in einem Interessenkonflikt befinden. Wir sind genauso Nikon-Kunde wie Du.
 
Kommentar
Hallo,

Bei aehnlichen Threads wie diesem, habe ich haeufig den Eindruck, dass es hier im Forum wohl mehr Nikon-Aktionaere gibt, als firmenunabhaengige Konsumenten.
das vielleicht nicht, aber möglicherweise sind hier viele User anwesend, die "nicht nur" Konsumenten sind, sondern zumindest 40-60 Stunden pro Woche die Herstellersicht vertreten dürfen/müssen. Oder es sind einige User hier, die erkannt haben, dass das reine Konsumenten-Wunschdenken alleine nicht kompatibel ist mit der Realität, wie sie sich in der Marktwirtschaft abspielt. Als "Hersteller" darf ich Euch verbindlich zusichern, dass das Wohlwollen der Konsumenten durchaus im Sinne des Herstellers ist, nicht zuletzt auch deshalb weil sich der Zufriedenheitsgrad direkt in der Jahresbilanz niederschlägt. Wichtiger als der kurzfristige Profit ist aber in der Regel die langfristige Rentabilität des Unternehmens und auch das ist nicht immer kompatibel mit kurzfristigen Kundenwünschen. Hinzu kommt, dass kleine wie große Firmen auch mit internen Problemen zu kämpfen haben wie etwa Rohstoffpreise, Dollarkurs, personelle Ressourcen, interne Bürokratie, Seilschaften und das die Chefs deshalb oft nicht so können wie sie wollen.

Ein Unternehmen als "Gegner" zu verstehen, der seine Kunden "verarschen" will oder ihn bis auf den letzten Blutstropfen "aussaugen" will, trifft keine mir bekannte Unternehmensstrategie und ist wohl eher ein Indiz dafür, das mache Zusammenhänge nicht verstanden sind.

Ciao
HaPe
 
Kommentar
Wenn Du damit Stefans und meine Äußerungen disqualifizieren willst, liegst Du falsch.

es liegt mir fern, irgendwen oder irgendwas zu disqualifizieren.

Es ging mir darum, einen Aussagenkontext herzustellen. Und das ganz allgemein, und nicht auf Euch beide bezogen - mein Kommentar bezog sich auf eine Aussage von dkochina. Und diese war wiederum in meinen Augen ganz allgemein gestellt und nicht konkret auf Euch beide gemünzt.


Wir beide haben nämlich keine wirtschaftlichen Interessen an diesem Forum und können uns daher auch, was die Preispolitik von Nikon anbelangt, nicht in einem Interessenkonflikt befinden. Wir sind genauso Nikon-Kunde wie Du.

ich habe nichts von Interessenkonflikt geschrieben.

Ehrlich gesagt habe ich noch nicht mal eine Ahnung, womit Ihr Eure Brötchen verdient.

vg, stefan
 
Kommentar
Ein Unternehmen als "Gegner" zu verstehen,

na ja: ich habe den Kontaktbereich zu Händlern noch nicht als "Front" bezeichnet, ganz im Gegenteil zu diversen Vertrieblern.

Es besteht unbestreitbar ein Interessengegensatz zwischen Käufern und Verkäufern. Beide haben ihre Gewinnmaximierung im Auge, was ja auch ganz im Sinne der unregulierten Marktwirtschaft ist.

In diesem Sinne stehen sich hier also durchaus "Gegner" gegenüber, wenn auch nicht im kriegerischen Sinne.

Wenn eine der beiden Seiten Rücksicht auf die andere Seite nimmt, dann sicherlich nicht aus humanitären oder sozialen Gründen. Falls doch, handelt sie eben nicht marktwirtschaftlich.

vg, stefan
 
Kommentar

Interessenkonstellation ist nicht gleich Interessenkonkflikt

Wenn Firma XY wird seine Produkte als "die besten" anpreist, dann liegt das eben an der Interessenkonstellation, daß diese Firma Gewinn machen will.

Einen Konflikt erkenne ich hier beim besten Willen nicht.

Wenn ein unabhängiges Testinstitut die selben Produkte als "die besten" bezeichnet, und der Tester Aktien dieser Firma besitzt, dann ist das ein Interessenkonflikt.

vg, stefan
 
Kommentar
@ epikur: Ich kann lesen und erkennen, dass die Buchstabenzusammenstellungen ...konstellationen und ...konflikt unterschiedlich sind.:)

Ich bin aber auch in der Lage, semantische Zusammenhänge zu erfassen. Wenn Du schreibst. "Es hilft zu vergegenwärtigen, wo wir hier sind..." (d.h. im Nikon-Fotografie-Forum) und Du dann im Zusammenhang mit der Preis- und Produktpolitik der Firma Nikon von "Interessenkonstellationen" sprichts, unterstellst Du weitere Zusammenhänge und Deinen Gesprächspartnern, dass sie nicht objektiv urteilen. Das habe ich ich griffig mit "Interessenkonflikt" zusammgengefaßt.

Deine jetzigen Ausflüchte erscheinen mir daher etwas scheinheilig zu sein.

Ich akzeptiere aber Deine nachträgliche korrigierende Einlassung. Danke.
 
Kommentar
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten