Nikon d750 mit Kit-Objektive 4/24-120mm

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Ich hatte das 24-120 f/4 nur mal kurz ausprobiert und war positiv überrascht von der Leistung. Angesichts der Tatsache, dass es im Internet sehr, sehr zufriedene Nutzer dieses Objektivs gibt, aber auch viele sehr unzufriedene, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass a) die Qualitätsstreuung bei diesem Objektiv eventuell recht hoch sein könnte oder b) die Nutzer einfach sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem haben, was ein Objektiv leisten soll und was nicht.
Was mich jedoch gestört hat, war die Kopflastigkeit des Objektivs, obwohl es "nur" ca. 710g wiegt, fühlt es sich meinem Empfinden nach an der Kamera schwerer und unbalanciert an.

Das hier erwähnte 28-300 ist für sich genommen für bestimmte Anwendungszwecke ein ganz attraktives Objektiv. Sobald man aber das Bildergebnis mit einem beliebigen anderen Objektiv vergleicht, merkt man, was für eine Gurke das ist.

Ich möchte aber noch das 28-105 f/3.5-4.5 ins Rennen werfen. Leicht, kompakt, gut. Bloß einen Zoom-Lock vermisse ich ein wenig. Und mit einem Preis von unter 150€ kann man wirklich gar nichts damit falsch machen. (Das wiegt nur 450g, ich verstehe es eh nicht, wieso die Objektivhersteller es nicht mehr hinbekommen, leichtere und gute Objektive zu machen, obwohl es damals scheinbar ging.)


An Isohype:
Um Dich mal weiter zu bringen.
Kamera:
Wenn es Vollformat sein muss:
Kauf Dir entweder die D600, die D610, die D750, die D800, die D800E, die D810 oder die Df. Alle sind sehr gute Kameras. Und bei alles wirst Du begeistert sein, was für Ergebnisse sie liefert. Versuch, mal alle beim Fotohändler in die Hand zu nehmen und lass Dir kurz die Unterschiede in der Anordnung der Knöpfe etc. erklären. Nimm die Kamera, die in Deiner Hand am besten liegt und mit deren Bedienung Du am besten klar kommst.
Objektive:
Kauf Dir
- das 50 f/1.8 - sehr günstig, sehr gute Leistung
- das 85 f/1.8 - sehr gute Leistung, verhältnismäßig günstig
- das 35 f/1.8 oder das 28 f/1.8 - ersteres ist günstiger, zweiteres dafür bisschen besser in der Leistung. Entscheide nach dem Bildwinkel, der Dir mehr gefällt.
- das 28-105 f/3.5-4.5 - siehe oben.

Nutze möglichst viel die Festbrennweiten. Dann wirst Du Dich auch nicht ärgern, 150€ für das Zoom ausgegeben zu haben. Nachher hast Du sonst ein teures Zoom, das ungenutzt im Schrank steht.


Ob nicht DX auch eine Option wäre, sei mal dahingestellt.
 
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Photozone schreibt dazu:
"At 85 mm, the center resolution drops wide open, but still reaches excellent figures stopped down. The lens needs to be stopped down to reach very good sharpness at borders and in corners at this focal length.

At its longest setting, the lens' resolution drops significantly. The image center shows very good sharpness throughout the aperture range, even scratching the "excellent" scaling at f/5.6. However, both borders and corners lack sharpness at 120 mm, reaching only good values even stopped down."

http://www.photozone.de/nikon_ff/574-nikkorafs24120f4vrff?start=1

Und? Benutzt Du es selbst?
 
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Wenn ich meine, ein Standardzoom nutzen zu müssen, aus Gewichtsgründen und bei gutem Licht, dann an DX (D5100 mit HSM 17-70 OS),

an FX (Df) werden neben dem 70-200/4 VR sonst fast nur Festbrennweiten verwendet......
 
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Nun, wenn ich Standardzooms der mittleren Preisklasse nutze, dann steht bei mir die Bildqualität nicht an erster Stelle. Für den Preis eines 24-120/4 VR bekomme ich eine 5100/5200 + dem sehr guten HSM 17-70 OS und spare noch ein paar Euro.

Ein Unterschied zur Bildqualität der Kombi D750 + 24-120 wird nicht zu erkennen sein (behaupte ich mal ganz frech) .... aber die DX Kombi ist kleiner, leichter, handlicher....

Es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund an FX einfache Standardzooms zu nutzen, da ist man mit einer DX Kombi besser bedient und spart noch Geld.
 
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Was definierst Du als Bildqualität. Bei gleicher Sensorauflösung wird sowohl die Eingangsdynamik, als auch die Neigung zu Farbrauschen bei höheren ISO-Werten zwischen DX und FX unterschiedlich sein. Bei Sonne lacht, Blende acht sieht man sicher kaum oder keine Unterschiede. In anderen schwierigeren Situationen dagegen schon. Genau so differenziert muß man die Bildqualität von Objektiven sehen. Ein Zoom ist ja nicht per se schlechter, als eine Festbrennweite. Zwischen dem 50er f/1.8 und dem erwähnten 24-120 f/4 sind die Unterschiede bei Blende 5.6 eher gering bzw. nicht mehr relevant. Beide bilden sehr scharf ab, haben gute Kontraste, saubere Farbdarstellung und kaum Verzeichnung. Selbst Vignettierung und CA sind ähnlich. Also wo siehst Du da die Rechtfertigung, Zooms bei FX grundsätzlich auszuschließen? Festbrennweiten sind ebenso weit vom Ideal entfernt, wenn auch nicht in allen Kriterien gleich.
 
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Naja, es gibt Zooms und Zooms. Wenn wir über die drei Klassiker reden (14-24/2.8, 24-70/2.8 und 70-200/2.8) sind wir uns einig.
Von den langsamen Zooms war ich schon an DX nicht vollends überzeugt.
 
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:eek:
...
Ich sprach von Standardzooms der mittleren Preisklasse......

Zwischen Zooms - oder bezieht sich Deine Aussage nur auf Standardzooms(?) - der unteren, mittleren Preisklasse und natürlich auch der "Oberklasse" , bestehen doch auch nur graduelle Unterschiede. Hier kann doch keine fixe Grenze gesetzt werden.
Auch Zoomobjektive der oberen Preisklasse, die 2,8er Zooms, unterscheiden sich in ihren Abbildungseigenschaften - und selbst die besten dieser "Liga" sind auch nur Kompromisse gegenüber der Gruppe der Festbrennweiten.
Auch innerhalb der Gruppe der Festbrennweiten gibt es "Licht und Schatten"...

Ich könnte mir vorstellen, dass auch für Profifotografen Zoomobjektive am Vollformat durchaus ihre Existenzberechtigung haben (Standpunkte, die sich zu Fuß nicht erreichen lassen, mehrere Brennweiten wenn es zeitlich eng wird, weniger Gewicht, bei Schlechtwettersituationen kein Objektivwechsel,...)

Als Einsteiger in die digitale Fotografie habe ich gelegentlich den Eindruck, dass es zwei Typen von Fotografen in den Foren gibt:
1. die technischen Perfektionisten, für die zunächst die Wertigkeit ihrer Ausrüstung im Vordergrund steht und die sie immer wieder in Frage stellen und
2. jene, für die das "Bild" im Vordergrund steht und die sich dann in die technische Diskussion "einklinken" wenn sie mit ihren fotografischen Möglichkeite an eine Grenze stoßen und sich daher mit einer anderen Optik befassen (müssen).

Ich möchte den letzten Absatz nicht als Kritik an dKochinas-Beitrag verstanden wissen. Das ist eine grundsätzliche Anmerkung.
 
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aber die DX Kombi ist kleiner, leichter, handlicher....

Es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund an FX einfache Standardzooms zu nutzen, da ist man mit einer DX Kombi besser bedient und spart noch Geld.


Diese Gedanken habe ich auch mal durchgespielt, ABER: wenn Du haufenweise FX Gläser und Kameras hast, willst du vielleicht nicht extra ne DX cam und DX objektive anschaffen - und genau aus dem Grund habe ich mir diese Kombi auch bestellt - leichte Alternative für die Berge, aber gleiches System....
 
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Wer Zweifel an der Eignung von preiswerten Standardzooms für gehobene FX-Kameras hat, der möge sich einfach die Fotos von Maximilian Weinzierl aus Marrakesch ansehen, etliche davon sind mit dem Standard-Kit-Zoom 24-85 geschossen worden.
 
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Wer Zweifel an der Eignung von preiswerten Standardzooms für gehobene FX-Kameras hat, der möge sich einfach die Fotos von Maximilian Weinzierl aus Marrakesch ansehen, etliche davon sind mit dem Standard-Kit-Zoom 24-85 geschossen worden.

Nun, Maximilian ist aber nicht dogmatisch, oder FX-lastig, sondern knipst in ähnlicher Qualität auch mit DX.

Seit einigen Jahren nutze ich DX und FX parallel, derzeit D5100 und Df. Die Vorteile von DX sind nun mal die "Kleinheit", das geringere Gewicht und der Cropfaktor, wenn man ihn braucht....

Die Vorteile des FX-Formats liegen primär im geringeren Rauschen, also gute Bildqualität bei hohen ISO-Werten.

Wenn man ein Mittelklasse-Standardzoom nutzen möchte, so kann optimale Bildqualität nicht oberste Priorität sein. - Man möchte/kann nicht ständig Objektive wechseln und/oder möchte nicht so viel Gewicht mitschleppen..... zB. auf einer Bergtour.

Für den Preis eines 24-120/4VR bekommt man auch eine D5200 + dem mindestens genau so guten HSM 17-70 Contemporary..... die Bildqualität beider Kombis sind vergleichbar..... da gibt's es keine sichtbaren Vorteile bei der D750-Kombi, aber deutlich mehr Gewicht, was man auf seiner Bergtour, etc. mitschleppen muss.

Bei der DX Kombi gibt's ohne Aufpreis einen zweiten Body, den man auch mit anderen FX-Objektiven nutzen kann..... D5100 mit dem AFS 85/1.8G ist auch eine sehr schöne Kombi, lichtstark, bei einem Bildwinkel äquivalent zu 130 mm.

Ich jedenfalls kann keinen Vorteil darin erkennen, ein 24-120 VR zu kaufen, wenn ich für die gleiche Kohle eine DX Kamera mit ähnlich gutem Objektiv bekomme und sich damit meine Flexibilität erhöht.

Aber mach einer fühlt sich einfach besser, wenn er einen FX-Body mit sich rumschleppt und ihm wäre die D5200 zu popelig, zu wenig "profi-like".... naja gegen "Psycho-Gründe" kann man nicht sachlich andiskutieren.
 
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Ich jedenfalls kann keinen Vorteil darin erkennen, ein 24-120 VR zu kaufen, wenn ich für die gleiche Kohle eine DX Kamera mit ähnlich gutem Objektiv bekomme und sich damit meine Flexibilität erhöht.

Aber mach einer fühlt sich einfach besser, wenn er einen FX-Body mit sich rumschleppt und ihm wäre die D5200 zu popelig, zu wenig "profi-like".... naja gegen "Psycho-Gründe" kann man nicht sachlich andiskutieren.

Ich habe den Eingangspost nochmals gelesen und glaube, es geht hier nicht um die Grundsatzfrage 'FX vs. DX' sondern darum, ob das 24-120 mit der D750 eine gute Kombi ist (Praxiserfahrungen).

Ich nutze neben einer D7000 nun auch eine D750 (besserer AF, ISO-Fähigkeiten, höhere Auflösung, Dynamikumfang, bewegliches Display etc., alles natürlich nur "Psycho-Gründe" ;)).

Mir fehlt ebenfalls ein FX-Objektiv im Weitwinkelbereich. Ich tendiere jedoch aus Gründen der optischen Qualität und Handlichkeit zum neuen Nikon 20mm f1.8. Wenn ich unbedingt ein Zoom brauche, nehme ich die D7000 mit dem 16-85 VR. Ich hatte die D750 mit einem 24-120 in der Hand und war überrascht, wie schwer das Objektiv sich anfühlt. Wenn ein Standard-Zoom verlangt wird (und die 2.8er aus versch. Gründen nicht in Frage kommen), würde ich eher das 24-85er in Betracht ziehen, das günstiger und leichter ist und optisch nicht wirklich schlechter sein soll.
 
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Nun, Maximilian ist aber nicht dogmatisch, oder FX-lastig, sondern knipst in ähnlicher Qualität auch mit DX.

Es geht mir gerade auch nicht um Dogmen. Daher verwundert mich Deine tendenziell dogmatische Aussage, Standardzooms hätten an einer FX-Kamera nichts verloren. Wer nur eine Kamera hat, die eine FX ist, kann diese selbstverständlich auch mit einem Standardzoom einsetzen. Wenn ich meine D800 mit dem 24-85 für Erinnerungsfotos mitnehme, dann ist das weder besonders schwer, noch zu groß. Mit dem Hochkantgriff dran und einem 80-400 sieht das anders aus aber damit wäre eine D5300 auch nicht mehr klein und leicht.
 
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Für den Preis eines 24-120/4VR bekommt man auch eine D5200 + dem mindestens genau so guten HSM 17-70 Contemporary..... die Bildqualität beider Kombis sind vergleichbar..... da gibt's es keine sichtbaren Vorteile bei der D750-Kombi, aber deutlich mehr Gewicht, was man auf seiner Bergtour, etc. mitschleppen muss.

Doch, ein seh großer Vorteil, meiner Meinung nach schon fast ein Killerargument, ist die Lichtstärke. Die bekommt man in der Form nicht für DX.
 
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Ich habe den Eingangspost nochmals gelesen und glaube, es geht hier nicht um die Grundsatzfrage 'FX vs. DX' sondern darum, ob das 24-120 mit der D750 eine gute Kombi ist (Praxiserfahrungen).
...

Genau darum geht es!

Immerhin ist dieses Objektiv in der Verbindung mit der d750 um ca. 300.- € günstger zu bekommen ... und natürlich besitzt es nicht die Abbildungseigenschaft des 2,8er 24-70 mm Zooms.
Aber auch dieses ist ein Kompromiss gegenüber der Festbrennweiten...

Für ein Standardobjektiv hat es für mich einen ausgesprochen günstigen Zoombereich. Vielleicht reizt es die Möglichkeiten der d750 nicht aus aber Ergänzungen mit Festbrennweiten sind doch jederzeit möglich.
 
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Doch, ein seh großer Vorteil, meiner Meinung nach schon fast ein Killerargument, ist die Lichtstärke. Die bekommt man in der Form nicht für DX.

Da schneidest Du Dir aber in's eigene Fleisch. Das Sigma hat sogar Blende 2.8 am kurzen Ende.

Allerdings finde ich es ziemlich sinnfrei, ein Sigma-DX-Objektiv mit einem Nikon-FX-Objektiv allein über den Preis vergleichen zu wollen. Daß Nikon-Objektive etwas teurer sind, ist bekannt und kein Argument. Ebenso die Tatsache, daß FX-Objektive wegen der größeren Linsen und der größeren Objektive teurer sind, aös DX-Objektive.

Nach dkochinas Logic dürfte man gar keine FX-Kamera kaufen und erst recht nicht von Nikon, sondern müßte mit dem Smartphone fotografieren. A, weil die Bildergebnisse bei Sonnenschein genau so gut sind und B, weil die interne Kamera des Smartphones gar nichts kostet. Die ist ja schon beim ohnehin nötigen Telefon kostenlos mit dabei. Ergo ist eine D5200 mit einem Sigma 17-70 rausgeworfenes Geld und damit ein NoGo.

Daß viele Leute kein Sigma-Objektiv haben möchten, weil es bezüglich automatischer Korrekturen (Vignette, Verzeichnung) von den Nikon-Kameras nicht unterstützt wird und auch weil das andere Erscheinungsbild und die Haptik nicht zu den Kameras von Nikon paßt, darf als gegeben gelten. Und ich würde auch nicht wegen der paar Gramm Unterschied wieder von FX auf DX zurück wollen. Der Preis ist auch kein Argument, weil ich nicht primär nach den Kosten gehe, sondern das kaufe, was mir am besten gefällt. Damit lockt mich eine D5200 mit dem Sigma 17-70 gleich Null Komma gar nicht. :hallo:
 
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