Linux läuft auf Macbook schneller als Yosemite

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Ich könnte für Testzwecke ein 14,4er Modem zum Surfen anbieten,
danach redet ihr nie wieder von Startzeiten o.ä … :hehe:

Die ganz sensiblen Tester besuche ich dann in der Klapse. :cool:

Späteinsteiger! So jung schaust Du gar nicht aus...
Mein erstes Modem hatte 1200 bits/sec.
Vom Taiwanesen am Cebitende ( war es 1988? ) abgekauft.
Verstöße gegen die FTZ wurden mit Freiheitsstrafen bedroht.
Wer sich an die FTZ Bestimmungen gehalten hat, war selber schuld...
:D
 
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Ist ja grad witzig:
zwei mit identischer Punktzahl die sich gegenseitig antworten...

dots.jpg
 
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[MENTION=72367]jw500[/MENTION] Bei Linux mit graphischer Oberfläche ist diese schon komplett geladen, wenn die Anmeldemaske auf dem Bildschirm erscheint, daher ist der Login-Screen schon eine gute Testgrösse.
Main erstes Modem habe ich an meinem damaligen Apple II betrieben. Ich musste es selbst zusammenlöten, der Bausatz kostete etwa 70.- DM und ich habe es nicht zum laufen gebracht. Erst ein erfahrener Elektroniker hat die Sache gerichtet und dann konnte ich mit 300 Baud Programme von fremden Mailboxen saugen (zu unverschämt hohen Telefongebühren) und/oder mit 75 Baud selbst Programme hochschieben. Die meisten Mailboxen hatten 1:5 oder 1:10 Vorgaben. Wenn du 10 KB neue Programme hochgeladen hattest, durftest du 50 (oder 100) KB Programme runtersaugen.

[MENTION=11345]pixelschubser2006[/MENTION] xubuntu (ubuntu mit XFCE) ist meiner Meinung nach eine hervorragende Einstiegsdroge und eine der besten Distributionen überhaupt.

[MENTION=72773]Flat D[/MENTION] EFI oder UEFI ist doch eigentlich inzwischen überall Standard. Mein 2012er Lenovo Notebook war mein erster (noch etwas hakeliger) Kontakt damit.
 
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Ihr wart offenbar alle nie jung … :heul:


Ich könnte für Testzwecke ein 14,4er Modem zum Surfen anbieten,
danach redet ihr nie wieder von Startzeiten o.ä … :hehe:


Die ganz sensiblen Tester besuche ich dann in der Klapse. :cool:

Mein altes 14.4er lebt leider nicht mehr aber ich habe noch ein 25.6er hier liegen. Jemand Interesse? :up:
 
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Ihr wart offenbar alle nie jung … :heul:


Ich könnte für Testzwecke ein 14,4er Modem zum Surfen anbieten,
danach redet ihr nie wieder von Startzeiten o.ä … :hehe:


Die ganz sensiblen Tester besuche ich dann in der Klapse. :cool:



Das hat den charmanten Vorteil, daß man problemlos mit seinem mobilem Datenvolumen klarkommt! In der Zeit wo das Modem noch aktuell war, stand das "M" in SMS noch für Morsen...
 
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Das hat den charmanten Vorteil, daß man problemlos mit seinem mobilem Datenvolumen klarkommt! In der Zeit wo das Modem noch aktuell war, stand das "M" in SMS noch für Morsen...

Das waren noch Zeiten, als "Mann" seine Bytes noch mit 20 Zeichen/pro Sekunde durch den Äther gemorst hat :D. Ich frage mich gerade, wir lange das Übertragen eines 12MB-Bildes dauern würde, zumal es dafür noch auf 7bit codiert werden müsste :fahne:.
 
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Ich bin1988 mit dem eigenen C64 richtig in die Computerei eingestiegen, den ich vorher schon aus dem Informatik-Unterricht kannte. An dieser Stelle großes Dankeschön an meinen weitsichtigen Lehrer von damals, der nicht nur das Potential in diesem Fachgebiet erkannte, sondern auch einen super Unterricht machte. Übrigens mal ein Seitenhieb an Fachautoren für Bücher zu Programmiersprachen: Schaut mal, wie richtige Lehrer das machen, dann kann man den Kram auch lernen. Ich habe in Schule und Ausbildung im Eilverfahren den Einstieg in BASIC und Assembler geschafft. Java habe ich bei einem Microcontroler anhand der Beispiele hinbekommen, das vorher gekaufte Buch war Kernschrott.

Was hat das alles mit dem Thema zu tun? Eigentlich wenig, kleiner historischer Exkurs. Ach ja: Modems. Nun, zu meiner Anfangszeit gab es sowas ähnliches. Das Ding hieß Akustikkoppler. Das war quasi ein Modem zum Mitschreiben bzw. selberpfeiffen. Wer zu faul zum tippen war, konnte das Assembler-Listing vorlesen und hinterher fix und fertig herunterladen...
 
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Ich behalte Linux aber im Auge. Warum? Auch Windows arbeitet fieberhaft an einem Mietmodel. Da können sie dann, wie bei Adobe, alle einmal kräftig meckern, aber sie werden es bezahlen. Ich allerdings nicht. Ich hoffe inständig, das Linux mit Gimp in die Puschen kommt und dann schaue ich Windows10 ff. gelassen entgegen.
Ich frage mich, ob Adobe auch umgestiegen wäre, wenn alle diejenigen, die landauf/landab in den Foren Photoshop als das allein seligmachende preisen, auch tatsächlich ihre 1000 EUR dafür abgedrückt hätten(?) ...

Aber in der Tat: für mich als Privatuser ist ein Mietmodell völlig indiskutabel, es gibt Monate, da hab ich einfach keine Zeit, mich mit Bildern ernsthaft zu beschäftigen.

Dieser Artikel wirft weitere Fragen auf:
Moderne Windows-8-Apps von Drittherstellern werden ausschliesslich über den neuen Store bezogen (klassische Fenster-Programme lassen sich frei installieren).
Und ob "klassische Fenster-Programme lassen sich frei installieren" nicht in Wirklichkeit "klassische Fenster-Programme lassen sich noch frei installieren" heißen muß, das wird die Zunkunft zeigen.

Und was das gnadenlose Vertrauen auf "Marktführer" bringt, das konnte ich kürzlich feststellen: in der Firma mußte ich auf einen sehr alten Bericht zurückgreifen, in Winword 2 geschrieben. Ein Word 2010 konnte das nicht öffnen ... witzigerweise ging es mit Libre Office aber so leidlich, zumindest kam ich an die Informationen ran.

Was Bildbearbeitung angeht: zu PS5-Zeiten hatte ich in der Firma eine Lizenz, die mir EINE Privatkopie erlaubte. Hab's dann aber bald aufgegeben, weil bei jeder zweiten Aktion die Meldung kam: "Kann nicht 16bit, konvertiere nach 8bit" und dann zu Picture Window gewechselt, Preis war ein Zehntel, aber durchgängig 16bit und photographengerecht angelegt.

Picture Window kann auch unter Linux zum Laufen gebracht werden.

Meinen Coolscan betreibe ich mit Vuescan, nachdem die Originalsoftware merkwürdige Farben abgeliefert hatte. Und: Vuescan ist multiplattform ...

Endgültig zu LInux gewechselt bin ich wegen darktable. Wegen der unklaren Lizenzaussichten bei Adobe kam Lightroom nicht in Frage, weil ich nicht in Kürze vor demselben Problem stehen wollte wie die ganzen Aperture-Nutzer, denen die Software seitens Apple entzogen wurde und die jetzt frickeln dürfen.

Bildschirmkalibration: einfach die Hardware eingesteckt, es meldet sich ein Assistent, der den Rest erledigt. Brauche keine Install-CD des Herstellers, der dann auch noch eine Produktregistrierung erzwingt.

Ärgernis ist in der Tat Gimp. Dort verwende ich derzeit auf einem meiner Rechner die Entwickler-2.9-Version. Die kann zwar schon 16 und mehr bit, aber das Hauptärgernis ist die Geschwindigkeit, und da hab ich nicht das Gefühl, daß sich merklich was getan hätte.
Screencast-Tutorials türken da schon mal ganz gerne mit kleingerechneten Bildern. Es ist einfach ein Unding, wenn ich für jede Änderung z. B. an einer Gradationskurve erst warten muß, bis sich die Bildkacheln von oben nach unten wieder aufgebaut haben. So kann man nicht arbeiten, das konnten in den 90ern Photoshop und das erwähnte Picture Window auf den seinerzeitigen vergleichsweise schwachbrüstigen Rechnern schon deutlich besser, fast in Echtzeit.

Ansonsten: Linux Mint auf den Rechner, startet in der 64bit-Version auf meinem alten Laptop in der halben Zeit wie das originale XP, und läuft gut und rund. Selbst Flash läuft "out of the box".
Ein Kollege ist Macianer, der hat sich das mal angeschaut ... und viel Vergleichbares gefunden ...
 
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Ich frage mich, ob Adobe auch umgestiegen wäre, wenn alle diejenigen, die landauf/landab in den Foren Photoshop als das allein seligmachende preisen, auch tatsächlich ihre 1000 EUR dafür abgedrückt hätten(?) ...

Warum fragst du dich das? Photoshop war eine Zeit lang mal wirklich leicht unbezahlt zu nutzen und da spreche ich nicht von aufwendigen Eingriffen von wegen Patch aufspielen von dubiosen Seiten geladen... Code eingeben und Firewall aktivieren, damit PS nicht nach Hause telefoniert und das wars... Ein Schelm wer böses dabei denkt... Vielleicht war es ja so gewollt, damit die ganzen 14 jährigen sich auch schon mal an das Programm gewöhnen...

Dann ging das nicht mehr, ab CS6 und dann gab es die günstigen legalen PS -Versionen an den Volkshochschulen. Da habe ich z.B. meine her. 250€ und das sind die 50€ für den VHS-Kurs schon mit drin.

Die Frage ist also nicht zu stellen, weil lange nicht alle die 1000€ Abdrücken mussten und vielleicht auch nicht sollten... wer weiß...;)

Ärgernis ist in der Tat Gimp. Dort verwende ich derzeit auf einem meiner Rechner die Entwickler-2.9-Version. Die kann zwar schon 16 und mehr bit, aber das Hauptärgernis ist die Geschwindigkeit, und da hab ich nicht das Gefühl, daß sich merklich was getan hätte.

Ja genau... das ist mir auch aufgefallen. Vorgestern erst. Da habe ich einer Dame empfohlen ihre Produkte doch mit Gimp freizustellen, bevor sie sich PS kauft. Wollte sie nämlich. Da habe ich Gimp runtergeladen und das war für uns nicht nutzbar. Ich habe es nicht geschafft den Pfad zu schließen..., habe gegoggelt und dann doch, dann aber konnte ich aus dem Pfad keine Auswahl erstellen... das geht bestimmt auch aber ich habe dann schnell die Lust verloren und wollte ihr noch zeigen, wie man abwedelt... naja... ein Pinselstrich und 10sek warten bis der verarbeitet wurde.... geht gar nicht

Die müssen da an Gimp noch richtig viel arbeiten...
 
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Ich habe es nicht geschafft den Pfad zu schließen..., habe gegoggelt und dann doch, dann aber konnte ich aus dem Pfad keine Auswahl erstellen... das geht bestimmt auch aber ich habe dann schnell die Lust verloren und wollte ihr noch zeigen, wie man abwedelt... naja... ein Pinselstrich und 10sek warten bis der verarbeitet wurde.... geht gar nicht

Die müssen da an Gimp noch richtig viel arbeiten...

[Offtopic]
einfach den Pfad markieren und dann vom letzten Punkt mit gedrückter STRG-Taste auf den ersten Punkt klicken. In den Werkzeugeinstellungen sieht man, dass dann vom Design-Modus auf den Beaarbeiten-Modus geschaltet wird. Um eine Auswahl zu erstellen kann man einfach den großen Knopf in den Werkzeugeinstellungen drücken oder über das Kontextmenue in der Pfadpalette gehen oder über das Menü gehen (Auswahl ->vom Pfad) oder einfach UMSCHALT+V drücken.
Man kann auch aus einem offenen Pfad eine Auswahl erstellen, die Auswahl ist dann natürlich geschlossen, verbunden über ersten mit letzten Punkt des Pfades.
Warum ein einfaches Abwedeln solange dauert, kann ich mir auch nicht erklären, ist aber sicher nicht normal. Gimp ist wahrlich kein Rennpferd aber so langsam ist die stable (2.8) auch nicht.
Die Developer 2.10 war bei mir so langsam mit 16bit Dateien. Aber normales 8bit Zeugs unter der stable Version kann man gut bearbeiten. Nicht ganz Echtzeit aber schnell genug.
[/Offtopic]

Manchmal stelle ich mir schon die Frage, ob wir als Nutzer vielleicht nicht etwas zu steif geworden sind.
Ich ertappe mich selber dabei, dass ich unter Windows gerne mal auf Gimp zurückfreife, wenn ich mit Photoline nicht weiterkomme. Man neigt einfach auf das zurückzugreifen, was man beherrscht. Gegen den Widerstand arbeiten die wenigsten gerne, das halte ich einfach für menschlich.

Trotzdem hier immer wieder Adobe als Standard ausgerechnet für den Privatanwender hinzustellen, halte ich doch für gewagt. Gerade wenn man keine Probleme hat, irgendwelche Dateien in irgendwelche für Privatanwender selten praxisrelevanten Farbräume (z.B. CYMK) oder Dateiformate (z.B. PSD) überführen zu müssen, ist man mit der OS Software doch recht gut bedient.

Geschwindigkeit bis zum Login-Screen unter Xubuntu 14.10: Keine Ahnung, 20 Sekunden vermute ich. Edit: Es braucht 17 Sekunden von kalt bis Login.

Wenn Leute wie shovelhead engagiert mit OpenSource arbeiten und sich darüber freuen, dass die Entwicklung in diesem Bereich durchaus Früchte trägt, finde ich es vollkommen ok. Das sich hier Anwender angep....t fühlen, nur weil irgendein Benchmark durchgeführt wurde und Mac OS tatsächlich mal langsamer war, so what. Es gibt wichtigeres.
Schlecht ist weder Windows noch Mac OS noch Linux. Mit allen drei kann man arbeiten. In den nächsten X Jahren vermute ich jedoch, dass man sich immer häufiger entscheiden darf, ob man seine liebgewonnene Software (Programme+OS) lieber mietet oder sich vielleicht doch als leidensfähiger erweist als zunächst angenommen und sich mit einer neuen Software auseinander setzt.

Bis dahin muss ich es aber nicht zu eng sehen. Auf dem großen Rechner bleibt Windows installiert (inkl. Software). Wenn der Tag X kommt, stelle ich einfach komplett auf Linux um, meine Dateistruktur macht das mit.
Bezüglich Hardware kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass ich 4 Apple Geräte genutzt habe, bei zweien innerhalb von 18 Monaten einen Totalausfall hatte. Apple kocht hardwareseitig auch nur mit Wasser.

Achja, mein erstes Modem hatte schon 56kb/s :cool:
 
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Da habe ich Gimp runtergeladen und das war für uns nicht nutzbar. Ich habe es nicht geschafft den Pfad zu schließen..., habe gegoggelt und dann doch, dann aber konnte ich aus dem Pfad keine Auswahl erstellen... das geht bestimmt auch aber ich habe dann schnell die Lust verloren und wollte ihr noch zeigen, wie man abwedelt... naja... ein Pinselstrich und 10sek warten bis der verarbeitet wurde.... geht gar nicht

Die müssen da an Gimp noch richtig viel arbeiten...

Es ist ja kein Fehler des Gimp, wenn seine Bedienung nicht an PS angelehnt ist. Es ist ein Fehler von PS, sich nicht wie der Gimp bedienen zu lassen (insbesondere im genialen Mehrfenster-Modus).

Im Ernst: wenn man den Umgang mit einem Programm nicht beherrscht, kann man zu seinem Umfang und Fähigkeiten NULL Aussagen machen. Ein "ich bin es so von PS gewohnt" sagt nichts über PS oder den Gimp aus - nur über die Gewohnheiten einer Person. Deshalb - das muss ich zu meiner Schande gestehen - rede ich auch selten über die Leistungsfähigkeit oder den Funktionsumfang von PS. Ich habe seit PS 4 (1997/1998?) nicht mehr damit gearbeitet und die Oberfläche ist inzwischen ziemlich verwirrend für mich. Ich bin sicher, es gibt viele ähnlich leitungsfähige Funktionen wie im Gimp, aber die sind Alle, Alle, Alle an der ganz falschen Stelle, heissen womöglich noch anders und die Schieber gehen in die entgegengesetzte Richtung.

Da muss Adobe aber noch mal richtig viel dran arbeiten. So wird das nix.

[MENTION=15499]dampfbetrieben[/MENTION]: Developer und Nighly-Builds immer mit ungeradem Suffix, Produktivversionen immer gerade. Ich fürchte ja auch, dass nach der zwo-acht noch eine zwo-zehn kommt, und die drei-null weiter auf sich warten lässt.
 
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Im Ernst: wenn man den Umgang mit einem Programm nicht beherrscht, kann man zu seinem Umfang und Fähigkeiten NULL Aussagen machen. Ein "ich bin es so von PS gewohnt" sagt nichts über PS oder den Gimp aus - nur über die Gewohnheiten einer Person. Deshalb - das muss ich zu meiner Schande gestehen - rede ich auch selten über die Leistungsfähigkeit oder den Funktionsumfang von PS.

Ja das stimmt. Ich habe auch nichts gegen Gimp. Im Gegenteil. Würde mich freuen, wenn da iwann mal 16bit geht und dass es flüssig läuft. Nur wenn ich in Gimp den Look ändern will, dann braucht es 2-3 sek, bis das Ergebnis meiner Veränderung sichtbar wird. Das muss in Echtzeit. Wenn das mal so ist, dann schau ich mir die Tutorials an und lerne Gimp, wie ich einst PS gelernt habe. Ich bin kein Adobefreund und ganz bestimmt geben ich keine einzige Eurone für ein Mietmodel aus. Iwann mal wird PS auf meinem PC nicht mehr laufen, dann brauch ich was anderes. Sehr gerne Gimp. ;)
 
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... um mal plastisch und anschaulich zu machen, worüber wir hier sprechen:
Vergleichsvideo Gimp vs. darktable
Bild aus der D800, beide Anwendungen geöffnet, in beiden das Bild fertig geladen (darktable - RAW, Gimp: das aus darktable exportierte TIFF) und einfach mit Alt-Tab zwischen den Fenstern umgeschaltet.
i5 mit 16GB RAM, Linux Mint 17
 
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Nachtrag:

Ich will hier keine Diskussion vom Zaun brechen à la Benchmark: was ist die bessere Software.

Ich stelle hier nur dar, was ich als Response-Zeit erwarte auf eine Aktion (also das, was oben als "Quasi-Echtzeit" beschrieben wurde und was darktable auf der gegebenen Hardware mit der gegebenen Filegröße auch liefert) und was Gimp im aktuellsten Stand, der auf dem PPA verfügbar ist, dagegen abliefert => in meinen Augen weit weg von benutzbar.

Der derzeitige stabile Stand 2.8 ist nach Konvertierung zu 8 bit auch nicht schneller.
 
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[MENTION=78614]BerNik[/MENTION] Ich sehe da auch keinen Wettbewerb, denn ich nutze beide Programme für verschiedene Bearbeitungen. Manches kann dt, Anderes der GIMP besser.

Das von dir verlinkte Beispiel/Vergleich betrifft den (bekannten) Nachteil, dass der GIMP noch nicht mit Graphikbeschleunigung und Mutithreading bei der Anwendung von Filtern arbeitet. Dazu hier eine Information zur (irgendwann) kommenden Version 2.10 von gimpusers.de

GIMP 2.8 unterstützt noch kein Multithreading für Filter. Das ändert sich mit GIMP 2.10. Einige Filter werden einen enormen Geschwindigkeitszuwachs aufweisen. Allerdings unterstützen erst sehr wenige Filter die Hardwarebeschleunigung über OpenCL (siehe nächster Schritt).

OpenCL ist derzeit noch standardmäßig deaktiviert. Wenn ihr es mit der Entwicklungsversion benutzen wollt, müsst ihr GEGL_USE_OPENCL=yes als Startparameter für GIMP angeben. Es ist das Ziel der Entwickler, die gesamte Projektion (d.h. das Endbild, das der User auf der Arbeitsfläche sieht) zu beschleunigen. Im Moment ist GIMP davon aber noch weit entfernt, und alles ist noch irgendwie träge und recht langsam.

Bereits Hardwarebeschlunigt sind:

Gaussian Blur, Grey, Laplace, Motion Blur, Pixelize, Sobel, Threshold

Übrigens: Nicht alle Filter müssen hardwarebeschleunigt werden. Für einige ist dies nicht wichtig, da die hardwarebeschleunigte Berechnung keine großen Performancevorteile beschleunigen würde.

In diesem Beispielbild (1400×1400 Pixel) habe ich den Bewegungsunschärfe-Filter angewendet. Dieser arbeitet direkt am Bild, und sobald man OK klickt, ist der Filter auch schon angewendet, ohne erst die Berechnung durchführen zu müssen. Bei jeder Wertänderung wurde das Ergebnisbild in deutlich weniger als einer Sekunde angepasst. Die Beschleunigung ist also immens im Vergleich zu GIMP 2.8, wo derselbe Vorgang etwa 10 Sekunden gedauert hat (so π*Daumen ).

Ich finde die Kurven im Gimp besser als in dt. Das Interface lässt auch bei zittriger Hand sehr feine Veränderungen zu, weil die Kurve selbst vier- oder sechsmal grösser dargestellt wird, als in dt; ich kann "feiner" Einfluss nehmen. Nutzen tue ich sie allerdings immer weniger, weil ich im GIMP kaum noch an Farben, Kontrasten oder Lichtern herumfummel - das kann dt - als RAW Konverter - ganz allgemein besser.

Allerdings bleibe ich dem GIMP bei .JPG treu. Diese ooC Dateien mache ich in dt gar nicht erst auf. Die Funktionen sind halt genau da, wo ich es gewohnt bin, und die Bearbeitung geht mir am flüssigsten von der Hand.
 
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Das von dir verlinkte Beispiel/Vergleich betrifft den (bekannten) Nachteil, dass der GIMP noch nicht mit Graphikbeschleunigung und Mutithreading bei der Anwendung von Filtern arbeitet. Dazu hier eine Information zur (irgendwann) kommenden Version 2.10 von gimpusers.de
Sorry, stelle gerade fest, daß ich die Versionsnummern oben bei dem Video nicht dazugeschrieben hatte und die Daten der verwendeten Bilder:
  • darktable V1.6.1: RAW-Bild aus der Kamera (D800)
  • Gimp 2.9.1 (Entwicklerversion): das aus darktable exportierte 16bit-TIFF
Auf Basis des von Dir zitierten Artikels http://www.gimpusers.de/tutorials/was-ist-neu-in-gimp-2-10 hatte ich eben die 2.9er-Version auf einem Rechner installiert
und hab deshalb meine Enttäuschung geäußert, weil nach meinem Kenntnisstand diese 2.9er-Versionen schon beschleunigt sein sollen.
Und der o. g. Startparameter ändert auch nix am Verhalten an sich.
Ich sehe das, was in Punkt 11 des Artikels gezeigt ist. Und Punkt 7, Schlußsatz ist leider mehr als wahr.
Fazit: meine Erwartungen bezgl. einer wirklichen Verbesserung gehen derzeit eher gegen Null. Deshalb bin ich ja froh, daß es endlich Projekte wie darktable gibt, womit man unter Linux wirklich mit Bildern arbeiten kann.

Für mich stellt sich Gimp dar als Prog. für die grafischen Bearbeitungsmöglichkeiten wie z. B. die Einblendung von Schriftzügen, das Freistellen, das Erstellen von Buttons etc.
Also: erst das Bild an sich in eine druckreife Fassung bringen - in anderer Software wie z. B. Lightroom, darktable, Picture Window Pro, die Weiterverarbeitung bis zur endgültigen Verwendung als Banner auf einer Webseite oder als freigestelltes Produkt in einem Shop oder Prospekt - das ist die Domäne von Gimp.
 
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