Linux läuft auf Macbook schneller als Yosemite

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kewl - links Win, rechts ubuntu mit Unity (da muss ich stark gegenschlucken, aber meine Tochter liebt es) in VBs
 
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Ich wurde vor 15,20 Jahren maßgeblich vom Fachjournalisten Michael Nickles geprägt. Der hat mit seinen berühmten "Nickles-Report"-Fachbüchern aufgeklärt, welche Maßstäbe wirklich gelten. Und die lauten: Flaschenhälse erkennen und beseitigen, Systeme bedarfsgerecht mit ordentlicher Qualität planen und vor allem eine blitzsaubere Installation unter Nutzung der Bordmittel. Eine anständige Geschwindigkeit stellt sich bei dieser Arbeitsweise ganz nebenbei ein, vor allem aber Stabilität. Und genau diese steht bei echten Produktiv-Systemen im Vordergrund. 5 oder 10% mehr Leistungen sind wumpe. Daher hat JW500 absolut recht. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Die meisten meiner Kunden melden sich erst bei echten Fehlfunktionen oder wenn das Email-Progamm wieder 20 GB und mehr bunkert und den Dienst quittiert. Auch einfache Bedienung steht im Vordergrund.

Bye the way: Die meisten Linux-Installation, die ich für Low-Budget-Kunden und Verwandte vorgenommen habe, sind runtergeflogen, weil irgendein Spacken wieder rumätzte, das sich irgendein TuneUp-Utility oder sonsteinmurks für WIN sich nicht installieren lassen. Bis dahin kamen die Benutzer ganz gut klar, zumal die Programme ja fast genauso aussehen wie die identischen Windows-Anwendungen und ein Wechsel auf W8 schon innerhalb der Microsoft-Linie zum Kollaps führen kann...
 
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Angenommen, du sollst ein flaches Notebook mit (hochwertigem) Alu-Rahmen bauen ... das wird dann immer irgendwie nach MacBook aussehen. Deshalb "Ehre, Wem Ehre gebührt".

Da hast Du mir ein falsches Zitat in die Schuhe geschoben, aber das sei Dir verziehen. Allerdings ist diese MacBook-Kopie von Lenovo schon ziemlich dreist. So schön ich das Design auch finde, hätte es mich doch sehr freut, wenn Lenovo sich mehr an der Haptik orientiert hätte. Ein Thinkpad in Silber, Alu-Unibody-Gehäuse, abgerundete Kante und rotem Knubbel in den Tasten. Das wäre geil und würde nicht zuviel Hirnschmalz erfordern. Aber was die Kunden wünschen, ist den Herstellern auch scheißegal. Neulich habe ich mal einen neuen iPod-Touch in der Hand gehabt. Ein iPhone in genau dieser Machart - das wäres. Aber die neuen "Sechser" finde ich einfach öde. Aber egal. Ich bin nur Kunde, der alle zwei Jahre für 900 Euro Umsatz mit Handys sorgt. Aber andere Kunden kaufen es. Läuft wie geschnitten Brot. Leider.
Nein, ich bin kein Apple-Nörgler, nur das aktuelle Produkt gefällt mir nicht besonders. That´s all.
 
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Und deine Berufserfahrung ist nun allgemein Gültig oder wie soll man das deuten?

Ein Beispiel:
Wenn der Bedarf einer verzögerungsfreien Darstellung gegeben ist, dann gibt es nur zwei Zustände: verzögert,

Nein ist nicht allgemeingültig.
Und gerade bei Animationen aller Art ist es hilfreich ausreichend und nicht annähernd ausreichend schnelle Hardware zu haben.

Wie oft ist das relevant im Bueroalltag?

Und von den Dreckssystemen die irgendwelche Hohlheimer komplett falsch konfigurieren oder aus kostengruenden gleich zu schwach planen war ja bisher gar nicht die Rede.

Gruss
Juergen
 
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kewl - links Win, rechts ubuntu mit Unity (da muss ich stark gegenschlucken, aber meine Tochter liebt es) in VBs

Ist ja sogar noch schlimmer: links Win, rechts Ubuntu und beide als kleine Fenster in OS X. Da laufen gleich drei Betriebssysteme. Ist natürlich weitgehend sinnfrei. Weshalb ich das mache? Weil es geht.
 
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[MENTION=56000]M_L_[/MENTION]

Wenn ich Deine Antwort lese, kann ich zwischen uns eigentlich keine großen Unterschiede feststellen.

Du hast wie ich offenbar alle Systeme ausprobiert und Deine Entscheidung getroffen. Genau wie ich.
(meine Entscheidung zur Erinnerung: ich nutze Win, Linux und MacOS)

Zu Deinen Punkten:

- natürlich ist ein Macbook thermisch beschränkt, sollte ich permanent Maximalleistung benötigen, nehme ich doch kein mobiles Gerät, sondern einen
stationären PC oder Mac
Das schreibst Du ja sinngemäß auch im letzten Abschnitt.

- 10% Unterschied bedeutet nicht 1h statt 3h, sondern 18min Ersparnis :)

- in der Tat sind heute Betriebssyteme keine Effizienzwunder

... So viel Kritik sollte erlaubt sein...
- Ich habe doch gar keine Kritik verboten :)

Grüße...
*ps: diese Antwort wurde auf einem Windows7-PC erstellt
 
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Auch der MacMini, iMac und sogar der neue MacPro sind Thermisch beschränkt. Das größte Problem damit ist aber nicht dass man die Leistung nur als Peak Leistung zur Verfügung hat, sondern die beschleunigte Alterung der Hardware durch diese hohen Temperaturen.

Und doch, 10% Unterschied des Computers können für den Menschen Stunden ausmachen. Es gibt bei der RAW Bearbeitung zwei entscheidende Zeitfenster:
3 Sekunden, das ist die Zeit in der unser Gehirn von Gegenwart in Vergangenheit schaltet, braucht das Laden eines RAW oder dessen Bearbeitung länger, dann ist das extrem mühsam und man wird bei jedem Bildwechsel massiv aus dem Arbeitsfluss gerissen, bei einer Hochzeit z.B. macht das einen Gewaltigen Unterschied.

Die zweite Grenze ist: das Laden der Datei geht für die Menschliche Wahrnehmung verzögerungsfrei, wenn das erreicht ist kann man extrem effizient und schnell arbeiten. Und diese beiden Grenzen machen in der Praxis dann tatsächlich Stunden aus, die man sich unter Umständen mit ein paar % mehr Leistung einsparen kann.

Etwas anderes ist es ob die Speicherkarte jetzt mit 100 oder 200MB/sec eingelesen wird, oder der Export der fertigen Fotos, das ist keine hundertmal wiederholte Handlung.

Das mit der erlaubten Kritik war allgemein formuliert, ich bin bei Apple Themen da vorsichtig geworden.
 
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Eins muss ich noch loswerden:

Frohe Weihnachten an alle PC- / Mac- / Smartphone- / Windows- / Linux- / MacOS- / Android- und iOS-User.
Auch an alle Nikon- und "andere"-User.

:)
 
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[MENTION=56000]M_L_[/MENTION]
Du hast wie ich offenbar alle Systeme ausprobiert und Deine Entscheidung getroffen. Genau wie ich.
(meine Entscheidung zur Erinnerung: ich nutze Win, Linux und MacOS)

Ich gehe grundsätzlich davon aus, daß die meisten Leute, die seit Jahren Computer benutzen, sich BEWUSST für eines der Systeme entscheiden. Selten entscheidet man sich unbewusst für ein System. Oder?
 
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Auch der MacMini, iMac und sogar der neue MacPro sind Thermisch beschränkt. Das größte Problem damit ist aber nicht dass man die Leistung nur als Peak Leistung zur Verfügung hat, sondern die beschleunigte Alterung der Hardware durch diese hohen Temperaturen.

Und doch, 10% Unterschied des Computers können für den Menschen Stunden ausmachen. Es gibt bei der RAW Bearbeitung zwei entscheidende Zeitfenster:
3 Sekunden, das ist die Zeit in der unser Gehirn von Gegenwart in Vergangenheit schaltet, braucht das Laden eines RAW oder dessen Bearbeitung länger, dann ist das extrem mühsam und man wird bei jedem Bildwechsel massiv aus dem Arbeitsfluss gerissen, bei einer Hochzeit z.B. macht das einen Gewaltigen Unterschied.

Die zweite Grenze ist: das Laden der Datei geht für die Menschliche Wahrnehmung verzögerungsfrei, wenn das erreicht ist kann man extrem effizient und schnell arbeiten. Und diese beiden Grenzen machen in der Praxis dann tatsächlich Stunden aus, die man sich unter Umständen mit ein paar % mehr Leistung einsparen kann.

Etwas anderes ist es ob die Speicherkarte jetzt mit 100 oder 200MB/sec eingelesen wird, oder der Export der fertigen Fotos, das ist keine hundertmal wiederholte Handlung.

Das mit der erlaubten Kritik war allgemein formuliert, ich bin bei Apple Themen da vorsichtig geworden.

Was quatschst Du da eigentlich für einen Unsinn? Vorsichtig formuliert. Willst Du ernsthaft behaupten, daß der Wald- und Wiesen-PC aus dem Supermarkt thermisch unkritisch gestaltet ist (falls sich da überhaupt jemand Gedanken bezüglich der Konfiguration gemacht und ausnahmsweise mal nicht der allerbilligste Lüfter eingebaut wurde), während die Apple-Rechner alle über der vom Hersteller der Hardware definierten Temperatur betrieben werden? Willst Du ernsthaft auf diesem Niveau weiter diskutieren? Zumal gerade Apple-Rechner nachweislich besonders lange genutzt werden (können)? :lachen:

Vermutlich käust Du nur das wider, was irgend ein selbsternannter Pseudo-Experte in seinem Apple-Hating-Blog behauptet.
 
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Einen billig Blechkuebel mit einem grossen CPU Lüfter
würde ich tatsaechlich als thermisch unkritischer ansehen als ein
Ultraslimnotebook. Egal von wem das Ding gebaut wurde.
Wo soll auch die Wärme auch hin.
Allerdings:
Aber selbst bei Teilen der Pentium 4, die wirklich shyze heiss , trotz lauter Lüfter, geworden sind, kann ich mich nicht an nennenswerte Ausfälle erinnern.
Was waren die Core 2 Duos dann fuer ein Segen.
Alles graue Theorie.
Und nach wie vor, wenn ein PC, egal welcher, nicht schon ueber der Lastgrenze betrieben wird, spielen 10% keine wirkliche Rolle.
Ob die Datei in 3,0 oder 3,3 Sekunden geladen ist:
Wen juckts?
Frag mal Anwender ohne Stoppuhr, ab wann sie einen Unterschied merken.
Gruss
Juergen
 
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Zwei Punkte möchte ich aktuell noch beitragen: Die Effizienz des Betriebssystems ist bei weitem nicht so entscheidend, wie man es sich vorstellt. Sicherlich - zwischen völlig verschiedenen Betriebssystem-Linien ist das schwer nachzuweisen, doch die Anwendungen selber brauchen überall so ziemlich die gleiche Performance. Viel entscheidender konnte die CPU sein. Das war früher ein großer Vorteil der PowerPC-Prozzis der alten Macs: Die Dinger waren in bestimmten Rechenoperationen, die für grafische Anwendungen wichtig waren, einfach effizienter als X86-Kerne. Seitdem Intels in Mac stecken, ist das aber eh vom Tisch. Zumal man immer fragen muss: Wieviel kostet die Leistung? Womöglich ist die eine CPU bei gleichem Takt doppelt so schnell wie eine andere, aber dreimal so teuer... Auch kein guter Deal.

Interessant wird diese Thematik, wenn moderne OS auf älteren Rechnern eingesetzt werden. Ich habe keine Schmerzen, Windows 8 auf einem PC mit 3-GHZ-P4 einzusetzen. Zum einen läuft es gut und die Festplatten- bzw. SSD-Speed macht den Unterschied. Zum anderen brauchen die Anwendungen eh immer die gleiche Performance. Egal ob sie unter W7, Vista oder Windows 8.1 laufen. Deshalb macht es aus Performance-Gründen keinen Sinn mehr, an XP festzuhalten. Es ist ein Trugschluss zu denken, mein XP läuft schlank. Mein erster PC mit 1,4 MHz lief schon super unter XP, der Dualcore dann erstrecht. Alles Humbug. Wenn der Rechner WIRKLICH gut unter XP rennt, dann auch unter Windows 7.

Was das Thema Kühlung betrifft: So ganz zu vernachlässigen ist das nicht. Zwar sind direkte Überhitzungsschäden nicht alltäglich. Allerdings nagt die Hitze doch schon an Lötverbindungen, besonders an BGA-Chips, also der Bauform von CPUs und dedizierten GPUs. Und hier gibt es schon häufig Probleme. D R E I Thinkpads habe ich bereits wegen derartiger Vorkommnisse beerdigen müssen. Sicherlich muss das nicht durch thermische Überlastung kommen, jedenfalls ist das so nicht bewiesen. Aber ich gehe schon davon aus, dass dieser Faktor da derbe mit reinspielt.
 
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Willst Du ernsthaft behaupten, daß der Wald- und Wiesen-PC aus dem Supermarkt thermisch unkritisch gestaltet ist
Tja, hättest du nicht nur die Buchstaben erfasst sondern auch den Inhalt von dem was ich geschrieben habe, dann würdest du mir jetzt nicht das Wort im Mund umdrehen. Sorry für die Direkten Worte aber das ist eine Form von Analphabetismus.

Was ich geschrieben habe, und das kannst du ja auch noch mal nachlesen, ist dass man sich einen hackintosh selbst bauen kann bzw. muss denn ein Wald und Wiesen PC ist nicht kompatibel. Das steht da auch schwarz auf weiß, ich Zitiere mich selbst:
" also OSX Kompatible PC Komponenten in einem Rechner zu verbauen, vor allem aber: man kann das Kühlsystem entsprechend Dimensionieren"

Und ein Leistungsfähiges Kühlsystem kostet vernachlässigbar wenig. Man kann sogar ein Gehäuse mit Staubfilter wählen, so dass die Kühlrippen nicht verstauben und über Jahre ohne mit Druckluft aus zu blasen nicht in der Kühlleistung beeinträchtigt werden.

(falls sich da überhaupt jemand Gedanken bezüglich der Konfiguration gemacht und ausnahmsweise mal nicht der allerbilligste Lüfter eingebaut wurde)
Nahezu jede bessere PC Seite bietet mehrere Konfigurationsmöglichkeiten für die Lüftung an, von billig bis extrem Hochwertig. Eine Geringe Geräuschentwicklung wird über gedämmte Gehäuse oder entsprechend groß dimensionierte Lüfter erzielt, siehe MacPro bis 2012.
Bei Apple hat man diese Option nicht, es werden kleine Lüfter oder im Falle des 2013er MacPro nur ein Lüfter verbaut, die Gehäuse sind auch nicht gedämmt so dass Apple extreme Betriebstemperaturen zulasst um trotzdem leise zu sein.
Ein 2012 MacBook Pro mit i7 Quadcore erreicht z.B. schon bei einem einfachen Skype Videotelefonat 100°C Kerntemperatur sofern man die Lüfter nicht manuell höher drehen lasst. Man hört sie dann noch immer nicht laut, aber doch deutlich, das will Apple nicht um den Ruf extrem leise zu sein nicht zu verlieren.

während die Apple-Rechner alle über der vom Hersteller der Hardware definierten Temperatur betrieben werden? Willst Du ernsthaft auf diesem Niveau weiter diskutieren? Zumal gerade Apple-Rechner nachweislich besonders lange genutzt werden (können)? :lachen:
Tut mir leid das sagen zu müssen aber du bist derjenige der hier das Niveau runter zieht und die fachliche Diskussion verlässt. Und wenn sie Nachweislich länger genutzt werden können, dann erbringe doch einfach den Nachweis dafür. Also einfach mal einen 2013 MacPro neben eine Xeon GPU Render Station stellen und dann schauen wir mal.
Richtig ist dass dies zu Zeiten des PowerPC so war, damals wurden die Macs im Schnitt 4 Jahre benutzt während PCs im schnitt alle 2 Jahre erneuert wurden. Das hatte die Ursache aber darin dass Apple mit PowerPC eine andere Architektur hatte und das System sowie Programme immer weiter optimiert hat, dann kam mit dem G4 die Altivec Einheit dazu, auch hier wurde, mangels Taktfrequenz gegenüber der Intel brutal die Software optimiert, so dass alte Computer mit neuen Systemen und Programmen stets schneller wurden, was die lange Nutzungsdauer erklärt hat.

Heute verbaut Apple aber 0815 Standard PC Komponenten.

Vermutlich käust Du nur das wider, was irgend ein selbsternannter Pseudo-Experte in seinem Apple-Hating-Blog behauptet.

Ich arbeite seit ~15 Jahren mit Apple, in den letzten 4 Jahren mit permanente Anzeige der Temperaturen von GPU und CPU, eigentlich sollte ich mir noch mehr Temperaturfühler anzeigen lassen aber der Platz in der Taskleiste ist begrenzt. Nachdem mir mein 2006er MacBook Pro an Überhitzung verreckt ist bin ich sensibel für das Thema geworden. Seit dem Steuere ich die Lüfter auch manuell und die Probleme von damals bleiben aus.
Sogar beim 2010er MacPro habe ich die Lüfter etwas höher gedreht, da der so viele hat und diese groß sind können sie noch immer recht niedertourig laufen so dass er leiser als ein 2013er MacPro ist und dabei sehr viel Kühler. Auch schafft das Kühlsystem des MacPro bis 2012 auch locker ein vielfaches der Kühlleistung, das lauft um den Faktor 5 unter seinem Potential. Bei Maximalleistung ist es aber auch unerträglich laut, würde dafür die CPU bei Vollast im Sommer auch auf 38°C halten.

Der 2013er MacPro hat eine maximale Leistungsaufnahme von 450 Watt, der Lüfter kann aber nur 430 Watt weg kühlen. Dagegen hat nahezu jeder Wald und Wiesen PC ein Kühlsystem das überdimensioniert ist.
Obendrein lauft der Lüfter dann bei 1900 Umdrehungen was bei dieser größe schon viel Lärm erzeugt, zum Vergleich die Lüfter im 2012er MacPro drehen bei 700-1000U/Min, bei Vollast. Lediglich wenn man eine GPU ohne Referenzkühler verbaut, die also die Wärme in das Gehäuse abgibt anstatt hinten raus zu blasen, verbaut. Dann sollte man den Lüfter dort auf 1200-1400 Umdrehungen hoch regeln, wenn die GPU auf Vollast lauft, ansonsten wird nicht genug Wärme abgeführt.

Beim 2013er MacPro muss aber ein Lüfter in der Dimension des 2012er CPU Lüfters die Hitze der CPU und von 2 GPUs abführen. Thermodynamik lädt zum Realitätscheck ein...

Beim MacBook Pro wiederum kann man im Sommer entweder einen Kern der CPU voll belasten oder einen Kern auf 50% und die GPU auf Vollast bringen. Ansonsten packt es die Lüftung nicht mehr und bei 105° CPU temperatur geht diese in die Notdrosselung, solche Temperaturen beschleunigen die Alterung des Chipsatzes, führen teilweise zum Totalausfall obwohl noch innerhalb der Spezifikationen, aber eben am Spezifikationslimit.
Bei 15°C Raumteperatur packt die Kühlung immerhin GPU auf Vollast + 3 Kerne bei 70°C. Nur wer arbeitet schon gerne bei diesen Temperaturen? Als Computer der nur Vor Ort und in Hotels genutzt wird und als Backup für den Fall dass der Desktop Ausfallt, ist es aber in Ordnung.

So mein Lieber, bevor du mir also noch mal mangelndes Niveau unterstellst arbeite mal ordentlich mit deinem Zeug und messe dabei die Temperaturen. Und nicht irgendeine schlecht optimierte Software nehmen die das System nicht auslasten kann um dann zu behaupten das wäre ja gar kein Problem. Mal schön die Kerne auf Vollast bringen und die GPU mit dazu. Bei einem Hackintosh auf PC Basis kein Problem: Kerntemperatur 55°C Stabil.
Bei nem MacPro 2013: 95° Thermische Drosselung seitens der CPU. Davor aber schon Standardmäßig 50% Drosselung der Grafikkarten, während sie in einem PC oder auch dem 2012er MacPro ihre vollen 200-250 Watt aufnehmen können.

Nur, wie schon gesagt: für die Meisten ist das überhaupt kein Thema da sie ihre Computer niemals auf die Last bringen. Und deshalb sind sie zufrieden mit ihrem Mac und kann Apple die Ideale Lösung für sie sein.
 
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Ob die Datei in 3,0 oder 3,3 Sekunden geladen ist:
Wen juckts?
Tja, auch hier muss ich leider wieder auf das verweisen was ich schon geschrieben habe: Bitte den Inhalt erfassen.

Schon mal 3000 Fotos durchgesehen und anschließend 200 Fotos in guter Qualität in 2 Stunden durchgearbeitet? Probier das mal auf einem Computer bei dem du nach jedem Foto aus dem Arbeitsfluss raus gerissen wirst.
Da geht es dann aber nicht um die ~3 Sekunden Grenze, sondern da muss das Foto sofort da sein. Das überschreiten der Umschaltung von Gegenwart in Vergangenheit treibt einen aber regelrecht in den Wahnsinn bei so etwas.

Weshalb das Verlangen etwas zu nichtigen von dem man (offensichtlich) keine Erfahrung hat obwohl ich es schon deutlich beschrieben habe?
 
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Schon mal 3000 Fotos durchgesehen und anschließend 200 Fotos in guter Qualität in 2 Stunden durchgearbeitet? Probier das mal auf einem Computer bei dem du nach jedem Foto aus dem Arbeitsfluss raus gerissen wirst.

Ist das ein Hilferuf aus einem chinesischen Fotolabor unter Tage? Sollen wir jemanden schicken, der dich befreit?
 
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Tut mir leid aber Du schreibst nur krude Behauptungen. Wie willst Du gemessen haben, wie viel Watt ein Rechner an Kühlmeistung "weg bekommt"? Das sind doch nur Behauptungen, für die Du keinerlei Nachweis erbringen könntest. Für die Wärmeabfuhr kann es gar keinen einzelnen Wert geben, denn dafür ist auch die Temperaturdifferenz zwischen der warmen und der kalten Seite von entscheidender Bedeutung. Und die kalte Seite ist die "Zimmertemperatur", die nie gleich ist.

Und dass der neue Mac Pro nur einen Lüfter hat, ist für Dich schon ein Indiz, dass er nicht ausreichend kühlt??? Die Größe des Kühlkörpers bzw. dessen gekühlte Oberfläche gehen ebenfalls in die Rechnung mit ein und auch die Drehzahl, die Fläche und der Anstellwinkel der Rotorblätter etc. Du urteilst allein an Hand von zwei Faktoren, ohne die restlichen überhaupt in Betracht zu ziehen. Und die verbauten Intel-CPUs und AMD-GPUs haben interne Tempfühler, die den Takt senken, wenn ihnen zu warm wird. Du fantasierst Dir da einfach etwas zusammen, das durch nichts belegt ist und dass, wie hier geschehen, leicht zu widerlegen ist. Nicht ein einziger Nachweis, nur Unterstellungen. Hast Du einen neuen MacPro? Hast Du die Temperatur gemessen? Irgend einen Beleg für diese absurden Behauptungen? Ich sehe da rein gar nichts, in Deinem Text.

http://www.anandtech.com/show/7603/mac-pro-review-late-2013/14

AnandTech mußte extra Windows installieren, um die Komponenten so sehr zu stressen, daß die höchst möglichen werte erreicht wurden. dann drosselten die CPUs und GPUs ihren Takt ein wenig, um wieder abzukühlen. Aber wie gesagt, nur unter Windows war das überhaupt nötig. Mit Mac OS trat das nie ein!
 
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Lieber jw, ich weis nicht weshalb du dich hier so anstellst wo deine Beiträge doch sonst durchaus gehaltvoll sind. Da ich nicht 10x schreiben will was schon geschrieben wurde zitiere ich mich wieder mal selbst, durch aufmerksames lesen des gesamten Inhalts hätte das vermieden werden können.

Aha, wenn man 3 Sekunden um 10÷verkuerzt ist das sofort. Und frueher war mehr Ewigkeit.
Da geht es dann aber nicht um die ~3 Sekunden Grenze, sondern da muss das Foto sofort da sein.
Weshalb sich dass dann länger anfühlt und wie sich das Auswirkt, habe ich ebenfalls alles aufgeführt, man muss es nur lesen. Ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen sondern haben Verhaltensforscher nachgewiesen, ich selbst und Kollegen können das im Berufsalltag dann halt genau so nachvollziehen. Angesichts dessen dass hier aber jeder nur recht haben will und Texte ohnehin nicht gelesen werden wäre eine genauere Ausführung wohl verschwendete Zeit.

Flat D, danke für die Verlinkung zum anandtech Artikel, sehr empfehlenswert zu lesen, da steht auch drinnen was du mir vorwirfst dass nicht möglich wäre. Deshalb und nachdem wir in der Vergangenheit ja schon mal das vergnügen hatten wäre es wohl reine Zeitvergeudung weiter zu Diskutieren.

[MENTION=2636]Kai[/MENTION] Danke für dieses exzellente Beispiel, das gut veranschaulicht wie sehr es manche nötig haben ihr Ego online auf zu polieren.
 
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An M_L:
ursprünglich ging es darum,
dass im "allgemeinen" ein paar % mehr oder weniger Rechenleistung
unbedeutend sind.
Und im allgmeinen geht man davon aus, dass der Anwender Geschwindigkeitssteigerungen ab 30% wahrnimmt.
Jetzt baue ich seit über 20 Jahren PCs auf und warte die in der Regel bis zur Ausmusterung.
Heist auch, vom Mitarbeiter bis zum Chef werden mir die Probleme und Problemchen vorgetragen.
Und die Bandbreite der Anwendungen reicht auch vom simplen PC mit Email bis aufwendien CAD PCs, 3D Animationen usw.
Da ging´s noch nie um eine handvoll % an Rechenleistungen.
Was aber nicht ausschliest dass es diese Probleme mal geben soll.

Genauso wie das angesprochene Einlesen der Bilddaten bei wohl so ziemlcih allen Anwendern vernachlässigbar ist.
Chipkarten anstecken, kopieren starten, auf´s Klo gehen, Kaffeee trinken, wiederkommen, fertig.
Aber dennoch gibs sicher auch Anwender bei denen die Bilder schnellstmöglich auf die Kiste müssen und dann in die Agentur.

Nur ist das, auf die Masse der Anwender gesehen, wohl genauso die Ausnahme, wie der Anwender mit 2000 Bildern der grade genau an der Grenze
zum "es nervt und nervt noch nicht" langsamen PC sitzt, dem man mit zufällig 10% mehr Leistung ein schöneres Lebens/Arbeitsgefühl verschaffen könnte.

Und natuerlich gibts auch die Anwendung, die Datenbank, das Garfikprogramm dass bei einer Größe von x noch
brauchbare Performnace zeigt und bei x+7% zusammenbricht. ( Hatte ich schon in einem Program namens Designer,
als mir das Update von Windows 2 auf 2.11 geholfen hat, weil es 64KB mehr ausnutzen konnte ).
Aber das ist nicht das womit man sich täglich rumschlägt, die Datenbank die am Tag x langsamer wird die bricht sonst
halt 2 Tage später zusammen und da loesen auch Performancesteigerungen um 10% nicht dauerhaft das Problem.

Gruß
Jürgen
 
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