ANTARCTICA – Der weiße Kontinent

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Wow, danke schön!

Ganz, ganz großes Kino!


Du, sag mal, auf einem Foto von Cuverville haben Leute hochgekrempelte Ärmel - wie kalt/warm war es denn da zu der Zeit?
 
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Du, sag mal, auf einem Foto von Cuverville haben Leute hochgekrempelte Ärmel - wie kalt/warm war es denn da zu der Zeit?

Normalerweise liegen die Temperaturen dort im Sommer um den Gefrierpunkt, manchmal ein bisschen drunter, manchmal ein bisschen darüber. Der Wind spielt die Hauptrolle, Stichwort wind chill factor. Wenn es windstill ist, kann man beim Aufstieg mit den Schneeschuhen schon mal ins Schwitzen geraten, und an sonnigen, windstillen Tagen empfindet man die Temperaturen als regelrecht warm ;)

Dazu kommt: Die meisten Menschen ziehen sich eher warm an, was grundsätzlich richtig ist – man weiß ja nie, wie sich das Wetter entwickelt. Aber wenn sie dann in Bewegung kommen, ist warme Bekleidung schnell zu warm. Ich hatte bei dem Aufstieg obenrum ein Langarm-Shirt aus Merinowolle und eine Fleecejacke mit Kunstfaser-Isolierung an (und 'ne Mütze auf, wie fast immer) – das fand ich in Verbindung mit der langen Fleecehose und der wasserdichten Gore-Tex-Überhose mollig warm.

LG Sandra
 
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Ein kleines Päckchen Bonusmaterial für Euch – weil die Adventszeit beginnt :winkgrin:

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Königspinguine, Südgeorgien

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Mit dem Schlauchboot unterwegs, Südgeorgien

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Blick aus dem Bullauge, Antarctic Sound

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Spielerei im Eis, Cierva Cove

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Begegnung, Portal Point

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Abendlicht, Skontorp Cove

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Eine Nacht im Biwak

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Das magische Licht der hohen Breitengrade …


LG Sandra
 
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Ich werde wohl nie eine solche Reise unternehmen können, liebe Sandra. Und somit auch nicht Dich als Reiseleitung nennen zu dürfen ...

Um so mehr geniesse ich deine Bilder von einer Welt, welche mir zwar im Herzen nahe steht und Sehnsucht erweckt, aber virtuell bleiben wird ...

Danke für die tollen Einblicke ... :):up::up::up:
 
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Liebe Sandra,

danke für das Mitnehmen auf drei Runden Antarktis.
Auch die Bilder von der großen Runde sind wieder Spitze.
:applause::applause::applause::applause::applause::applause::applause:

Gibt es noch eine Runde? :sabber:
Oder müssen wir auf das Ende der nächsten Saison warten?

Ein kleines Päckchen Bonusmaterial für Euch – weil die Adventszeit beginnt :winkgrin:

Vom 1. bis 24.12. wünsche ich mir jeden Tag ein kleines Päckchen.
Bitte! Bitte! Bitte!
 
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Gibt es noch eine Runde? :sabber:
Oder müssen wir auf das Ende der nächsten Saison warten?

Vom 1. bis 24.12. wünsche ich mir jeden Tag ein kleines Päckchen.
Bitte! Bitte! Bitte!

Ich würde gern, aber es geht leider nicht – ich muss neue Bilder sammeln :winkgrin:

Aber ich bleib dran, versprochen :up:

LG Sandra
 
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Ich werde wohl nie eine solche Reise unternehmen können, liebe Sandra. Und somit auch nicht Dich als Reiseleitung nennen zu dürfen ...

Um so mehr geniesse ich deine Bilder von einer Welt, welche mir zwar im Herzen nahe steht und Sehnsucht erweckt, aber virtuell bleiben wird ...

Danke für die tollen Einblicke ... :):up::up::up:

Sam, ganz herzlichen Dank. Sag niemals nie … ;)

LG Sandra
 
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:hallo:

Der Sommer ist im Anmarsch, also schadet ein kleines bisschen prophylaktische Abkühlung vielleicht nicht – kommt Ihr eine weitere Runde mit? Es geht wieder ganz weit in den Süden, zu den Falklandinseln, nach Südgeorgien und zur Antarktischen Halbinsel …

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LG Sandra
 
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Los geht's wieder in Ushuaia, und unsere erste Station sind die Falklandinseln. Albatrosse und Riesensturmvögel begleiten das Schiff, und dann sichten wir noch vor den Inseln einen Wal. Das ist nichts Ungewöhnliches, aber dass es sich dabei um einen Südkaper oder Südlichen Glattwal handelt, sorgt für schiffsweite Begeisterung. Einst brutal gejagt, erholen sich die Populationen inzwischen wieder, aber es ist trotzdem etwas Besonderes, diese Walart auf einer Tour in die Antarktis zu beobachten – für viele aus dem Guide-Team ist es der erste Südkaper, auch für mich.

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Südkaper beim Abtauchen


Unser erstes Ziel auf den Falklands ist die Insel Carcass. Die sensationellen Süßigkeiten, die traditionell im Haus der Familie McGill aufgetischt werden, müssen wir uns verdienen: Schon für die erste Anlandung der Reise steigen zwei Guides in Wathosen und ziehen die Schlauchboote an den flachen Strand. Dort wartet, pünktlich wie immer, das Empfangskomitee.

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Anlandung auf Carcass Island

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Magellanpinguine am Strand von Carcass


Anschließend wandern wir zwischen riesigen Tussockbüschen und über Grasland in Richtung Siedlung, beobachten zahlreiche Vogelarten und holen uns einen Sonnenbrand :D

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Magellandrossel (Turdus falcklandii)

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Magellangans (Chloephaga picta)


Das Buffet will ich Euch nicht vorenthalten …

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Kleine Auswahl zum Nachmittagstee auf Carcass :eek:


LG Sandra
 
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Schon wahnwitzig, was hier ans Ende der Welt transportiert wird...

Vor Ort gebacken, bitteschön, von Rob und Lorraine McGill und ihren Helfern. Gemüse, Fleisch und Milchprodukte stammen größtenteils von der Insel selbst; wenn ich es richtig in Erinnerung habe, müssen vor allem Eier zugekauft werden. Der Hauptort Stanley ist rund eine Flugstunde entfernt.

LG Sandra
 
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Saunders Island ist die nächste Station. Das Wetter meint es weiter gut mit uns – keine Selbstverständlichkeit.

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Die Eselspinguine haben Junge, die bereits eifrig Gefiederpflege trainieren

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Neugieriger Felsenpinguin

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Auch die Schwarzbrauen-Albatrosse in der Kolonie oben am Hang haben Nachwuchs

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Schwarzbrauen-Albatros

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Aussicht auf "The Neck", den Isthmus der Insel


LG Sandra
 
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Am nächsten Tag sind wir dann doch mal ein bisschen nass geworden, die Schlauchboot-Fahrt in den Hafen von Stanley war gegen den Wind, und geregnet hat's auch. Aber was macht das schon – die Klamotten trocknen ja wieder. Und dazu haben sie Zeit, denn es werden zwei Tage vergehen, ehe wir Südgeorgien in Sicht bekommen.

Hier ist das Begrüßungskomitee nur vorübergehend im Einsatz – und zwar so vorübergehend, dass man es verpasst, wenn man nicht auf der Brücke oder auf einem der Außendecks einen Spion oder sich selbst postiert hat. Natürlich sagen wir eine Sichtung wie diese Orcas durch, aber mitunter drehen die Tiere schneller wieder ab als die Gäste draußen sind zum Gucken.

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Orca nahe Südgeorgien


In den folgenden Tagen lernen wir die Bewohner der Insel näher kennen. Hier zeigt uns der Besitzer eines Strandabschnitts die Zähne.

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Pelzrobbe, Südgeorgien


Vor Pelzrobben sollte man sich immer in acht nehmen. Die Männchen gehen beinah unvermittelt zum Angriff über, wenn man ihr Territorium betritt. Das gilt auch schon für die Zwerge; schließlich müssen sie ja üben, wie man eine große starke Pelzrobbe wird.

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Klein, aber selbstbewusst: Pelzrobben-Junges


Da sind die Seeelefanten schon anders drauf. Manchmal denke ich mir, Seele-Fant trifft es eher als See-Elefant: Gemütlichkeit pur. Ein bisschen kratzen, ein bisschen rollen, Pause machen. Ein bisschen rülpsen, einen Furz lassen, Pause. In der Sonne liegen, den Wellen zugucken, träumen, Dauerpause. Was für ein Leben!

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Seeelefant


Vor allem die Jungtiere scheinen im Wesentlichen aus Augen zu bestehen. Und sie lieben Kontakt jeder Art – ganz gleich, ob sie sich an einem der Notfallsäcke schubbern, eine Schmuseminute mit dem Gummistiefel einlegen oder es sich auf unseren Rucksäcken gemütlich machen. Mit absoluter Unschuldsmiene, die ein Schauspieler nicht besser hinkriegen würde.

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Seelefanten-Porträt


LG Sandra
 
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Durchaus typisches Südgeorgien-Wetter – dadurch, dass die Insel so exponiert inmitten des Südatlantiks liegt, sind schnell wechselnde Wetterbedingungen eher die Regel als die Ausnahme. Zudem hat fast jede der Buchten ihr eigenes lokales Wetter. Das Schöne ist, dass man fast immer auf viel Abwechslung in Sachen Licht und Wetter hoffen kann.

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Zerwühlter Strand im Reich der Seeelefanten, St. Andrews Bay

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Die Königspinguin-Kolonie von Fortuna Bay

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Königspinguine, Fortuna Bay


Fortuna Bay hält nicht nur traumhaft schönes Wetter für uns bereit, sondern auch allerhand Sichtungen. Im Gras hopst ein Riesenpieper (Anthus antarcticus) herum. Vom Menschen eingeschleppte Ratten hatten dem Bodenbrüter mächtig zu schaffen gemacht: Früher war der Vogel über die komplette Insel verbreitet, inzwischen gilt die Population als gefährdet (IUCN-Status "Near threatened"). Ähnliches trifft auf die Spitzschwanzente (Anas georgica georgica) zu. Mit Hilfe von Spenden – unter anderem ist es üblich, auf den Expeditionsschiffen im Anschluss an einen Südgeorgien-Besuch eine meist sehr lustige und lebhafte Auktion von dafür zur Verfügung gestellten Souvenirs und Kunstwerken zu organisieren – hat Südgeorgien in den vergangenen Jahren ein beispielloses Ratten-Ausrottungsprogramm durchgezogen: Drei Sommer lang haben drei Helikopter rund 300 Tonnen Nagetier-Giftköder ausgebracht. Der letzte Köder wurde im März 2015 gelegt. Theoretisch müsste Südgeorgien nun Nager-frei sein – aber wie immer weiß man erst mit einigem Abstand, ob dies tatsächlich zutrifft. Für 2017/18 ist ein großangelegtes Monitoring geplant, bei dem Spürhunde eingesetzt werden sollen, um eventuell überlebende Ratten aufzustöbern. Bereits jetzt lässt sich aber feststellen, dass die Zahl der Sichtungen von Riesenpiepern gestiegen ist – sehr zu unserer Freude und zu der unserer Gäste.

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Riesenpieper, Fortuna Bay

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Spitzschwanzente – ich bin nicht der ultimative Vogel-Experte, aber nach meinem Dafürhalten handelt es sich hier um ein Jungtier


LG Sandra
 
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Eine Auswahl südgeorgischen Wetters gefällig? Bitte schön!

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In der Nähe von Grytviken

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Godthul

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Eselspinguine und die ORTELIUS in Godthul

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Königspinguine und die ORTELIUS in St. Andrews Bay

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Im Drygalski-Fjord


Der Drygalski-Fjord ist üblicherweise die letzte (Schiffs-)Exkursion auf Südgeorgien, ehe man sich in Richtung Antarktische Halbinsel aufmacht. Wir haben diesmal aber einen anderen Plan und steuern zunächst die South Orkneys an. In den vergangenen Jahren haben die Eisverhältnisse die Annäherung an die Inselgruppe erschwert bis unmöglich gemacht; in dieser Saison sieht es besser aus. Wir sind gespannt!

LG Sandra
 
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