ANTARCTICA – Der weiße Kontinent

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Der Einwand ist völlig berechtigt, aber der Artikel liest sich leider etwas undifferenziert.

Grundsätzlich ist immer davon auszugehen, dass der Mensch unberührte Orte durch seinen Besuch verändert und damit wahrscheinlich auch gefährdet – ganz gleich, ob es die letzten sind oder nicht. Ob sich Menschen überhaupt die Antarktis ansehen müssen, ist eine endlos zu diskutierende Streitfrage, bei der beide Seiten gute Gründe anführen können – das reicht von tatsächlich vorhandenen Gefahren für die Umwelt (Stichwort Ölkatastrophe) bis hin zur philosophischen Diskussion, ob wir alles tun müssen, nur weil wir es können.

Dass es keine verbindlichen Regeln gibt, ist so nicht ganz richtig, vor allem dann nicht, wenn es sich so liest, als könne man dort tun und lassen, was man will. Wer auf einem der Expeditionskreuzfahrtschiffe in die Antarktis möchte, hat es in aller Regel mit einer Reederei oder einem Veranstalter zu tun, die/der sich der IAATO angeschlossen hat, der International Association of Antarctic Tour Operators. Und von dieser Seite gibt es sehr wohl Regeln und Vorschriften, die insbesondere das Verhalten an Land und im Schlauchboot sowie Mindestabstände zu Tieren betreffen. Diese Regeln sind so freiwillig wie die IAATO-Mitgliedschaft, für Mitglieder aber verbindlich, und im Allgemeinen werden sie auch eingehalten, ohne dass man da groß drüber diskutieren muss. (Bei einzelnen Gästen ist es mit der Einsicht manchmal nicht so weit her, aber auch das lässt sich klären, notfalls mit etwas Nachdruck.) Grundsätzlich kann man sagen, dass die Leute, die sich für eine solche Tour entscheiden, nach wie vor noch überwiegend Menschen sind, die die Natur respektieren und sie erleben wollen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Man kann das, wie erwähnt, endlos diskutieren. Ich persönlich bin der Meinung, dass Menschen nur schützen, was sie kennen. Wenn man ihnen das nahebringt in einer Weise, die mit der Antarktis so behutsam wie möglich umgeht, halte ich das für einen richtigen Ansatz.

LG Sandra
 
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Von Petermann Island geht es wieder nach Norden, zumindest ein Stückchen.

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Unterwegs südlich vom Lemaire Channel


Quasi um die Ecke vom Lemaire Channel, an dessen südlichem Ende, gibt es eine Stelle, an der ständig Eisbergversammlung herrscht – und zwar sind dort die dicken Brocken anzutreffen. Die großen Eisberge laufen bei Pleneau Island auf Grund und schmelzen dann ganz langsam ab. Hier mit dem Zodiac unterwegs zu sein, gehört zu den Höhepunkten einer Tour zur Antarktischen Halbinsel – so eine Schlauchbootfahrt rückt die Größenverhältnisse sehr schnell zurecht …

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Bei den Eisbergen von Pleneau


Am Abend geht es wieder in den Lemaire Channel hinein, diesmal von Süd nach Nord – und mit mehr Sicht als am Morgen.

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Lemaire Channel, Südende


Später am Abend weht es ein bisschen; der Wind treibt die Wolkenfetzen hierhin und dorthin, während darüber die Sonne scheint und dazwischen ab und an der blaue Himmel durchblitzt – es ist ein grandioses Schauspiel. Manchmal hilft es, das Abendessen ausfallen zu lassen, um nichts zu verpassen … ;)

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Die MV Ushuaia im abendlichen Wolkenspiel

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Abendstimmung, Antarktische Halbinsel


LG Sandra
 
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Der nächste Tag führt uns nach Port Lockroy, einer früheren Station, die heute als Museum, Postamt und Souvenirshop dient. Auf der kleinen Insel und im noch kleineren Häuschen ist nicht viel Platz, deswegen dürfen maximal 60 Leute dort zur gleichen Zeit an Land. Die andere besuchen ein benachbartes Inselchen mit einer Pinguinkolonie, alten Walknochen – und einer sehr entspannten Weddellrobbe, die im Schnee liegt und schläft.

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Weddellrobbe, vorderste zehn Prozent ;)


Dann neigt sich unsere Zeit auf der Antarktischen Halbinsel schon fast ihrem Ende zu. Die Fahrt nach Norden bringt noch einmal wunderbare Lichtstimmungen – und: Buckelwale!

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Mittagslicht, Antarktische Halbinsel

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Buckelwal beim Fischen – die Antarktischen Eissturmvögel versuchen, auch etwas vom Fang abzubekommen


Wir bleiben eine ganze Weile bei den Tieren, so lange, wie es unser Zeitplan nur erlaubt. Es ist fantastisch.

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Springender Buckelwal


In die eine Richtung Wale, in die andere Richtung fantastisches Licht – was will man mehr?

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Gegenlicht, Antarktische Halbinsel


LG Sandra
 
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Gibst du noch Infos wie du zu dieser Reise kamst? Auch Anreise etc..

Also, einfache Internetrecherche, Empfehlung, evtl. irgendein Verband, Kosten?

Danke! Auch für die teilweise atemberaubenden Bilder.

Meddi
 
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Hallo Sandra,

wieder einmal ein fantastischer Reisebericht von dir mit ebenso tollen Bildern.
Aber das sind wir ja von dir gewohnt.

Daumen habe ich zwar keine mehr, aber die :up::up::up: kann ich dir dafür anbieten.

Übrigens; "Gegenlicht, Antarktische Halbinsel" in #26 gefällt mir besonders gut.
 
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Von der Antarktischen Halbinsel verabschieden wir uns in Richtung Norden. Dort liegen nördlich der Bransfield Strait die South Shetland Islands. Von den Inseln der Kette ist Deception Island mutmaßlich die bekannteste, die Caldera eines noch immer aktiven Vulkans mit einer spektakulären Einfahrt.

Wir begeben uns diesmal aber nach Half Moon Island; auf der kleinen Insel gibt es Zügelpinguin-Kolonien. Relativ früh am Morgen gehen wir an Land, das Licht ist herrlich.

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Sie sehen mich nicht, sie sehen mich nicht – wenn ich schnell genug weiterhopse …

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Fliegender Zügelpinguin


Und dann ist es schließlich und endlich, wirklich und unwiderruflich Zeit, aufs offene Meer zurückzukehren und die Fahrt in Richtung Ushuaia anzutreten. Bei der Einfahrt in den Beagle Channel besteht das Begrüßungskomitee diesmal aus Dusky Dolphins, Schwarzdelfinen, die dem Schiff nicht von der Seite weichen. Wahrscheinlich passt unsere Geschwindigkeit gerade perfekt zu der ihren, und sie haben am Wellenreiten sichtliche Freude.

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Schwarzdelfin, Beagle Channel


Eigentlich wäre jetzt hier Schluss, die Reise in Ushuaia zu Ende – aber was meint Ihr: Fahren wir noch 'ne Runde? ;)

LG Sandra
 
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Eine geht immer noch.

Und offenbar hast Du Dein Equipment nach der D700 refreshed.
Mit der D800 und 600 mm bist Du doch ganz anders unterwegs.
 
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Gibst du noch Infos wie du zu dieser Reise kamst? Auch Anreise etc..

Also, einfache Internetrecherche, Empfehlung, evtl. irgendein Verband, Kosten?

Danke! Auch für die teilweise atemberaubenden Bilder.

Meddi

Meddi,

ich arbeite als Guide auf den Expeditionskreuzfahrtschiffen, vor allem auf der Plancius und der Ortelius von Oceanwide Expeditions. Das Expeditionsteam organisiert das Reiseprogramm und führt die Landgänge durch, begleitet die Gäste, bringt ihnen nahe, was sie sehen, erklärt Land und Tierleben, fährt Schlauchboot und passt auf, dass niemand heimlich einen Pinguin mitgehen lässt ;)

Meine erste Begegnung mit der Antarktis hatte ich aber als Gast auf dem Schiff, und damit zu Deiner Frage, wie man zu einer solchen Reise kommt: Es gibt verschiedene Reedereien, die sowas anbieten – die Antarktis ist schon aufgrund der Vorschriften keine Region für individuelle Touren (es sei denn, man ist Millionär). Die Schiffe und die Routen unterscheiden sich etwas, aber im Grunde genommen bilden die Reisen zur Antarktischen Halbinsel – so wie hier beschrieben – das Basisprogramm aller Schiffe. Es geht von Ushuaia, seltener auch vom chilenischen Punta Arenas über die Drake Passage zur Antarktischen Halbinsel. Die Touren dauern meist 10 bis 12 Tage ab/an Hafen.

Dann gibt es Reisen, die in andere Regionen der Antarktis oder auch zu den subantarktischen Inseln wie Südgeorgien führen, aber das ist vielleicht ein Thema für einen späteren Post.

Die Halbinsel-Touren zählen zu den günstigsten Möglichkeiten, die Antarktis zu besuchen, sind allerdings nicht wirklich billig (aber jeden Euro wert). In der Viererkabine ist man für die kürzesten Touren mit etwa 5000 Euro dabei (plus Flug und empfehlenswerter Übernachtung in Ushuaia). Freundlicherweise hat frankolas ja schon zum Reiseveranstalter DIAMIR verlinkt, für den ich Fotoreisen leite, unter anderem in die Antarktis – dort findest Du die Touren aufgelistet. (Weitere Fragen beantworte ich gerne per PN.)

Was wichtig ist: Den meisten Interessenten ist nicht bewusst, dass die Schiffsgröße – also die Zahl der Passagiere – eine entscheidende Rolle spielt. In der Antarktis dürfen maximal 100 Personen zur gleichen Zeit anlanden. Das heißt, bei einem Schiff mit 150 oder 200 Passagieren muss man das in zwei Schichten machen. Die Gesamtzeit pro Schiff und Landestelle ist aber immer gleich. Wenn ich also insgesamt vier Stunden an einem Ort habe (weil sich nie zwei Schiffe eine Landestelle teilen – das wird so ausgetüftelt, dass es passt), kann ich auf einem größeren Schiff als Passagier nur maximal zwei Stunden an Land bleiben, weil ich nach der Hälfte der Zeit zurück muss, um der anderen Hälfte der Passagiere die Landung zu ermöglichen. Kleine Schiffe haben da einen entscheidenden Vorteil: Bei rund 100 Passagieren wie unter anderem bei der Ortelius und der Plancius können alle gleichzeitig ausgebootet werden und an Land gehen – man hat also deutlich mehr Zeit zur Verfügung. Ich finde das wichtig, auch wenn die Antarktis keine zwei Stunden braucht, um einen zu überwältigen, aber das ist eine andere Geschichte ;)

Ich persönlich würde mir, wenn ich zur Antarktischen Halbinsel will, eine möglichst lange Tour aussuchen – also lieber 11 oder 12 Tage statt 10. Der Preisunterschied ist nicht so heftig, und man ist ohnehin schon lange unterwegs, um überhaupt nach Ushuaia zu kommen. Je mehr Zeit für die Antarktis, desto besser. Kabinentechnisch sind die geteilten Vierer- oder Dreier-Kabinen völlig ausreichend, wenn es für einen selbst in Frage kommt, mit fremden Menschen auf engem Raum zusammenzuleben – aber es ist ja nicht für Monate. Man verbringt außer zum Schlafen und Duschen nicht viel Zeit in der Kabine, sondern entweder an Deck, in der Lounge oder auf der Brücke. Das Naturerlebnis steht im Mittelpunkt, der Umgang ist leger, Wanderhose und Fleecejacke bzw. Gore-Tex-Jacke sind die Standardklamotten. Die meisten Trips sind international – Englisch ist die Bordsprache, es gibt aber auch deutschsprachig begleitete Touren. Gummistiefel werden kostenfrei an Bord zur Verfügung gestellt.

Das Expeditionsteam besteht üblicherweise aus Biologen, Geologen, Geografen, Historikern und ein paar Generalisten; während der Fahrt werden Vorträge angeboten zu allen möglichen Themen, von Pinguinen, Robben und Walen über Eis und Gletscher, Geologie und Geschichte bis hin zu Fotografie. Das heißt, die Zeit in der Drake Passage wird schon gut genutzt, und man kommt informiert in der Antarktis an. An Land geht's per Schlauchboot, und mitunter sind auch Schlauchboot-Panoramafahrten (zodiac cruises) möglich, dann geht es meist an Gletschern entlang und zwischen Eisbergen durch. Die Buchten der Antarktischen Halbinsel eignen sich perfekt für sowas.

Wer's ein bisschen aktiver mag, kann sich für Abfahrten mit Kajak-Option oder für eine Campingnacht an Land entscheiden (unbedingt empfehlenswert!). Es gibt auch Termine mit explizit ausgeschriebenen Bergtouren oder Gelegenheit zum Tauchen (ausschließlich für erfahrene Kaltwassertaucher!).

Noch ein Wort zur Anreise: Die erfolgt üblicherweise über Buenos Aires nach Ushuaia per Flug. Lufthansa fliegt direkt von Frankfurt nach Buenos Aires (13 Stunden), von dort sind es noch einmal drei Stunden bis Ushuaia. Alternativ kann man auch mit der LAN über Madrid fliegen. Es empfiehlt sich, in Ushuaia eine oder zwei Nächte zu übernachten – zum einen, um sich zu akklimatisieren nach dem doch recht langen Flug, zum anderen, um möglichen Problemen bei Flugverspätungen oder Gepäckverschwinden aus dem Weg zu gehen. Und Ushuaia ist nun wirklich ein schönes Ende der Welt, da gibt es genug zu sehen für ein paar Tage.

So, ich glaub, das war das Wesentliche in Kurzform … Bei Fragen: fragen, gern auch per PN.

LG Sandra
 
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Eine geht immer noch.

Und offenbar hast Du Dein Equipment nach der D700 refreshed.
Mit der D800 und 600 mm bist Du doch ganz anders unterwegs.

Oh, die D700 begleitet mich immer noch, und das wird auch so bleiben. Sie hat mir bei zickigen Objektiven, die mit der Pixeldichte der D800 nicht klarkommen, schon so manches Bild gerettet, und von ihr weiß ich, dass sie immer funktioniert und auch ein paar Tropfen Salzwasser nicht übel nimmt, auch wenn man das natürlich nicht herausfordern sollte. (Im nächsten Fotoespresso wird übrigens eine Hommage an die D700 zu finden sein.)

Die 600 mm sind die vom Tamron 150-600; ein Objektiv, das für solche Sachen absolut geeignet ist – wenn, ja wenn man denn ein gutes Exemplar erwischt. Aber auch das ist eine andere Geschichte; momentan sind D800 und 150-600 bei Tamron zur Überprüfung wegen akuter Unzufriedenheit der Fotografin mit den Bildergebnissen :rolleyes:

Das betrifft allerdings nicht die hier gezeigten Fotos; die sind mit einem anderen 150-600-Exemplar entstanden, und das war bestens in Schuss.

LG Sandra
 
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Nach dem Einlaufen in Ushuaia verabschieden wir unsere Gäste, bringen Vorräte an Bord und begrüßen dann schon bald die Gäste der nächsten Reise. Die beginnt, wie die letzte endete: mit Delfinen im Beagle Channel. Aber was für seltenen! Die Südlichen Glattdelfine (Southern Right-Whale Dolphin, Lissodelphis peronii) bekommt man so gut wie nie zu sehen. Nun haben wir hier das Glück, dass eine kleine Schule unser Schiff sympathisch findet und ein Weilchen neben der Plancius herschwimmt – und das ein paar Stunden nach dem Auslaufen.

Noch nie hat jemand aus dem Team diese wunderschönen Tiere gesehen. Unser Expeditionsleiter ist völlig aus dem Häuschen, alle Gäste sind an Deck und suchen aufgeregt die Wasseroberfläche ab, und ich versuche mich an der Fotografie. Gar nicht so einfach – das 150-600 ist zu lang, die Delfine sind wirklich NAH an der Bordwand, aber egal – es ist einfach grandios.

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Südlicher Glattdelfin


Bis über beide Ohren strahlend fahren wir aus dem Beagle Channel hinaus auf den Südlichen Ozean.

Die Drake Passage ist guter Laune, und nach Begegnungen mit Wanderalbatrossen und anderen Seevögeln kommt dann nach zwei Tagen der erste Eisberg dahergeschaukelt.

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Eisberg mit Kapsturmvogel


LG Sandra
 
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Liebe Sandra,

tolle Eindrücke einer faszinierenden Welt, vielen Dank dafür!!! Darf ich hier einen kleinen Buchtipp für alle Interessierten einstellen? Ich habe das hier sehr gern gelesen:

Orsenna, Érik / Autissier, Isabelle
Großer Süden
Eine Reise in die Welt der Antarktis

Die beiden nehmen ein Segelboot und beschreiben Natur und Gefahren sehr eindrücklich!
 
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Liebe Sandra,
gerne bleibe ich auf der Plancius und fahre eine weitere Runde mit Dir mit. :fahne:

Du glaubst nicht, was für ein trauriger Anblick es ist,
wenn man in Ushuaia am Strand steht,
das Schiff ablegt,
im Beagle Kanal immer kleine wird
und man nicht mit darf. :heul:

Ist das in den Zodiacs wirklich so schlimm? :dizzy: :winkgrin:

Optimal ist es, wenn der/die FotoreiseleiterIn bei einer Zodiacsafari für die
Gruppe ein eigenes Schlauchboot organisiert.

Als amibitionierter Hobbyfotograf ist man auf den Schiff auch schnell bekannt.
Die Guides versuchen auch die besten Plätze im Zodiac entsprechend
zu besetzen.
Sitzt man aber unten als erster im Boot, hat man wenig Einfluss auf die nachfolgenden Mitfahrer.
Bei den Transfers (Anlandungen) ist das nicht so wichtig.
Macht man aber eine Zodiac-Kreuzfahrt zu Eisbären, Eisbergen, Vogelfelsen, Pinguinkolonien, Schiffswracks, etc. ist es sehr wichtig mit den "richtigen" Leuten
im Boot zu sitzen. Das gelingt oft, aber nicht immer.

Als gewisse Genugtuung wurde der rücksichtslose chinesische Fotograf
von einen noch rücksichtsloseren südgeorgischen Seeelefant umgerannt.
Wer nicht auf den Guide hört, muss fühlen. :frech:
Beide sind unverletzt gelieben.

aber ich hätte gedacht, die Bewegungsfreiheit sei an Backbord (links) besser, weil ich mich dem Motiv weiter hinterherdrehen kann.
Du hast recht, Hinterherdrehen geht in Fahrtrichtung links (Backbord) besser als rechts (Steuerbord),
da man die rechte Hand und Finger am Auslöser weiter nach links biegen kann, als nach rechts.
Mit der großen Tüte (und mit dicken Nilpferdbauch) ist man aber in der Beweglichkeit
eingeschränkt und die Hände sind bei mir nicht die Begrenzung.
Man kann sich aber auch schon aus der Drehung heraus vom Gummiwulst
auf die Knie rutschen lassen.

Jetzt möchte ich aber Deinen schönen Thread nicht weiter zerlabern
und freue mich auf die nächste Überfahrt über den Drake-Lake.
:hallo:
 
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Hallo Sandra,

Vielen Dank für die Mitnahme in die Antarktis, mir läuft so schnell das
Wasser im Munde zusammen, dass ich mit dem Schlucken überhaupt
nicht nachkomme.

Ich träume schön lange von einer Reise in die Antarktis, aber leider wird das ein Traum bleiben, da meine Frau große Flugangst hat.

Schon unsere Flüge in die Arktis, nach Longyearbyen oder Kangerlussuaq sind grenzwertig, nach Buenos Aires und dann auch noch weiter nach Ushuaia ist
überhaupt nicht denkbar.
Eventuell habe ich noch eine Chance die Flüge mit Buissines Class zu versuchen, aber die Wegelagerer verlangen ja so ein Schweine Geld dafür, dass ich da noch lange die Gröschelchen aufeinander legen muss.

Also bleibt mir nichts anderes über als sabbernd Deine Fotos :up: anzuschauen.:heul:
 
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