10 Tage im Land der Steinadler...

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Das war mir schon klar, Gudrun :fahne:
Ich hab mir noch überlegt, ob ich was dazu schreiben sollte, dachte aber dann, dass Du es eh irgendwann merken würdest...
Jetzt muss ich halt dafür sorgen, dass AB16 auch tatsächlich ein gutes Bild wird :D, mal schauen, was sich da machen lässt... ;)

Mensch Axel, da hättest Du mich ruhig mal in mein Fettnäpfchen schubsen können :p

Allerdings hat die -kommende- 16 nun schon mal Vorschußlorbeeren bekommen, ich bin sicher, wir werden nicht enttäuscht ;) :)
 
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Absolute Traumbilder die Ihr beide uns hier präsentiert . Ich habe leider alle Daumen schon vergeben , aber das nützt auch nichts , denn soviel Daumen gibt es nicht die , die Wertschätzung dieser Bilder rechtfertigen könnten . Ich bin tief beeindruckt und freue mich auf mehr !!!
 
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Guten Morgen, ich mach dann mal weiter.

Steinadler, natürlich mit Steinen.

HM4


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HM5

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LG Heike​
 
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Ab 06.00 Uhr in der Hütte sitzend warteten wir den ganzen Tag, aber es geschah leider rein gar nichts...
Wir wechselten uns ab: wenn Heike wachte, dann legte ich mich aufs Ohr und schlief mich aus. Nach ca. 1 Stunde haben wir uns abgewechselt, Heike holte Schlaf nach und ich passte auf.
Gruß Axel​


Ein ganz kurzer Besuch, den hat Axel sozusagen verschlafen :schlaf: :motz:

Ich schwöre, ich habe ihn geweckt......aber entweder war Axel zu langsam, oder ich war einfach zu schnell.
Ich hätte hier besser noch einen Moment abwarten müssen. So habe ich den Bussard durch die Kamerabewegung und Auslösegeräusche wohl verscheucht. Eine Situation, die wir immer versuchen zu vermeiden, was uns meistens ja auch gut gelingt..​


HM12

20160120_0036_PS_1200Px.jpg




:hallo: Heike​
 
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Wir verließen also am Nachmittag des 20.01. Madzharovo und wurden von unserem Guide, der uns übrigens die ganzen Tage dort jeden Wunsch von den Lippen abzulesen versuchte,
nach Sliven, wo wir fototechnisch ungleich mehr erleben sollten als in Madzharovo.
Die Landschaft war eine völlig andere, die Ansitzhütte war umgeben von einer "Fabelwelt", wie wir das vorher noch nie erlebt hatten.
Es war bitterkalt (im Nordosten war gerade eine Kälte- und Schneewelle über Bulgarien hergefallen), so gegen -15 Grad Celsius, und der Wind und die Eiseskälte hatten die Grashalme
und die Äste der Bäume mit einer daumendicken Eisschicht überzogen, ein äußerst bizarrer, aber wunderschöner, Anblick...

Die Ansitzhütte war zwar nicht mehr so groß und komfortabel, wie die in Madzharovo, sondern eher recht klein und beengt; wer schon mal am Günzer See in so einer Ansithütte
gesessen hat, kann sich in etwa die Größenverhältnisse vorstellen.
Sich gemütlich ausstrecken und ein Nickerchen halten war also nicht drin, aber dazu hatten wir auch gar nicht die Zeit, denn es gab eher selten Momente, wo gar nichts los war.
Mehrere Trupps von Kleinvögeln waren mehr oder weniger ständig um die Ansitzhütte herum aktiv und fraßen das Futter, das unser Guide dort ausgestreut hatte.

Der Weg dorthin war aber dann doch auch sportlicher als in Madzharovo, wo wir ja bis vor die Hütte gefahren wurden.
Hier mussten wir etwa 30 Minuten mit Gerödel zu Fuß gehen, allerdings durch eine mehr als faszinierende Landschaft, das war jeden Morgen eine sehr spannende Sache!

Das Luder war ein (bereits zur Hälfte aufgefressenes) Ferkel, welches einfach auf dem Dach der Ansitzhütte deponiert wurde, wenn niemand in der Hütte saß.
Bei den Temperaturen konnte ja auch nichts verwesen!

Der erste Morgen überraschte uns mit einem Licht, wie man es selten erlebt: plötzlich ging die Sonne hinter einem Hügel auf und die ersten Strahlen streichelten unseren Berghang
und hüllten alles in ein feuriges Gemisch aus Rot und Rosa.
Das ganze dauerte etwa 15 bis 20 Minuten, dann war dieses Feuerwerk der Farben wieder vorbei. Ich denke auch heute noch ganz häufig an diesen 21. Januar, an den nächsten Morgen
sollte es nie mehr so intensiv sein, wie an diesem ersten.

Wir hatten das unverschämte Glück, dass uns just zu dieser Stunde, zwischen 7.45 Uhr und kurz nach 8 Uhr, gleich mehrere Vögel besuchten und quasi Model standen...


AB16: Bussard

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AB17: Bussard

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AB18: Bussard

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AB19: Bussard

20160121_0102_PS_1200Px.jpg


Gruß Axel

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Ich habe für Gudrun die zeitliche Reihenfolge etwas verändert, da AB16 ja ein besonderes Bild werden sollte, kommen wir also zu den ersten Momenten zurück, als die Sonne auftauchte:


AB20: Goldammer


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AB21: Bluthänfling, weiblich


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(keine GDT-Bearbeitung, da im Schnee einige Körner gestempelt)


AB22: Kolkrabe


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Und dann war es auch schon wieder vorbei mit dem außergewöhnlichen Licht, nicht, dass es danach kein schönes mehr gab, aber halt nicht mehr soooo intensiv rot-rosa...


AB23: Kolkrabe


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AB24: Kolkrabe


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Gruß Axel

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Noch ein paar Bilder vom 21.01.:


AB28: Buchfink, männlich


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(auch hier ein bisschen gestempelt...)


AB29: Stieglitz (eines meiner Lieblingsbilder aus diesem Urlaub!!)


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AB30: Raubwürger

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Gruß Axel

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Die Ansitzhütte befand sich in unmittelbarer Nähe eines Geier-Wiederansiedlungsprojektes. Hier wurden an die 20 Gänsegeier aus Spanien in einer riesigen Volière gehalten, um sie an
die dortigen Verhältnisse zu gewöhnen. Noch durften sie dort nicht raus, nur einer, der einzige übrig geblieben Gänsegeier vom Vorjahr, der flog einmal in unsere Richtung und setzte sich in
die faszinierende Landschaft. Für die hässlichen "Nummernschilder :dizzy:" kann ich leider nichts für, dennoch ein Bild, denke ich, mit Seltenheitscharakter:
ein Geier in einer bizarren Schneelandschaft, wer kann denn schon behaupten, dass er sowas auf seiner Festplatte hat??

AB31: Gänsgeier

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Gruß Axel



 
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Dann kam er endlich, der König der Lüfte, der Steinadler, und blieb fast 1,5 Stunden, um sich genüsslich an dem ausgelegten Ferkel zu schaffen zu machen...


AB32: Steinadler

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AB33: Steinadler

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AB34: Steinadler

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Das war meine Ausbeute vom ersten Tag in Sliven, dem 21.01.2016, ich war und bin mehr als happy damit.
Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass uns am nächsten Tag eine riesen Überraschung erwarten sollte, das sollte alle
Erwartungen an diesen Urlaub übertreffen, aber davon später mehr, für heute mache ich erst einmal Schluss...


Gruß Axel


 
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Bei diesen traumhaften Verhältnissen müssen ein Menge Glückshormone eure Körper durchflutet haben.
Die Bilder sind auf jeden Fall nicht mehr zu übertreffen.
Ich muss wohl bei Klaus ein Verdoppelung meines Daumenkontingents beantragen.
 
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