Z6iii vs Z7ii vs Z8

Miczi

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Hallo zusammen,
ich möchte mir eine Spiegellose Kamera kaufen und bin am Überlegen welche für mich am Meisten Sinn macht. Mir geht es nicht mal unbedingt um das Geld, Bildqualität, schnelles, präzises Autofokus und Gewicht sind hauptsächlich mein Thema. Je schwerer eine Kamera umso mehr nimmt man sie dann doch nicht mit auf dem Berg z.B.

Ich überlege zwischen Z6iii, Z7ii und Z8. Z6iii mit dem besseren Autofokus und wie man liest die gute Leistung bei wenig Licht sicher spannend. Aber die bessere Auflösung der Z7ii und Z8 wären wiederum schon interessant. Die Frage ist natürlich ob man das wirklich braucht.

Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften, viele Vögel/Tiere und habe gerade die Astrofotografie neu für mich entdeckt. Bis jetzt mit DSLR.

Was meint Ihr?
 
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Apropos UV Filter, macht Ihr auch immer einen auf die Objektive?
Seit Jahrzehnten nicht mehr.
Pollen kann man wegputzen.
Durch Filter kann es zu Geisterbildern kommen - besonders bei Astrofotos sehr ärgerlich.
Nach einem Sturz bekommt man die Reste des verformten Filtergewindes meist nur mit Gewalt runter.
Bei einem Sturz schützt eine angesetzte Gegenlichtblende meist besser - und die hat nur positive Nebenwirkungen - etwa bei Astrofotos auch als Taukappe zu wirken, und das Beschlagen des Objektivs hinauszuzögern.
 
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Miczi
Miczi kommentierte
OK, für Astro kann ich mir das zu Herzen nehmen. Da ist dieses Objektiv eh fehl am Platz.

Und wenn wir beim Thema sind, welchen Objektiv würdest Du mir dafür eher empfehlen:
NIKKOR Z 17–28 mm 1:2,8
oder Tamron 16-30 F/2.8 Di III VXD G2?

Oder keines davon und was stattdessen?
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Für Astromie ist meine erste Maxime Lichtstärke und die zweite Punktschärfe bis zum Rand.
Und dann ist da noch die Brennweite.
Für Milchstraße möglichst kurz. 14mm oder auch noch 20. Manuelle Objektive sparen einem das Fokussieren, dank des Anschlags bei Unendlich.
Für Sternbilder ein 50er.
Für Teile daraus liebe ich das Nikkor 105/1,8 - auch ein voll manuelles.
Für den Mond bildfüllend darf es dann möglichst lang sein. Lichtstärke ist hier nicht wichtig. Bei 2000mm passt er gerade noch so ins Bild. Das macht bei mir dann ein Teleskop.

Das war jetzt mal so gaaaanz kurz.
 
Weil eine zusätzliche Linse, egal welcher Qualität, dass vom Hersteller berechnete Objektiv beeinflusst.
Also nach dem Motto dürfte man nie einen Filter, egal welcher Art, verwenden. Benutzt Du keinen CPL, Graufilter, Verlauffilter oder was auch immer?!

Zuerstmal: viel Spaß mit der neuen Ausrüstung!
Danke :)
Empfindliche Naturen haben anscheinend bei manchen Filtergläsern einen negativen Einfluss feststellen können. Bei einem nicht exakt plan geschliffenen Filterglas ist auch zu erwarten, dass die Bildqualität sinkt. Soll es geben. Ist ja auch nicht anders, wie wenn man durch wellige, jahrhundertalte Fensterscheiben guckt. Und wenn die Abbildungsqualität sinkt, insbesondere Fehler wie Astigmatismus ins Spiel kommen, dann ist auch verständlich, dass der AF größere Schwierigkeiten haben kann, die optimale Schärfe-Ebene zu finden.
Ja daß man qualitativ hochwertige Filter nimmt steht wohl ausser Frage. Ich habe bis jetzt welche von Urth, Rollei, B+W benutzt.
Da würde ich mal davon ausgehen wollen, daß keine Krümmung vorhanden ist :eek:;).
Aber gerade für solche Situationen mit dem Pollen, ich fühle mich besser wenn ich den Filter sauber machen muss und nicht die Frontlinse bei dem nagelneuen Objektiv.
 
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Weil eine zusätzliche Linse, egal welcher Qualität, dass vom Hersteller berechnete Objektiv beeinflusst.
Das, mit Verlaub, ist ein typisches Argument von der Sorte "Totschlag". Fakt ist, dass die Beeinflussung bei hochwertigen Filtern im Normalfall nicht nachweisbar ist.

Da würde ich mal davon ausgehen wollen, daß keine Krümmung vorhanden ist
Nun, ganz so einfach ist es tatsächlich dann doch nicht. Die Herstellung exakt planer Gläser ist weitaus schwieriger, als man meinen möchte. Es wird umso schwieriger, je kleiner das Verhältnis von Glasdicke zu Glasdurchmesser ist. Je dünner das Glas, desto "biegsamer" wird es. Dazu kommt, dass Glas aufgrund seines Herstellungsprozesses (unterkühlte Schmelze) innere Spannungen aufweisen kann. Je dünner das Glas geschliffen und poliert wird, desto stärker kann sich das Glas hinterher aufgrund innerer Spannungen verziehen. Deswegen ist das mit dem hochwertig durchaus ernst zu nehmen, und eben leider keine Selbstverständlichkeit.

ich fühle mich besser wenn ich den Filter sauber machen
Aus meiner Sicht ist das das wesentliche Argument. Dass Du Dich besser fühlst. Und Du bist auch nicht allein damit.
 
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Manche fühlen sich damit besser. Das ist wohl das entscheidende Argument.
Und wenn man dann doch eine Aufnahme wegen des Filters versemmelt, hat man dazu gelernt.
 
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Ich hätte noch eine Frage: welche Filter benutzt Ihr? Einzelne für jedes Objektiv? Oder benutzt Ihr Filtersysteme und wenn ja, welches könntet Ihr empfehlen? Gefühlt hat jedes Objektiv ein anderes Durchmesser, am Ende hat man einen Schrank voller Filter o_O.
Ich benutze gerne Urth Filter, ich sehe die haben auch Filterhalter und dazu passende Filter. Benutzt das jemand von Euch?

P.S. die Kamera macht richtig Spass, es war absolut die richtige Entscheidung :)
 
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dhm
dhm kommentierte
Für die wichtigsten Filter nehme ich die jeweils passenden. Dann passt auch der Deckel, die Sonnenblende usw.
Für ggf. mal den Graufilter etc. den größtmöglichen und Reduzierringe und wenn es gibt, die magnetische Version.
Das mit den Reduzierringen ist oft ehr frickelich in der Handhabung.
UV-Filter nur bei Frontlinsenschutz (Staub, Flugsand, Meerwasser etc.)
Poolfilter nur bei wirklichem Bedarf
Mistfilter bei geplanten Fotostrecken
Graufilter bei Langzeitbelichtungen...

Bei Filterfragen überlege ich auch, ob es nicht auch per EBV geht...
und zu 90% trage ich sie meistens nur mit in der Tasche rum ;) nutze sie also eher selten.
 
T
Tom.S kommentierte
ND-Filter Formatt HiTech mit den passenden System-Ringen.
Polfilter B+W ggf. mit Reduzierringen.
UV von Hoya, Schneider, Nikon etc. nur in besonderen Ausnahmefällen. Das ist alles Flohmarktware weil es die aus Auflösungen aus analogen Ausrüstungen zu Hauf für 1-2€ gab.
 
Ich hatte eine Weile einen Hoya Schutzfilter als Objektivdeckelersatz. Mir fiel auf, dass die Schärfe nicht dem Objektiv angemessen war - abgeschraubt, nun ist alles in Ordnung.
Verlaufsfilter, Polfilter usw. nutze ich nicht, ND auch nicht mehr. Das ist aber eher den Sujets geschuldet.
 
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Gar keine mehr. Früher Grau-Verlauf und Pol in hoher Qualität. Aber gute Sonnenblenden halten das Meiste von der Frontlinse ab. Sonst putzen: 1. Blasebalg und sauberer Pinsel, 2. 70% med. Alkohol mit Aqua Bi-dest auf 40% verdünnt. Gute, oft gewaschene Leinen-Taschentücher... Der Frontlinse passiert so nix, mache das bei einigen Objektive seit 50 Jahren so...
TRIO_D700_Proson.JPG
Hier mein alter Novoflex Proson, passt auf 52mm Filterdurchmesser der AI/AIS Objektive, ansonsten Originale SB verwenden! Anpassung 49-55mm möglich.
 
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Kennt jemand diese 2 Objektive, bzw. hat evtl. beide ausprobiert?
  • Tamron 35-150mm f/2-2,8 Di III VXD
  • Tamron 35-100mm f/2,8 Di III VXD
Schaue gerade nach einem lichtstarkem Objektiv für Veranstaltungen in Innenräumen hauptsächlich, bzw. für Portrait.

35-150 hat etwas mehr Lichstärke und etwas mehr Brennweite, ist aber auch doppelt so schwer und groß.
 
P
pulsedriver kommentierte
Das kommt sehr auf die Portraits drauf an. Bei Kopfportrait stimme ich zu. Ab halbem Erwachsenem drauf (iBild im Querformat) sind die Nachteile eines 35mm jedoch mehrheitlich nicht mehr zu sehen, bei der ganzen Person auf dem Bild sowieso. Mit f/2.0 geht sowas noch ganz OK vom Freistellen her, 2.8 ist was knapp, wenn der Hintergrund nicht gaaanz weit weg ist.
 
D
dirkpeters kommentierte
Ich habe das 35-150, es ist ein sehr gutes Objektiv. In Innenräumen können je nach Größe des Raumes die 150mm aber ganz schön lang sein. Dazu kommt das Gewicht, das muss man mit sich rum tragen wollen.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Miczi
Miczi kommentierte
weil ich eh noch das 16-30mm F/2.8 Di III VXD G2 dazu nehmen möchte. Dann nützt mir etwas nach oben mehr. Ich würde auch 35-150 nehmen aber mich schreckt Größe und Gewicht in dem Falle ab.
 
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T
Tom.S kommentierte
Der Unterschied in der Lichtstärke wird sich nicht bemerktbar machen weil er nur sehr beschränkt zur Verfügung steht und am unteren Ende für die Verschlußzeiten bei Veranstaltungen keine Rolle spielt. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob dir 100mm oben rum reichen.
 
Mich würde interessieren welche Objektive Ihr so benutzt und für was an Nikon Z Vollformat.

Ich habe ja jetzt das 28-400 von Nikon als Allrounder, von der DSLR noch eine Nikon 50mm/1.8 Festbrennweite und das Sigma Contemporary 150-600. Noch ein paat andere von der DSLR die aber nicht unbedingt erwähnenswert weil DX z.B.
Zur Ergänzung / spezielle Anlässe habe ich mir noch ausgeguckt
Tamron 35-100mm f/2,8 Di III VXD (wie oben schon gesagt)
Tamron 16-30mm F/2.8 Di III VXD G2
und das Tamron 90mm F/2.8 MACRO, da ich um mein Leben gerne kleines Krimskrams in der Natur Fotografiere. Blümchen, Insekten, Pilze, usw. Sicher für das eine oder andere Portrait auch nicht schlecht.

Mit dem 28-400 habe ich ein paar schöne Bilder machen können (z.B. den Fuchs in meinem Profilbild), bei wenig Licht kommt man aber natürlich schon an Grenzen, der Autofokus kämpft dann auch etwas. Aber das war ja zu erwarten, dennoch als Reiseobjektiv super für mich.

Also? Was sagt Ihr so zum Thema Objektive?
 
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F
forensurfer kommentierte
Das mit den Objektiven ist in der Praxis sehr individuell zu sehen. Das 90er Tamron habe ich z.B. auch und bin sehr zufrieden. Des Weiteren als lichtstarkes Mini-Allrounder das Tamron 2,8/28-75 G2.

An meiner Zf dazu das Nokton 1,2/40mm und bald das Voigtländer 1,5/28. In Verbindung mit dem IBIS möchte ich eine vergleichsweise leichte Kamera/Objektivkombi haben. Durch den manuellen Fokus sind die beiden Objektive sehr unauffällig. Später kommt vielleicht noch ein 75er Voigtländer dazu. Aber das ist nicht ganz so wichtig.
 
Ich habe als Z-Objektive das 14-30, das 24-120 und das 100-400.
Dazu kommen ein TC 1,4 sowie ein 105er Makro. Das 35-1,8 habe ich eher zufällig und benutze es kaum. Aus der "Vor-Z-Zeit" ist noch das 105-1,4 von Sigma geblieben. Würde ich es häufiger nutzen, hätte ich es vielleicht inzwischen durch ein Plena ersetzt. Die drei erstgenannten sind immer im Rucksack mit dem TC und damit decke ich meine fotografischen Bedürfnisse zu mehr als 95% ab, die anderen kommen bei speziellen Themen zum Einsatz.
 
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Damit keine Langeweile aufkommt :D , fällt mir noch eine Frage ein: Thema Blitzsystem.

Ich habe noch von der DSLR einen SB 800. Fast neu, habe ihn wenig benutzt. Was ist Eure Erfahrung? Funktioniert noch gut mit der Z8? Fernsteuerung wohl nicht, da kein integrierter Blitz. Einen SU 800 zu kaufen, ist die Frage ob sich das lohnt, selbst gebraucht kosten sie über 100 Euro. Oder doch was von Godox z.B. holen? Wenn ja was?
Was benutzt Ihr so?
 
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einen SB 800. Fast neu, habe ihn wenig benutzt.
Der geht auch an der neue Kamera. Aber wie Du schon schreibst, wenig benutzt und dafür sollte es auch so reichen. Per Remote geht nur mit einem anderen Blitz, oder den SU800. Ich habe auch noch 2x SB800 hier und nutze die ....1x/Jahr.
Von daher mache ich mir darüber keine Birne. :)
 
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fällt mir noch eine Frage ein: Thema Blitzsystem.
Ich habe noch von der DSLR einen SB 800...Was ist Eure Erfahrung? Funktioniert noch gut mit der Z8?
Sehr gute Erfahrung. Habe ihn seit langer Zeit und benutze ihn immer noch. Funktioniert mit allen Nikon-Kameras problemlos.

fällt mir noch eine Frage ein: Thema Blitzsystem.
...Einen SU 800 zu kaufen, ist die Frage ob sich das lohnt
Nein, lohnt sich nicht. Preislich inakzeptabel und Steuerung per Infrarot.

fällt mir noch eine Frage ein: Thema Blitzsystem.
Oder doch was von Godox z.B. holen? Wenn ja was?
Was benutzt Ihr so?
Godox. Bin mit Blitzgeräten, Transmittern und Receivern sehr gut aufgestellt und kann die Marke uneingeschränkt empfehlen.
Als Ergänzung zum SB800 z. B. X1T-N/X1R-N.
Solltest Du dein Blitzequipment deutlich aufstocken wollen, bitte noch einmal nachfragen. Die Auswahl ist sehr umfangreich.

fällt mir noch eine Frage ein: Thema Blitzsystem.
Ich habe noch von der DSLR einen SB 800. Fast neu, habe ihn wenig benutzt. Was ist Eure Erfahrung?
Generelles Problem bei wenig benutzten Blitzgeräten ist der Blitzakku, daher regelmäßig (z. B. monatlich) mehrmals manuell auslösen; aber auf keinen Fall sofort mit maximaler Leistung.
Fange mit 1/128 Leistung an und löse 3-5 Mal aus, wiederhole das mit 1/64, 1/32, 1/16, 1/8, 1/4, 1/2 und 1/1 Leistung.
 
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Nein, lohnt sich nicht. Preislich inakzeptabel und Steuerung per Infrarot.
Aber dann bräuchte man für die Fernsteuerung noch einen SB 800. Was anderes gibt es nicht oder?

Generelles Problem bei wenig benutzten Blitzgeräten ist der Blitzakku, daher regelmäßig (z. B. monatlich) mehrmals manuell auslösen; aber auf keinen Fall sofort mit maximaler Leistung.
Fange mit 1/128 Leistung an und löse 3-5 Mal aus, wiederhole das mit 1/64, 1/32, 1/16, 1/8, 1/4, 1/2 und 1/1 Leistung.

Der hat doch kein integriertes Akku. Geht mit 4 (oder 5 AA Akkus). Oder gibt es da noch ein Akku der intern geladen wir zum Auslösen?
 
N
Nicname kommentierte
T
Tom.S kommentierte
Wenn der SB800 noch funktioniert kannst du ihn bedenkenlos verwenden. Ich würde aber keinen weiteren Cent in irgendein Nikon-Teil in Sachen Blitztechnik investieren.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ein Elektrolyt-Kondensator ist das, auch Elko genannt.

Ich hab jetzt nachgelesen dass man den halbjährlich mal aufladen soll (blitzen muss man nicht).
Jetzt habt Ihr mir ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich das nie mache :eek:
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Die Teile habe ich und man kriegt damit ältere Blize ins Godox-System eingebunden.

Aber es nervt schon etwas das alles zusammenzufummeln und allle Einzelgeräte einzuschalten.
Irgendwann kauft man dann eben sorterein. („Man“ = ich)
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Das weiß ich. In meinem früheren Leben habe ich täglich damit zu tun gehabt - gelernter Radio- und Fernsehtechniker (old school, als es die Berufsbezeichnung noch gab, auch noch auf Bauteilebene repariert wurde und es auch noch Röhren gab).
 
Nochmal etwas meines Senfs zu Filtern. Ich war früher ein glühender Verfechter von Filtern. Heute aus verschiedenen Gründen nicht mehr. Ausschlaggebend waren letztendlich die Kosten: Wenn man teure und große Objektive hat und Kameras mit heftiger Auflösung, muss man sich auch bei Filtern im passenden Qualitätssegment bewegen. Und das wird bei 67mm Durchmesser und mehr richtig teuer. Ich habe mehrere B&W gekauft, bei denen sich ziemlich schnell die Fassungen auflösten. Lack war ab, Ringe und Glas lose. Die Gläser sehr kratzempfindlich. So schnell habe ich nie Filter ausgetauscht. Für eine Edelmarke ein Armutszeugnis!
Darüber hinaus habe bislang zig Filter kaputt bekommen, aber noch nie!!!!! eine Frontlinse durch äußere Einwirkung. Wohl aber durch splitternde Filtergläser, und das in einem Fall sogar mit Deckel drauf in der gepolsterten Tasche. Sogar pflegefreundlicher sind die Frontlinsen. Putzspuren wie bei verkratzten Filtern habe ich noch nie hinbekommen.
Es ist auch meine Beobachtung / Erfahrung, dass Filter kein Problem darstellen, weil sie ein "nicht eingerechnetes optisches Element" sind. Was aber ein echtes Problem ist: Mangelnde Sauberkeit. Bei Objektiven habe ich mich nie so dumm und dämlich geputzt wie bei den Filtern. Deshalb habe ich meinen Kurs nach rund 30 Jahren Fotografie gewechselt und verwende Filter kaum noch. Vielleicht unter ganz dreckigen Bedingungen ausnahmsweise oder z.b. einen Rotfilter für analoge SW-Fotografie. Ansonsten never.
Zumal ich mich bei meinem alten AF-D 2,8/80-200, dass wirkt wie eine Luft- bzw. Staubpumpe, frage, wieviel Dreck da reinkommen kann trotz Filter. Und warum Filter auf der Innenseite !!! anlaufen, bis man sich über trübe Bilder wundert.
Heute sage ich: Lieber ein Objektiv im Wert von 500 Euro kaputtputzen als für 800 Euro Filter kaufen. Zumal das Objektiv i.d.R. keinen Totalverlust darstellt, für zärtliche Cousinen reicht es immer noch.
 
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Miczi
Miczi kommentierte
Früher hatte ich für jeden verdammten Objektiv einen UV Filter und mindestens einen CPL. Für die am meisten benutzten dann noch Verlauf, graufilter usw. Nikon ist ja auch so nett und verpasst jedem Objektiv ein anderes Durchmesser. Da ist Tamron jetzt für Nikon Z viel angenehmer, hat alles 67mm. Ich habe jetzt für jedes Objektiv einen Rollei F:X Pro Ultra UV Filter (ich weiß, das sieht jeder anders, ich fühle mich damit besser) und habe mir das Rollei F:X Pro Master Kit Mark III gekauft und gut ist. Geht zwar nur bis 82 mm aber das dürfte erstmal reichen. Ich werde sicher nicht mit 600 mm Tiere mit ND1000 fotografieren o_O .
 
Generelles Problem bei wenig benutzten Blitzgeräten ist der Blitzakku, daher regelmäßig (z. B. monatlich) mehrmals manuell auslösen; aber auf keinen Fall sofort mit maximaler Leistung.
Fange mit 1/128 Leistung an und löse 3-5 Mal aus, wiederhole das mit 1/64, 1/32, 1/16, 1/8, 1/4, 1/2 und 1/1 Leistung.
Das wusste ich nicht, bzw. ich habe nie darüber nachgedacht obwohl es ja logisch ist. Man schaltet die Dinge ein und dann laden sie erstmal, ja wohin denn wohl...

Mit nicht gleich auslösen ist zu spät, habe ihn in den letzten Tagen ein paar mal benutzt. Weiß ich dann für die Zukunft.

Als Ergänzung zum SB800 z. B. X1T-N/X1R-N.
damit ließe sich dann wenn ich richtig verstehe auch der SB 800 steuern?
Dann kann man ja gleich den Godox Blitz dazukaufen oder nicht? (Welchen?)
 
Kommentar
damit ließe sich dann wenn ich richtig verstehe auch der SB 800 steuern?
Ja

Dann kann man ja gleich den Godox Blitz dazukaufen oder nicht? (Welchen?)
Auch "Ja". Welchen Du kaufst ist nicht ganz einfach zu beantworten; Du kannst mit keinem etwas falsch machen.
Die Kernfrage stellt sich nach deinem Budget. Für wenig genutzte Blitzgeräte ist nach meiner Meinung ein Batterie-Modell sinnvoller. Geringere Anschaffungskosten im direkten Vergleich zum Akku-Modell und keine Betriebsakku-Wartung.

Empfehlen kann ich z. B. den TT350-N (Batterie); alternativ den V350-N (Akku).
Ebenfalls empfehlenswert ist der TT685II-N (Batterie); alternativ der V860III-N (Akku).
Die oben genannten Blitzgeräte haben einen eckigen Blitzreflektor. Alternativ gibt es Blitzgeräte mit rundem Blitzreflektor.
Empfehlen kann ich z. B. den V1-N (Akku). Siehe dazu auch den Vergleich zwischen rundem und eckigem Blitzreflektor.

Ebenfalls empfehlenswert sind die Modelle V1mid-N, V100-N und V480-N, allesamt Akku-Modelle.
Ich habe jetzt nicht alle Kamerablitz-Modelle (Generationswechsel) aufgeführt. Schau bitte einfach mal, welche Modelle infrage kommen und frage dann noch einmal nach.
Lass Dich bei den technischen Daten nicht irritieren. Die Angabe der Leitzahl wird teilweise fälschlicherweise bei maximaler Brennweite angegeben.
Standardmäßig sollte diese Angabe bei 35mm Brennweite erfolgen.
 
4 Kommentare
Miczi
Miczi kommentierte
Braucht man für die Goddox Blitze für die Fernsteuerung beide Geräte X1T-N/X1R-N?
 
W
W.W. kommentierte
Ja man braucht einen Sender ( X1T-N, XPro, XPro2, X3 oder X3Pro) und einen Empfänger (X1R-N oder XR).
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Nein, braucht man nicht; siehe #40.
 
W
W.W. kommentierte
Du hast recht, für die Godox-Blitze braucht man nur den Sender/Transmitter. ZU schnell gelesen
 
Braucht man für die Goddox Blitze für die Fernsteuerung beide Geräte X1T-N/X1R-N?
Eigentlich brauchst Du nur einen Transmitter. Eigentlich deshalb, weil die Blitzgeräte eine integrierte Funk-Einheit (Transmitter und Receiver) haben;
ausgenommen die Mini-Blitzgeräte iT20/iT22, iM20/iM22, iM30 und iA32. Die benötigen zur Fernauslösung, genau wie der SB800, eine zusätzliche Transmitter/Receiver-Kombination. Welchen Transmitter Du nimmst, ist in der generellen Funktion egal; der Unterschied liegt im "Komfort".
Da Du dich vermutlich mehr mit der Blitztechnik beschäftigen willst, ist vielleicht auch entsprechende Lektüre empfehlenswert. Empfehlen kann ich den Rheinwerk Verlag.
Blitzen ist nicht nur einfach Licht ins Dunkel zu bringen, sondern eine Bildgestaltung für ansprechende Fotos. Ich wurde schon oft belächelt, als ich am helllichten Tag mit Blitz fotografiert habe. Ironischerweise kamen genau diese Leute angeschissen und wollten meine Fotos haben, weil ihre für den Arsch waren.
 
Miczi
Miczi kommentierte
Kennst Du evtl die 2 Bücher? Welches würdest Du empfehlen?

Blitzen!: Der perfekte Einstieg in die Blitzfotografie – mit Lichtskizzen und Making-of-Aufnahmen. In 50 Workshops zum geblitzten Bild
oder das:
Kreative Blitzpraxis: Rezepte für das entfesselte Blitzen

 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Bücher, kann man machen, aber bei YouTube gibts auch einige hervorragende und kostenfreie Tutorials zum Blitzen und Lightning allgemein.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich würde dir empfehlen zuerst die Videos z.B. von Krolop&Gerst zum Thema Blitzeinsatz auf YouTube anzusehen. Dann bekommst du mal einen Überblick, was es gibt und in welche Richtung du gehen willst. Es ist was vollkommen anderes ob du bei Veranstaltungen unterwegs bist oder im (Heim-)Studio mit Models/Produkten arbeitest oder Table-Top Fotografie betreibst oder Natur-Makros mit Blitz machen willst etc etc.

Erst danach würde ich mir gezielt ein Buch zum passenden Thema suchen, wenn du - was ich vermute - ein Buchtyp bist.
 
Miczi
Miczi kommentierte
Ich bin sicher nicht explizit ein "Buchtyp" aber ja, ich halte gerne mal ein schönes Buch in der Hand.

Bei mir steht Natur/Landschaft/Macro in der Natur im Vordergrund. Blitz (trotz dessen, daß ich den SB800 damals zu meiner ersten DSLR gekauft habe (eine D80 damals :D) habe ich zugegebenermaßen selten benutzt und wenn war ich mit dem Ergebnis nie zufrieden. So gesehen gibt es genug zum Lernen.
 
T
Tom.S kommentierte
Das Probelm bie den schönen Büchern ist, dass da gefühlt 1000 ander Dinge dahinter stecken als das Blitzlicht. Da sitzen Models bei professionellen Visagisten und Kostümbildern, um die optimalen Kontraste und Konturen für den Blitz in den Gesichtszügen und Körperformen herauszuarbeiten. Naturszenen werden arrangiert und mit Wasser und ggf. mit ein paar Tropfen Paraffin für Glanzkanten nachgeholfen. Lichtschranken kommen zu Einsatz etc. Von der EBV ganz zu schweigen.

Wenn es dir Spaß macht, dann kauf die die Bücher aber sieh sie dir sehr genau an und beachte vor allem, was alles außer Blitztechnik noch in das Setting gesteckt wurde, damit das Ergebnis so aussieht, wie es dir präsentiert wird.
 
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