Also, die Fragen lassen sich beantworten, Herbert!
1. Nö, die Auslagen samt Deko wechseln
2. Ja, über die gesamte Ladenbreite
3. Egal, nur möglichst ohne Spiegelung
4. Keine Ahnung, ist aber eigentlich egal, weil mit
einem guten Foto so ziemlich alles vorstellbar ist.
Zu 3.
Ganz egal ist es leider nicht, weil diverse Masten
und ein Grünstreifen natürliche Hindernisse sind.
Je nachdem wo man steht, birgt obendrein auch
eine Straßenbahn ihre Tücken …
Das einzig Schöne an der Sache ist, daß es sich
dabei ausschließlich um einen Freundschaftsdienst
zum Spaßvergnügen handelt. Kommode Situation.
Zu 4: Es macht einen Unterschied, ob das Foto in SW oder Color gemacht werden soll.
Ebenso macht es einen Unterschied, ob es in einem Anzeigenblatt gedruckt werden soll
oder als Poster an der Wand gedacht ist.
Eine Realisierung spiegelfrei in der oben gezeigten Position sehe ich nur nachts, wenn keine
Passanten unterwegs sind. Dann kommt auch die Dekobeleuchtung zur Geltung. Es bedarf einer Abstimmung der Schaufensterbeleuchtung mit dem Laden-Licht. Wahrscheinlich
braucht man noch ein Aufhell-Licht von außen. Wenn die Ladenbeleuchtung aus grauslichem Röhrenlicht besteht, muss man sie durch ein gefaktes Licht ersetzen.
Das Verhältnis Deko-Licht /Ladenlicht könnte man durch eine Langzeitbelichtung realisieren, bei der man nach einer gewissen Zeit das Ladenlicht ausschaltet.
Das Aufhellicht würde ich mit einer bewegten Handlampe (Glühlicht mit ähnlicher Farbtemperatur wie die Auslagenbeleuchtung, Abschirmung zur Kamera) durchführen.
Um eine große schwarze Stoff- oder Folienbahn auf Dachlatten getackert und von Helfern
gehalten (zur Verhinderung der Spiegelungen) wirst Du nicht rumkommen.
Wenn sich Spiegelungen nicht verhindern lassen, weil die Stoffbahn zu klein ist, nimmt man einzelne Segmente des Fensters auf (Kamera fixiert, nicht anfassen sondern mit Fernauslöser jedes Mal ein neues Bild machen) und montiert die Segmente mit Fotoshop
zusammen.
Ich würde da erst mal nachts ein paar Bilder machen und schauen, was dann an Problemen übrig bleibt.
Viele Grüße
Herbert