Nö, da arbeiten programmierte Algorithmen. Es gibt als "KI" explizit gekennzeichnete Funktionen, die teils über bisherige Leistungsfähigkeit hinausgehen, weil sie insbesondere Muster erkennen und dann selektiv viel besser behandeln können, z.B. beim Rauschen oder bei zu eliminierenden Objekten oder Strukturen, ggf. dann "generativ" durch was anderes ersetzt. Das war es dann aber auch.Wenn ich in RAW fotografiere, bleibe ich vielleicht noch ein Stück weit von der KI verschont. Spätestens aber, wenn die Bilder auf den Rechner kommen, beginnt in den Bildbearbeitungsprogrammen ohnehin wieder irgendeine Form der digitalen Magie.
Ein Algorithmus, der nach den Vorgaben des Picture Control-Settings (die Du beeinflussen kannst!) die RAW-Daten in ein JPG entwickelt: Schärfe X, Sättigung Y, Kontrast Z, usw. Das ist keine Magie!Und was arbeitet eigentlich für mich bei der Picture-Control-Konfiguration?
Ja. Weil der Algorithmus zumindest bei Nikon eben das gut beherrscht, was leider manche "Ich mache nur RAW, denn da hole ich mehr aus dem Bild raus!"-Vertreter so gar nicht gut beherrschen: ein RAW-File wirklich gut zu entwickeln. Das hat alles 0,0 mit "KI" zu tun.Oft sehen die JPGs schon direkt aus der Kamera erstaunlich perfekt aus.
Ist das wirklich nur ein programmierter Algorithmus?
