Wenn ich in RAW fotografiere, bleibe ich vielleicht noch ein Stück weit von der KI verschont. Spätestens aber, wenn die Bilder auf den Rechner kommen, beginnt in den Bildbearbeitungsprogrammen ohnehin wieder irgendeine Form der digitalen Magie.
Nö, da arbeiten programmierte Algorithmen. Es gibt als "KI" explizit gekennzeichnete Funktionen, die teils über bisherige Leistungsfähigkeit hinausgehen, weil sie insbesondere Muster erkennen und dann selektiv viel besser behandeln können, z.B. beim Rauschen oder bei zu eliminierenden Objekten oder Strukturen, ggf. dann "generativ" durch was anderes ersetzt. Das war es dann aber auch.
Ein Algorithmus, der nach den Vorgaben des Picture Control-Settings (die Du beeinflussen kannst!) die RAW-Daten in ein JPG entwickelt: Schärfe X, Sättigung Y, Kontrast Z, usw. Das ist keine Magie!
Ja. Weil der Algorithmus zumindest bei Nikon eben das gut beherrscht, was leider manche "Ich mache nur RAW, denn da hole ich mehr aus dem Bild raus!"-Vertreter so gar nicht gut beherrschen: ein RAW-File wirklich gut zu entwickeln. Das hat alles 0,0 mit "KI" zu tun.
In welchen Kameras funktionieren diese beiden technischen Hilfen denn nach einer gewissen "Lern-Zeit" denn besser (als vorher)?
Meine modernste Kam ist die Z8 und beides funktioniert seit den vielen Monaten und den 10.000en Fotos NICHT besser als vorher.
Nein, mit KI hat das absolut gar nix zu tun.
Ich vertraue eh nur Bildern von Leuten, die ich persönlich kenne und bei denen ich nachfragen kann...
Denn wenn die Bilder schon nicht lügen, tuns auch die Bildunterschriften oder die nicht gezeigten Zusammenhänge, wie beim "Napalm Mädchen" aus Vietnam... Quelle: https://zeithistorische-forschungen.de/2-2005/4632
Die ca.12 Pressefotografen wußten vorher was passieren - nämlich das Bombardement mit Napalm - würde, haben sich an der Straße postiert und draufgehalten statt zu helfen, sagt die vertrauenswürdige Quelle!
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Die unbedingt lesenswerte Quelle enthält leider Fehler …
Zitat: "… wurde das Foto auf elektronischem Wege Zeile für Zeile zunächst nach Tokio …"
Genutzt wurde ein sog. Hellschreiber, der allerdings rein analog funktioniert – früher habe
ich damit auch meine Fotos übermittelt.
"Die ca.12 Pressefotografen wußten vorher was passieren - nämlich das Bombardement mit
Napalm - würde, …"
Durchaus nicht ungewöhnlich für Kriegsfotografen!
"… haben sich an der Straße postiert und draufgehalten statt zu helfen …" (Hervorhebung vom Autor)
Es mag für den ein oder anderen bitter sein, aber genau das ist ihre Aufgabe!
Um Anja Niedringhaus zu zitieren: „Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt.“
"...draufgehalten statt zu helfen...."
Durch das Bild ist die Stimmung in den USA gekippt (so heißt es) und die Amis mussten sich dann zurückziehen. Dieses Foto hatte also einen großen Einfluss auf den Kriegsverlauf... da war es wohl doch gut, dass Nick Ut zur Kamera gegriffen hat.
Als ich 1995 das erste Mal in Saigon war, gab es dort viele Kriegsversehrter, Entstellte und Behindert... da wurde einem bewusst, wie grausam der Vietnamkrieg abgelaufen ist.
Das Bild des »Napalm-Mädchens« gilt als Symbol für Gräueltaten in Kriegen. Mehr als 50 Jahre lang hieß es, der Fotograf Nick Ut habe das Bild aufgenommen. Eine neue Analyse schürt Zweifel.
www.spiegel.de
In der Doku "The Stringer" wird die Urheberschaft angezweifelt. AP steht aber scheinbar bis heute hinter Horst Faas den damaligen Agenturleiter in Vietnam.
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