Umfrage: Akzeptanz des ADOBE CC Abonnemets

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Nutzerakzeptanz der Adobe CC

  • Ich nutze das Fotografen-Abonement

    Stimmen: 40 16,7%
  • Ich nutze das komplette CC-Abo

    Stimmen: 8 3,3%
  • Ich bin unschlüssig

    Stimmen: 17 7,1%
  • Ich lehne es ab

    Stimmen: 174 72,8%

  • Umfrageteilnehmer
    239
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Naja, das klingt ja fast, als wäre ein Update was schlimmes. Wenn ich für den sowieso zu zahlenden Preis alle Updates bekomme, nehme ich sie doch auch mit, oder?

Aber wenn es noch nie einen vernünftigen Grund gab, jedes einzelne Update mitzumachen, dann darf schon gefragt werden, ob man das auch in Zukunft so beibehalten möchte…
Wer mit der Software arbeitet, der tut das gewöhnlich so lange, wie es keine technischen Nachteile gibt. Je länger sie läuft, desto billiger war sie letztlich in der Anschaffung und desto ertragreicher war sie. Ich wurde in 17 Jahre noch nie gefragt "Herr Lucky, hätten Sie das Dokument auch in einer neueren Version von xxx?" Wenn dann wurde ich nach einer älteren gefragt…
Also ist das Abomodell ein Zwang zum regelmäßigen Update. Wer meint es zu brauchen ist gut damit bedient, wer anderer Ansicht ist, nicht.

Und den Kostenvergleich Kauf/Abo kann ohnehin nur jeder für sich persönlich machen. Aber dass der Vergleich Abokosten vs. Vollversion Unfug ist, sollte wohl jedem klar sein. Kein Mensch kauft bei jedem Erscheinen einer neuen Version jedesmal eine Vollversion...
 
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Aber wenn es noch nie einen vernünftigen Grund gab, jedes einzelne Update mitzumachen, dann darf schon gefragt werden, ob man das auch in Zukunft so beibehalten möchte…

ich hätte vermutlich auf CS7 oder spätestens auf CS8 upgedated.
Nun müsste ich ein Abo nehmen.

Mein CS5 läuft immer noch - bis es evtl. von einem neuen OS gekickt wird ...
Was aber macht ein Neukunde, der ein Abo mal kündigt? Er hat nichts mehr, keine noch lauffähige, aber eben "alte" Version ...

Wer es beruflich immer auf dem neuesten Stand haben muss, für den mag es sich lohnen.
Alle anderen? So what ...
 
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Hallo,


und was würdest Du tun, wenn Du das "große" Photoshop bereits bezahlt hast und nun aufgefordert wirst zusätzlich die 12 Tacken im Monat zu zahlen um weiterhin up to date zu bleiben? Wärst Du da nicht auch ein kleinwenig angefressen?

Und wieviel Tacken möchtest Du künftig monatlich für dein Betriebssystem zahlen und Dein Tabellenkalkulationsprogramm und Dein Textsystem und Dein FTP-Programm und deinen Webbrowser ... auf dem PC, dem Tablet und dem Smartphone und Deine Weinkellerverwaltung. Welches Budget soll man künftig einplanen für Softwaremiete? So viel wie für die Wohnungsmiete?

Ciao
HaPe

Für die ist es unschön, das gebe ich zu. :fahne:

Ist aber eben nicht "mein" Fall.

Betriebssystem, Office & Co. nutze ich mit meiner kleinen Firma bereits in einer Volumenlizenz (jährliche Zahlung im MS Open Value) und bin damit glücklich.

Es wäre natürlich schön, die Wahl zu haben ob man kaufen oder mieten möchte.
 
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Eigentlich ist es doch ganz einfach.

Man kauft nicht mehr das Programm, dass man für das beste hält, sondern man mietet einfach alle Programme von MS und Adobe.

Damit hat man ein Rundum-Sorglos-Paket und alle anderen SW-Firmen können zusperren, denn es gibt absolut nichts, was es nicht auch von MS + Adobe gibt.

So schön könnte es sein, wenn nur alle eifrig mitmachen.

Walter
 
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Damit hat man ein Rundum-Sorglos-Paket und alle anderen SW-Firmen können zusperren, denn es gibt absolut nichts, was es nicht auch von MS + Adobe gibt.

So schön könnte es sein, wenn nur alle eifrig mitmachen.

Walter

Du wirst lachen: Ich nutze kein MS Windows, MS Office, etc.. Ich nutze OpenOffice seit der Zeit, als es noch Star Office 3 (Stardivision, Hamburg) hieß. Und ja: Ich unterstütze die OO-Gemeinde freiwillig auch finanziell :up:
 
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Auch ich habe mich gegen Adobes Abo-Modell entschieden. Der Grund hat mit dem zu tun, was für mich "Freiheit" im weitesten Sinn bedeutet: Als Anwender möchte ich nicht nur selbst entscheiden können, welche Software ich nutze, sondern auch, wie lange ich dies zu tun gedenke ohne mich noch einmal zur Kasse bitten oder zur Nutzung einer neuen Version zwingen zu lassen.

Als Käufer einer unbefristeten Lizenz habe ich diese Freiheit. Und ich kann mich dazu entscheiden, ein unbefristet lizensiertes Programm solange zu nutzen wie ich es möchte. Gefällt mir der Nachfolger der von mir gekauften Sofware, kann ich selbst entscheiden, ob ich dafür eine Lizenz erwerbe. Gefällt mir der Nachfolger nicht oder ist die Lizenz für mich unattraktiv, so verzichte ich darauf. In jedem Fall ist es meine Entscheidung, nicht die des Herstellers.*

Nutze ich dagegen ein Abo-Modell, bin ich den Entscheidungen des Herstellers ausgeliefert. Wenn der Hersteller einer Mietsoftware entscheidet, eine bestimmte Abo-Software ab dem Zeitpunkt der nächsten Online-Überprüfung durch Deaktivierung der alten Version auf die neue Version umzustellen, kann ich nur wählen, ob ich zähneknirschend mitmache oder ob ich die Nutzung der Software komplett einstelle. Entscheidet sich der Hersteller z. B. dazu, die Benutzeroberfläche komplett umzugestalten (so wie Microsoft das bei der Einführung von Office 2007 tat), kann ich mich bei einer unbefristeten Lizenz dazu entscheiden, beim Vorgänger zu bleiben. Bei einer Mietsoftware trifft der Hersteller die Entscheidung für mich. Wird die alte Software zwangsweise auf die neue Version umgestellt, entscheidet der Hersteller über meinen Kopf hinweg, dass ich die alte Version gar nicht mehr nutzen kann, selbst wenn es meine persönliche Entscheidung wäre, die Nutzung der alten Software fortzusetzen.

Genau auf diese Art von dem, was ich persönlich als eine Art Nötigung betrachte - es ist mir bekannt, dass ein solches Verhalten seitens des Herstellers juristisch gesehen nicht den Tatbestand der Nötigung nach § 240 StGB erfüllt - lege ich keinen Wert. Meine persönliche Freiheit ist mir mehr wert als der mögliche Komfort eines Abomodells. Auch ein Käfig mit vergoldeten Gitterstäben ist und bleibt ein Käfig. Darüber hinaus sollte klar sein, dass Softwarehersteller nicht deshalb versuchen, ihre Miet- und Abomodelle einzuführen, weil sie uns, den zahlenden Kunden, aus humanitären Erwägungen Kosten sparen wollen. Für die Hersteller geht es um ein knallhartes Geschäft, aus dem sie unter dem Strich mindestens ebenso viel Geld ziehen wollen wie bisher, nach Möglichkeit mehr als bisher, sonst würde man das Geschäftsmodell nicht "optimieren."

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* Ich versuche mir gerade bildlich vorzustellen, Nikon hätte ebenfalls so ein Abomodell und würde zum Anfang des nächsten Quartals alle Noch-Nutzer von Capture NX2 zwangsweise auf Capture NX-D umstellen. Allein bei dem Gedanken läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. :eek:
 
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Als Käufer einer unbefristeten Lizenz habe ich diese Freiheit. Und ich kann mich dazu entscheiden, ein unbefristet lizensiertes Programm solange zu nutzen wie ich es möchte.

Exakt, selbst bei geschäftlicher Nutzung nimmt man nicht immer jedes Update mit. Hat man das vor, ist das Abo sicher eine Möglichkeit… Adobe würde die CC nicht forcieren, wenn diese keine zusätzlichen Einnahmen generieren würde.
 
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Eigentlich nur der Beweis, dass das Mietmodell doch nicht so rund läuft. Das lässt hoffen.

Ehrlich gesaht sehe ich das leider anders. Hiermit word sozusagen der Köder gelegt die User auf das Abo zu ziehen und wenn genügt Kundschaft vorhanden ist und sich voll auf Adobe Produkte eingearbeitet hat, dann wird die Miete erhöht. :D

Ich für meinen Teil plane schon mal in Gedanken für die Zeit nach LR und checke in aller Ruhe die Alternativen. Ich persönlich gehe fest davon aus, dass das nächste LR Release nur zu mieten ist.

Gruß Heinz
 
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Ich habe mit "ich bin unschlüssig" gestimmt, aber der Grund war, dass ich PS nicht nutze. Je nachdem was Apple aus Aperture/Photo.app macht kommt aber Lightroom potentieill auf mich zu.

Jetzt kann ich alle, die "besitzen" wollen, gut verstehen weil ich auch so einen "gehört mir" Reflex habe.

Andererseits:
- Wohnung,
- Auto,
- Mobiltelefon,
- Smartphone-Apps,
- Fernsehprogramm oder
- Nachrichten (Zeitung)
...mieten (leasen) wir alle ohne groß mit der Wimper zu zucken.

Und bei vielen Dingen, die man meint zu besitzen, ist das gar nicht wirklich so. (Beispiel: Eigentumswohnung, denn die gehört teils der Bank und teils einem Club von Eigentümern, die sich verabredet haben, wie man das Haus aufteilt.)

Da kann man sich vielleicht doch damit abfinden dass man ein Abo hat statt zu "besitzen". Und auch letzteres war nur scheinbar der Fall, denn es war immer nur eine Nutzungsvereinbarung.
Ich würde mit einem Abo leben können, wenn die Software es wert wäre.


P.S.: ich denke das ist auch alles noch nicht das Ende der Fahnenstange. Es wird in Zukunft immer mehr Lösungen nur noch als pay-per-use App geben.
 
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Die Argumente: "Wenn genügend Abonenten vorhanden sind, wird die Miete erhöht" sind natürlich nicht von der Hand zu weisen. Sollten diese Gebühren eklatant steigen, dann würde ich mir auch was anderes überlegen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, daß andere Distributoren dem Beispiel von Adobe folgen könnten. Erfolgsmodelle werden auch von der Konkurrenz gerne übernommen. Meine einzige Alternative wäre z.Zt. Media Pro und Capture One. Die Frage ist natürlich auch dort, wie es da auf Dauer weiter geht.
 
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Die Frage ist natürlich auch dort, wie es da auf Dauer weiter geht.

das kann natürlich passieren, dass die auf ähnlich schräge Ideen kommen. Ich nutze zwar im Moment C1, würde es aber ohne zu zögern über die Klippe schubsen wenn da die Mieterei auch losginge. Zumal die ja einfach keine neuen Kameraprofile in die Kaufversionen einpflegen bräuchten um den Leuten das Mietprodukt an's Knie nageln zu können.
Deshalb werde ich zukünftig nur noch auf OpenSource setzen, habe keine Lust mehr den Dopsball für Adobe & Co. zu geben.
 
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Ich nutze zwar im Moment C1, würde es aber ohne zu zögern über die Klippe schubsen wenn da die Mieterei auch losginge

Welche ernsthafte Alternative gäbe es denn noch ausser DxO?

Deshalb werde ich zukünftig nur noch auf OpenSource setzen........

OpenSource bietet mir keine vernünftigen Alternativen. Weder beim RAW-Konverter, noch bei der EBV. Im Bereich Bildverwaltung schon gar nicht
 
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ja dann hast du wahrlich schlechte Karten, sollte das Beispiel von Adobe Schule machen :nixweiss:
Die Hoffnung stirbt zuletzt, soll mal irgendwer gesagt haben ... :kopfkratz:
 
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Vielleicht sollte man einmal Profis und Amateure getrennt voneinander betrachten.

Der Profi kann die ganze Sache kühl und rational angehen.
Man mietet die Software, führt damit Jobs aus, liefert das Ergebnis.
Das kann man machen, solange Aufträge da sind, solange es sich lohnt.
Die Mietpreise für die Software kann man sofort steuerlich geltend machen.

Der Amateur steckt in einer Zwickmühle.
Er hat den entnervendsten aller Auftraggeber (sich selbst), und doch verdient er mit seinem Hobby kein Geld.
Es kann Phasen geben, da fasst man wochen- oder monatelang die Software nicht an. Sie liegt brach, kostet aber trotzdem Geld.
Bei anderen Mietsachen haben wir uns daran gewöhnt, dass etwas ständig Geld kostet, auch wenn man es nicht benutzt (Handy Flatrate, Wohnungsmiete).

Software wollen wir unbedingt "besitzen" - was natürlich Unsinn ist, man bekommt ja lediglich eine Lizenz zur Benutzung.

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Adobe scheint ja nun entschlossen, die Sache mit der Mietsoftware durchzuziehen. Andere Firmen möchten das gerne nachmachen.

Gäbe es denn ein Modell - außer der permanenten Lizenz - bei dem ihr mitmachen würdet?
Pay per Use?
Andere Laufzeiten?
 
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