Squid2 oder Spyder 3 oder ?

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AW: Schnittstellen-Norm

Also liegt es nicht an einer fehlenden 10-Bit-Schnittstellen-Norm, sondern daran, dass die Hersteller die Möglichkeiten, die die Normen seit vielen Jahren bieten, nicht nutzen.
Yep. Das hatte ich schlampig formuliert.

Gibt es eigentlich eine Liste solcher 30-bit-Monitore und wenn ja, wo?
Ich kenne leider keine, aber vermutlich wird es das irgendwo geben.

Im Wesentlichen sind das Topmodelle der üblichen Verdächtigen, Eizo, NEC, ich glaube auch HP usw.

Hattest du inzwischen die Gelegenheit, die neue Software-Version 1.1.1 vom 11/11/2009 des ColorMunki Photo/Design zu testen?
Wenn ich deinen Artikel in MacLife richtig in Erinnerung habe, dann ist die Hardware zwar gut, aber durch die Software ziemlich kastriert.
Genau.

Hat sich daran seit deinem Test was geändert
Leider nein. Das ist wohl eine firmenpolitische Entscheidung.

Da ich auch Plasmafernseher/-displays kalibrieren will und es eine Beta-Software von ColorHCFR geben soll, die auch das ColorMunki unterstützt, würde ich mir eventuell das ColorMunki statt dem Quato Silver Haze Pro kaufen.
Mit geeigneter Software ist der ColorMunki sicher eine prima Wahl. Da müsstest Du dir halt mal besagte Beta-Software ansehen.

Tschau

Uli
 
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AW: Schnittstellen-Norm

... Da müsstest Du dir halt mal besagte Beta-Software ansehen...
Diese Beta-Software muss ich erst mal finden... Die Seite ist leider auf französisch und die Schule ist bei mir schon einige Jahrzehnte her...

Und dann ist es, soweit ich weiß, ja nur eine Software zum Kalibrieren von Displays. Ich habe ja zusätzlich auch noch eine Kamera, einen Scanner und zwei Farb-Drucker zu profilieren...
 
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AW: Schnittstellen-Norm

Und dann ist es, soweit ich weiß, ja nur eine Software zum Kalibrieren von Displays. Ich habe ja zusätzlich auch noch eine Kamera, einen Scanner und zwei Farb-Drucker zu profilieren...
Kamera- und Scannerprofilierung benötigen ja prinzipiell kein Messgerät (sondern stattdessen Farbtargets) und sind insoweit völlig unabhängig davon, da sie ja "in die andere Richtung" gehen.

Das Problem wäre dann der Druck, denn auch hier ist die ColorMunki-Software eingeschränkt, und so weit ich gehört habe, hat X-Rite mittlerweile zwar die Displaymessfunktion des ColorMunki für Drittanbieter freigegeben, nicht aber die Druckmessfunktion, so dass es da wohl keine alternativen Lösungen gibt/in absehbarer Zeit geben wird. (Außer der Open-Source-/Kommandozeilensoftware Argyll, die ich aber nicht getestet habe und zu der ich nichts sagen kann.)

Tschau

Uli
 
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AW: Schnittstellen-Norm

Kamera- und Scannerprofilierung benötigen ja prinzipiell kein Messgerät (sondern stattdessen Farbtargets) und sind insoweit völlig unabhängig davon, da sie ja "in die andere Richtung" gehen.
Da hast du auch wieder Recht.

Das Problem wäre dann der Druck, denn auch hier ist die ColorMunki-Software eingeschränkt, und so weit ich gehört habe, hat X-Rite mittlerweile zwar die Displaymessfunktion des ColorMunki für Drittanbieter freigegeben, nicht aber die Druckmessfunktion, so dass es da wohl keine alternativen Lösungen gibt/in absehbarer Zeit geben wird. (Außer der Open-Source-/Kommandozeilensoftware Argyll, die ich aber nicht getestet habe und zu der ich nichts sagen kann.)
Schade.
http://www.argyllcms.com/doc/instruments.html#ColorMunki

Die beta-Software von ColorHCFR habe ich leider immer noch nicht gefunden. Deren Web-Seite finde ich sehr unübersichtlich. Ich werde wohl in deren (französischen) Forum nachfragen müssen.
 
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Funktioniert das DTP94B auch mit der Software von BasicColor (in der Geräteauswahl steht "lediglich" das DTP94)?

Hintergrund: Ich suche ein neues Gerät, um meine EIZO SX2461W zu kalibrieren. Bis jetzt habe ich das mit dem i1D2 gemacht. Das Gerät hatte ich vor ca. 4-5 Jahren mal bei fotocommunity-prints gekauft und bisher lieferte es visuell gute Werte. Jedenfalls erhielt von Fc-Prints immer die Abzüge, die ich auch auf meinem Monitor sah.
Gestern wollte ich meinen Monitor nach ca. 4 Monaten mal wieder neu kalibrieren und nach der Kalibrierung zeigte sich ein leichter Grünstich. Bei Hochzeitsfotos auf dem Brautkleid und in den Gesichtern, ja überall ein leichter Grünstich, der selbst meiner (von Fotografie nichts verstehenden) Frau sofort auffiel.
Auch Weißen in Textprogrammen sehen leicht grünstichig aus.
Mehrfache Versuche (mit einem Reset im Monitor) führten immer wieder zum gleichen grünstichigen Ergebnis. Der Monitor hat jetzt 6000 Stunden auf dem Buckel und ist gute 2 Jahre alt.

Kann das eher an einer Alterung der besprochenen Gelatinefolie des i1D2 liegen oder an einer Alterung der Röhren im Monitor?
 
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Funktioniert das DTP94B auch mit der Software von BasicColor (in der Geräteauswahl steht "lediglich" das DTP94)?

Ob das DTP94B ebenfalls mit der BasicColor-Display funktioniert, sollte sich durch einen kurzen Anruf direkt beim Hersteller zweifelsfrei klären lassen.


Kann das eher an einer Alterung der besprochenen Gelatinefolie des i1D2 liegen oder an einer Alterung der Röhren im Monitor?
Deutlichen Monitor-Farbstich nach »Kalibrierung« mit dem iOneDisplay habe ich öfter beobachtet. Je nach Exemplar ausgeprägt in irgendeine Richtung. Aktuell liegt hier ein solches Ding, was sowohl mit der XRite- wie auch der BasicColor-Software auf jedem damit »eingemessenen« Monitor einen sehr auffälligen Rotstich erzeugt. Abweichung von einigen dEs gegenüber dicht beieinanderliegenden iOnePro und BasicColor Discus, überprüft mit BasicColor Display.

Monitoralterung als Ursache für Farbstich ist auszuschließen. Auch bei Alterung ließe sich eine neutrale Grauachse erzeugen, allein die Zielwerte für Leuchtdichte (Helligkeit) würden nicht mehr erreicht.

Gruß,
Thomas
 
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Ob das DTP94B ebenfalls mit der BasicColor-Display funktioniert, sollte sich durch einen kurzen Anruf direkt beim Hersteller zweifelsfrei klären lassen.

Monitoralterung als Ursache für Farbstich ist auszuschließen. Auch bei Alterung ließe sich eine neutrale Grauachse erzeugen, allein die Zielwerte für Leuchtdichte (Helligkeit) würden nicht mehr erreicht.

Gruß,
Thomas

Bei BasicColor habe ich vorhin auch angerufen, sinngemäß wurde mir gesagt, daß es sich bei dem DTP94B um die 2. Revision handelt und es eigentlich funktionieren sollte.
Im Unterton hörte ich jedoch irgendwie, warum ich nicht das i1D2 nehmen möchte.
"Eigentlich" und "sollte" kann ja jetzt viel bedeuten....., genau auslassen wollte man sich nicht:confused:

Ich habe mir gerade von einem Freund mal einen Spyder3 express ausgeliehen und damit die Kalibrierung durchgeführt (mit der BasicColor-Software). Der Grünstich ist so gut wie weg, lediglich die Helligkeit könnte trotzt der eingestellten 120 cd/qm visuell etwas mehr sein.
Hierzu sei angemerkt, daß ich den Monitor vor dieser Kalibrierung einem "reset" unterzogen hatte und somit die Helligkeit bei 100% war. Bei der Vormessung zeigte mir der Spyder3 express dann auch etwas über 250 cd/qm an, so daß ich davon ausgehe, das die Hintergrundbeleuchtung des Monitor in Ordnung ist.
 
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Im Unterton hörte ich jedoch irgendwie, warum ich nicht das i1D2 nehmen möchte.
"Eigentlich" und "sollte" kann ja jetzt viel bedeuten....., genau auslassen wollte man sich nicht:confused:
Bei BasiCColor ist bekannt, dass mit dem iOneDisplay mitunter wirklicher Schrott gemessen wird.

Ebenso ist dort bekannt, dass das iOnePro einem deutlichen Wärmedrift während der Messung unterliegt (Erwärmung auf Monitor; siehe Hervorhebung Temperaturkompensation der Eigenentwicklung Discus).

Was bei BasiCColor über das DTP94 bekannt ist, weiß ich nicht. Mir selber sind bereits zwei solcher Geräte ausgefallen, sind einfach nicht mehr vom Rechner anzusprechen. Daher keine eigene Langzeiterfahrung mit diesem Modell. Diese Art Geräteausfall kenne ich bisher von keinem einzigen der iOneDisplays.

Das iOneDisplay wird nicht mehr offiziell vertrieben, Nachfolger scheint ColormunkiDisplay zu sein. Aus der wortreichen Produktbeschreibung auf der Herstellerseite lässt sich (natürlich) kein Hinweis auf das verbaute Filtermaterial ableiten. Zumindest das Gehäuse ist neu...

---
Hätte ich nicht hinreichend Zugriff auf Messgeräte meiner Wahl, so würde mir ein einziges vernünftiges Messgerät im Bekanntenkreis ausreichen, was man zwei, drei mal im Jahr für einen Tag ausleiht.

…lediglich die Helligkeit könnte trotzt der eingestellten 120 cd/qm visuell etwas mehr sein.

Spricht nichts dagegen, für fotografische Bildbearbeitung deutlich über 120 cd zu gehen. Dieser ungefähre Zielwert ist eigentlich nur in der Druckvorstufe üblich. BasiCColor Display schlägt für Fotobearbeitung sogar maximale Leuchtdichte vor. So extrem würde ich’s aus mehreren Gründen aber nicht einstellen.

Gruß,
Thomas
 
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Funktioniert das DTP94B auch mit der Software von BasicColor (in der Geräteauswahl steht "lediglich" das DTP94)?
basICColor display funktioniert definitiv mit dem DTP94B; alle meine Tests damals liefen mit dieser Kombination. Das "B" ist nur eine interne Revisionsnummer, die bezüglich der Kompatibilität völlig egal ist.

Kann das eher an einer Alterung der besprochenen Gelatinefolie des i1D2 liegen
Ja, das ist exakt das. Da hat mal wieder ein i1Display seinen Geist aufgegeben. Mit dem Monitor kann das prinzipbedingt nichts zu tun haben; die Farbkalibration dient ja gerade dazu, monitorbedingte Farbstiche (im Rahmen des physikalisch Möglichen) zu kompensieren.

Bei BasicColor habe ich vorhin auch angerufen, sinngemäß wurde mir gesagt, daß es sich bei dem DTP94B um die 2. Revision handelt und es eigentlich funktionieren sollte.
Im Unterton hörte ich jedoch irgendwie, warum ich nicht das i1D2 nehmen möchte.
basICColor mag das DTP94 nicht, weil es nur von Konkurrent Quato vertrieben wird. Wollte man Dir kein Diskus verkaufen? ;)

Der Grünstich ist so gut wie weg, lediglich die Helligkeit könnte trotzt der eingestellten 120 cd/qm visuell etwas mehr sein.
"Trotz" ist gut. 120 cd/qm ist ja nunmal ein Funzel-Wert. Nimm einfach die Helligkeit, die für Deine Augen OK ist.

Tschau

Uli
 
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Die 120 cd/qm reichen mir eigentlich, da ich meine Bildbearbeitung in einem abgedunkelten Zimmer mache. Das Zimmer wird von zwei JUST-Normlichtleuchten ausgeleuchtet. Viel mehr als die 120 cd/qm blenden mich dann fast und mit diesem Wert komme ich sehr gut bei fotocommunity-prints zurecht. Früher hatte ich nur 110 cd/qm.

Ist es denn so, daß das i1D2 so schlagartig den Geist aufgeben kann?
Nein, ein Diskus-Gerät wollte man mir nicht verkaufen :D
 
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lediglich die Helligkeit könnte trotz der eingestellten 120 cd/qm visuell etwas mehr sein.
<–>
Die 120 cd/qm reichen mir eigentlich
Ja was denn nun? ;)

Die Helligkeitseinstellung ist wirklich nicht kritisch und sollte einfach für Deine Augen OK sein. Um mehr geht's hier nicht. Mach das nach Gusto.

Ist es denn so, daß das i1D2 so schlagartig den Geist aufgeben kann?
Du hast ja geschrieben, dass vier Monate seit Deiner letzten Kalibration vergangen waren. Das würde ich nicht als "schlagartig" bezeichnen. In vier Monaten kann ein Gelatinefilter definitiv seinen Geist aufgeben.

Tschau

Uli
 
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Mit der Helligkeit meinte ich, daß mir bei der Kalibrierung mit dem i1D2 der Bildschirm etwas heller vorkam, als nach der Kalibrierung mit dem Spyder3. Daher hatte ich ihn etwas heller gedreht.

Habe mir jetzt den DTP94B bestellt :)
 
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neues i1Display(3) OEM

... Habe mir jetzt den DTP94B bestellt :)
Nachdem ich mir lange überlegt habe, ob ich mir das DTP94B, das ColorMunki Spektralphotometer oder das neue i1Display(3) OEM bestellen soll, habe ich mich schließlich für Letzteres entschieden. Das ist heute gekommen, allerdings mit Windows-Software (SpectraCal CalMAN). Quato hat mir telefonisch versprochen, dass iColor Display 3 es irgendwann auch unterstützen wird.

Ich hoffe, dass das die richtige Entscheidung war.
 
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AW: neues i1Display(3) OEM

Nachdem ich mir lange überlegt habe, ob ich mir das DTP94B, das ColorMunki Spektralphotometer oder das neue i1Display(3) OEM bestellen soll, habe ich mich schließlich für Letzteres entschieden. Das ist heute gekommen, allerdings mit Windows-Software (SpectraCal CalMAN). Quato hat mir telefonisch versprochen, dass iColor Display 3 es irgendwann auch unterstützen wird.

Ich hoffe, dass das die richtige Entscheidung war.


i1D3 ? Du meinst das i1D2 WG (wide gamut), das jetzt bei Fc-Prints und BasicColor angeboten wird?
 
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Habe heute den DTP94B bekommen und ihn gleich an den Rechner angeschlossen (Win7 64Bit, SP1). Windows findet jedoch keinen Treiber und in der BasicColor-Software wird das Gerät nicht erkannt.

Wer kann mir helfen?


Edit: habe mir jetzt einfach mal von EIZO die Colornavigator Software runtergeladen und installiert und auch direkt von der X-Rite Seite den möglichen Treiber. Jedenfalls wird das DTP94B jetzt in der BasicColor-Software (Version 4.1.28) erkannt und kalibriert (soll man auf eine nichtdurchscheinende schwarze Unterlage stellen). Damit habe ich jetzt meinen Monitor (EIZO SX2461W) kalibriert (Softwaremäßig).

Hier mal die gemessenen Werte, sind die soweit o.k.?

Werte%20vom%2016.08.11.JPG
 
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Hallo Leute,
auch ich nutze die basiccolor display software und frage mich, warum die Werte „ref a“ und „ref b“ nicht =0 für die RGB- Werte 0 0 0 sind?
Sieht man z.B. in Beitrag #376 >> ref a=0,0 und ref b=-0,4. Bei mir steht: ref a=-2,3 und ref b=-0,1.
Betrachtet man das Monitorprofil z.B. unter „ICC Profile Inspector“ stellt man fest, dass der Schwarzpunkt entsprechend den“ ref a“ und den „ref b“ Werten verschoben ist. Bei mir sogar außerhalb des sRGB- Dreiecks. Müssten der Schwarz- und der Weißpunkt sich nicht in der Farbe, also den x,y- Werten gleichen, bzw. im Lab Farbraum bei neutralen a=0 und b=0 liegen?
Ich frage, weil mein Bildschirm (NEC P221W) in den Schwarztönen leicht rötlich wird. Dabei braucht es viel Geduld und Zeit bis einer der Kalibrationsversuche zu halbwegs neutralen Schwarzwerten führt.
Eigentlich neige ich dazu den mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten Rotstich der „Ungenauigkeit“ meines Spyder 3 in die Schuhe zu schieben. Das wäre, meinem Verständnis nach, aber keine Erklärung für die Verschiebung der „ref a“ und „ref b“ Werte in der Validierung und der daraus folgenden Schwarzpunktverschiebung im fertigen Monitorprofil.
Die Schwarzpunktverschiebung findet übrigens unabhängig von den gewählten Kalibrationszielen statt. Nur eben nicht immer gleich stark.
Um die Fragestellung noch mal zusammenzufassen: wieso verschiebt die Kalibrierungssoftware offenbar „mit Absicht“ den Schwarzpunkt meines Monitors aus der „neutralen Zone“ und sorgt damit „mit voller Absicht“ für rötliche Schwarztöne? Übrigens hatte ich das selbe Problem auch schon bei meinem alten Samsung Display.
Hat da jemand‚ eine Idee?
:dizzy:
 
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Müssten der Schwarz- und der Weißpunkt sich nicht in der Farbe, also den x,y- Werten gleichen, bzw. im Lab Farbraum bei neutralen a=0 und b=0 liegen?
Nein, das ist ein Missverständnis.

Du validierst ja ein Profil. Die Ref-Werte sind also mitnichten irgendwelche theoretischen Idealwerte, sondern die Beschreibung Deines Monitors (mit all seinen Macken!) durch das Profil. Die Werte rechts sind dann die bei der Validierung neu gemessenen Werte, die im Idealfall natürlich identisch wären, also überall eine Abweichung von deltaE = 0. Das hieße dann aber mitnichten, dass Dein Monitor perfekt wäre, sondern eben nur, dass Dein Profil die Macken Deines Monitors korrekt beschreibt (so dass das Color Management Module gegensteuern kann).

Wenn die Ref-Messwerte in Beitrag #376 also stimmen, dann hat der Monitor eben einen nicht neutralen Schwarzpunkt.

Das Problem ist aber natürlich dieses Wenn. In der Nähe von Schwarz wird schließlich kaum Licht emittiert, folglich kann es besonders leicht zu Messfehlern kommen. Daher

Eigentlich neige ich dazu den mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten Rotstich der „Ungenauigkeit“ meines Spyder 3 in die Schuhe zu schieben.
hast Du damit höchstwahrscheinlich recht.

Tschau

Uli
 
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Ahh ja, so wird ein Schuh draus. Vielen Dank Uli.
Was mir aber nicht ganz klar ist, ist dass der Rotstich, soweit ich das bisher beobachten konnte, nur bei Tabellenprofilen vorkommt. Matrixprofile weisen ihn nicht auf. Ich dachte, dass es daran liegt, dass Matrixprofile, im Gegensatz zu Tabellenprofilen, keine „Zwischenwerte“ enthalten, sondern nur die XYZ- Werte für R=G=B= 255 und die Gammakurve. Wenn man davon ausgeht, dass Photoshop bei Matrixprofilen den Schwarzpunkt ignoriert (Profile die mit der Spyder 3 Software erstellt werden, enthalten noch nicht einmal einen Schwarzpunk- Tag), wäre das im ersten Moment eine Erklärung für den fehlenden Rotstich. Die Erklärung ergibt aber nur dann einen Sinn, solange man davon ausgeht, dass die Korrekturen in der Grafikkarten LUT (bzw. Monitor LUT in meinem Fall) nicht fein genug sind, um etwas von dem angeblichen Cyan Stich in den Schwarzwerten des unkalibrierten Monitors mitzubekommen. (es müsste Cyan sein, weil ja mit Rot gegengesteuert wird).
Ich verstehe das doch richtig, dass die Tabelleneinträge der LUT- basierten Monitorprofile den Ist- Zustand repräsentieren der auftritt, nachdem die Korrekturwerte für die Kalibrierung in die Grafikkarten LUT (bzw. Monitor LUT) geschrieben wurden?

Ach was soll‘s, wenn ich schon den Großmeister des Farbmanagements an der „Strippe“ habe :D nutze ich die Gelegenheit um noch eine Frage zu stellen:
Das ICC erläutert in “The reasons for changing to the v4 ICC profile format” die Vorteile der V4 Profile gegenüber den V2 Profilen. So sind demnach V4 Profile für Monitore besser geeignet, da sie unter Anderem die Chromatische Adaption spezifiziert haben. Basiccolor display nutzt auch in V2 Profilen den „chromatic adaption Tag“. So wie ich das verstanden habe, macht Basiccolor display in den V2 Profilen alles genau so, wie es auch in der V4 Spezifikation vorgesehen ist. Es sollte demnach keine Rolle spielen welche Version man nutzt, oder?

Übrigens Uli, danke für die vielen Beiträge zum Thema Monitorkalibrierung.
Hab beim Durchlesen eine Menge daraus gelernt. Wie auch aus den ausführlichen Artikeln aus der maclife zu diesem Thema. :up:
 
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