Anfang August sind meine Frau und ich mit unsrem Camper los nach Norden. Da wir in Südschweden und Südnorwegen schon waren, sollte der Schwerpunkt unserer Reise im Norden (Abisko Nationalpark und Lofoten) liegen.
Das extrem schlechte Wetter im südlichen Norwegen mit Überflutungen, Murenabgängen und Straßensperrungen ließ uns nach Schweden ausweichen. Über die Brücke des Großen Belt und des Öresunds ging es nach Malmö.
In der Gegend um Kopenhagen und Malmö schüttete es grad heftig. Diverse Wetterapps ließen keine Hoffnung auf Besserung zu. So ging es dann gleich über Värnamo weiter nach Vaxholm im Schärengebiet von Stockholm.
Am nächsten Tag waren dann einige Stunden "Trockenzeit" angesagt, sodass wir mit dem Schiff durch den Schärenarten nach Stockholm fuhren.
Lange konnte man ohne Regenschutz nicht an Deck bleiben, aber so ein kleines bisschen schaute die Sonne schon mal vorbei..
Im Schloss war insbesondere während der "Regenzeiten" Hochbetrieb.
Bei der Wachablösung erinnerten jedoch nur die Tropfen auf den Helmen an den letzten Schauer.
Nach wenigen Stunden und wieder einsetzendem Dauerregen fuhren wir wieder mit dem Schiff nach Vaxholm, um am nächsten Tag witer nach Norden zu fahren.
Die Wettervorhersagen versprachen weiter nördlich besseres Wetter!!
Ich mag Reisereportagen sehr, vor allem, wenn sich jemand die Mühe macht, zwischen den Bildern auch ein bisschen Text zu schreiben Meine Schwedenreise ist jetzt 9 Jahre her und das ist eine meiner Erinnerungen
Die apps zeigten keinen Regen an- sie hatten Recht: Es schüttete und zum Glück war neben der Kirche eine Bushaltestelle, wo wir uns uns für 20 Minuten unterstellen konnten.
Regenschutz hatten wir nicht dabei- es waren ja nur höchstens 5 Min zum Parkplatz- die waren allerdings sehr nass!
In Töre ist dann die Idee entstanden, über Finnland in den Abisko Nationalpark zu fahren. Die finnische Grenze war nur noch gut 100 km entfernt...
Gesagt, getan. Am nächsten Tag fuhren wir über die Grenze und über Rovaniemi gings dann wieder weiter nach Norden.
Kurz hinter Rovaniemi gelang auch uns dieser gigantische Schritt:
Wir waren dann auch nördlich des nördlichen Polarkreises.
Weiter ging´s dann über die finnische E4 nach Norden. Rentiere standen auf der Straße und gingen oft nur "unwillig" zur Seite.
Diesen "Feinschmecker" habe ich mit dem Tele einige Zeit verfolgt. Er ließ mich gerade immer so weit ran kommen, dass eine vernünftige Aufnahme nicht möglich war...
Irgendwann war es ihm dann wohl doch egal-die Beeren haben ihn wohl abgehalten, das Spiel mit mir fortzusetzen:
Ich finde es schön für einen Schwedenfan wie mich, mal wieder schöne Fotos von bekannten Wegen zu sehen. Nur - wir hatten wohl immer mehr Glück mit dem Wetter. Für euch war das sicher fast tragisch.
Wenn man Santa Claus Village einmal gesehen hat, reicht das fürs Leben. Im Sommer haben wir alle Kinder, Enkel und Freunde mit Weihnachtskarten bedacht, für die Poststelle ein super Geschäft.
im August 1988, während meiner ersten Hochzeitsreise, war der Inari See auch der einzige regenfreie Ort in Finnland. Schon damals hat man uns gesagt wir sollen in den Norden fahren, da ist das Wetter besser. Noch weiter nördlich kam dann der Schnee, anfang August.
Wir hatten damals,wenn man von den zwei Tagen am Inari See absieht, ständig starken Regen, und weiter nördlich sogar Schnee.
Die Ehe musste in die Hose gehen.
.