NX-D - der nächste Epic Fail von Nikon?

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Jawohl, das darf man nicht nur, das muß man Epic Fail nennen!



Mich interessiert dabei weniger, wie ich künftig Bilder bearbeite. Da kann man die Zähne zusammenbeißen und schauen, welches Programm taugt.



Daß aber meine schon bearbeiteten Bilder spätestens dann unbrauchbar sind, wenn ich keine lauffähiges CNX mehr habe, das regt mich ziemlich auf. Es ist so, als ob man viele Abzüge hat, die plötzlich verblassen. Daß die Negative noch da liegen (kaum zerkratzt ;-), ändert nichts daran, daß ich noch einmal die Dunkelkammer müßte, wenn ich die Bilder wieder mal sehen oder weiterbearbeiten will.



Da stört es kaum noch, daß ich die Betaversion von NX-D nicht auf all meinen Rechnern zum Laufen gebracht habe. Ich werde auch keine Zeit darauf verschwenden, da dieses Programm für mich keine Alternative zu CNX werden wird. Von der Bedienung her nicht und schon gar nicht in Anbetracht des kastrierten Funktionsumfangs (ich halte die U-Points für eine geniale Sache).



Insofern beeinflußt des nahe Ende von CNX schon künftige (Nicht-)Investitionen in Nikon-Technik.



Gruß,

Olaf



PS.: Und ich weiß, so etwas kann mit jeder Softwareentwicklung immer wieder passieren. Das ändert nichts an meinem Ärger über die brilliante strategische Entscheidung von NIKON, CNX sterben zu lassen.

PPS.: Habe 2005 mit der digitalen Knipserei angefangen (und die D2X immer noch). Meine damals mit Capture 4 bearbeiteten Bilder öffnet CNX auch heute noch problemlos (gerade erst ausprobiert).


Dein Vergleich hinkt: Du hast deine Raws (sic!) nicht ausbelichtet und beschwerst dich nun, dass deine halbentwickelten Fotos nicht mehr zuende entwickelbar sind.

Ein fertig entwickeltes Bild ist jpg, tif o.ä.

Zu möglichen Hintergründen: Siehe weiter oben, wo du nicht mehr weitergelesen hast.

Klar kann es dir egal sein, warum Nikon diesen Schritt wohl tun musste, aber das macht deine Kritik nicht zielführender. Du darfst Niksoftware fürs Übernehmenlassen und Google für seinen Fokus auf Smartphones ebenso mitbeschimpfen... ;)
 
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Hallo,

wie Du selbst schreibst:
...
Wenn ich meine Bilder nur der letzten beiden Jahre - seien es auch nur die guten - noch einmal weiterbearbeiten wollte - wo sollte ich da denn die Zeit hernehmen?
...

Ich will eigentlich fertige Bilder nicht neu bearbeiten müssen, wenn nur ein weiterer Arbeitsschritt ansteht. Der wird z. B. nötig, wenn ein Bild in neuer Auflösung berechnet werden soll. Das kann für das Ausbelichten auf Papier der Fall sein oder für einen Beamer. Ich habe mir immer den Luxus geleistet, die Bilder in der Bildbearbeitung auf die jeweils nötige pysikalische Auflösung zu skalieren. Waren es bei Beamern früher mal nur 768 Pixel in der Höhe, sind es heute 1080 und in Kürze gar 2160.

Ich habe es bisher als vorteilhaft empfunden, eben nicht jedes bearbeitete NEF auch als tiff speichern zu müssen; schon aus Gründen des Speicherplatzes. Daß NX-D ihm unbekannte Bearbeitungsschritte ignoriert, ist für mich irreleavant, da sich die unbearbeiteten NEFs ja auch auf meinen Festplatten befinden (ehe jemand hier einhaken will: zwei NEF sind immer kleiner als ein NEF und ein tiff).

Natürlich gibt es viele Workflows zum Entwickeln von RAWs. Und es sei allen gegönnt, die die ihrigen wegen des Endes von CNX nicht umstellen müssen. Ich werde mir Gedanken machen. Und die Erde dreht sich weiter. Aber das Vertrauen in Zukunftssicherheit von NEF-Dateien ist weg.

Grüße,
Olaf
 
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Ein Kommentar zum Ende von Aperture.
In Teilen auch auf CNX übertragbar.
Zumindest war bei beiden das Finale schon länger absehbar.

Weil das hier auch angesprochen wurde:
Was das Ende von CNX mit einem Vertrauensbruch in das ENDE des NEF Formats zu tun hat, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

http://www.heise.de/foto/artikel/Kommentar-Hurra-Aperture-ist-endlich-tot-2250075.html

Man möge den Artikel nicht als Apple Bashing verstehen, eher als Hinweis darauf dass man bei proprietären Systemen immer damit rechnen
muss dass man ploetzlich alleine dasteht.

Gruß
Jürgen
 
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Klasse Artikel!
" Alle drei Produkte sind so konzipiert, dass sie nötigenfalls auch von einer dressierten Meerkatze bedient werden können."
und
"Man kauft sich einen Mac doch nicht als Technik-Freak, sondern weil man von komplizierter Technik möglichst verschont bleiben möchte."

Einfach brilliant! Aber politisch nat. nicht korrekt :rolleyes:

Kann das gerade optimal nachvollziehen, da hier ein "Mac Book Pro" vor mir steht.
 
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"Man kauft sich einen Mac doch nicht als Technik-Freak, sondern weil man von komplizierter Technik möglichst verschont bleiben möchte."

interessant ist das Zitat vor Allem, wenn man es nicht aus dem Zusammenhang reisst:

Hand auf's Herz, liebe Apple-Besitzer: Was wollt ausgerechnet Ihr eigentlich mit fetten Bilddatenbanken und feature-gespickten Anwendungen? Man kauft sich einen Mac doch nicht als Technik-Freak, sondern weil man von komplizierter Technik möglichst verschont bleiben möchte. Und genau da geht die Reise mit der App Photos doch auch hin. Die Bildbearbeitung auf dem Mac wird vielleicht nicht unbedingt besser, aber in jedem Fall einfacher werden. Und das ist eine gute Nachricht!

Alpple User haben's also gern schlicht; Qualität ist "vielleicht nicht unbedingt" primär.

Kann das gerade optimal nachvollziehen, da hier ein "Mac Book Pro" vor mir steht.

Im interesse eines freundlichen Forentons und aus zitternder Angst vor allmächtiger Moderation lasse ich diesen Satz mal vollkommen unkommentiert. Er spricht ja ohnehin für sich.
 
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Ist ja grundsaetzlich nicht verwerflich wenn mans einfach zu bedienen haben will.
Wollte mit der Verlinkung jedenfalls kein Mac Bashing ausloesen.
 
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Mac-Book-Pro und ne simple Bildbearbeitung paßt doch!
Wenn ich mich an ein Treffen mit einem solchen User mal zurück erinnere; immerhin LR5 auf dem Teil; "guck mal: ein Klick und Alles ist korrigiert und das Alles funzt jetzt auch auf dem iPad".
(Du bist nicht gemeint, ginex)
Das Ergebnis war noch gut für zermatschte Abzüge auf 10x15 und für den Bildschirm auf HD.
Aber um Qualität ging es dem User gar nicht; massenweise schnell verfügbare Bilder auf der Cloud, privatem Internetserver, iPad, iPhone....
Die Frage ist dann nur noch, warum man einen Haufen Geld für einen "Pro" ausgibt, wenn man die gleiche Qualität auch mit einem Low-Budget-Android-Tablet hin bekommt???
 
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Ist ja grundsaetzlich nicht verwerflich wenn mans einfach zu bedienen haben will.
....
Keineswegs aber wenn man es einfach bedienen will, muss man grundsätzliche Bearbeitungen seiner Bilder dann einem Automatismus anvertrauen.
Man kann sich dann gedanklich vom Weißabgleich und dem Verständnis dazu verabschieden, Kontrast und Tonwert, macht auch das Program.
Man muss nur noch auf o.k. klicken und speichern....
Eigenes Know-How wird quasi outgescoursed und irgendwann vergessen. Na Gott sei Dank haben wir dann Google und die vielen Cloud-Lösungen....

Mein Pixel-Peep ist besser als dein Pixel-Klotz oder mein Pixel-Schau ist besser als dein Pixel-Look....

Und wir haben irgendwann keine Ahnung mehr, was eine RAW eigentlich ist....
 
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Ich meine, der Vergleich zwischen Aperture und CNX2 hinkt. Natürlich ist es schlecht für alle diejenigen unter Euch, die langjährige Aperture-Nutzer sind, wenn diese Software jetzt eingestellt wird.

Aber Apple tritt nicht mit dem Anspruch Nikons auf, ein Systemanbieter von Imaging Hard- und Software-Lösungen zu sein.

Diesen Anspruch hat Nikon jetzt faktisch aufgegeben.

Alle anderen Aussagen sind aus meiner Sicht rhetorisches Rückzugsgefecht.
 
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Ich meine, der Vergleich zwischen Aperture und CNX2 hinkt. Natürlich ist es schlecht für alle diejenigen unter Euch, die langjährige Aperture-Nutzer sind, wenn diese Software jetzt eingestellt wird.

Aber Apple tritt nicht mit dem Anspruch Nikons auf, ein Systemanbieter von Imaging Hard- und Software-Lösungen zu sein.

Diesen Anspruch hat Nikon jetzt faktisch aufgegeben.

Alle anderen Aussagen sind aus meiner Sicht rhetorisches Rückzugsgefecht.

Warum aufgegeben???
Auch Capture-NX-D ist die Software neben Capture-NX-2 und View-NX, die NEF einzig korrekt interpretiert und die Kameraeinstellungen lesen kann!
Soweit sehe ich das Alles noch im Rahmen eines System-Anbieters!

Also ich mache mir da mittlerweile wenige Gedanken, von View-NX auf Capture-NX-D zu wechseln. Ein paar Sonderfälle gehen an Gimp oder Irfan-View und zur Not an Paint.

Eine Cloud brauche ich sicher die nächsten Jahre nicht....
 
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Was das Ende von CNX mit einem Vertrauensbruch in das ENDE des NEF Formats zu tun hat, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

Mein Arbeitsablauf bislang:
VNX zur Grobsichtung und Sofortlöschung -> rechte Maustaste, öffnen in CNX2 -> Bearbeitung -> STRG+S

Ggf. zusätzlich: verschiede Versionen (Crops, SW etc.) -> STRG+S

Ggf. wenn gröbere Stemplereien oder (öfters) perspektivische Korrekturen notwendig sind: TIFF -> Photoshop -> meist speichern als JPG 100%. Und nur unter diesen Bedingungen wird meist das NEF entsorgt.

Schließlich entweder vom aktuellen NEF oder 100%-JPG via Stapelverarbeitung Auflösungsänderung für Beamer, Netz oder Druck.

Und wie wird's nun aussehen nach der ersten neuen Kamera, die von CNX nicht mehr unterstützt wird?

In CNX-D (oder anderen) die groben RAW-Parameter anpassen (Weißabgleich, Belichtung) -> TIF -> CNX oder anderes. D.h. das NEF wird zum "Negativ Electronic Format" kastriert und müsste extra schubladiert werden - ich weiß, viele mache es ohnedies, für mich war das aber genau DAS Alleinstellungsmerkmal von Nikon.

Ich hätte beim Umstieg von analog auf digital, oder schon früher als AF aktuell wurde, weniger ein Problem gehabt, wenn man sich vom Objektivanschluss getrennt hätte als jetzt von den Möglichkeiten vom NEF - sobald ich für EIN Foto mehr als eine Datei benötige, habe ICH ein Problem.

Ich muss, so traurig es ist, heute fast selbst lachen, als ich als Naivling CNX-D voll Freude installiert hatte und als erstes die perspektive Korrektur, ich in CNX so sehr vermisse, suchte... Nach zehn Minuten (wie lange hat's bei euch gedauert?? ) hat mich die Realität eingeholt und gesehen, welche "Sh...ware" das ist; da hilft auch kein Freeware-Argument!

LG, Gerhard
 
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Keineswegs aber wenn man es einfach bedienen will, muss man grundsätzliche Bearbeitungen seiner Bilder dann einem Automatismus anvertrauen.
Man kann sich dann gedanklich vom Weißabgleich und dem Verständnis dazu verabschieden, Kontrast und Tonwert, macht auch das Program.
Man muss nur noch auf o.k. klicken und speichern....
Eigenes Know-How wird quasi outgescoursed und irgendwann vergessen.

Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich auf die ganzen komplizierten Bearbeitungen und Verfahren gern verzichten.

Wir erinnern uns, dass das, was heute hinter den Schiebereglern "Lichter" und "Schatten" steckt, mal aufwändige Verfahren in Photoshop waren.
Wer möchte gern wieder den Weißabgleich in RGB mit dem Taschenrechner machen?
Wer möchte gern wieder seine Panoramen per Hand zusammennähen?

Ich bin heilfroh, dass einige Dinge ***einfacher*** werden, und kann die abfälligen Äußerungen dazu überhaupt nicht verstehen.
 
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Gerhardle:

So nervig und zeitaufreibend ein Umstieg ist:

Bei Deiner Beschreibung sehe ich jetzt nicht wo ein Workflow in einem anderen Konverter komplexer sein muss.
GGf. sogar leichter weil die perspektifische Korrektur z.B. schon in Lightroom geht ohne Photoshop mit einem Tiff zu starten.

Gruß
Jürgen
 
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Ja, Jürgen - betreffend perspektivische Korrektur stimme ich dir absolut zu. - Genauso bei Panoramen! Nur, TIF oder JPG ist, wie auch hier schon geschrieben "fertig entwickelt". Und genau das ist ja der Vorteil von CNX+NEF.

Einschränkung auch von meiner Seite: allzu oft "entwickle" ich bei bearbeiteten Fotos nicht mehr weiter.

Derzeit trauere ich aber extrem den U-Points nach (ok, LR+Google sollte in etwa funktionieren; aber noch nicht von mir getestet). Aber der für mich größte Käse ist, dass ich von seeehr vielen Bildern mehrere Versionen in einem NEF gespeichert habe, die ich Stand heute (aus ca. 30 000), händisch heraussuchen und nach TIF oder JPG konvertieren muss. Dazu scheint es keinen Automatismus zu geben - oder kann da jemand helfen???

LG, Gerhard - sehr oft auf Canon Seiten stöbernd!
 
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Auch auf die Gefahr hin, jetzt verbal verdroschen zu werden:

Capture NX war nie als Workflow-Tool ala LR gedacht. Es war immer ein reiner Konverter + Bildbearbeitung. Am Ende der Kette stand in der Logik immer ein Print oder ein RGB File.

Obwohl ich es auch sehr angenehm fand, dass CNX die Einstellungen im NEF speicherte, so ist dies aber aus Sicht eines digitalen Negatives, welches tunlichst roh und unangetastet bleiben soll, nicht vertretbar. Technisch "sauberer" ist es allemal, Metadaten (inkl. Bearbeitungsschritte) ausserhalb der Datei zu speichern.

Nikon hält immer noch am NEF genauso wie am F-Mount fest. Soweit ich weiß, kann man mit der neuesten Version der Nikon Raw-Konverter immer noch auf die Rohdaten der ältesten NEFs zugreifen. Schlimmstenfalls sind die Bearbeitungsschritte weg, aber man kann das NEF öffnen und neu bearbeiten. Aber man immer noch mit den ältesten NEFs die neuesten Picture Controls verwenden und auf die neuesten Raw Prozesse zugreifen.
Bei größeren Veränderungen (Evolution) wird dies immer so ablaufen, da interne Prozesse nicht kompatibel sein müssen. Bestes Beispiel sei hier das Kurvenwerkzeug von LR beim Wechsel von Version 3 auf 4.
Dies ist einfach der entscheidende Nachteil, neben der Vorteile, wenn Raw-Konverter zu Workflowtools werden.

Ich bin sogar froh, dass nun endlich diese Nik Technologien entfernt wurden.
Warum? Weil ich das Gefühl hatte, das viele Probleme und auch die z.T. langatmige Entwicklung von CNX2 auch der Vertragsproblematik zwischen Nik/Google und Nikon geschuldet waren.
Jetzt ist das Programm wieder komplett in den Händen von Nikon, es wurden Features (der EBV Teil von CNX) aufgegeben und somit die Komplexität verringert.

Ggfls sind die Plugins ja noch unter einem Bildbearbeitungstool als Plugin oder per CNX2 vorhanden. Mit einer kleinen Anpassung der persönlichen Arbeitsweise lassen sich die Effekt dann wieder nutzen (auf RGB-Basis). Die Weiterentwicklung der Plugins in der Raw Pipeline ist beendet...die Plugins sind schon seit Monaten/Jahren auf dem finalen Versionsstand und CNX2 wird wohl, wenn überhaupt, auch nur noch eine Nachkommastelle springen.
Richtig überraschend kam das Ende nicht.

Ich empfinde Capture NX-D nicht als "Epic Fail" sondern als notwendigen Evolutionsschritt:
A) um endlich den Konflikt mit NIK/Google zu lösen.
B) einen guten Raw-Koverter mit einer EBV zu koppeln hat zwar seine Vorteile für den Anwender, gestaltet aber sicherlich die gesamte Software komplexer als notwendig. Aus Sicht eines Systemanbieters ist die Schuldigkeit m.Mg.n. mit einem brauchbaren Raw Konverter erfüllt. Capture NX-D erfüllt dies nach meinem Verständnis. Für alles weitere gibt es den "Öffnen mit "- Knopf...dann geht es in der EBV nach Wahl weiter. Wenn hier z.B. das Fehlen einer Perspektivkorrektur angekreidet wird, so ist das ein Mangel der EBV und nicht des Raw Konverters. Nikon liefert eine sehr gute Objektivkorrektur mit...alles weitere ist Aufgabe einer EBV und nicht des Rawkonverters.


Ich kann den Ärger der Betroffenen verstehen, die es hier am härtesten trifft. Trotzdem halte ich den Schritt von Nikon für nachvollziehbar und richtig.
 
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Keine Sorge, verdroschen sollte niemand werden, nur ergibt dein Beitrag für mich keinen Sinn?

Ich bin sogar froh, dass nun endlich diese Nik Technologien entfernt wurden.
Erkläre mir bitte eines: weshalb schreibst du so viel Text, wenn deine
Kernaussage doch ist dass du Lightroom / Aperture / Captore One/ DxO / Darktable / etc. nutzen willst.

Und zum Thema einfacher. Aperture z.B. ist so einfach dass es ein Schimpanse bedienen kann. Entsprechend eingeschränkt sind auch die Möglichkeiten die man hat. Nun gibt es von Nikon einen weiteren Konverter für die Massen. Der einzige Konverter mit dem man auch größere Bildmengen auf Hohem Niveau in akzeptabler Zeit bearbeiten konnte fallt weg. Man muss nun Photoshop Dazu nutzen, Photoshop ist aber nicht darauf ausgelegt. Die Art wie Ebenen behandelt werden, wie gespeichert wird, wie Batchverarbeitungen durchgeführt werden.
Das alles ist nun ein vielfaches Komplizierter geworden, wo siehst du die Vereinfachung? Wenn dir NX2 zu Anspruchsvoll war, weshalb nutzt du nicht schon lange eines der anderen Programme, zumal die NIK Algorithmen dir ja ohnehin lästig waren?

Und man konnte mit NX sehr wohl auch Verwalten und es war keineswegs nur als Programm bis zur Endverarbeitung ausgelegt. Man kann hervorragend auf die ins RAW geschriebenen Metadaten anderer Programme aufbauen, so schnell eine Selektion machen, diese in NX2 bearbeiten, als TIF/JPG Exportieren um dann wieder in einem weiteren Programm effizienter zu verwalten oder eben den letzten Feinschliff in Photoshop machen.

Was soll da noch so viel einfacher werden? Ein Instagram Filter vielleicht?
Das was gefehlt hat war (schnelles) Speichern im Hintergrund und einfaches Browsen von Ordnern wie das z.B. mit Capture One geht.
 
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Mr_L

lies doch erstmal meinen Beitrag. Nur weil ich nicht Eurer Meinung bin, heißt es ja nicht, dass man mich gleich in die Instagram Ecke schieben muss.

Capture nutze ich seit Version 4 und kenne das Programm gut genug um zu sagen, dass es für MICH nicht zur Verwaltung taugt. Beispielsweise zeigt der Browser nicht mal die verschiedenen Versionen in einem NEF als Vorschau an.
Das CNX eine Selektion auf Basis von Metadaten anzeigen kann, halte ich für eine Mindestanforderung nicht für ein herausstehendes Merkmal.

Wo habe ich mit einem Wort geschrieben, dass ich die üblichen Verdächtigen nutze möchte? Lege mir nicht Deine Worte meinen Mund.

Ich habe nirgendwo in meinem Beitrag geschrieben, dass das Programm einfacher zu bedienen sei. Ich habe geschrieben, dass Nikon durch das Aufgeben von Programm Features die Komplexität der Software verringert hat. Aus Sicht derer, die für das Programm verantwortlich sind, sollte damit die Software einfacher zu warten sein.
Mir ging es nicht um die Komplexität aus Anwendersicht.

und um das klarzustellen:
Natürlich wäre mir ein top gewartetes CNX3 mit noch mehr EBV Features (z.B. Perspektivkorrektur) auch lieb gewesen. Die Realität in Form des Patent/Vertragrechts zwischen NIK/Google und Nikon scheint aber diese Option nun einmal nicht mehr herzugeben. Somit finde ich es zumindest gut und folgerichtig, das Nikon im Rahmen dessen zumindest einen brauchbaren freien Konverter abliefert den man halt selber um die weggefallenen Features ergänzen kann. Insgesamt nicht großartig aber eine mögliche Lösung.
 
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Du hast geschrieben du findest es gut dass die NIK Technologien entfernt werden. Damit hast du mit den üblichen Verdächtigen aber schon genau das was du gut findest, und damit wird der nächste Konverter aus dem Hause Nikon auch nur ein üblicher Verdächtiger.

Und eben das ist es was viele nicht verstehen: weshalb tut sich Nikon überhaupt NX-D an, sie schaffen ein Programm das zwar gratis ist aber alles schlechter kann als sonstige Software am Markt.
Da hat es auch keinen Vorteil für Nikon dass es nun einfacher zu entwickeln ist, das war ja nie das Problem von NX2. Auch Google alleine die Schuld in die Schuhe zu schieben ist zu einfach gedacht. Nikon ist hier beileibe nicht das arme Opfer.

Sie Haben Capture NX2 komplett vernachlässigt und deshalb müssen sie nun sehr viel mehr Ressourcen und damit Geld in eine sehr viel schlechtere Software stecken die kein Mensch braucht.
Sie hätten der Übernahme von NIK nicht zustimmen müssen, oder früher den Auftrag zur Weiterentwicklung geben können, das hätten die Leute dort sicher sehr viel schneller und Kosteneffizienter hin bekommen. Komplizierter für Nikon ist es jetzt, CNX2 war schon sehr gut optimiert, da ist in den vergangen Versionen mehr gearbeitet worden als so mancher glaubt.
NX-D steht bei allem am Anfang. Die Werkzeuge sind schlecht implementiert, es ist praktisch gar nicht optimiert, ein moderner Computer fühlt sich damit an wie eine 8 Jahre alte Krücke. Das hin zu biegen ist mit hohen Kosten verbunden. Lose-Lose Situation für Nikon und die Anwender.

Aber ja, der Zug ist abgefahren.
 
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Du hast geschrieben du findest es gut dass die NIK Technologien entfernt werden. Damit hast du mit den üblichen Verdächtigen aber schon genau das was du gut findest, und damit wird der nächste Konverter aus dem Hause Nikon auch nur ein üblicher Verdächtiger.

Entschuldige, aber das ist einfach wirr
Ausserdem zitiere mich bitte vollständig: Ich habe geschrieben, dass ich es gut finde, dass die NIK Klamotten rausgehen, damit endlich wieder eine Klarheit vorliegt, wer für was zuständig ist.

Und eben das ist es was viele nicht verstehen: weshalb tut sich Nikon überhaupt NX-D an, sie schaffen ein Programm das zwar gratis ist aber alles schlechter kann als sonstige Software am Markt.
Da hat es auch keinen Vorteil für Nikon dass es nun einfacher zu entwickeln ist, das war ja nie das Problem von NX2. Auch Google alleine die Schuld in die Schuhe zu schieben ist zu einfach gedacht. Nikon ist hier beileibe nicht das arme Opfer.

Nikon hat den Zugriff auf die eigene Engine bereits implementiert gehabt (VNX/CNX), warum jetzt aufhören nur weil CNX2 eingedampft wird?
Andere unternehmen packen die Rohdaten einfach in einen Container (DNG) und sagen dann "Lightroom ist auch schön".
Wenn die Möglichkeit bewirbst mit Raw zu fotografieren, dann musst Du auch irgendeine Möglichkeit liefern, darauf zuzugreifen. Entweder Fremdanbieter oder eigen...

Sie Haben Capture NX2 komplett vernachlässigt und deshalb müssen sie nun sehr viel mehr Ressourcen und damit Geld in eine sehr viel schlechtere Software stecken die kein Mensch braucht.

Richtig, sie haben es vernachlässigt...aber nur weil die Nikon Software-Schmiede unfähig ist? Für mich sah das mehr so aus, als ob man Jahre lang mit dem Finger aufeinander gezeigt hat und gesagt hat "Du bist zuständig".


Sie hätten der Übernahme von NIK nicht zustimmen müssen, oder früher den Auftrag zur Weiterentwicklung geben können, das hätten die Leute dort sicher sehr viel schneller und Kosteneffizienter hin bekommen.

Ich kenne das Vertragswerk nicht, bezweifel aber, dass nur weil Nikon Lizenznehmer bei NIK war, dass Sie die Übernahme eines souveränen Unternehmens hätten verhindern können

Komplizierter für Nikon ist es jetzt, CNX2 war schon sehr gut optimiert, da ist in den vergangen Versionen mehr gearbeitet worden als so mancher glaubt.
NX-D steht bei allem am Anfang. Die Werkzeuge sind schlecht implementiert, es ist praktisch gar nicht optimiert, ein moderner Computer fühlt sich damit an wie eine 8 Jahre alte Krücke. Das hin zu biegen ist mit hohen Kosten verbunden. Lose-Lose Situation für Nikon und die Anwender.

Aber ja, der Zug ist abgefahren.

Das stimmt. Aber ehrlicherweise kann ich zumindest nicht sagen, dass CNX2 unter der Version 2.2 unglaublich stabil bei mir lief. Version 2.3 war ein echter Quantensprung. Trotzdem durfte ich mich auf einem Rechner z.B. am "Temp Folder Full"-Bug erfreuen, der erst mit 2.3.2 oder noch später beseitigt wurde.
CNX war sehr gut aber immer noch nicht fertig.
Die Aussicht, jetzt wieder mit einer 0.9 Version (zum Release dann vmtl. 1.0) arbeiten zu dürfen, lässt mich auch nicht gerade begeistert sein. Da aber nun klar sein sollte, wer in der Verantwortung sitzt, hoffe ich, dass die Entwicklung nun zügiger abläuft. Der Sprung von der ersten Beta nun zur 0.9 läßt mich einen kleinen Hoffnungsschimmer haben. Aber etwas Zeit wird man ihnen zugestehen müssen und am Ende steht halt "nur" der Raw Konverter ohne große extra Features aber mit vollem Zugriff auf das Nikon System.

Aber was hier passiert ist, und vor allem die trifft, die primär die Verwaltung auf die NEFs (ohne RGBs) gelegt haben, ist ein grundsätzliches Problem mit proprietären Raw Daten. Lass Adobe mal LR für teuer Geld in das Mietmodell überführen....der Schrei wird nicht leiser werden.
 
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Servus,

ich versuche "ohne zu dreschen" deinen Beitrag auch mit meinen Gedanken zu kommentieren;

Capture NX war nie als Workflow-Tool ala LR gedacht. Es war immer ein reiner Konverter + Bildbearbeitung.

Für mich ist gibt es kein "Workflow"-Programm. Ich habe ein RAW-File und möchte daraus ein Bild bekommen. Ob das mit einem Programm mit einem Mausklick oder mit "10 Programmen und 3 Tagen" geht ist jedem seine Sache!

Obwohl ich es auch sehr angenehm fand, dass CNX die Einstellungen im NEF speicherte, so ist dies aber aus Sicht eines digitalen Negatives, welches tunlichst roh und unangetastet bleiben soll, nicht vertretbar.

Widerspreche ICH zu 100 Prozent. Die Zeiten von Negativ -> Print oder Dia -> Dia sind vorbei; wieso sollte im digitalen Zeitalter eine deutliche Vereinfachung wieder rückgängig gemacht werden?

...kann man ... immer noch auf die Rohdaten der ältesten NEFs zugreifen. Schlimmstenfalls sind die Bearbeitungsschritte weg, aber man kann das NEF öffnen und neu bearbeiten.

Gerade DAS ist ja der absolute Wahnsinn von Nikon. Beispiel: ich habe aus ca. 30 000 Dias und Negativen ca. 9 000 als NEF gescannt und anschließend aufwändigst mit CNX nachbearbeitet. Ok, teileweise ging es via TIF auch in Richtung Photoshop. D.h. alle bearbeiteten NEF muss ich nun als TIF oder JPG konvertieren. Und das ist dann ein ziemlich endgültiger Status. Natürlich, laut deiner Aussage müssen die Originale, hier die NEF-Scans "unangetastet" bleiben - heute ist Speicherplatz sicher kein Problem, aber warum doppelt, wenn es einfach auch ginge...

Und alle meine NEFs und NRWs nun neu nachbearbeiten??? - "El Condor pasa" - der Geier fliegt (nicht) vorbei, sondern hat gestreift :dizzy:

Ich bin sogar froh, dass nun endlich diese Nik Technologien entfernt wurden.
Warum? Weil ich das Gefühl hatte, das viele Probleme und auch die z.T. langatmige Entwicklung von CNX2 auch der Vertragsproblematik zwischen Nik/Google und Nikon geschuldet waren.
Jetzt ist das Programm wieder komplett in den Händen von Nikon, es wurden Features (der EBV Teil von CNX) aufgegeben und somit die Komplexität verringert.

Ist für mich als User überhaupt kein Thema; jedenfalls "kannte" CNX jede neue Linse und je Kamera früher als ich je solche besessen hätte. Unter "Komplexität verringert" lese ich es genauso, wie ein Vorschreiber es kommentiert hat.

"Der Schelm, der selbst böses denkt": obige Aussagen kenne ich zu Genüge von diversen sogenannten Seminaren, wo irgendeine Company den naiven Uninformierten für teures Geld DIE Lösung für ein (gar nicht vorhandenes) Problem anbietet - ich sage: aufzwingt!

A) um endlich den Konflikt mit NIK/Google zu lösen.

Ist mir als User absolut "Wurst", wer das Programm macht; funktionieren muss es - und ICH denke, ich habe meine Euros für CNX an Nikon gesponsert


Aus Sicht eines Systemanbieters ist die Schuldigkeit m.Mg.n. mit einem brauchbaren Raw Konverter erfüllt. Capture NX-D erfüllt dies nach meinem Verständnis....

...alles weitere ist Aufgabe einer EBV und nicht des Rawkonverters.

Stimme ich zu, wenn es darum geht z.B.: VNX durch CNX-D zu ersetzen oder wenn es CNX nicht gegeben hätte.

...letzteres ist, meine ich, persönliche Auslegungssache. Ich unterstreiche das jedenfalls nicht!

Trotzdem halte ich den Schritt von Nikon für nachvollziehbar und richtig.

Weder nachvollziehbar, noch richtig!

LG, Gerhard
 
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