Ist die D500 die bessere D5?

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Stimmt, aber Technik ist da, um dem Nutzer zu helfen. Wie z.B. bei der Fotografie, sich besser auf das Wesentliche, wie die Bildgestaltung konzentrieren zu können!
Aber klar, vor 20 Jahren konnte man das auch schon alles genauso gut wie heute. :rolleyes:
Ich verstehe die ganzen Entwickler nicht, wieso sie ihre Zeit mit der Entwicklung besserer Produkte verschwenden. :fahne:

Wir entwickeln nicht immer der Verbesserung wegen sondern um Kosten einzusparen und/oder den Gewinn zu steigern. Dazu muss dem Kunde selbstverständlich ein "Will haben" Gefühl vermittelt werden :D
 
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Die Schrotschussmethode bei Sportaufnahmen bringt nicht unbedingt bessere Aufnahmen, aber ganz viel Ausschuss.

Jetzt hast Du meine ganze Bewunderung.

Du schaffst es genau in dem richtigen Moment abzudrücken um mit einem Schuß genau das Bild zu machen, das für Dich das richtige/aussagekräftigste ist.
Ob dieses Bild das technisch beste Foto wird, ist dabei weniger wichtig. OK!

Wenn mir aber eine Kamera die Möglichkeit gibt, genau in diesem einen Moment auch noch das bestmögliche an Schärfe und Belichtung herauszuholen – ja was will der Fotograf dann mehr?

Ich habe Deine Fähigkeiten nicht. Da bleibe ich lieber bei meinen Serienaufnahmen, die mit Schrotschuß aber überhaupt nichts zu tun haben. Schrotschuß bedeutet ungefähr auf das Ziel zuzuhalten und zu hoffen, daß eine der Kugeln trifft. Serienaufnahmen bedeuten für mich die einzelnen Facetten einer Bewegung aufzunehmen und dann das für mich "richtige" Foto herauszusuchen.
 
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Der Kochtopfvergleich beweist: Es wird echt Zeit, dass die Knipsen auf den Markt kommen. (Autovergleiche find ich ja gut ;) )
 
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Schrotschuß bedeutet ungefähr auf das Ziel zuzuhalten und zu hoffen, daß eine der Kugeln trifft.

So kenne ich es überwiegend bei allen Radrennen, Motorradrennen und Autorennen. Ich habe ja nicht Deine Fähigkeiten in Zweifel gezogen sondern das beschrieben, was ich jedes WE erlebe ( und als Ergebnis hinterher sehe ) und dass die Bilder mit dem Kauf einer besonders tollen und schnellen Kamera nicht automatisch besser werden ( da man sich damit angeblich besonders viel Mühe gibt ).

Wenn sich jemand eine solche Kamera kaufen möchte ist das völlig in Ordnung, da es ein Hobby ist.

Ja, ich treffe die Momente ziemlich gut und habe kaum Ausschuss. Das liegt vielleicht u.a. daran, dass ich all diese Sportarten selbst betreibe / betrieben habe und die richtigen Momente "vorausahne". An der Kamera oder den Objektiven würde ich das nicht festmachen, da mir beide dabei nicht helfen können. Bei schnellen Sportarten und großen Tele helfen auch keine 10 Bilder/sec. Da passiert es schnell, dass keine Aufnahme passt.

Sportfotografen (er)kennen durch ihre Erfahrung die passenden Momente. Daher staune ich immer wieder über die tollen Aufnahmen. Ich sehe aber nicht, mit welchem Werkzeug sie entstanden sind. Da ich viele Fotografen kenne, weiß ich aber, dass sie es mit jeder Kamera machen KÖNNEN.

Üben - üben - üben ist in meinen Augen wichtiger als kaufen - kaufen - kaufen oder einfach nur draufhalten.

Ist ja nur meine ganz persönliche Meinung. Wenn jemand anderer Meinung ist, akzeptiere ich das auch :beerchug:
 
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Sportfotografen (er)kennen durch ihre Erfahrung die passenden Momente. Daher staune ich immer wieder über die tollen Aufnahmen. ... Üben - üben - üben ist in meinen Augen wichtiger als kaufen - kaufen - kaufen oder einfach nur draufhalten.
Rainer Martinis faszinierende Sportaufnahmen aus Analog-MF-Zeiten belegen das sehr gut - er hat ja hier auch mal eine Retrospektive gezeigt, in der diverse "stern"-Titelfotos zu sehen waren. Technik kann weniger Erfahrene unterstützen, aber die wahren Könner brauchen nicht viel Technik für den perfekten Moment. Da dient de Fortschritt in der Entwicklung nur noch einem Anstieg der "technischen" Bildqualität - eine gestalterisch perfekte Aufnahme sieht heute mit ISO 3200 gemacht einfach sehr viel besser aus als eine vor 30 Jahren mit ISO 800 oder 1600 gemachte, was Farben, Detaildarstellung isw. angeht. Deswegen bleibt die alte Aufnahme dennoch ggf. ein Meisterschuss.

CB
 
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So kenne ich es überwiegend bei allen Radrennen, Motorradrennen und Autorennen. Ich habe ja nicht Deine Fähigkeiten in Zweifel gezogen sondern das beschrieben, was ich jedes WE erlebe ( und als Ergebnis hinterher sehe ) und dass die Bilder mit dem Kauf einer besonders tollen und schnellen Kamera nicht automatisch besser werden ( da man sich damit angeblich besonders viel Mühe gibt ).

Wenn sich jemand eine solche Kamera kaufen möchte ist das völlig in Ordnung, da es ein Hobby ist.

Ja, ich treffe die Momente ziemlich gut und habe kaum Ausschuss. Das liegt vielleicht u.a. daran, dass ich all diese Sportarten selbst betreibe / betrieben habe und die richtigen Momente "vorausahne". An der Kamera oder den Objektiven würde ich das nicht festmachen, da mir beide dabei nicht helfen können. Bei schnellen Sportarten und großen Tele helfen auch keine 10 Bilder/sec. Da passiert es schnell, dass keine Aufnahme passt.

Sportfotografen (er)kennen durch ihre Erfahrung die passenden Momente. Daher staune ich immer wieder über die tollen Aufnahmen. Ich sehe aber nicht, mit welchem Werkzeug sie entstanden sind. Da ich viele Fotografen kenne, weiß ich aber, dass sie es mit jeder Kamera machen KÖNNEN.

Üben - üben - üben ist in meinen Augen wichtiger als kaufen - kaufen - kaufen oder einfach nur draufhalten.

Ist ja nur meine ganz persönliche Meinung. Wenn jemand anderer Meinung ist, akzeptiere ich das auch :beerchug:

Das mag funktionieren, wenn ich aus Spaß ein Rennen fotografiere und danach mal gute 10 Fotos brauche, egal von wem.

Unter Schrotschussmethode verstehe ich eigentlich eher 5 Sekunden lange die Kamera durchrattern zu lassen, aber das macht man eh nicht, sondern gezielte 2-3 Bilder Bursts

Wer ein Bild des Siegers oder möglichst des ganzen Podiums braucht kann soviel vorausahnen wie er will, wenn der Athlet genau in dem besten Moment zwinkert ist man froh um den "zweitbesten" Shot kurz davor oder danach.

Wobei es diesen besten Moment eh oft gar nicht gibt, bei einem schnell fahrenden Radfahrer sind von ganzes Rad drauf bis zu starkem Close-Up in zwei oder drei schnellen 2-3 Bilder-Bursts ja eh meist mehrere Motive dabei.
 
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Unter Schrotschussmethode verstehe ich eigentlich eher 5 Sekunden lange die Kamera durchrütteln zu lassen, aber das macht man eh nicht.............

Genau das ist die Situation, die ich immer wieder erlebe, egal ob ich als Sportler oder mit der Kamera unterwegs bin. Hinterher sieht man von den Jungs entweder gar kein Bild oder hunderte unscharfe, falsch belichtete und/oder schlecht gestaltete Bilder. Rennen aber wie ein mit mehreren Bodies behängter Pfau und vor der Brust hängenden Akkreditierungen über den Kurs. Wenn ich neben ihnen stehe, habe ich manchmal das Gefühl, ihr Auslöser wäre hängen geblieben.

Leider eher die Regel als Ausnahme.

Von mir aus dürfen sie Bilder machen bis der Verschluss glüht. Ändert aber nichts daran, dass meiner Meinung nach die Technik etwas überbewertet wird.
 
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Ich fotografiere ja gerne schonmal im Schrotmodus, wie er hier ja bezeichnet wird. Denn mit Einzelfeuer wäre ich z.B. hier nicht sehr weit gekommen und hätte halt maximal ein Foto, statt einer ganzen Serie Guter, aus der ich dann die Besten auswählen kann. Hier braucht mir auch keiner mit Erfahrung kommen. Den richtigen Moment trifft man höchstens mit viel Glück.
Auch freue ich mich schon sehr auf einen weiterentwickelten schnelleren AF, bei dem die AF-Punkte einen größeren Bereich abdecken. Denn dann kann ich mich noch besser auf die Bildgestaltung konzentrieren und es vereinfacht es sehr, z.B. Vögel im Flug gescheit zu verfolgen.
Daher freue ich mich sehr auf die verbesserten und weiter entwickelten Modelle! Macht man deshalb bessere Fotos? Nicht zwangsweise, aber sie werden es einem zumindest einfacher machen. Denn genau darum geht es doch bei einem Werkzeug, es soll einem die Arbeit vereinfachen.
 
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Daher freue ich mich sehr auf die verbesserten und weiter entwickelten Modelle! Macht man deshalb bessere Fotos? Nicht zwangsweise, aber sie werden es einem zumindest einfacher machen. Denn genau darum geht es doch bei einem Werkzeug, es soll einem die Arbeit vereinfachen.

Du hast Dein Werkzeug auch im Griff und die gezeigten Beispiele sind ein nachvollziehbares Argument :up:

Von daher bin ich 100% bei Dir. Wenn der User funktional überfordert ist und nur noch draufhält, nutzt das tollste Werkzeug nichts. Das sehe ich leider sehr häufig.
 
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Wie so oft sind Mißverständnisse des Pudels Kern.

Ich denke mal daß alle Forianer hier der Meinung sind, daß der Fotograf das Bild macht und nicht die Kamera.

Das war aber nicht meine Intension.
Ein Beispiel: Ein Reifenhersteller will sein Produkt an einem fahrenden Rennwagen sehen. Nun bereitet man sich soweit vor wie möglich und harrt der Wagen, die da kommen. Ah, jetzt ja, genau, das ist der richtige Moment; das gibt das perfekte Foto. Dann schaut man sich das Ergebnis an und die Beschriftung auf dem Reifen steht auf dem Kopf. Mist, nochmal.

Bei hoher Serienbildrate ist das "richtige" Bild aber mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei.

Darum ging es mir mit den Möglichkeiten, die mir eine Kamera wie die D500 bietet.

Das Bild selbst versauen kann ich dann immer noch.
 
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Die Schrotschussmethode bei Sportaufnahmen bringt nicht unbedingt bessere Aufnahmen, aber ganz viel Ausschuss. Ich mache immer nur 1 Bild, den richtigen Moment trifft man bei genügend Erfahrung, da spielt die Kamera keine Rolle.

Respekt! Ich wäre gern dabei, wenn du am Wasserfall stehst und das eine, entscheidende Mal auf den Auslöser drückst, währen einer meiner Bunken da im Kajak runter stürzt. Ich mache das immer falsch und produziere nur Ausschuss - mal ist das Paddelblatt vorm Kopf/Helm, mal verschwindet der ganze Körper hinter einer Gischtfahne ... aber Du hast es einfach drauf! Ich könnte so viel von dir lernen...

Gleiches gilt wohl auch bei Portrait und Akt. Während ich Trottel versuche das Model mit kurzen Serien (Bursts) in der Bewegung einzufangen, hält es für dich einfach still in der perfekten Pose. Es macht einmal "klick" und durch deine Erfahrung hast du den richtigen Moment getroffen.... wenn ich nur auch diese Erfahrung hätte ...

Bis dahin muss ich mich weiter darauf verlassen, dass meine Kamera mir kurze Serien erlaubt. Anders bekomme ich "meine" Bilder nicht auf die Karte.
 
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Hallo!

Bevor jetzt alle Popcorn oder Baldrian holen laufen, sollte man eventuell bedenken, das jeder Fotograf seine Bilder so aufnimmt, wie er es für richtig hält oder kann.
Es hängt ja auch vom zu erreichenden Ziel ab, das man verfolgt.
Anderer Leute Methoden sollte man nur verbessern/kritisieren, wenn man um Hilfe gefragt wird.

Meine Meinung!

lg
Dirk
 
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Hier geht es ja um die technischen Möglichkeiten, die die neue D500 bietet und ob sie der D5 etwas an Wasser abgraben kann.

Und meine Lebenserfahrung sagt mir daß ich mit gutem Werkzeug immer besser/schneller arbeiten kann, als mit schlechterem.

Mir ist auch ziemlich egal wie gut ein anderer Fotograf mit seinem Equipment umgehen kann – ich fotografiere meine Bilder selbst.

Und zum Thema: Nur von den technischen Angaben und einigen Testbildern her, scheint mir die D5 das aktuelle Nonplusultra zu sein. Daß die (leichtere/handlichere) D500 für Sportaufnahmen mit einem (leichteren) Supertele mir persönlich die bessere Alternative bietet, nehme ich gerne an.
 
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Respekt! Ich wäre gern dabei, wenn du am Wasserfall stehst und das eine, entscheidende Mal auf den Auslöser drückst, währen einer meiner Bunken da im Kajak runter stürzt. Ich mache das immer falsch und produziere nur Ausschuss - mal ist das Paddelblatt vorm Kopf/Helm, mal verschwindet der ganze Körper hinter einer Gischtfahne ... aber Du hast es einfach drauf! Ich könnte so viel von dir lernen....

Musst Dich doch nicht schämen, wenn es bei Dir nicht klappt. Ich schäme mich ja auch nicht, dass ich trotz 400 PS unterm Hintern nicht so gut Auto fahren kann wie viele andere. Trotzdem respektiere ich sie und mache keine dummen Sprüche.
 
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Respekt! Ich wäre gern dabei, wenn du am Wasserfall stehst und das eine, entscheidende Mal auf den Auslöser drückst, währen einer meiner Bunken da im Kajak runter stürzt. Ich mache das immer falsch und produziere nur Ausschuss - mal ist das Paddelblatt vorm Kopf/Helm, mal verschwindet der ganze Körper hinter einer Gischtfahne ... aber Du hast es einfach drauf! Ich könnte so viel von dir lernen...

Mußt Dich nicht grämen! Ist ja auch eine Frage des Anspruchs ob man ein Bild als gelungen akzeptiert oder nicht.

Meine Ansprüche sind durchaus höher als mein Können und deshalb bin ich leider gezwungen ein gutes/besseres Handwerkszeug zu benutzen.

Mal davon abgesehen, bin ich einfach extrem wuschig nach dieser Kamera, da sie für mich ein Highlight des modernen Kamerabaus darstellt. :up:
 
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Das Schöne an der D5 ist ja, dass man als erfahrener Fotograf gegen Nachweis ein Modell erhält, bei dem der Serienmodus demontiert wurde. Man kriegt 10% Nachlass auf solche Gehäuse. Und dann ab zum 110m-Hürdenlauf und zeigen, was man drauf hat.


Oh, ich gräme mich kein Bisschen. Ich befinde mich eher in einem Zustand fortgesetzter Heiterkeit.

... wennn ich das so lese fällt mir unweigerlich ein Filmzitat aus der Feuerzangenbowle ein: "Ba, watt habt ihr für e'ne fiese Charakter!". :D
 
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Och nö, ich vermute mal, daß wir nur den althergebrachten guten deutschen Brauch der Subtilität lieben und leben :bussi:
 
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