Ist der Autofocus der D200 soo schlecht ?

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hobbyknipser

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Hallo Fangemeinde
ich verfolge seit einiger Zeit die Diskussionen um die Vorteile der D300 gegenüber der D200. Mir ist schon klar dass Nikon in die D300 Verbesserungen
gegenüber der D200 gebracht hat, sonst würde es ja keinen Sinn machen
eine neue Kamera auf den Markt zu bringen.
Das Thema ist : Autofokus ! Ist der wirklich so schlecht wie er oft beschrieben wird ? Ich habe sicherlich bei schnell bewegten Objekten oft Ausschuss und ich denke dass ich selbst Fehler auch Fehler mache (Einstellungen/Handling)
Mein 80-200/2,8 Schiebezoom trägt sicher auch dazu bei, dass manchmal
das Objekt eben schneller ist als der Autofokus. Das 17-55 AF-S ist schon
merklich schneller aber da muss ich eben oft sehr nahe ans Objekt und das geht eben nicht immer.
Verkaufen will ich meine D200 derzeit nicht, ich habe sie erst seit Frühsommer
2007 und ich überlege ob ich mein altes 80-200 Schiebedingens verkaufen soll und mir das AF-S 70-200/2,8 VR anschaffen soll, oder lieber das Schiebeteil
behalten und irgendwann die D300 anschaffen ??
Eure Meinungen würden mich sehr interessieren. :fahne:
 
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Hallo Hobbyknipser,

ich würde mich nicht verrückt machen lassen. Der AF der D200 ist besser, als er von manchem hier dargestellt wird. Sicherlich gibt es bessere AF Systeme, und ich für meinen Teil liebe den AF der analogen F5 mit wenigen Sensoren, die aber schnell und präzise sind.
Das Mehr an Sensoren bei der D300 muss nicht nur Segen sein. Erstens muss die Kamerasoftware dort deutlich mehr auswerten und zweitens sind die meisten Sensoren (die im Randbereich) Liniensensoren anstatt Kreuzsensoren.

Der zentrale Sensor der D200 liefert gute Ergebnisse (wenn er nicht dejustiert ist, was sich ja beheben lässt und bei der D300 genauso denkbar ist).

Zum Unterschied der beiden von Dir angesprochenen Optiken kann man sagen, dass sich das bemerkbar machen wird. Beim AF-D 2,8/80-200mm muss der AF Motor der D200 die schwere Frontlinsengruppe bewegen, beim AF VR 70-200mm macht das (nicht bei der Frontlinse) der Silent Wave Motor im Objektiv. Dieser Ultraschalltechnik wird beim Fokussieren von einigen hier im Forum etwas größere Genauigkeit zugesprochen.

Wenn Du dir die vielen Tier- und Sportaufnahmen anschaust, die mit einer D200 gemacht und hier im Forum präsentiert wurden, dann siehst Du, dass der AF der D200 offenbar mehr als nur "brauchbar" ist.
 
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Der AF der D200 ist nicht "schlecht". Er kann aber nicht mit einer D1/D2/D3 mithalten. Die Situationen wo das aber zum tragen kommt sind gering.
Ich hatte das problem mit Ungenauigkeit besondern zwischen den AF Punkten, aber das ist kein generelles Problem.

Das der AF der D300 in vielen Punkten weiterentwickelt ist, ist keine Frage, wieviel Du davon in der Praxis merkst ist eine andere Frage.

Eins kann ich aber sicher sagen. Der Unterschied (AF Geschindigkeit) vom alten 80-200 zum neuen AF-S 70-200 wird weit groesser sein als der zwischen der D200 und D300 mit dem 80-200.
 
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.... alles Quatsch! Wenn der Fokus mal in die Hose geht, liegt es in den seltensten Fällen an der Kamera, sondern an falschen Einstellungen durch den Fotografen oder extrem schwierigen, äußeren Bedingungen.
Für mich sind die zumeist kritiklosen Jubelschreie zu den jeweiligen Neuheiten von Nikon - zurzeit D3 und D300 - unerträglich. Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass einige hier im Forum einen direkten Werbevertrag mit Nikon abgeschlossen haben. Bei aller Begeisterung scheint mit die Objektivität hier auf der Strecke zu bleiben.
 
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Ich kann jetzt nur für die Kombination D200 / 70 - 300mm VR sprechen. Und da leistet der Autofokus der D200 tolle und schnelle Arbeit.

Kritisch wird es, wenn die Kamera aktiv den Sensor wählt, dann geht es schon mal daneben. Ich habe mir daher angewöhnt, in kritischen - nicht wiederholbaren (Autorennen) - Szenen, ausschließlich den mittleren Sensor zu benutzen. Der Zuschnitt erfolgt dann in der EBV.

Wenn es etwas geruhsamer zugeht, nutze ich die Möglichkeiten der Cam voll aus und lass auch die Elektronik arbeiten.

Gruss
Michael
 
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hallo hobbyknipser
ich selbst bezeichne mich auch als solchen, besitze ein D200 und bin sehr glücklich damit
noch verstehe ich den enormen aufwand bei den autofokussystemen einfach nicht.
egeal wieviele sensoren so ein system noch haben wird, es wird nie wissen, auf welchen bereich ich fokusieren möchte. ich benutze nur den mittleren sensor und fokusiere dort wo ich will (taste af-on), dann bildausschnittwählen und fertig. etwas übung war allerdings notwendig. natürlich kommt es auch auf die geschwindigkeit an, aber die meiner meinung nach sehr gut, af-s objektive vorausgesetzt
bei bewegten motiven habe ich noch kaum erfahrung, da könnten mehr sensoren ein vorteil sein
lg herbert
 
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.... alles Quatsch! Wenn der Fokus mal in die Hose geht, liegt es in den seltensten Fällen an der Kamera, sondern an falschen Einstellungen durch den Fotografen oder extrem schwierigen, äußeren Bedingungen.

Viele hier im Forum haben Vergleichsmöglichkeiten in Form von anderen (D)SLRs von Nikon und von Fremdherstellern. Wenn nun jemand sagt, der AF der einen DSLR wäre sicherer/genauer/schneller als der AF einer anderen, dann glaube ich ihm das. Ganz besonders, wenn die eigenen Erfahrungen dazu passen. Viele von denen, die hier von Problemen mit dem AF der D200 berichtet haben, sind nicht gerade Foto-Anfänger.

AF Probleme pauschal erst einmal auf Anwendungsfehler zu schieben, finde ich reichlich arrogant.

Und um ein Argument gleich vorweg zu nehmen: Das Nichtkennen der Grenzen der eigenen Kamera lasse ich nicht als Anwendungsfehler gelten. Denn es sind ja gerade diese Grenzen, die hier diskutiert und verglichen werden. Erst der Erfahrungsaustausch bringt doch erst die Erkenntnis Liegt es an mir oder der Kamera.

Grüße,

Björn
 
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Zweifelsohne besitzen die höherpreisigen Kameras bessere AF System als die D200. Gerade der Vorteil mehrere Kreuzsensoren gegenüber einem bei der D200 ist nicht zu verachten. Jedoch ist auch der AF der D200 durchaus zu gebrauchen und wird, da geben ich FrankyG recht, im Vergleich zu den Dx Modellen nicht unbedingt als schlecht, aber als zu schlecht dargestellt.

Denn konzentriert man sich auf das mittlere Fokusfeld mit dem Kreuzsensor, so schneidet die D200 garnicht so schlecht ab. Mit einer AF-S vorne dran hat man dann auch eine ausreichend hohe Geschwinigkeit.

Persönlich setze ich die Kombi D200+AF-S 70-200 bei Sport ein. Die Ergebnisse sind für mich ausreichend gut. Einer D2x mit gleichem Objektiv würde ich sie nicht bevorzugen, jedoch wegen der höheren Auflösung einer D2h. Nur meine Meinung.
 
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...AF Probleme pauschal erst einmal auf Anwendungsfehler zu schieben, finde ich reichlich arrogant.

Und um ein Argument gleich vorweg zu nehmen: Das Nichtkennen der Grenzen der eigenen Kamera lasse ich nicht als Anwendungsfehler gelten. Denn es sind ja gerade diese Grenzen, die hier diskutiert und verglichen werden. Erst der Erfahrungsaustausch bringt doch erst die Erkenntnis Liegt es an mir oder der Kamera.

Grüße,

Björn

Ich habe keineswegs pauschalisiert! Außerdem frage ich mich, wem Du Arroganz vorwirfst, die scheinst Du doch verinnerlicht zu haben ... :hallo:
 
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Ich habe keineswegs pauschalisiert, außerdem frage ich mich, wem Du Arroganz vorwirfst, die scheinst Du doch verinnerlicht zu haben ... :hallo:

Na wenn das...

FrankyG schrieb:
.... alles Quatsch! Wenn der Fokus mal in die Hose geht, liegt es in den seltensten Fällen an der Kamera, sondern an falschen Einstellungen durch den Fotografen oder extrem schwierigen, äußeren Bedingungen.

keine Pauschalisierung ist, habe ich Dich vermutlich falsch verstanden. :confused:

Grüße,

Björn
 
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Na wenn das...


... habe ich Dich vermutlich falsch verstanden. :confused:

Grüße,

Björn

Genau so ist es!
Ich habe keinnesfalls behauptet, dass immer der Fotograf schuld ist.

Außerdem möchte ich noch hinzufügen, dass jedes System seine Grenzen hat. Ich habe mit meiner D 200 auch sich schnell bewegende Objekte (z.B: fliegende Vögel) scharf abgebildet und verstehe nicht, was an dem Ding nicht funktionieren soll. Es wird zurzeit mal wieder viel geredet (und mies gemacht), weil eben etwas Neueres auf dem Markt ist.
 
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Hallo Hobbyknipser,

was mir am AF meiner D200 besonders unangenehm aufstößt, ist die offensichtlich größere Toleranz bei lichtstarken Festbrennweiten und bei vielen Weitwinkeln. Mit folgendem einfachen Test konnte ich das schon an mehreren D200 nachvollziehen:

Mit dem 50/1.4D, dem 60/2.8D und dem 85/1.4D jeweils eine Stufe abgeblendet in einer Entfernung von 20*f ein Testziel (A3-Papier mit unregelmäßigem s/w-Muster) bei gutem Tageslicht fotografiert, wobei stets per zentralem Sensor neu fokussiert wurde. Jeweils 10 Aufnahmen mit einer D200 und einer D50.

50/1.4D / D200: 7-8 von 10 scharf
50/1.4D / D50: 9 von 10 scharf
50/1.4D / D2x: 10 von 10 scharf
60/2.8D / D200: 10 von 10 scharf
60/2.8D / D50: 10 von 10 scharf
85/1.4D / D200: 8 von 10 scharf
85/1.4D / D50: 10 von 10 scharf

Ob das nun extreme oder praxisferne Bedingungen sind, muß man wohl selbst entscheiden. Bei weniger oder schlechterem Licht fällt die D50 z.B. schneller zurück als die D200.

Vor diesem Hintergrund würde ich den AF der D200 nicht als "schlecht" bezeichnen, aber ich hätte lieber den AF meiner D50 in meiner D200.

Grüße,

Björn
 
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Ich habe keinnesfalls behauptet, dass immer der Fotograf schuld ist.

nee, nur "fast immer", was die Aussage in meinen Augen nur wenig relativiert. Aber vielleicht bin ich da etwas überempfindlich.

Ich habe mit meiner D 200 auch sich schnell bewegende Objekte (z.B: fliegende Vögel) scharf abgebildet und verstehe nicht, was an dem Ding nicht funktionieren soll. Es wird zurzeit mal wieder viel geredet (und mies gemacht), weil eben etwas Neueres auf dem Markt ist.

Ob man mit dem AF der D200 unzufrieden ist oder nicht hängt vermutlich stark mit den eigenen Fotografier-Gewohnheiten zusammen. Beispielsweise habe ich es weniger mit schnell bewegten Objekten zu tun, sondern mehr mit Festbrennern nahe Offenblende und mit dem 17-55/2.8er. Und hier schwächelt die D200 bei gutem und sehr gutem Licht nicht nur gegenüber der D2x, sondern auch gegenüber der D50. Bei schlechterem Licht ist die D200 dann wieder besser als die D50, deren AF-Performance anscheinend etwas stärker einbricht.

Und mit der D300 hat das nichts zu tun, unzufrieden war ich schon vor der Vorstellung. ;)

Grüße,

Björn
 
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Oh ja der Autofocus der D200 ist sehr schlecht - Wenn ich fliegende Vögel fotografiere denn muß ich selbst schnell genug das Tier anvisieren und im richtigen Moment das Knöpfchen drücken. Und auch muß ich selbst noch vorher die richtige Autofocusauswahl treffen.

Das heißt ich muß meine eigenen Fehler verbessern. Hätte ich nun eine D300 die würde mir das sicherlich alles abnehmen.

Oh wie Schade das ich meine D200 noch länger verwenden muß. Nun verzichte ich dadurch auf viele schöne Bilder.

LG Frank
 
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Entweder fällt es mir schwer zu differenzieren oder viele hier haben ein Problem mit allem möglichen - nur nicht ihrem Equipment.

Ein ganze Reihe von Leuten hier hat bereits eine Menge Kameras miteinander verglichen - die Vertrauenswürdigkeit der dabei entstandenen Erkenntnisse muß jeder für sich beurteilen - es sind aber immerhin nutzbare Aussagen. Dies trifft leider auf viele Posts hier nicht zu.
Mit den hier präferierten Spekulationen ist mMn wenigen geholfen, mit Ausnahme manch eines Ego vielleicht...

Sicher sollte sich jeder mit dem Handling seiner Kamera vertraut machen - so viel diesbezüglicher Legasthenievorwürfe wie hier überwiegend polemisch verteilt werden, kann es aber kaum geben...

Also: wenn manche Vergleiche hier als Blödsinn oder Nikonwerbung abgetan werden - vergleicht einfach selbst und macht euch ein Bild (- aber nichts vor...)

Zum Topic: Pauschal: Der AF ist nun mal im Verhältnis zu den übrigen Fähigkeiten der D200 (im Vergleich mit anderen Bodies) leider eher schwach ausgefallen. Dennoch kenne ich einige Nutzer, die in der Fülle der Konfigurationsoptionen (Gruppen, Einzelfeld, Lock-On, etc.) und dem Einsatz passender Parameter wie z.B. geänderter Blenden- und oder Verschlußzeiteinstellungen eine für sie passende Einstellung gefunden haben und ausnehmend gute Ergebnisse produzieren. Geht also doch. Vielleicht gibts auch leichte Unterschiede zwischen den einzelnen Bodies. Dennoch scheint es auch mehr oder weniger stark mit den eigenen Vorlieben bzgl. der Handhabung zusammenzuhängen. Ich pers. kam/komme mit dem AF der D2x und jetzt D300 deutlich besser zurecht... und teile diese Erfahrung scheinbar mit der Mehrheit...
 
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Ich bin selbst mit meiner D100 recht zufrieden. Für einen Umstieg käme eigentlich nur die D3 in Frage und die ist mir noch zu teuer.

Suche mal hier im Forum nach dem AF-S 2,8/80-200. Ich habe das Teil kürzlich bei Ebay ersteigert, da ich kein VR benötige. Die gehen so zwischen 900 und 1.100,- EUR weg, was deutlich günstiger ist als das neue 70-200.
 
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Um zu überprüfen, ob einen der AF der D200 auf Dauer zufrieden stellen kann sollte man sich ein paar Fragen stellen:

- Habe ich bei meinen aktuellen fotografischen Herausforderungen AF-Probleme?
- Habe ich hochöffnende Optiken, bei denen sich kleine AF-Unzulänglichkeiten kritisch auswirken?
- Kann ich mein Hauptmotiv immer mit dem mittleren Kreuzsensor erfassen, oder müssen oft die äußeren Liniensensoren her?
- Habe ich genug Zeit nach der Focussierung mit dem Kreuzsensor zu verschwenken?
- Kann ich das Bild in der EBV problemlos beschneiden, oder brauche ich die volle Dateigröße?
- Habe ich die Möglichkeit zur EBV, oder brauche ich das Bild Out-of-the Box?

Ergeben diese Fragen dann ein klares Votum gegen die D200 bleibt immer noch abzuwägen, ob die D300, deren AF zwar wohl besser ist, die aber auch über ein großes Maß an Liniensensorern verfügt, oder nicht sogar eine gebrauchte D2X (die bekommt man aktuell dank der D3 "nachgeschmissen") die bessere Wahl ist.
 
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Hallo Hobbyknipser,

was mir am AF meiner D200 besonders unangenehm aufstößt, ist die offensichtlich größere Toleranz bei lichtstarken Festbrennweiten und bei vielen Weitwinkeln. Mit folgendem einfachen Test konnte ich das schon an mehreren D200 nachvollziehen:

Mit dem 50/1.4D, dem 60/2.8D und dem 85/1.4D jeweils eine Stufe abgeblendet in einer Entfernung von 20*f ein Testziel (A3-Papier mit unregelmäßigem s/w-Muster) bei gutem Tageslicht fotografiert, wobei stets per zentralem Sensor neu fokussiert wurde. Jeweils 10 Aufnahmen mit einer D200 und einer D50.

50/1.4D / D200: 7-8 von 10 scharf
50/1.4D / D50: 9 von 10 scharf
50/1.4D / D2x: 10 von 10 scharf
60/2.8D / D200: 10 von 10 scharf
60/2.8D / D50: 10 von 10 scharf
85/1.4D / D200: 8 von 10 scharf
85/1.4D / D50: 10 von 10 scharf

Ob das nun extreme oder praxisferne Bedingungen sind, muß man wohl selbst entscheiden. Bei weniger oder schlechterem Licht fällt die D50 z.B. schneller zurück als die D200.

Vor diesem Hintergrund würde ich den AF der D200 nicht als "schlecht" bezeichnen, aber ich hätte lieber den AF meiner D50 in meiner D200.

Grüße,

Björn

Hallo

Kann es da nicht einfach so sein, daß die AF-Sensoren der D200 empfindlicher sind ? Daß bei gutem Tageslicht und offener Blende, bei der ja die AF-Messung gemacht wird, die Sensoren einfach schon zu viel Licht abbekommen und dann "übersteuern" . Das würde auch erlären, warum bei schlechteren Lichtverhältnissen die D50 schnell hinter die D200 zurück fällt, bzw. die D200 mit weniger lichtstarken Objektiven bei deinen Messungen besser weg kommt. Könntest Du bitte den Test wiederholen und dabei in der D200 die größere AF-Sensorfläche einstellen ?

Gruß Ulf
 
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