Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch verbreitet?

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Ekke Kaplan

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Hallo Fotofreunde,ich bin ein Liebhaber alter MF Edelscherben,die ich auch sehr häufig einsetze,wenn die Zeit dafür reicht.
Wie nutzt ihr diese MF - Objektive oder geht bei euch alles nur über AF - Objektive
Es würde mich freuen, eure Meinung zu dieser Benutzung zu erfahren oder stehen nur wenige hinter der Nutzung.
Ich kann für meinen Bedarf,nur Loblieder singen und bin mit den alten Schätzchen sehr zu frieden.
Gruss Ekke
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

MF Objektive sind der Traum der Gestrigen:
"...Hab ich mir 1968 gekauft als wir in Rimini Caping-Urlaub machten..."
"...Ich hab so tolle Schätze auf dem Dachboden..."
"...das x-y Zoom von 1974 war so super, so was Gutes kam nie mehr ..."
...und mein Albtraum :eek:

REALTY CHECK
1) Die DSLR Sensoren brauchen einen höchstmöglich senkrechten Lichteinfall
2) die aktuellen Linsen sind so gerechnet
3) "Alte" Linsen sind NICHT so gerechnet
4) reine Glücksache wenn so ein Vintsge-Schätzchen mal gut funzt.

Moin Sten,
ich will dir deine Voreingenommenheiten ja nicht ausreden, aber erklär mir doch mal "in Reality" wieso die Gesetze der Geometrie seit Einführung von Sensor statt Film andere geworden sein sollen. 50mm Brennweite (oder wieviel auch immer) sind nach wie vor 50mm Brennweite, das Auflagemaß hat weder Nikon noch die Konkurrenz geändert, einzig "Four-thirds" könnte als absolute Neuentwicklung diesen Erkenntissen Rechnung getragen haben. Bei meinem "modernsten" Objektiv (18-70) sitzt die Hinterlinse direkt am Bajonett, du kannst also davon ausgehen, daß hier keine "künstliche Auflagemaßverlängerung" betrieben wird - was ich damit sagen will, du kannst keine Linse "hinrechnen", daß sie einen möglichst senkrechten Lichteinfall hergibt.

lg
Axel
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Hallo,
prinzipiell hat Heng-Sten-Berg schon recht. Nur: das was zählt sind die Ergebnisse. Und da sind einige der MF-Objektive den heutigen Objektiven z.T. deutlich überlegen. Wir sollten doch hier einige Beispielbilder einstellen alt gegen neu. Dann wird dies ganz schnell klar.

Noch ein Aspekt: An der D700 sind die alten MF-Objektive traumhaft. Mit der AF-Waage und insbesondere im Sucher sehr gut scharfzustellen, nach meinen Erfahrungen mit deutlich weniger Vigettierungen bei Offenblende als neue Rechnungen. Allenfalls bei den Beschichtungen sind die neuen Linsen besser (chromatische Aberration). Hier liefern die neuen Objektive von Nikon wirklich allererste Qualität bzgl Aberration und Kontrast.

Hier mal ein Beispiel von heute morgen an der D700 mit dem Nikon 50-135/3.5 bei etwa 135mm und bei ca. 50mm (?), ungeschärft, Belichtungsanpassung, niedrige Schärfung bei Ausgabe mit Lightroom V2. Die Ausschnitte sind 100%-Crops.

LG Johannes
















Hier noch ein Beispiel von Gestern, normal in LR bearbeitet incl. moderater Schärfung.



 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

MF Objektive sind der Traum der Gestrigen

Nostalgie spielt dabei sicherlich eine Rolle. Die Bauweise der modernen Objektive ist anders, und nicht immer besser.

Und auch die Funktion ist heute nicht in allen Punkten besser. Nach reichlich Erfahrungen mit AF Ungenauigkeiten geniesse ich zum Beispiel auch gerne die manuelle Fokussierung, wenn das Motiv das zulässt.

REALTY CHECK
1) Die DSLR Sensoren brauchen einen höchstmöglich senkrechten Lichteinfall
2) die aktuellen Linsen sind so gerechnet
3) "Alte" Linsen sind NICHT so gerechnet
4) reine Glücksache wenn so ein Vintsge-Schätzchen mal gut funzt.

Es ist nicht nur Glück, sondern dahinter steckt schon eine gewisse Systematik, welche Objektive auch heute an der DSLR überzeugen. Darum ist die Diskussion sinnvoll, welche Modelle empfehlenswert sind.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Ich habe jetzt wiedcer mein altes 135/f2 an der D 700 neu endeckt,-
sitzt der Fokus einmal,ist es eine Linse zum verlieben,schönes Bokeh,warme,sanfte Farben.
An meiner verföossenen D2 Xs kam es definitiv nicht so oft zum Einsatz.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Ich glaube, dass ein großer Teil des Reizes, den die AI und AIS Optiken ausüben, in deren "Anfassgefühl" liegt. Schwere Metallfassungen und satt laufende Blenden- und Fokusringe.

Dass dies bei den AF-Optiken (zumindest der ersten Generation) ganz anders war, liegt doch daran, dass der AF Motor da einiges bewegen muss, was dann Leichtgängikeit und meist auch eine andere (steilere) Übersetzung der Schneckengänge erfoderte.

Den AIS Optiken sollte man aber nicht vorschnell unrecht tun. Einige optische Rechnungen finden sich so bis heute in den AF Nikkoren. So ist zum Beispiel die letzte AIS Version des 2,8/180mm optisch mit dem neueren AF Varianten identisch und demnach keinesfalls schlechter.

Bei den hochwertigen AF-S Optiken sieht das ja Gott sei Dank schon wieder anders aus, die lassen sich meist auch prima manuell fokussieren.

Ich gebe zu, der Reiz der manuellen Fokussierung packt mich auch. Ich habe mir aber vorgenommen, das dann ganz puritisch umzusetzen. Derzeit denke ich über zwei Varianten nach.

Entweder eine gebrauchte Leica M6 mit zwei bis drei Optiken
oder eine Mamiya 7 mit zwei bis drei Optiken.

Manuelles Fokussieren hat für mich an einer Messsucherkamera mehr Reiz als an einer DSLR.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Moin Sten,
ich will dir deine Voreingenommenheiten ja nicht ausreden, aber erklär mir doch mal "in Reality" wieso die Gesetze der Geometrie seit Einführung von Sensor statt Film andere geworden sein sollen. 50mm Brennweite (oder wieviel auch immer) sind nach wie vor 50mm Brennweite, das Auflagemaß hat weder Nikon noch die Konkurrenz geändert, einzig "Four-thirds" könnte als absolute Neuentwicklung diesen Erkenntissen Rechnung getragen haben. Bei meinem "modernsten" Objektiv (18-70) sitzt die Hinterlinse direkt am Bajonett, du kannst also davon ausgehen, daß hier keine "künstliche Auflagemaßverlängerung" betrieben wird - was ich damit sagen will, du kannst keine Linse "hinrechnen", daß sie einen möglichst senkrechten Lichteinfall hergibt.

lg
Axel


Ich will mich erst mal für mein letztes Post entschuldigen. Da muss ich irgendwie schlecht draufgewesen sein, ist mir jetzt selber etwas zu grob geraten. Ein bisschen Kontrovers solls natürlich schon sein :)

In der o.g. Sache hab ich wohl schon recht. Auch die folgende Textstelle ....

Objektive des Four-Thirds-Standards haben grundsätzlich das Bajonett des Systems. Weiterhin gibt es Grenzwerte für die Auffächerung des aus dem Objektiv austretenden Lichtstrahls. Dieser soll möglichst parallel sein, da digitale Bildsensoren (im Gegensatz zu chemischem Film) ihre volle Empfindlichkeit nur bei senkrecht auftreffendem Licht haben (siehe Telezentrik).


...zeigt dass man optisch sehr wohl die Strahlengänge beinflussen kann, auch bei konstantem Aufmaß.

(Quelle: Suche 3/4 bei Wikipedia)
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Es gibt durchaus Objektive aus den 70er Jahren, welche sehr wohl telezentrische Bauweise aufweisen, zum Beispiel Teleobjektive.

9051453278451915d.jpg

Nikon D200, AI Nikkor 600mm f/5.6 IF-ED. 1:1 Crop.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Ich hab mich jetzt auch mal an MF-Objektive rangewagt.... und zwar hab ich dieses 30 Jahre alte Fujinon 55/2.2 Objektiv aus Daddy's Analogzeiten mittels 42er Adapter auf die D80 gepflanzt:

testtn0.jpg

test1dv7.jpg


Keine Belichtungsmessung, alles manuell... und ich sag euch, es macht mir Spass :hehe:

Das Ergebnis gefällt mir äusserst gut. Ich hab jetzt nur schnell ein Testfoto gemacht, hier in voller Auflösung:



Fokus auf das Nikonlogo des Blitzes, 2sec, ISO100, f4... für so ne alte Gurke kann sich das doch sehen lassen wa? :)
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

In der o.g. Sache hab ich wohl schon recht. Auch die folgende Textstelle ....

Objektive des Four-Thirds-Standards haben grundsätzlich das Bajonett des Systems. Weiterhin gibt es Grenzwerte für die Auffächerung des aus dem Objektiv austretenden Lichtstrahls. Dieser soll möglichst parallel sein, da digitale Bildsensoren (im Gegensatz zu chemischem Film) ihre volle Empfindlichkeit nur bei senkrecht auftreffendem Licht haben (siehe Telezentrik).


...zeigt dass man optisch sehr wohl die Strahlengänge beinflussen kann, auch bei konstantem Aufmaß.

(Quelle: Suche 3/4 bei Wikipedia)


Das ist vor allem auch der Versuch des Olympus Marketing, dem FT System etwas Besonderes anzudichten. Problematisch wären Systeme mit Rücklinsen, die sehr nahe am Film/Sensor sind. In der Praxis ist das Auflagemaß beim DSLR so groß, daß man ohnehin einen recht senkrechten Lichteinfall hat.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Hallo werte Forengemeinde,

Anachronismus hin oder her, auch ich fotografiere sehr gerne mit MF Objektiven, nicht etwas weil hier evtl. ein paar Linienpaare mehr geboten werden, sondern weil es mir persönlich einen hundsgemeinen Spaß macht mit den Dingern zu arbeiten. Klar, ich bin nur so ein oller Amateur der es sich leisten kann, damit seine Zeit zu vertrödeln, aber wie gesagt, es macht mir einfach Spaß und das ist mir bei meinem Hobby dann doch „irgendwie“ wichtig. Auf der anderen Seite, keine Frage, Motive und Situationen müssen es zulassen und es gibt genügend Momente in denen ich es vorziehe mit einem AF Objektiv zu arbeiten. Also alles zu seiner Zeit.

Welches MF ich am liebsten einsetze? Keine Frage, das 35/2er von Zeiss, mein Wald und Wiesen Objektiv. ;)

Cheers
Ulf
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Entweder eine gebrauchte Leica M6 mit zwei bis drei Optiken
oder eine Mamiya 7 mit zwei bis drei Optiken.

Manuelles Fokussieren hat für mich an einer Messsucherkamera mehr Reiz als an einer DSLR.

Nichts ist präziser als das manuelle Fokussieren an einer Leica M. Besonders wenn es dunkel wird und mit einer SLR nur noch geraten wird - trotz eines super hellen Suchers. Ich habe mit einer M3 angefangen und dann hatten sich noch zwei M4P's dazugesellt. Das ist einfach Fotografie pur.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Ja, die M ist schon was feines. Allerdings mir macht es auch Spaß mit der 105 2,5, welches ich neulich hier erstanden habe zu fotografieren. Die Ergebnisse sind auf jeden Fall erste Sahne, zumindest auf Film.

Die Haptik ist sowieso was ganz feines, wobei die M-Objektive natürlich eine ganz andere Liga darstellen.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Nichts ist präziser als das manuelle Fokussieren an einer Leica M. Besonders wenn es dunkel wird und mit einer SLR nur noch geraten wird - trotz eines super hellen Suchers. Ich habe mit einer M3 angefangen und dann hatten sich noch zwei M4P's dazugesellt. Das ist einfach Fotografie pur.


Hallo Holger,

ja, die analogen Leica M üben eine gewisse Faszination auf mich aus, zumal Solms nur gut 40km Luftlinie von meinem Heimatort entfernt liegt. Das heißt, da spielen durchaus auch Gefühle mit, die nicht ganz sachlich, sondern sehr emotional sind.

Aber so sehr mich die Leica M reizt, etwas mehr schiele ich auf die Mamiya 7 oder die Hasselblad X pan, sind ja beides ebenfalls Messsucherkameras. Die Bildergebnisse auf 6x7 mit der Mamiya und z.B. dem 43er Weitwinkel (entspricht etwa 20mm bei Kleinbild) sind absolut bombastisch.

Einziges Problem: Die Kosten für einen Filmscanner, der Mittelformat packt. :rolleyes:

Bei aller Technik, die ich schätze: ab und zu ist mir einfach nach der Fotografie pur, die Du oben erwähnt hast.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Einziges Problem: Die Kosten für einen Filmscanner, der Mittelformat packt. :rolleyes:

Bei aller Technik, die ich schätze: ab und zu ist mir einfach nach der Fotografie pur, die Du oben erwähnt hast.


Nun, würde denn für den Scan so ein Resultat reichen?

(Achtung, 7 MB, sorry für die nicht optimale Farbqualität, ist ein überlagerter Film, ausserdem ein reines Testmotiv, Fokuspunkte ist das gelbe Haus in der Mitte, mit etwas mehr Auflösung kann man da sogar nochwas mehr Details rausquetschen, am Rand aber nicht)

http://farm4.static.flickr.com/3244/2822629874_3b149a1d7a_o.jpg


Das macht schon Spass, das Mittelformat :D

Grüsse,
Sebastian
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Nun, würde denn für den Scan so ein Resultat reichen?

(Achtung, 7 MB, sorry für die nicht optimale Farbqualität, ist ein überlagerter Film, ausserdem ein reines Testmotiv, Fokuspunkte ist das gelbe Haus in der Mitte, mit etwas mehr Auflösung kann man da sogar nochwas mehr Details rausquetschen, am Rand aber nicht)

http://farm4.static.flickr.com/3244/2822629874_3b149a1d7a_o.jpg
Das macht schon Spass, das Mittelformat :D
Grüsse,
Sebastian

Hallo Sebastian,es macht schon Spass,nur es muß auch bezahlbar sein.
Ich habe mit meiner Rollei 6006 Dias gefertigt und es wurde zu teuer und sie müssen bei der Größe hinter Glas.So bin ich zur digitalen Fotografie gewechselt.
Nun es ist nicht billiger geworden,sondern einfacher und mehr Ausbeute an Bildern.
Gruss Ekke:up:
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Hallo Sebastian,es macht schon Spass,nur es muß auch bezahlbar sein.
Ich habe mit meiner Rollei 6006 Dias gefertigt und es wurde zu teuer und sie müssen bei der Größe hinter Glas.So bin ich zur digitalen Fotografie gewechselt.
Nun es ist nicht billiger geworden,sondern einfacher und mehr Ausbeute an Bildern.
Gruss Ekke:up:

Klar, billig ist der Spass nicht. Bei 6x7 kosten mich Velvia und Entwicklung ca. 1.5 Euro pro Bild. Und auch ich hab eine digitalkamera -die S5 Pro. Trotzdem ist das analoge Mittelformat für mich ohne bezahlbare Alternative - da reden wir drüber, wenn es ca. 40 MP (oder wenigstens 30) mit den Farben und der Dynamik einer S5 Pro für max. 2000 Euro (Body oder Digiback) gibt (doch, doch, ein Phase One Digiback schafft gute 12 Blenden, und gute Farben schaffen die bestimmt auch, nur mit den 2000 Euro hapert es sehr).
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Klar, billig ist der Spass nicht. Bei 6x7 kosten mich Velvia und Entwicklung ca. 1.5 Euro pro Bild. Und auch ich hab eine digitalkamera -die S5 Pro. Trotzdem ist das analoge Mittelformat für mich ohne bezahlbare Alternative - da reden wir drüber, wenn es ca. 40 MP (oder wenigstens 30) mit den Farben und der Dynamik einer S5 Pro für max. 2000 Euro (Body oder Digiback) gibt (doch, doch, ein Phase One Digiback schafft gute 12 Blenden, und gute Farben schaffen die bestimmt auch, nur mit den 2000 Euro hapert es sehr).

Ja,so blauäugig war ich auch einmal bei den Dias.
Denn man rechnet nicht zusammen und da schaut es auf einmal ganz anders aus.Filme kaufen,Dias mit Glas kaufen und die dazugehörigen Aufbewahrungskästen,Filmentwickelung und dazu die Arbeit,
da erschreckt man sich über den Preis,ich kam bei 6x6 auf 5,-Euro das Dia.
Gruss Ekke:up:
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Ja,so blauäugig war ich auch einmal bei den Dias.
Denn man rechnet nicht zusammen und da schaut es auf einmal ganz anders aus.Filme kaufen,Dias mit Glas kaufen und die dazugehörigen Aufbewahrungskästen,Filmentwickelung und dazu die Arbeit,
da erschreckt man sich über den Preis,ich kam bei 6x6 auf 5,-Euro das Dia.
Gruss Ekke:up:

Ich rechne so:

Film: 9 Fr. (120er)
Entwickeln: 14 Fr.
Archivhülle aus Meterware für die guten Bilder: weniger als 0.1 Fr pro Bild.

Macht ca. 24 Fr. (oder 15 Euro) pro 10 Bilder. Ich hab schon über 1 Jahr keine analogen Bilder mehr projeziert (und Mittelformat könnte ich auch gar nicht projekzieren), Dia macht es nur einfacher ohne ICE zu scannen, weil ganz kleine scharze Pünktchen in Flächen, die nicht gleichmässig sind, kaum auffallen, die kleinen weissen Pnktchen beim Scannen von Negativen sieht man alle sofort!
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Also ich arbeite mit beiden sehr gerne. Der AF ist halt eine tolle Sache für Sportaufnahmen, vor allen, wenn man ganze Serien im Kasten haben möchte. Mir gelingt es mit MF nur wenn ich vorfokusiere und dann rechtzeitig abdrücke, wobei hohe Serienfrequenz hilfreich ist.
bei den AF Objektiven muss man auch unterscheiden. Die kleinen FBs sind haptisch elend, aber auch die billigen Zooms. Das 2.8/20mm und 3.5-4.5/28-105mm habe ich wieder verkauft, das 1.4/50mm behalte ich notgedrungen, aber man bekommt beim angreifen die Krätze.
Hochwertige AF-Ds wie das 2.8/80-200mm, oder AF-S 2.8/28-70mm oder auch Teles wie das 4/300mm nehmen sich nicht viel und sind gut manuell zu fokusieren.
Was mir an den moderenen AF-S und VRs nicht gefällt, ist eine gewisse Anfälligkeit und Endlichkeit wie alle elektronischen Produkte, die einmal das Zeitliche segnen, weil die Elektronik versagt und keine E-Teile mehr lieferbar sind.
Allerdings ist mir schon des öfteren passiert, dass manuelle Fokusierung schneller und sicherer zum Ziel führt. Im Dunklen, durch Gitterstäbe, oder wenn andere Strukturen im Weg sind, oder aber auch wenn man selber den Schärfepunkt festlegen will.
Ich habe in meinem Leben mit der manuellen Fokusiererei sicher schon viele Fotos versäumt oder unscharf abgebildet. Aber mit dem AF ist mir auch schon viel daneben gegangen. einfach gerade für die Situation das falsche setting, oder den gewünschten Punkt anfokusiert und vergessen dass ich AF-C drinnen habe. Die leisen AF-S sind da besonders gemein, da man gar nicht bemerkt,dass das System "heimlich" nachfokusiert. Oder auf Multifeld, näheste Entferung gestellt, und prompt ist der Schwanz des Tieres und nicht der Kopf scharf. Oder auf alle Felder eingestellt und der AF rechnet zu langsam.
Kleines beispiel aus der Praxis: ich möchte ein Eichhörnchen ablichten. Bitte meine Tochter es zu füttern. Nur ich bekomme das Biest nicht scharf, weil bei Einzelfeldfokus dauert es zu lange bis ich verschwenke. Das Anwählen des passenden Feldes ebenfalls, weil so ein Tierchen ja immer in Bewegung ist. Wenn der Kopf weiter vorne ist, dann ist das Programm "dynamsiche Messfeldsteuerung mit Priorität auf die kürzeste Aufnahmedistanz" auc ein Lotteriespiel.
Neulich hatte ich zufällig mein 4/200mm micro IF drauf, weil am Weg ins "Haus des Schreckens" war, und auf einmal hüpft mir das Eichhörnchen vor die füsse. ich denke, noch sch.. und nur dieses Objektiv drauf. Und ich habe es geschafft! Hurra. Ein Schuss = ein Treffer. Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem pickenden Pfau. Es ging mit AF nach ein paar Anläufen ganz gut, aber ich probnierte es dann mit dem 200mm wieder, und siehe da es ging mindestens so gut. Ein weisses Pfauenkücken war mit AF kaum scharf zu kriegen,weil der AF keine Struktur auf dem weissen Federnkleid fand. Manuell war es auch mühsam, aber es ging.
Bei Portriats geht MF oft auch besser, weil die Verschwenkerei oft mehr Unschärfen produziert, als wenn man manuell einstellt. Bei Kindern,d ie nicht still sitzen, verwende ich oft den AF-C , aber da bekommt nur durch Zufall das Auge scharf, wenn man gerade das passende Messfeld hat. MF ist da mindestens so gut.
Nur leider sind die Mattscheiben des moderenen DSLRs nicht sehr geeignet, Ich rede weniger von den Eisntellhilfen, die in der Hektik auch zu lange dauern, sondern eher dass die Mattscheiben kein genaues einstellen zu lassen.
Daher verwende ich wieder meine alten Analog SLRs, weil mich das bei DSLRs nicht befriedigt.
 
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AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet

Medicus,danke für deinen Betrag,in der technischen Richtung,hast du ja schon einiges ausprobiert.:up:

Gruss Ekke
 
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