AW: Ist das Arbeiten mit MF Objektiven noch stark verbreitet
…muss zuerst gestehen dass ich mir die Mühe, alle hier geposteten Beiträge durchzulesen, nicht gemacht hatte.
Wozu auch?
Die Extension solcher Fragestellungen entzieht sich meinem Verständnis.
Es ist doch „Schnurzpiepegal“ ob ich mit MF oder AF fotografiere. Entscheidende daran ist was letztendlich herauskommt.
Für Sport-, Tier- und Streetfotografie würde ich immer eine AF ( S ) – Linse vorziehen. Da geht es einfach schneller.
Alles andere nach persönlichen Geschmack, Geldbeutel und Sternenkonstellation.
Das ist eine kluge und sehr ehrliche Antwort. Amateure, die trotz eines erstklassigen Zoomobjektives auf ihrer Die beste und schnellste AF - Linse bringt nicht viel, wenn ich damit Architektur fotografiere, die optisch und mechanisch „sauberste“ MF – Linse bringt nicht viel, wenn ich damit einen mit fast 250 km/h vorbeiziehenden Rennwagen fotografieren möchte.
Das Augenmerk der verwendeten Werkzeuge sollte der Erreichung des fotografischen Zieles dienen.
Nur meine Meinung.
Gruß
Peter
Hallo Peter, das ist eine sehr kluge und richtige Antwort. Manche der lieben Freunde im Forum glauben sehr naiv, dass man ohne mindestens drei oder vier Optiken in ihrer Fototasche, nicht mehr aus dem Haus gehen kann.
Eigentlich ist das alles sehr komisch: Da entwickelt die Industrie zur Erleichterung der Fotoamateure (und nur die bezahlen den Kamera-und Optikherstellern ihre Schöpfungen) erstklassige Zoomobjektive, und da gibt es nicht wenige Amateure, die unbedingt als Profi gelten wollen und es denen nachmachen, dabei sind gerade die Profis diejenigen, die nur das nötigste bei ihren nicht leichten Beruf mitnehmen. Es ist deren BERUF! Der besitzgeile Fotoamateur mit mehr "Kohle" im Portemonnaie kauft sich jede Menge unnötiges Zeug und behauptet noch sehr gewagt, ohne dieses könne er keine guten Fotos machen. Wie einfältig! Wie danebendenkend.
Wenn sich ein Amateur auf Tierfotografie verlegt, na, dann hat er gewiss ein mächtiges Rohr an seiner Nikon. Und ärgert sich grün und blau über den Kollegen, dessen Börse sehr schmal ist-aber trotzdem mit seiner weniger teuren Kamera ebensolche Fotos macht. Fotografieren muss man eben können. Um gute Fotos zu machen, braucht es keinen Rucksack voller Objektive. Es braucht helle Freude an der Amateurfotografie! Alles andere ist dumme Gerede. Und eine große Portion ANGABE. Das sei hier gesagt.
Die Fotoindustrie denkt da sicher anders - und die große Blase der Technikverrückten, die es nicht gelten lässt, dass man mit einfachen Mitteln ebenso gut sein Hobby pflegen kann. Wenn sich jetzt einige hier auf den Schlips getreten fühlen, dann nur zu, lasst euch aber sagen, dass es der schlechteste Weg ist, einen Rucksack voll (unnötiger) Optiken mitzuschleppen anstatt sich mit der geliebten Kamera um den Hals frei und glücklich hinauszugehen um alles was schön ist festzuhalten.
So, lieber Peter, solltest Du die Sache betrachten. Ich hoffe, dass Du und andere liebe Forumianer, mir über diese Ansicht, die eben die meine ist nicht böse werdet. Denn das wäre nicht im Sinne der Freunde des schönsten Freizeitvergnügen auf dieser Welt. Servus! Kuba1925.:hallo: