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Interessant wird dann sein, dass man nachträglich Dinge sieht, die man live gar nicht gesehen hatte.
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Alter Hut, Blow Up.
lg
Axel
und nachträglich nicht exzessiv an seinen Bildern herumschneidet
das halte ich für unwahrscheinlich. Technische Entwicklungen sind geprägt davon, was einen Markt finden wird. In der Computerei konnte man 20 Jahre einen Markt bedient, indem man den Endanwender portionsweise immer wieder ein Häppchen MHz vorwarf - solange bis eine Weiterentwicklung technologisch und wirtschaftlich keinen Sinn mehr brachte. Seit einiger Zeit ist dieser diese Entwicklung abgerissen, obwohl wir vor ein paar Jahren - so sicher wie das Amen in der Kirche - an den 100 GHz Rechner glaubten. Wir sind geneigt eine Entwicklung 10 oder 20 Jahre zu beobachten und zu glauben, das der Trend genau so ewig weiter gehen müßte.Wenn ich mir die Entwicklung der digitalen Fotografie ansehe, dann ist das so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die Auflösung unserer Sensoren ständig steigen wird und wir in ein paar Jahren 50 MP als Standard haben werden!
und auhc nicht bezahlbarWenn es tatsächlich die Studios sind, die 24 MP benötigen, dann wäre so ein Pixelbolide für jeden Amateur völlig uninteressant, weil nicht universell einsetzbar.
Vor einiger Zeit waren 6 MP Standard. Heute haben wir über 10 MP, in manchen Profimodellen um die 20 MP und mehr. Wenn ich mir die Entwicklung der digitalen Fotografie ansehe, dann ist das so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die Auflösung unserer Sensoren ständig steigen wird und wir in ein paar Jahren 50 MP als Standard haben werden!
Unsere Dateien werden größer, unsere Bilder werden besser (technisch gesehen) und unsere Rechner werden schneller. Mit 4GB RAM wird in 10 Jahren kein PC mehr ausgeliefert werden, oder gibt es hier ernsthafte Zweifel, dass wir uns mit Quad-Duo und Co. auf den Standard für die ewige Zukunft einpendeln werden?
Ob es zu einer D300 mit 24x36 Sensor auch ein ueberarbeitetes 24-85/2.8-4 mit AF-S und ED-Glas als bezahlbares Standard-Zoom geben wird?
Vorschlag: Neue Kategorie "Glaskugelthread", Termin immer Mittwochs. Der Freitag bleibt dann dem ungebremsten Philosophieren und den Analog/Digital-Diskussionen vorbehaltenwas schon wieder Freitag?
...so sicher wie das Amen in der Kirche - an den 100 GHz Rechner glaubten.
Es hat niemand behauptet, das 24 MP zu viel sind und es regt sich niemand auf. Ich habe mal aufgeschnappt, dass einer Kleinbildaufnahme etwa 3 MP entspricht, dann waren es 6 MP, dann 12 MP und dann 30 MP. Dann habe ich meine Dias und Negative gescannt (4000 dpi ... ca. 22,7 MP) und festgestellt, das es sehr viele unterschiedliche, konkurrierende, sich widersprechende Meßgrößen gibt,dass man eine MP-Zuordnung so einfach nicht machen kann und dass man nicht alles glauben soll was man so aufschappt. Subjektiv haben meine Dias und Negative (je nach Tagesform des Fotografen und Equipment) von etwa 4 bis 8 gefühlte MP ... vielleicht auch 10, aber dann durfte ich vorher keinen Kaffee getrunken habenIrgendwo hatte ich mal aufgeschnappt, dass wenn man die Analoge 24x36 Auflösung ins Digitale übersetzen wollte, man bei ca. 30 Megapixeln ankommen würde, gute Optik vorausgesetzt. Folglich, verstehe ich die ganze Aufregung, dass 24 Megapixel zuviel seien, überhaupt nicht.
Es heißt nicht Faustformel sondern Gesetz, es war nicht die Schaltkreisanzahl sondern die Leistungsfähigkeit, es waren auch nicht 2 Jahre sondern 18 Monate (nicht alles stimmt, was in Wikipedia steht) und es heißt Frontsidebus.[...] dass nach der Moorschen Faustformel sich die Schaltkreisanzahl ca. alle 2 Jahre verdoppeln [...] Frontsizebus
... oder ob man uns statt dessen nicht eher Innovationen anderer Art vorenthält (Rauschen, Dynamik, etc.), die zwar nicht so spektakulär sind wie MP, die aber auch den einen oder anderen dankbaren Abnehmer finden würden.
ja, genau das tut sie. Und ich frage mich, ob sie vielleicht möglicherweise ein richtig guter Wurf von Nikon sein könnte, der von einer 24 MP D3x bzgl. Universalität nicht so schnell in den Schatten gestellt wird.Ähem Moment mal, was ist denn mit der D3, die setzte doch in den genannten Bereichen neue Maßstäbe, oder nicht?
Hi,
also gut. Einen Versuch noch. Warum versteht eigentlich keiner meine Frage ... oder liest sie wenigstens bevor er antwortet :blue:
Ich habe mal aufgeschnappt, dass einer Kleinbildaufnahme etwa 3 MP entspricht, dann waren es 6 MP...
...sondern ob man uns Amateuren (nicht Profis im Studio) mit dieser Entwicklung wirklich was Gutes tut, oder ob man uns statt dessen nicht eher Innovationen anderer Art vorenthält (Rauschen, Dynamik, etc.)...
Es heißt nicht Faustformel sondern Gesetz, es war nicht die Schaltkreisanzahl sondern die Leistungsfähigkeit, es waren auch nicht 2 Jahre sondern 18 Monate (nicht alles stimmt, was in Wikipedia steht) und es heißt Frontsidebus.
Die spannendste Entwicklung dürfte im Profisektor zu erwarten sein. Beim analogen Kleinbildformat waren Filmformat und Objektivkonstruktionen optimal aufeinander abgestimmt. Jetzt gibt es zahlreiche Sensorformate, und es stimmt keineswegs „je größer, desto besser“ – auch nicht im Profibereich. Eigentlich wäre nun, als Alternative zum Wechselobjektiv, der Wechselsensor fällig: Kleine Sensoren für extreme Teleaufnahmen und Makroaufnahmen hoher Schärfentiefe, große Sensoren für Fotos, wo es auf viele Pixel, auf hohen Dynamikumfang, extreme Weitwinkel oder/und auf geringe Schärfentiefe ankommt.
Eine Lösung wäre, Wechselobjektiv und den dazu passenden Sensor zu vereinen. Die Preise für Sensoren werden halbleitergemäß weiter fallen, die für gute Objektive wegen der hohen Anforderungen an die Auflösung eher steigen. Eine gegen Staub gekapselte Einheit aus Objektiv und Sensor, in die auch gleich die Anti-Verwacklungstechnik integriert ist, hätte viele Vorteile. Optik und Sensor könnten so ideal zusammenwirken, wie dies bisher nur bei Kompaktkameras möglich ist. Das Bauprinzip herkömmlicher Spiegelreflexkameras ist eigentlich schon jetzt überholt, und es dürfte nur eine Frage der Zeit (und der Displayqualität) sein, bis die voluminösen und komplizierten optischen Umlenksysteme darin ersatzlos wegfallen.
Das hätte auch Konsequenzen für den Objektivbau, denn Weitwinkelobjektive für SLRs müssen derzeit mit zusätzlichen Linsen ausgerüstet werden, weil sie wegen des Spiegels nicht so nah wie eigentlich erforderlich an die Bildebene gebracht werden können. Aber vielleicht haben die Hersteller und die Anwender noch ganz andere Ideen in petto. Eigentlich steht die digitale Fototechnik erst am Anfang und könnte, nachdem der Pixel-Hunger jetzt weitgehend befriedigt ist, noch für manche Überraschung gut sein.
Subjektiv haben meine Dias und Negative (je nach Tagesform des Fotografen und Equipment) von etwa 4 bis 8 gefühlte MP ... vielleicht auch 10, aber dann durfte ich vorher keinen Kaffee getrunken haben
High ISO und FX wurde ja mit der D3 erfüllt, wenn Die Kamera jetzt noch 25 MP hätte, dann wäre sie die Eierlegende......
Alles auf einmal geht eben noch nicht.
das entspricht auch meinen erfahrungen mit eigenen gescannten negativen und dias.
ich habe mir auch einmal den spaß gemacht, auf einem kodak farbwelt 400 (beim lokalen drogeriemarkt entwickelt) die farbstoffwölkchen auszumessen, und bin auf maximal 8 millionen bildelemente im kleinbildformat gekommen.
s.
Ich gehe mal davon aus, dass hier unterwegs Qualität bzw. Pixel auf der Strecke bleiben, z.B. beim Scannen.
"Welche Linse" spielt eine Rolle und die Filmwahl ja auch.
Ein ASA oder ISO (mit Analog-Fotografie habe ich nicht besonders viel Erfahrung) 25er Film hat doch bestimmt eine viel höhere Auflösung.
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