In Blick in die Glaskugel? Festbrennweiten

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Hi,

Die Annäherung an den Bereich der Mittelformatfotografie,respektive,deren Auflösungseigenschaften.
dann aber mit unübersehbaren Nachteilen in allen Situationen, in den nicht Licht ohne Ende zur Verfügung steht.

Nein im Ernst, ich habe die Vermutung, dass die Erhöhung der Pixelzahl eher aus Prestigegründen denn aus praktischem Nutzen erfolgt.
Das wäre dann ein Grund die Kamera nicht zu kaufen. Bei den CPUs hat das ja noch halbwegs Sinn gemacht, weil die Software immer anspruchsvoller geworden ist. Programme wie Wordstar auf einem 8086er Prozessor vor 25 Jahren waren um Faktor 10 schneller als Word auf einem Core 2 Quad heute.

Ich denke Studiofotografen, egal ob Beauty/Fashion- oder Produktfotografie haben schon Verwendung für so hoch aufgelöste Bilder.
Brauchen die tatsächlich so eine Wahnsinnsauflösung? Hat man mit 4 MP nicht auch schon doppelseitige Bilder in die Zeitschriften gebracht? Die D3 ist mir ihren PS-Zahlen in jeder Hinsicht eine Universalkamera und ist wohl deshalb auch für den betuchten Amateur eine Sünde wert. Wenn es tatsächlich die Studios sind, die 24 MP benötigen, dann wäre so ein Pixelbolide für jeden Amateur völlig uninteressant, weil nicht universell einsetzbar.

Ein immer noch fragender
HaPe
 
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Moin HaPe,

dann mal die Meinung eines "Pixelgeiers" dazu: Ich drucke normalerweise auch nur bis A3+ (30 x 45) da bringt die D2X mit ihren 12MPix 240 Pixel/Zoll als originäre Auflösung. Nun habe ich aber inzwischen unsere Werbeagentur -ich weiß, böse, böse- rausgekegelt und mache die Aufnahmen für unsere Plakate/Messestände üblicherweise für 70 x 100 selber.

Da gibt es bei den Postern, die der Werbemensch mit 22MPix Sinar-Rückteil an der MF gemacht hat und den 12MPix der D2X schon sichtbare Unterschiede. Bevor ich jetzt aber eine Mamiya ZD kaufe warte ich doch lieber das Erscheinen der D3x ab.
 
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wenn einem irgendwie die Argumente für einen Sensor größer 12 MP fehlen, dann tut jedes zusätzliches MP bei der Pixelfläche weh.

Warum sollen denn gerade 12MP das Maß aller Dinge sein? Nur weil das aktuell der Standard in vielen Fototaschen ist?

Es gibt Anwendungen, da mag ich die kompakten 4MP Dateien meiner D2H.
Es gibt Anwendungen, da mag ich die höhere Detailauflösung meiner D2X.
Und ich freue mich auf eine D3X, die noch ein paar zusätzliche Reserven bringt.

Der Wunsch nach der Auflösung einer D3X ergibt sich für mich einfach daraus, daß die Kamera im Crop-Modus dieselbe Detailauflösung bringen sollte wie heute die D2X. Also die Vorteile einer D2X verbindet mit einem Sensor in Kleinbildgröße. "Das Beste aus beiden Welten" wie die Werbetexter sowas gerne nennen. Die derzeitige D3 ist doch sehr einseitig auf High-Speed und High-ISO gezüchtet. Die D3X ist das sinnvolle Gegenstück, und wirklich gute Optiken geben das von der Auflösung auch her.
 
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die spannensten Neuerungen erwarte bei den Kameras, deren direkte Konkurrentin die Alpha 900 von Sony mit ihren 24 Megapixel wird. Wenn sie die Preispolitik von Minolta mit ihren diversen 9er Modellen verfolgen, dann wird die Sache interessant.
Eine Dynax 9 war deutlich günstiger als die EOS-1n und die F5. Ich vermute mit der Alpha 900 wird das ähnlich sein, zumal Sony ja derzeit versucht, sich ein ordentliches Stück vom Kuchen auf dem DSLR Markt zu sichern. Diese Kamera mit den Zeiss Objektiven und ihrem Prestige ist eine offene Kampfansage an die Canon 5D und eine wie auch immer geartete FX Version mit den Gehäuse Eigenschaften der D300.

Ich bin mal gespannt, wie sich der Markt in diesem Segment entwickelt.

Nikon tut gut daran, einige Festbrennweiten zu überarbeiten, bevor die Megapixel-Auflösung deutlich steigt.
 
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Der Aspekt von Stefan ist sicherlich richtig. Insbesondere für Profis.
Es gibt auch noch weitere mögliche Sichten, gerade für (gut betuchte) Amateure. Da ist anfangs beklagt worden, dass man ja bei der D3 nun gerade im Telebereich neue Objektive brauche. Jetzt wäre eine rechnerische Abwägung zu treffen: entweder ein neues 600er (statt, des bisherigen 400ers), das allerdings etwas lichtschwächer ist (was aber bei der D3 weniger ins Gewicht fällt), oder stattdessen den alten Objektivpark beibehalten und eine D3x gekauft, bei der man dann ohne große Einbuße einen Crop erstellt und damit in etwa die gleiche Qualität wie früher erreicht. Zusammen mit einem auch bei der D3x erweiterten ISO-Bereich.

Aber warten wir mal ab. Schon Karl Valentin erkannte richtig, dass Prognosen immer schwierig seien; insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.

Wolfgang
 
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Warum sollen denn gerade 12MP das Maß aller Dinge sein? Nur weil das aktuell der Standard in vielen Fototaschen ist?

Es gibt Anwendungen, da mag ich die kompakten 4MP Dateien meiner D2H.
Es gibt Anwendungen, da mag ich die höhere Detailauflösung meiner D2X.
Und ich freue mich auf eine D3X, die noch ein paar zusätzliche Reserven bringt.

Sinnvoll ist die Auflösung die man für die eigenen Arbeiten braucht.

Mit der heute gängigen Auflösung bei hochwertigen SLRs ist ein Niveau erreicht, das dem der analogen Kleinbildfotografie entspricht. Ergo kann man alle Aufgaben, die früher mit Kleinbildkameras / -filmen gelöst wurden, heute mit digitalen Spiegelreflexkameras lösen.

Wenn nun Kameras in der Größe einer Spiegelreflexkamera in Qualitätsdimensionen vorstoßen sollten, die bis vor einigen Jahren der Mittelformatfotografie vorbehalten waren, dann ist das doch eine wunderbare Sache. In bestimmten Anwendungsfeldern wird, damals wie heute, ein sehr informationsreiches Ausgangsmaterial benötigt. Wenn es sich in Zukunft leichter und kostengünstiger erreichen lässt, wüsste ich nicht, warum man sich dem verschließen sollte.

Der Punkt ist doch der: Wenn ich mich an den Gedanken aus dem ersten Satz halte, dann muss mich nicht jedes Megapixel mehr in eine neue Sinnkrise stürzen. Gute 12 MP bleiben gute 12 MP. Wer seine Fotos auf Formate von A3 oder darunter erstellt und nachträglich nicht exzessiv an seinen Bildern herumschneidet, der muss sich nicht gleich als erster eine (noch) teure 22- oder 24-Megapixel-Kamera kaufen. Die eigenen Bilder werden davon nicht besser werden.

Was mich viel mehr bewegt, ist die Frage, welche Objektive am Ende überhaupt in der Lage sind, so hoch auflösende Sensoren adäquat zu bedienen? Das AF-S 16-85 mm, mit dem ich mich in den letzten Tagen intensiver beschäftigt haben schafft das m. M. n. ebenso wenig, wie mein AF-S 17-55 mm. Die meisten anderen Objektive, die Nikon zur Zeit im Programm hat wohl auch nicht. Vielleicht die beiden neuen 2.8-Zooms. Nur, wird jeder Fotograf mit einer vielleicht irgendwann für deutlich unter 2.000 Euro zu habenden 20-Megapixel-Kamera auch bereit sein 1.500 Euro und mehr für seine Objektive auszugeben? Und dann ist man wieder an dem Punkt, an dem man überlegen sollte, was man wirklich braucht. Früher sind wir ja auch nicht alle mit einer 8x10" Linhof rumgerannt, nur weil damit die Fotos auch bei 160 x 200 cm noch "ultrascharf" aussehen!
 
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Ob es zu einer D300 mit 24x36 Sensor auch ein ueberarbeitetes 24-85/2.8-4 mit AF-S und ED-Glas als bezahlbares Standard-Zoom geben wird?
 
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Hallo Volker,

Warum sollen denn gerade 12MP das Maß aller Dinge sein? Nur weil das aktuell der Standard in vielen Fototaschen ist?
im Grunde ist mir die Frage ja selbst etwas peinlich, weil ich immer predige, die Leute sollen den Status Quo nicht als das Ende einer Entwicklung sehen, sondern als einen Zwischenstand. Es ist mir nur aufgefallen, dass ich ganz viele Wünsche an eine zukünftige Kamera habe ... nur eine Auflösung größer 10 bis 15 MP muss es eigentlich nicht sein, wenn daduch technologisch einer der anderen Wünsche kürzer treten muss.

"Das Beste aus beiden Welten" wie die Werbetexter sowas gerne nennen. Die derzeitige D3 ist doch sehr einseitig auf High-Speed und High-ISO gezüchtet.
Mit High-Speed kann ich momentan nicht viel anfangen, High-ISO könnte aber schon eine spannende Angelegenheit sein. "Das Beste aus zwei Welten" stelle ich mir anders vor: Einen 32 MP Sensor, der hardwaremäßig 2x2 gebinnt werden kann und so alternativ eine geniale Auflösung oder ein geniales High-ISO Rauschen bei hohen Bildfrequenzen mit 8 MP liefern kann.

Es gibt so viele spannende Parameter, an denen teilweise noch gar nicht gedreht wird. Ein Bekannter hatte vor einiger Zeit die Möglichkeit einen BrightSide Monitor zu sehen mit einer Kontrastverhälrnis von 200.000:1 :eek:, was etwa 17 1/2 Belichtungsstufen entspricht. Er meinte, das war als ob man zu einem geöffneten Fenster hinaus sieht und der optische Eindruck ist mit nichts zu beschreiben. Einfach atemberaubend. Solche Monitore sind inzwischen bei einigen Hersteller (Canon, Toshiba) in den Entwicklungsabteilungen, sie werden in wenigen Jahren kommen und irgendwann vielleicht sogar mal bezahlbar sein, aber den Kamerahersteller fällt nichts besseres ein als immer nur an der Pixelschraube zu drehen. Wenn diese Monitore am Markt sind werden wir keine Bilder haben um sie darauf anzuzeigen, außer solche, die umständlich mit HDR Belichtungsreihen hergestellt wurden.

Ciao
HaPe
 
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im aktuellen FoMAG werden Manager der großen Fotogerätehersteller zu künftigen Entwicklungen befragt. Die Aussage eines Leica-Manager zu der Frage, ob ein mehr an Auflösung sinnvoll ist lautet sinngemäß:

"Ein Mehr an Auflösung ist sinnvoll, solange dadurch die Dynamik nicht beeinträchtigt wird."

Das kann man glaube ich unterschreiben und vielleicht noch dadurch ergänzen, dass das Mehr an Auflösung (Pixel) auch nicht durch die schlechteren Rauschwerte zunichte gemacht werden sollte.
 
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Richtig. Es gibt noch andere Bereiche die auf Fortschritt warten. So zb der Kontrastumfang. wo sind wir? 11 Blenden hat die Fuji S5 ca. wenn michs nicht täuscht, ich hab da von so unglaublichen technologischen Entwicklungen gehört die 15 schaffen...Film genannt.
Nichts dagegen wenn ich zwischen MP oder gutem rauschen wählen kann. Aber wie schon oft erwähnt, es gibt noch andere Punkte die eine gute cam ausmachen. Soll doch Canon 30MP rausbringen während Nikon dann mal beim Rauschen seit der D3 eh schon Sieger ist, und vlt 14 Blenden schafft, bei voller Geschwindigkeit.

Megapixel verbessern die Bildqualität nicht, nur dessen Größe. Mehr Kontrastumfang 'ermöglicht bessere Bilder'.

Grüße
Adrian
 
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Vor noch garnicht so langer Zeit ging ein Raunen durch die Foren, als Kameras (SLR) mit mehr als 6MP angekündigt wurden. (Fast) alle waren der Meinung, das man das nicht braucht, sondern totaler Blödsinn ist.
Nun hat fast jeder 10-12MP in der Tasche und ein erneutes Raunen geht durch die Foren...

Scheinbar gibt es einen Zwang, sich trotzdem der höheren Auflösung hinzugeben und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei vielen der jetzt Zeigefinger hebenden in ein paar Jahren auch 24MP zum Standard gehören werden, obwohl kaum mal ein Bild größer als wie am Monitor angesehen werden wird.

Vielleicht ist aber eben doch nicht nur die Auflösung höher geworden?
Ich bin jedenfalls für jedes MP mehr dankbar, nicht nur wegen dem Mehr an MP, sondern weil auch der technische Fortschritt am Rest des Gehäuses mit jedem neuen Modell zunimmt und auch die Gesamtbildqualität steigt (Rauschen, Dynamik, ISO...). Bisher jedenfalls.

jan.
 
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Hi Jan,

Vor noch garnicht so langer Zeit ....
hast Du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe? Es gibt scheinbar nicht nur den Reflex erst mal alles infrage zu stellen, was an Innovationen angekündigt werden, sondern offensichtlich auch den Reflex alle Infragestellungen erstmal infrage zu stellen mit dem Satz "Vor noch garnicht so langer Zeit ....".

Aber darum ging es mir doch gar nicht. Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer 10 MP und einem 40 MP Kamera bei sonst gleichen Feature, würde ich ohne zu zögern zu der 40 MP Kamera greifen. Bei der aktuellen Technologie (die sich in den letzten 8 Jahren so grundlegend nicht geändert hat) ist bei einer festen Sensorgröße eine gewisse Beziehung zwischen Auflösung und "anderen" PS-Zahlen der Kamera festzustellen. Wenn ein Feature günstiger wird, wird beinahe automatisch ein anderes Feature ungünstiger. Lange Zeit hat man dem Auflösungs-Feature alle anderen Feature untergeordnet. Bei der D3 war in dieser Strategie ein Bruch festzustellen, weil man sich für "nur" 12 MP entschied und sich dafür eine ganze Reihe anderer, sehr interessanter Feature leistete. Ich frage mich, ob es für die Mehrheit der Fotografen wirklich ein Fortschritt ist, wenn Nikon auf die alte Strategie umschwenkt, eine 24 MP Kamera präsentiert mit (plakativ ausgedrückt) dem Dynamikumfang einer D50. Das ist kein Gejammer und keine Innovationsfeindlichkeit sondern die Suche nach dem Sinn, nach Argumenten, die eine 24 MP Kamera - mit all den daraus resultierenden Nachteilen - interessant machen.

Ciao
HaPe
 
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Hallo Forum,

Bei der ganzen Betrachtung der Megapixel der Kameras sehe ich einen
ganz anderen Schwachpunkt.
Die Darstellung und Auflösung unserer TFT Monitore an denen wir
betrachten und nacharbeiten. (z.B. Eizo 30" "CG301W" max. Auflösung:
2560 x 1600 bei Vollbild)

Gruß
Hartmut
 
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Hi,

Die Darstellung und Auflösung unserer TFT Monitore an denen wir betrachten und nacharbeiten. (z.B. Eizo 30" "CG301W" max. Auflösung: 2560 x 1600 bei Vollbild)
druck´ mal ein schönes, scharfes, farbsattes Bild auf gutem Papier in A3 oder A2 aus und dann magst Du keine Bilder mehr am Monitor ansehen.

Ciao
HaPe
 
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Wenn wir erst bei 1GP angekommen sind, gehen wir nur noch mit dem 10mm Objektiv aus dem Haus und bestimmen den Bildausschnitt am Computer. :D

Interessant wird dann sein, dass man nachträglich Dinge sieht, die man live gar nicht gesehen hatte. :)


Ein hochwertiges 2/85 & 2/35 würde mir eigentlich reichen, aber wenn es unbedingt sein muss, nehme ich auch ein 1,4er ;)

Da 1,4/50 & 1,8/85 auch digital recht gut sind, bin ich vor allem auf 24 & 35mm gespannt.
 
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