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Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Sony da in ein paar Jahren, wenn sie sich mal am unteren Dslr-Markt etabliert haben, auch ein Auge auf den Profisektor richten. Knowhow und Einstiegskapital dürfte mittelfristig da sein.
Gruß
Christoph
Da bin ich gespannt. Das haben ja auch schon Olympus und Minolta versucht. Mit OM1 - OM4 hatte O. ja durchaus gute Geräte, und die Optiken waren auch okay. Ich weiß nicht, wie der Service heute ist, aber als ich noch Olympus hatte, konnten die 5 Tage nach Versand des Paketes noch nicht mal feststellen, ob die Kamera schon im Service ist oder noch in der Poststelle. Und Kollegen zum mal eben was ausleihen? Einer unter hundert.
Und Sony? Was haben die für ein Image? Consumer Electronic können sie ja, Notebooks, naja, Service ist peinlich; Handies machen sie auch, Amateur-Kameras, prima, und die Zeiten der tollen Monitore, wie hießen diese Fernsehröhren noch?, sind auch vorbei.
Vielleicht könnte Sony eine Kamera bauen, die an eine D3 heranreicht - aber da hätten sie einen gigantischen Entwicklungsaufwand. Und sie müßten die Optiken und das ganze Zubehör mitentwickeln oder zukaufen. Damit die Profis sagen: schön und gut, aber wozu? Hab' doch Nikon.
Und wenn sie 5 % der Profis an Land ziehen, haben immer noch 95% Canon oder Nikon. Keine echte Werbung.
Ein Produkt zu entwickeln ist eine Sache, ein Image aufzubauen ist eine andere.
Kunden sind träge: Wie heißt noch der Doppelschoko-Riegel?
-- Genau: Raider!
Grüße
Christian