Holt Nikon im Pressebereich auf?

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Ist schon ein Jammer, wie Nikon gepennt hat. Was gab es von Canon, als die F3 das Profigerät an sich war? Die A 1 , herzlichen Dank auch...:p

Grüße
Christian

Vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Was mich dabei noch interessiert: Wo hat Nikon gepennt bzw. wie konnte Canon so groß werden?

Es geht mir hier nicht darum, Canon schlecht zu machen. Habe selber eine Kompaktknipse (Powershot A80) und die macht wirklich gute Bilder.

Danke für noch ein paar Infos ...
 
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Das Nikon gepennt hat, kann man eigentlich nicht sagen.

Aber die Consumer waren halt der Meinung, dass Canon aufgrund der kurzen Produktzyklen einfach innovativer ist.

Im Pressebereich gab es allerdings eine ganze Zeit lang einen Kampf hinter den Kulissen, der u.a. über den Preis für Professionals abgewickelt wurde. Canon hatte richtig erkannt, dass Präsenz vor Ort bei großen Ereignissen förderlich ist und wenn man dann noch großzügigst Highendlinsen ausleiht, dann ist die Medienpräsenz entsprechend für die weiß/rote Marke überdeutlich. Dadurch wurden die Consumer wieder aufmerksam und der Profinimbus der 70er Jahre für Nikon verschwand zumindest in Deutschland schon ein wenig.

Ich kann mich noch gut an die Roadshows von Canon erinnern, als z.B. die F1 new vorgestellt wurde. Eine gute und robuste Kamera, aber da waren die Folgekosten einfach zu hoch - insbesondere im Vergleich zu damaligen Mitbewerbern. Als krassestes Beispiel sei nur der erforderliche Wechsel der Sucherscheiben - je nach gewünschter Belichtungsmessung (Spot, Integral, etc.) - erwähnt. Und die waren nicht gerade preiswert...

Canon machte dann irgendwann einen radikalen Schnitt zum EF-Bajonett, was im ersten Moment einige Nutzer abschreckte. Auch der erneute Unterschied zum EF-S Bajonett ist mE nicht förderlich gewesen, aber das wurde dann aufgrund der bereits vorherrschenden Marktpräsenz nicht mehr so kritisch wahrgenommen. Nikon hielt immer am Bajonett fest, was zu dem ein oder anderen Problem führte, sich aber für den Käufer als durchaus positiv darstellte. Wenn es um neue Features geht, wird es aber sicherlich "eng" im wahrsten Sinne des Wortes. Ob es nicht mal eine Neuentwicklung geben wird, bleibt abzuwarten.

Aktuell wird auch im Profibereich verstärkt von "Arroganz, Servicemängeln usw." bei Canon gesprochen. Das zeigt, dass Nikon auch in den Köpfen der eher konservativ eingestellten Nutzer erheblich gewonnen hat. Dieses Jahr werden wir uns sicherlich noch über Neuvorstellungen bei Objektiven und Gehäusen uns die Köpfe heißreden können. Aber Canon ist bereits in einem so hohen Anteil am Gesamtmarkt etabliert, dass sie sich kleine Mängel erlauben können. Nikon wird aber zunehmend als frisch renovierter Anbieter gesehen und dass könnte sich zukünftig positiv auf die Stabilisierung des Gesamtmarktes auswirken.

Helmut
 
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Vielleicht wegen des hakeligen FD-Bajonetts? Oder weil man für 'ne Zeitautomatik den AE-Sucher brauchte? Oder weil die F1n-Oberfläche einer Nagelfeile gleichkam?
Wie auch immer, die F1 war schon klasse, allein schon wegen des Hybridverschlusses. Aber das war ja gar nicht die Frage :fahne:

... und die fehlende TTL-Blitzmessung (war damals mein Hauptgrund, das System zu wechseln).

Uli
 
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Das Nikon gepennt hat, kann man eigentlich nicht sagen.

Ich denke schon sie haben einfach mit ihrem markt gerechnet und sich nicht vorstellen können das ihnen jemand den Rang abläuft

Ich kann mich noch gut an die Roadshows von Canon erinnern, als z.B. die F1 new vorgestellt wurde.
Helmut

Ich kann mich noch an eine Einladung erinnern, auf eine Güterbahnhof glaube 4 Waggons mit Canon technik voll zum testen und als Promo

........ hoffe es war Canon :fahne:
 
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Hallo,


Ich bin jedenfalls gespannt, was Sony in den nächsten jahren auf die Beine stellen wird. Hinter der Marke steckt immerhin eine Menge Kapital. Die Frage ist nur, ob die Firma bereit ist, das auch bis zu einem gewissen Grad einzusetzen.

Gruß

Christoph
 
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Ich bin jedenfalls gespannt, was Sony in den nächsten jahren auf die Beine stellen wird.

Wenn Sony wirklich in den 'Profi-Markt' einsteigen will, dann hätte ich auch schon einen Namensvorschlag für das entsprechende Kameramodell: Phaeton! :hehe:
Mal abgesehen davon das nach meinem Dafürhalten mit den Profis ohnehin nicht das große Geld verdient wird, einfach weil es zu wenig davon gibt. Klar ist es nett und unbezahlte (?!) Werbung wenn am Spielfeldrand, auf der PK oder in der Meute viele 'gelbe' oder 'rote' Kameras zu sehen sind - aber den Umsatz und die Marge, den bingt der Massenmarkt. Da will Sony hin und sich ein Stück vom Kuchen (zurück-) holen.

Gruß
Dirk
 
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Hallo,

Klar ist der große Markt der Consumerbereich, aber Nikon und Canon kämpfen sicherlich nicht aus reiner Tradition um das Profigeschäft. Im Großen und Ganzen gibt es für die Firmen keine bessere Werbung. Immerhin stellen auch die ambitionierten Hobbyfotografen sehr hohe Ansprüche an die Ausrüstung (wahrscheinlich oft höhere als die Berufsfotografen) - und diese Gruppe ist vom Finanziellen her nicht zu unterschätzen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Sony da in ein paar Jahren, wenn sie sich mal am unteren Dslr-Markt etabliert haben, auch ein Auge auf den Profisektor richten. Knowhow und Einstiegskapital dürfte mittelfristig da sein.

Gruß

Christoph
 
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...
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Sony da in ein paar Jahren, wenn sie sich mal am unteren Dslr-Markt etabliert haben, auch ein Auge auf den Profisektor richten. Knowhow und Einstiegskapital dürfte mittelfristig da sein.

Gruß

Christoph

Da bin ich gespannt. Das haben ja auch schon Olympus und Minolta versucht. Mit OM1 - OM4 hatte O. ja durchaus gute Geräte, und die Optiken waren auch okay. Ich weiß nicht, wie der Service heute ist, aber als ich noch Olympus hatte, konnten die 5 Tage nach Versand des Paketes noch nicht mal feststellen, ob die Kamera schon im Service ist oder noch in der Poststelle. Und Kollegen zum mal eben was ausleihen? Einer unter hundert.

Und Sony? Was haben die für ein Image? Consumer Electronic können sie ja, Notebooks, naja, Service ist peinlich; Handies machen sie auch, Amateur-Kameras, prima, und die Zeiten der tollen Monitore, wie hießen diese Fernsehröhren noch?, sind auch vorbei.

Vielleicht könnte Sony eine Kamera bauen, die an eine D3 heranreicht - aber da hätten sie einen gigantischen Entwicklungsaufwand. Und sie müßten die Optiken und das ganze Zubehör mitentwickeln oder zukaufen. Damit die Profis sagen: schön und gut, aber wozu? Hab' doch Nikon.
Und wenn sie 5 % der Profis an Land ziehen, haben immer noch 95% Canon oder Nikon. Keine echte Werbung.

Ein Produkt zu entwickeln ist eine Sache, ein Image aufzubauen ist eine andere.
Kunden sind träge: Wie heißt noch der Doppelschoko-Riegel?
-- Genau: Raider!

Grüße
Christian
 
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Die sind irgendwie unbemerkt an mir vorbeigegangen. Wahrscheinlich, weil vor gut 20 Jahren genau so viele Fotodesignstudenten mit Canon wie mit Olympus (und die OM2n war ein wunderbares Teil!) fotografiert haben...

Grüße
Christian

OLympus hat vor allem damals wie heute die deutlich besseren Objektive gehabt, In Sachen prof. Gehäuse waren sie C und Nikon immer unterlegen, auch wenn die Multispotmessung ne feine Sache war. Gab's bei Canon übrigens auch in der T90, die meines Erachtens die beste Kamera der Vor-Af-Ära war.
 
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ich habe mir jetzt bewusst nur die postings überflogen. es kehren schon einige zurück, die markIII gibt ja auch allen grund dazu, dennoch bei weitem nicht so viele wie ich ursprünglich dachte. es ist eben auch eine frage des geldbeutels zu wechseln und ein objektiv park von 15 bis 400 mm zwei dodies plus diverses zubehör wie blitze sind nicht so einfach mal mit dem wöchentlichen taschengeld zu bezahlen.

nilon ist eben auch ein stück teurer.

es wissen ja einige hier, daß ich im oktober den schritt zu canon geagt habe. dieser hat mich zusammengerechnet mehr als 10.000 euronen gekostet, abzüglich der second hand verkäufe meines nikon equipments.

o.k. ich hatte glück und konnte dies aufgrund des massiven vorsprungs in sachen bildrauschen bei canon schnell wieder in die kasse bekommen.

nach meinen ersten frustrationen mit der markIII dachte ich auch über einen erneute wechsel nach, aber wieso???

wieder geld in die hand nehmen. den objektivparlk umstellen fx ist eben doch anders, da mutiert das 400er zu einem mikrigen sportobjektiv.

ich denke es geht vielen so...

franky
 
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OLympus hat vor allem damals wie heute die deutlich besseren Objektive gehabt.

Naja, ich konnte damals bei meinem Umstieg von OM2n auf F3 HP mit entsprechendem Objektivpark keine Verschlechterung der Bildqualität feststellen. Habe mich allerdings noch nie groß mit Objektiv-Test aufgehalten.

Grüße
Christian
 
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nilon ist eben auch ein stück teurer.

franky[/QUOTE]



Da ist die Aussage - die Männer und Frauen mit dem roten Punkt arbeiten preiswerter!!!!

Es ist nicht leicht mit der Kamera sein Geld zu verdienen.
Es soll sogar Agenturen gegeben haben, die klar das Modell von Canon forderten. - Vielleicht auch um sich die lästigen Amateure vom Hals zu halten.
Und ein Profi muß sehen, dass er seine Bilder verkauft - ist doch eigentlich egal was auf der Kamera steht.

Übrigens: Für `ne normale Tageszeitung brauchts keine MxxxIII.

Bei dem was die zahlen, sollte man dort nicht einmal anrufen und den Punktestand des Spiels durchgeben!!!!!
 
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Ein Produkt zu entwickeln ist eine Sache, ein Image aufzubauen ist eine andere.


Eben, und deswegen bin ich gespannt, ob sich Sony darauf einlässt. Genug Kohle hätte die Firma ja, um einzusteigen - und Geld spielt bei der Sache halt wieder mal die größte Rolle. Die Frage ist nur, ob Sony es auf lange Dauer sieht, professionelle Kameras baut, Optiken dazu und v.a. den Service und das Drumherum umstellt - oder ob sie kurz- und mittelfristig so viel Geld wie möglich rausholen wollen...Aber wenn sie schon hochwertige FF-Sensoren entwickeln, würde es sich anbieten, dass die die Dinger o.ä. auch in ihren eigenen Kameras verbauen.

Gruß

Christoph
 
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Vielleicht könnte Sony eine Kamera bauen, die an eine D3 heranreicht - aber da hätten sie einen gigantischen Entwicklungsaufwand. Und sie müßten die Optiken und das ganze Zubehör mitentwickeln oder zukaufen.

Mit dem Minolta-Erbe als Basis und mit Zeiss als neuem Optik-Konstrukteur ist Sony gar nicht so schlecht aufgestellt.
 
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