Gibt es hier Aufsteiger von der D200?

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Moin,

ich bin ein nicht ganz freiwilliger Umsteiger auf die D3 (meine D200 wurde mir leider entwendet) und bereue keinen Cent, den ich in die Kamera gesteckt habe. Mein Fazit nach 10 Tagen hat sich nicht wesentlich verändert. Habe mittlerweile 5 AI-Festbrennweiten und damit besonders viel Spaß.
Blitzen finde ich aber immer noch interessant und wichtig.

Einzig die hohe (ISO)Empfindlichkeit stört mich etwas. War letzte Woche in Prag und habe gefühlt fast ausschließlich mit einer 1/8000stel fotografiert...

Grüße
Stefan
 
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Habe die D200 verkauft. Wurde nicht mehr genutzt.
Die D3 ist optimal!
 
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Von D200-Aufsteigern wüsste ich auch gerne vor allem: Seht Ihr im Einsatz der D3 eine signifikante Erweiterung des Dynamikumfangs (direkt oder beim Wiederherstellern verlorener Lichter in Capture)? Die hohe Empfindlichkeit gegen Ausfressen der Lichter stört mich an der D200 nämlich extrem.

Danke, Gruß,
Martnik
 
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Die hohe Empfindlichkeit gegen Ausfressen der Lichter stört mich an der D200 nämlich extrem.

Kannst Du beheben durch etwas knapperes Belichten und entsprechend etwas geringere Kontrasteinstellung zum Ausgleich für die Schatten. Alles handhabbar; den großen Vorteil spielt die D3 dann aus, wenn die Schatten dann mal etwas heftiger aufgehellt werden müssen und wichtige Zeichnung enthalten.

Maik
 
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Kannst Du beheben durch etwas knapperes Belichten und entsprechend etwas geringere Kontrasteinstellung zum Ausgleich für die Schatten. Alles handhabbar; den großen Vorteil spielt die D3 dann aus, wenn die Schatten dann mal etwas heftiger aufgehellt werden müssen und wichtige Zeichnung enthalten.
Maik

Ich war gerade in Burgund bei strahlendem Sonnenschein. Wenn auf meinen Fotos die Wolken nicht aussehen sollten wie hässliche große weiße Flecken, musste ich teilw. bis -1,7 LW korrigieren. Das eigentliche Motiv wurde dann deutlich zu dunkel. Da ich ausschließlich in RAW aufnehme, spielt die Kontrasteinstellung keine Rolle (ist aber trotzdem auf den niedrigsten Wert gestellt).
In irgendeiner Nikon-Werbung habe ich mal gesehen, dass man bei der D3 angeblich sehr viel mehr aus verlorenen Lichtern rekonstruieren kann als bei anderen Kameras; die Frage ist nur: darf man Werbung trauen (will jetzt kein Grundsatzdiskussion zu diesem Thema starten :fahne:).
Außerdem soll laut dpreview der Kontrastumfang der D3 tatsächlich recht groß sein. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass keiner der D3-Besitzer in Begristerung ausbricht wegen eines erweiterten Dynamikumfangs. Deshalb meine Frage... :)

Viele Grüße,
Martnik
 
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In irgendeiner Nikon-Werbung habe ich mal gesehen, dass man bei der D3 angeblich sehr viel mehr aus verlorenen Lichtern rekonstruieren kann als bei anderen Kameras; die Frage ist nur: darf man Werbung trauen (will jetzt kein Grundsatzdiskussion zu diesem Thema starten :fahne:).
Im 14bit Modus kannst Du auch bei Lichtern noch viel zurück holen. Vermutlich klappt das aber auch an der D300.

Außerdem soll laut dpreview der Kontrastumfang der D3 tatsächlich recht groß sein. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass keiner der D3-Besitzer in Begristerung ausbricht wegen eines erweiterten Dynamikumfangs. Deshalb meine Frage... :)
Jubel, freu <- besser so? ;)

Grüße
Stefan
 
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Der Dynamikumfang bei der D3 ist schon höher in den Lichtern, aber in solch extremen Situationen kommst Du da auch nicht ohne Unterbelichtung und Nachbearbeitung aus.

Wenn es Dir wirklich hauptsächlich auf Dynamikumfang in den Lichtern ankommt, besorg Dir eine Fuji S5.

Maik
 
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Tagchen

Bin ebenfalls vor gut 2 Monaten umgestiegen; habe aber aus Finanzierungsgründen meine D200 im gleichen Zug veräußert.

Meine bisherigen (zugegebenermaßen subjektiven) Eindrücke lassen sich stichpunktartig folgendermaßen zusammenfassen:

- Schwer. So richtig schwer. Groß, ja groß ist sie auch; aber macht sich gut in der Hand (Haptik ist 1A für mich)
- Keine meiner Kamerataschen kann die D3 inkl. Optik aufnehmen :/
- Die Bildqualität überzeugt. Ich habe jüngst einige sehr problematische Lichtsituationen gehabt (Gruppenbild mit einer Hälfte im Schatten, der anderen Hälfte im strahlenden Sonnenschein) und konnte mittels CNX einen sehr schönen Ausgleich herstellen
- Im Vergleich zur D200 lassen sich die ISO-Werte tatsächlich bedenkenlos bis 1600 (u wahrscheinlich mehr) hochdrehen, ohne dass ein wirklich merkliches Rauschen in irgendeiner Form auftritt. Die D200 musste da schon lange passen
- Die Einstellmöglichkeiten sind noch zahlreicher geworden; ich bin immer noch auf der Suche nach dem ausgewogenen Optimum :)


Würde ich sie mir noch einmal kaufen? Ehrlich gesagt... Ich weiß es nicht. Die Kamera ist ein Traum, ohne Frage. Doch der Preis ist schon ein Kracher. Da ich aber nicht den kleinen Schritt zur D300 machen wollte, habe ich es gewagt, den ganz großen Schritt zu machen...

Grüße
 
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Ich habe mir die D3 vor allem wegen des größeren Suchers (bin sehbehindert), aber auch wegen des höheren Dynamikumfanges und der besseren Ausnutzung meiner alten Objektivpalette gekauft. Es stimmt, daß in den extrem kontrastreichen Wolken-Landschafts-Bildern, aber auch in Schattenpartien mehr herauszuholen ist als bei der D200. In der Auflösung bringt die D3 nicht viel mehr, es sind ja auch nur 2,4 MP mehr. Was ich mir noch kaufen will, ist das 14-24 mm Nikkor.
 
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Moin!

Habe am vergangenen Donnerstag die D3 bei Calumet in Düsseldorf nun ausgiebig getestet:

Zunächst noch mal etwas zur Finanzierung bei Calumet: Gilt ab einem Warenwert von 500€, standardmäßig 0% Zinsen, keine einmalige Bearbeitungsgebühr, generell 10 Monate Laufzeit, auch kürzer bei ebenfalls 0%, bei längeren Laufzeiten wird´s teuer.
Alles in allem also kein schlechtes Angebot, vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass man den Kaufpreis von 4250€ auf dem Tagesgeldkonto liegen lässt, dafür knapp 4% Zinsen kassiert und somit am Ende der Laufzeit an der Finanzierung sogar noch ca. 160€ verdient hat ( Kaufpreis also ca. 4100€ ).
Muss jeder selber wissen, wer die Rate von 425€ monatlich verkraftet ist mit einer Finanzierung sicher nicht schlecht beraten. :rolleyes:

Nun zur Kamera selbst: Ein tolles Gerät, extrem wertig verarbeitet, endlich mal eine Multifunktionswippe, die alles so umsetzt, wie man es eingegeben hat. Genialer Sucher, extrem hell, einzig das Fehlen des Gitters in der Einstellscheibe passt mir nicht wirklich, läßt sich jedoch nachrüsten. Sehr gute Haptik, Gerät ist schwer, allerdings nicht viel schwerer als die D200 mit MB200 und zwei Akkus. Über das Rauschverhalten muss hier nichts gesagt werden. Schön flache selektive Schärfe bei Portraits, uvm, die Features einer D3 sind ja schließlich hinlänglich bekannt...

Ich habe sie nicht gekauft, u.a. aus folgenden Gründen:

Die zweifelsohne grossen Vorteile zur D200 ( Rauschverhalten, Dynamikumfang, Sucher, AF ) rechtfertigen für mich ( noch ) nicht eine Investition von über 4000€.
Ich hänge sehr an der D200, kenne mittlerweile all ihre Schwächen und kann mich entsprechend auf sie einstellen. Die Resultate sind entsprechend ansprechend :D ! Die D200 hätte ab dem Kauf der D3 evtl. ein Schattendasein geführt, dafür ist sie definitiv zu schade!
Ich hatte nicht den Eindruck, dass meine Bilder mit der D3 jetzt so einigen riesigen Sprung machen würden ( mal abgesehen davon, dass sie technisch gesehen ( Rauschen ) sicherlich sauberer wären ), sprich: Ich habe für mich kein einziges Argument gefunden, weshalb ich zum jetzigen Zeitpunkt unbedingt eine D3 bräuchte...

Statt dessen habe ich mich entschlossen, in meinen Objektiv-Park zu investieren: Nach einem ausgiebigen Test-Wochenende mit dem 14-24 bin ich am Montag gleich losgezogen und habe es gekauft!
Eine exzellente Optik, endlich mal eine Linse, die man völlig bedenkenlos bei Offenblende in den meisten Situationen einsetzen und somit die Lichtstärke voll auskosten kann! Überragende Abbildungsleistung ( D200 ), Brennweitenumfang gar nicht so schlecht, wie es nominell erstmal aussieht ( immerhin 30° Unterschied am DX-Sensor ), oder sagen wir, eine "Festbrennweite" mit Gestaltungsspielraum ;). Habe die Investition nicht bereut, die Resultate sprechen für sich...
Kommendes Wochenende bekomme ich das 24-70 sowie das 28-70 zum testen, mal sehen, wie sich die beiden schlagen, eines von beiden wird dann wohl auch einen Platz im Foto-Rucksack bekommen, so dass ich dann von 14mm bis 400mm mit sehr hochwertigen Optiken versorgt bin...

Ich halte die Investition in hochwertige Vollformat-Linsen zum jetzigen Zeitpunkt für wesentlich sinnvoller, da an der D200 sofort deutlich bessere Ergebnisse herausgeholt werden und die Linsen gleichzeitig zukunftssicher für eine FX-Kamera sind!

Nichts desto trotz: Irgendwann kommt mir ein Pro-Body ins Haus, ob es nun mittelfristig eine D3 sein wird oder ein entsprechender Nachfolger... :hehe:

Ich danke noch mal allen, die sich hier so aktiv an der Diskussion beteiligt haben und mir einige wertvolle Denkanstösse mit auf den Weg gegeben haben. :up:

Cheers

Thorsten
 
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