Gibt es hier Aufsteiger von der D200?

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palmers

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Hallo!

Gibts es hier im Forum ambitionierte Amateure, die von der D200 auf eine D3 "ge-upgraded" haben?

Wenn ja, wie hat sich der Wechsel ( die Ergänzung ) für Euch dargestellt?

Wie ergänzen sich die Bodies in der Praxis?

Nutzt Ihr die D200 immer noch intensiv, oder liegt seit der Neuanschaffung unbeachtet in der Ecke?

Hat es jemand bereut ( im Nachhinein doch zu teuer, fraglos vorhandene Vorteile rechtfertigten dennoch nicht den hohen Preis )?

Ich denke als Amateur hin und wieder über die Anschaffung einer D3 nach, so richtig geht mir diese Kamera nicht aus dem Kopf. Durch die zahlreichen Finanzierungsangebote mit 0% rückt die Anschaffung in eine etwas greifbarere Nähe...
Wenngleich ich mir im Klaren darüber bin, dass ich durch die D3 sicher kein besserer Fotograf werde, so ist die Fotografie dennoch eine große Leidenschaft von mir und der Wunsch, einmal einen Profi-Body genutzt zu haben, ist seit dem Kauf einer EOS50 ( eine schöne Kamera ) vor 13 Jahren in meinem Kopf manifestiert... :hehe:

Den Thread in diesem Forum, der die Frage, ob eine D3 für Amateure Sinn macht behandelt hat, habe ich gelesen. Ich möchte auch die Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer 4300€ Kamera im Amateurrucksack nicht neu aufleben lassen.

Da ich mich von meiner sehr liebgewonnen D200 sicher nicht trennen kann ( und auch nicht werde :rolleyes: ) interessiert mich vielmehr die Frage, ob sich D200 und D3 aufgrund ihrer unterschiedlichen Charakteristka sinnvoll ergänzen, oder ob man sich sinnvollerweise nach Anschaffung einer D3 nur noch auf diese Kamera konzentriert, da eine weitere, semiprofessionelle Kamera für einen Amateur dann evtl kaum noch Sinn macht?

Zu meinen fotografischen Schwerpunkten: viel Tier / Natur / Architektur, vor allem also: Available Light ( sowas darf man einem Verkäufer natürlich nicht sagen, beim Begriff Available Light in Verbindung mit der D3 liefert man ihm gleich die Steilvorlage ).

Danke für Eure Anregungen

Cheers

Thorsten
 
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Ich bin so ein Aufsteiger via D100, D200 zur D3 (D3 seit 30.11.07). Reiner Amateur.
Habe vor Digital mit KB und MF gearbeitet, von daher hatte ich immer so meine Probleme mit dem Crop-Faktor.

Vor 4 Wochen habe ich dann meine D200 verkauft. Ich werde beim Vollformat bleiben, ein Zurück kommt für mich nicht mehr in Frage.
Werde mich noch von meinen beiden letzten Crop-Objektiven trennen (17-55 und das Tokina 12-24).

Mein Lieblingsobjektiv ist mein 105er Makro. Und 105 sind jetzt auch wieder 105, alte Gewohnheiten setzen sich halt irgendwann wieder durch.

P.S. Die Preise der D3 sinken, das ist gut so und erweitert vielleicht den Kreis der Nutzer. Und seitdem ich die D3 habe, steht meine SB 800 ziemlich unbenutzt im Schrank..........

Carsten
 
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Hallo,
ich hatte und habe noch immer eine D200.
Eine Hobby Kamera war die D200 für mich nicht, "vergnügt" habe ich mich mit anderen Kameras. Ich habe zu D200 Zeiten nicht Vollzeit durch Fotografieren meinen Lebensunterhalt bestritten, daher war die Kamera eher notwendiges Übel um ein paar wenige Aufträge die in Digital gefordert waren auch machen zu können. Wobei ich hiermit der D200 sicherlich unrecht tue, denn es ist eine sehr gute Kamera mit gutem Preis / Leistungsverhältnis. Sehr flexibel durch den optionalen Hochformatgriff und so weiter...

Allerdings liegt sie nun wirklich eher unbeachtet in der Ecke. Der Grund ist nach wie vor das es nicht meine Hobbykamera ist. Gearbeitet wird mit der D3, allerdings mit dem Unterschied zur D200 das ich sie auch sehr gerne für privaten Spaß benutze. Die Kamera ist einfach gut und man nimmt die Größe gerne in Kauf, auch wenn's nur zur Freude am Vergnügen ist.

Ich würde an Deine Entscheidung so herangehen: es gibt zunehmend Vollformat Kameras, auch Nikon wird hier nach und nach an diesem "Trend" dranbleiben. Vollformat scheint mir der einzige Grund zu sein als Amateur auf die D3 zu gehen. Wenn Du es abwartet kannst oder möchtest, dann wirst Du später sicherlich zu einem günstigeren Preis an eine DX Kamera kommen. Vielleicht bleibt dann auch noch genug Geld um die Objektivpalette zu erweitern und zu ergänzen, das wird dann bei häufiger Nutzung nämlich sicherlich das Nächste sein.
 
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Hallo,
ich habe zwar keine D200, sondern nur eine D80, aber die D3 trotzdem gekauft. Da ich momentan vorallem Menschen fotografiere und das häufig bei schlechtem Licht, habe ich die D3 auch schon liebgewonnen. :)

Die D80 hatte ich neulich im Urlaub beim Wandern dabei, ansonsten habe ich sie aber ehrlich gesagt momentan nicht mehr im Einsatz. Es bleibt einfach keine Zeit mehr für sie übrig, da ich die D3 erstmal ausführlich kennenlernen muß. ;)

Gruss, Kai.
 
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Hallo und danke für Eure Eindrücke!

Genau das habe ich befürchtet, nämlich dass die liebgewonnene "Alte" entweder schnell im Schrank verschwindet oder gar verkauft wird.

Da ich mich gerade so an die D200 gewöhnt habe und meine, dass ich alle Ihre Schwächen und Stärken kenne und dementsprechend mich auf Sie einstellen kann, werde ich mich wohl doch mit der Anschaffung einer D3 schwer tun...

Cheers

Thorsten
 
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Ein Punkt fällt mir spontan noch ein, der die friedliche Koexistenz der D200 und D3 rechtfertigen könnte:
Die "Brennweitenverlängerung" der D200.
Macht aus meinem 80-400 immerhin ein 120-600, besonders in der Tierfotografie von unschätzbarem Vorteil...

T
 
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Ja, ich bin auch so einer......Ich finde es einfach müssig über Kosten und Wirtschaftlichkeit einer Nikon D3 zu diskutieren.....alleine das geniale mechanische Geräusch beim Auslösen ist die Investition (fast) wert.

Ca. 12 Monate hatte ich die D200 in Einsatz, ohne technische Probleme mit ca. 20.000 Aufnahmen. Mit der D3 habe ich jetzt innerhalb von 3 Monaten ca. 6.000 Aufnahmen gemacht. Mit dem Neukauf der D3 habe ich mein 80-400VR in Zahlung gegeben (vielleicht ein Fehler?!). Stattdessen habe habe ich heute u.a. ein 70-200VR. Kurz und knapp die ersten Erfahrungen:

+ 1800 Aufnahem mit einer Akkuladung kein Problem
+ Aufnahmen in Sporthallen mit ISO3200 ohne Rauschen
+ Aufnahmen in Sporthallen mit 1/1250 und ISO3200 knackescharf
+ Super präziser AF
+ 17mm Brennweite ist wieder ein echtes Weitwinkelobjektiv

- deutlich höheres Gewicht
- kein intergrierter Blitz
- MASSIVE PROBELME mit Flecken auf dem Sensor, bereits dreimal bei NPS reinigen lassen (kein Staub!):mad:

Meine D200 mit 18-200VR nutze ich weiter, i.w. als DSLR auf Reisen.

Fazit: Ich würde es immer wieder tun......
 
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Hi Marco!

Da geht´s Dir ähnlich wie mir, fotografiere seit ca 14 Monaten auf D200, auch etwa 20.000 Auslösungen.

Ob mir das Verschlussgeräusch 4300€ wert ist, weiß ich ja nicht... ;)

Aber mich interessiert Dein Problem mit Flecken auf dem Sensor. Könntest Du dass hier genauer beschreiben? Ein generelles D3 Problem?

BTW: Wenn Du die Kamera dreimal wegen des gleichen Problems beim Service hattest ( und Staub nicht die Ursache war ) solltest Du Anspruch auf einen Umtausch haben...

T
 
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Hi Marco!

Da geht´s Dir ähnlich wie mir, fotografiere seit ca 14 Monaten auf D200, auch etwa 20.000 Auslösungen.

Ob mir das Verschlussgeräusch 4300€ wert ist, weiß ich ja nicht... ;)

Aber mich interessiert Dein Problem mit Flecken auf dem Sensor. Könntest Du dass hier genauer beschreiben? Ein generelles D3 Problem?

BTW: Wenn Du die Kamera dreimal wegen des gleichen Problems beim Service hattest ( und Staub nicht die Ursache war ) solltest Du Anspruch auf einen Umtausch haben...

T

Wenn man die Einträge hier im Forum liesst, handelt es sich nicht um ein generelles Problem. Es gibt aber auch Forenmitglieder, die das gleiche Problem hatten. Ich hoffe, dass das Problem mit weiteren Auslösungen nachlässt, bzw. verschwindet.
Anspruch auf Wandel, ja, das stimmt. Seine Ansprüche geltend zu machen und durchzusetzen ist mir augenblicklich zu aufwendig.
Die Flecken zu beschreiben ist ganz einfach: Bei Blenden kleiner als F9 sieht man deutlich schwarze Flecken auf dem Bild. Bei der letzten Aktion beim Fotohändler konnte er mit seinen Reinigungsmöglichkeiten die Flecken auf dem Sensor nicht beseitigen und hat mich auf NPS verwiesen.:motz:
 
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Ich komme von der D100 und D70. Nutze jetzt D300 und D3 gleichermaßen, dazu noch eine D40.
D40 mit leichten Zoom zum 'knipsen',
D300 mit WW, Normal- und Telezoom für Urlaub, wenns ums Gewicht geht,
D3 für available light, und parallel D300 als 1,5 Telekonverter.
Für mich ideal zu kombinieren bei Events z.B. D3 mit 17 - 35 und D300 mit 24 - 70. Oder bei anderen Gelegenheiten D3 mit 24 - 70, D300 mit 70 - 200.
Anstelle D300 tut's ja auch ne D200,
Gruss
Ginger
 
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Hallo

Erst einmal Danke an Maik Musall, der mich auf diesen Thread aufmerksam gemacht hat.

Ich komme nach einigen Analogen (verschiedene Hersteller und Typen) über D100 zur D200. Diese habe ich intensiv genutzt.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=51694
Nun habe ich ab März die D3.
Nach anfänglichen liegen lassen habe ich die D200 für einige Situationen schätzen gelernt. Wenn man sich auf den AF einlässt und die Möglichkeiten die die Einstellung bieten, nutzt, komme ich jedenfalls sehr gut damit zurecht.
Ich mache zur Zeit verstärkt Wildlifeaufnahmen und dort ist die D200 sogar einer D3 und einer D300 im Iso 100 Rausche überlegen. Zwar nur dort aber immerhin.
Bei Makros und mit dem 2,8/400mm ist die erste Wahl immer die D200.

Die D3 bietet hervorragende Möglichkeiten auch in Wildlife, weil ich festgestellt habe, dass ich bei 50% Schnitt noch eine hervorragende Schärfe übrig habe.
Natürlich ist mein Kaufgrund die Möglichkeiten im WW-Bereich und in der Cam selber zu suchen.
So bleibt die D200 immer auch im Rucksack und wird immer auch benutzt.;)
 
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... und parallel D300 als 1,5 Telekonverter. Anstelle D300 tut's ja auch ne D200,
Gruss
Ginger

Genau das sage ich mir auch und hoffe daher, dass ich die D200 eben aufgrund ihres eingebauten "TC-15;)" regelmässig im Falle der D3-Anschaffung gleichberechtigt ( eben in Ihrem Einsatzfeld ) parallel zur D3 weiternutzen werde.

@Marco: Das hört sich übel an, sehr ärgerlich...! :down:

Bin übermorgen in Düsseldorf und werde mir dort wohl mal den neuen Calumet-Store und die D3 genauer ansehen, ich ahne schlimmes...

Cheers

T
 
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Ein Punkt fällt mir spontan noch ein, der die friedliche Koexistenz der D200 und D3 rechtfertigen könnte:
Die "Brennweitenverlängerung" der D200.
Macht aus meinem 80-400 immerhin ein 120-600, besonders in der Tierfotografie von unschätzbarem Vorteil...

T

Genau hier liegt einer der grossen Schwachpunkte der D200, der
schwache AF, die D3 ist da um Welten besser. Ich habe die D3
seit 2 Monaten und seitdem die D200 nicht mehr benutzt.
Allerdings denke ich über die Anschaffung einer D2x für
Teleaufnahmen nach... :dizzy:
 
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Hi Marco!

Da geht´s Dir ähnlich wie mir, fotografiere seit ca 14 Monaten auf D200, auch etwa 20.000 Auslösungen.

Ob mir das Verschlussgeräusch 4300€ wert ist, weiß ich ja nicht... ;)

Aber mich interessiert Dein Problem mit Flecken auf dem Sensor. Könntest Du dass hier genauer beschreiben? Ein generelles D3 Problem?

BTW: Wenn Du die Kamera dreimal wegen des gleichen Problems beim Service hattest ( und Staub nicht die Ursache war ) solltest Du Anspruch auf einen Umtausch haben...

T

schon mal was von sich verflüchtigenden Schmiermitteln des Verschlusses gehört?

Gruss
Bernd
 
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Hi Thorsten !

Von der F100...
2000 hatte ich mir eine analoge F100 Professional gekauft, die mir lange Jahre gute Dienste geleistet hat. Ich wollte schon länger eine digitale SLR kaufen, habe aber immer auf den Vollformat-Sensor von Nikon gewartet.

... zur D200 ...
Im Frühjahr letzten Jahres hab' ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir die D200 gekauft, da von Nikon damals ja doch nichts Vollformatiges verfügbar bzw. zu dem Zeitpunkt angekündigt war.
Obwohl die D200 nicht schlecht ist, hatte ich so meine kleinen Probleme. Der AF-Motor war langsamer als der meiner F100, der Autofokus tendierte eher mal zum Suchen bei schlechtem Licht (auch hier war die F100 m.E. besser), der Sucher war nicht so umwerfend, und Ambient Light Photography war aufgrund des höheren Rauschens auch nur begrenzt möglich und erforderte meist eine Nachbearbeitung per Software. Sehr gute Objektive wie das 17-35er verkümmerten zudem an der D200 aufgrund der Brennweitenverlängerung.

... zur D3 ...
Als ich nach meinem Urlaub im August dann davon erfuhr, daß Nikon die D3 rausbringt, war meine Entscheidung relativ schnell klar: Die D3 erfüllte genau das, was mir an der D200 noch fehlte: Schneller AF, hohe ISO-Fähigkeit, grandioser Sucher mit 100% Ansicht, Vollformatsensor. Zudem ein Profi-Gehäuse, das ich (bisher) noch nie hatte.
Da mein Chef mir zudem erzählt hatte, daß er seine D70 gerne "upgraden" würde, haben wir eine Art Ringver/kauf gemacht. Er verkaufte seine D70 auf ebay, kaufte meine gebrauchte D200 (noch mit Garantie und kaum benutzt) und ich kaufte am 30. November 2007 (m.W. der erste Verkaufstag) die D3.

Hat sich's gelohnt, 4.849 Euro dafür auszugeben?
Es gibt einige Dinge, bei denen ich die "early adopter" Prämie gezahlt habe, und im Nachhinein ein ungutes Gefühl in der Magengegend spürte, wenn ich an den Preis zurückdachte - speziell unter Berücksichtigung des Preis/Leistungsverhältnisses. Im Marketing bezeichnet man so etwas auch als "kognitive Dissonanz".

Die D3 gehört definitiv nicht zu dieser Gruppe. Ob es sich für einen Amateur lohnt, die Kamera zu kaufen, kommt auf das eigene Nutzungsverhalten an. Meine F100 hatte ich 7 Jahre, die D200 wenige Monate - die D3 werde ich sicherlich auch mehrere Jahre benutzen, auch wenn irgendwann die D3H, D3X oder D4 kommt.
Letztlich benötige ich keine höhere Auflösung als 12 Megapixel (mein damaliger Diascanner für die F100 Bilder kam auf 10 Megapixel), insofern müßten die technischen Verbesserungen schon "Durchbruch"-Charakter besitzen (z.B. nachträgliche Verschiebung der Schärfeebene des Bildes, derzeit in Entwicklung), damit ich einen Kamerawechsel vollziehe.

Manch' einer wird mit den Kopf schütteln, wenn er an Amateure mit einer D3 denkt. Wer weniger als 100.000 Auslösungen pro Jahr macht, sollte ohnehin nur eine D300 oder niedriger verwenden, stimmt's ?
Ich bin nicht der Meinung. Ich mag die Kamera zwar nicht in der absoluten Anzahl der Auslösungen ausnutzen, aber ich lege großen Wert auf gute Bildqualität und den Spaß beim Fotografieren.

Die D3 ist nunmal ein Profiwerkzeug, und das merkt man bei jedem Druck auf den Auslöser. Es fängt beim hellen Sucher an, geht über den treffsicheren AF, die möglichen schnellen Bildfolgen, die reine Bildqualität (plötzlich waren die CRs der Objektive weg...), den Vollformatsensor (17-35 ist und bleibt 17-35) bis hin zu dem reinen Auslösegeräusch.

Insofern kann ich Marcos Kommentar - "alleine das geniale mechanische Geräusch beim Auslösen ist die Investition (fast) wert" - schon in gewisser Weise nachvollziehen. Irgendwo hier im Forum wurde einmal gemutmaßt, daß die D3 die erste Kamera mit "Sound Engineering" a lá Porsche oder BMW ist - ich könnte es mir sogar fast vorstellen ;)

Finanzieren?
Bereut habe ich den Kauf also bisher nicht. Ich würde mir aber zweimal überlegen, ob ich deswegen eine 0% Finanzierung nutzen würde. Vermutlich würde ich in diesem Falle schon eher die oben beschriebene kognitive Dissonanz aufweisen. Spar Dir lieber das Geld zusammen, kauf' Dir dann eine D4 und freu' Dich darüber, daß sie Dir direkt beim Kauf zu 100% gehört. Das bringt sicherlich deutlich mehr Spaß.

Viele Grüße,
Marc
 
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Hi Marc!

Danke, dass Du Dir hier so viel Zeit genommen hast, um mir so ausführlich Deine Erfahrungen zu beschreiben! :up: Sauber!

Viele Grüße

Thorsten
 
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Noch was:

Wie ist es um die Schärfeleistung der D3 bestellt?

Die D200 ist ja nicht gerade als Schärfewunder bekannt, schon wegen des kräftigen AA-Filters.
Mit Objektiven der "Consumer"-Reihe ( 18-70 / 70-300VR ) habe ich tatsächlich nicht immer die Ergebnisse erzielen können, die ich mir wünschte.
Mit entsprechend teureren Linsen der Pro-Klasse ( z.B. 14-24 und 80-400 VR ) habe ich allerdings deutlich weniger Probleme, die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend.

Wie sieht es hier bei der D3 aus?

Grüße

Thorsten
 
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Wenn der Focus sitzt (und das tut er allermeist auf wundersame Weise im Gegensatz zu den Canon Proficams), kriegst du mit den entsprechenden Linsen nix besseres. Ich nutze Nikon 14-24mm f/2.8G ED AF-S
Nikon 24-70mm f/2.8G ED NIKKOR AF-S
Nikon 70-200mm f/2.8G ED-IF AF-S VR
Konverter TC-17 EII
und bin immer wieder über die Schärfeleistungen erstaunt. Übrigens auch beim 70-200 incl angesetztem TC-17!
 
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Ein Punkt fällt mir spontan noch ein, der die friedliche Koexistenz der D200 und D3 rechtfertigen könnte:
Die "Brennweitenverlängerung" der D200.
Macht aus meinem 80-400 immerhin ein 120-600, besonders in der Tierfotografie von unschätzbarem Vorteil...

T

Die Naturfotografen, die ich persönlich kenne, sind zur D300 gewechselt. Genau aus Grund: Brennweitenverlängerung. Die D300 rauscht angeblich wesentlich weniger als die D200.

Ich glaube zwei von denen haben "nebenbei" auch noch ne D3. Die meinsten allerdings "nur" die D300.
 
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