Challenge Giannis EXIF-Peepshow – Oder: Die Hohe Kunst des Zen Funk

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Das Warum basiert sehr oft auf Kleinigkeiten, die anderen vllt. im Bild erst mal gar nicht auffallen.
Die eine Nachtaufnahme mit hohen ISO und kurzer Zeit damit ein Fußgänger noch scharf ist, die andere mit weit geschlossener Blende und laaaanger Zeit, damit man die Fußgänger nicht sieht...

Und schon kann man aber sehen
wie kurz die Zeit sein musste um den Gänger scharf zu kriegen,
und wie lange man belichten musste um ihn loszuwerden.
Zumindest mit welchen Einstellungen es bei den virtuellen Beispielbildern
geklappt hat.

Wobei das ja nicht ausschliest, dass noch andere Parameter für die Situation
wichtig waren.
 
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Wobei das ja nicht ausschliest, dass noch andere Parameter für die Situation wichtig waren.
Eben das ist aber doch ein wichtiger Aspekt, denn wenn das Ergebnis nicht von dem einen offensichtlichen Parameter allein abhängt, ist der Frust hinterher groß, wenn dann doch "alles" genauso gemacht wurde und trotzdem nur Unbefriedigendes rauskommt.


Weiter oben im Thread wurde darauf verwiesen, dass hier für technische Analysen von Bildern quasi stereotyp die Exif-Daten verlangt würden: das ist ja ein komplett anderer Fall. Da werden erfahrene(re) Leute gebeten, das Bild zu analysieren, also muss man die Parameter preisgeben, damit die Analytiker diese auf mögliche Fehlerursachen untersuchen können. Hier sind die Aufnahmedaten also essentielle Notwendigkeit, wohingegen sie für den nicht so erfahrenen bei ihm fremden Bildern bestenfalls Inspiration, schlechtestenfalls Irritation und Frustration bedeuten.

CB
 
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Landschaft ist doch sterbenslangweilig und simpel …

Ich glaub, das geht nicht als Landschaft durch. Ich seh da weder Land, noch Schaft, nur Bäume ... ;)

[MENTION=4163]Gianni[/MENTION] ...

deine Bilder sind teilweise flau oder haben keine schönen Farben. Das liegt aber nicht an der Kamera, das tut es fast nie. Hab mal mit deiner Berghütte/Wiese gespielt, das war absolut ok hinterher.

Besorg dir mal ein vernünftiges Tool zur Nachbearbeitung und alles wird gut. Dafür musst Du nicht mal RAW fotografieren und mit der Zeit bekommst Du ein Gefühl, wie Du die Parameter deiner Kamera einstellen kannst, damit es auch ooc klappt.

P.S.
Eine korrekt kalibrierte Kamera fotografiert (in RAW) immer die gleichen Farben (bevor man sie anpasst). Das ist genormt und wird in Tests überprüft. Unterschiede zwischen Kameras ("für Portrait", "für Landschaft") gibt es nicht und darf es innerhalb eines professionellen Nachbearbeitungstools auch nicht geben. Was Nikon Software tut, hab ich mir allerdings nie angeschaut, dafür ist das Leben definitiv zu kurz ;)

P.S.2.
Gianni, deine Probleme kannst Du mit EXIFs-Schauen nicht lösen. Solange Du nicht überbelichtest oder verwackelst, ist es fast egal, mit welchen Parametern Du fotografierst und die Blende siehst Du ggfs. an der Schärfentiefe. Nutze die Bel.automatik (Matrix, ggfs. -1EV), vermeide Verwacklung, spiele mit Komposition und Schärfentiefe und der Rest ist Bildprofil in der Kamera oder Nachbearbeitung. Ich kann auch meine Handybilder so bearbeiten, dass sie in kuratierten Galerien angenommen werden.

Zu guter Letzt: EXIFs lügen! Sie werden nicht auf Vf umgerechnet (mit der Df kein Problem), sie werden nicht angepasst, wenn das Bild gecroppt wird (auch mit der Df ein Problem) oder gestitcht, oder die Belichtung gepusht wurde. Ich fotografiere z.B. fast immer mit mehr ISO, als im EXIF steht. Das ist übrigens eine Funktion, die ich mir für den JPG-Export wünsche: Berechnung der effektiven EXIFs aus Cropfaktor der Kamera, Crop/Drehung des Bildes und Ändern des Exposure/Belichtung-Sliders.
 
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[MENTION=4163]Gianni[/MENTION] ...

deine Bilder sind teilweise flau oder haben keine schönen Farben. Das liegt aber nicht an der Kamera, das tut es fast nie.

Dazu möchte ich eine Beobachtung mitteilen:
Ich habe sowohl mit meiner Df als auch mit meiner Sony alpha 6000 zur gleichen Zeit die gleiche Isarlandschaft fotografiert. An beiden Kameras ein hochwertiges Zeiss-Objektiv.

Ergebnis: Die mit der Df gemachten Fotos waren wieder mal etwas "flau", die mit der Sony alpha 6000 gemachten aber scharf und brillant.

Nun habe ich mir mal die Testwerte der beiden Kameras angeschaut. Vielleicht liegt es ja auch daran.

Es geht dabei möglicherweise nicht nur um die unterschiedliche Auflösung des 16MP-FX-Sensors der Df und des 24MP-DX-Sensors der alpha 6000, sondern auch um die Detailgenauigkeit.

Die Detailgenauigkeit beträgt bei der Df 75% bei ISO 100, die Detailgenauigkeit der alpha 6000 beträgt 81% bei ISO 100 und sogar 87% bei ISO 400!
(Zum Vergleich die sehr guten Werte der Spitzen-Nikons: D810 85%, D4s 84%)

Mir wird immer bewusster: Die Df ist zwar eine schicke Live-Style-Kamera im Retro-Look, dürfte aber nach den Testwerten im Vergleich zu den Spitzenkameras von Nikon und Sony eher auf Consumer-Niveau liegen (oder auf Prosumer-Niveau).

Damit möchte ich natürlich nicht meine noch sehr verbesserungsfähige Bildbearbeitung entschuldigen - auf die es letztlich wohl vor allem ankommt.

Aber ich denke mal: Ein Profi-Fotograf kommt auch mit einer nicht so guten Kamera zurecht - ich als einfacher Amateur brauche eine Kamera, die auch ohne viel Bildbearbeitungskunst brillante Fotos liefert.

Gruß
Gianni
 
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Dazu möchte ich eine Beobachtung mitteilen:
Ich habe sowohl mit meiner Df als auch mit meiner Sony alpha 6000 zur gleichen Zeit die gleiche Isarlandschaft fotografiert. An beiden Kameras ein hochwertiges Zeiss-Objektiv.

Ergebnis: Die mit der Df gemachten Fotos waren wieder mal etwas "flau", die mit der Sony alpha 6000 gemachten aber scharf und brillant.

Nun habe ich mir mal die Testwerte der beiden Kameras angeschaut. Vielleicht liegt es ja auch daran.

Es geht dabei möglicherweise nicht nur um die unterschiedliche Auflösung des 16MP-FX-Sensors der Df und des 24MP-DX-Sensors der alpha 6000, sondern auch um die Detailgenauigkeit.

Die Detailgenauigkeit beträgt bei der Df 75% bei ISO 100, die Detailgenauigkeit der alpha 6000 beträgt 81% bei ISO 100 und sogar 87% bei ISO 400!
(Zum Vergleich die sehr guten Werte der Spitzen-Nikons: D810 85%, D4s 84%)

Mir wird immer bewusster: Die Df ist zwar eine schicke Live-Style-Kamera im Retro-Look, dürfte aber nach den Testwerten im Vergleich zu den Spitzenkameras von Nikon und Sony eher auf Consumer-Niveau liegen (oder auf Prosumer-Niveau).

Damit möchte ich natürlich nicht meine noch sehr verbesserungsfähige Bildbearbeitung entschuldigen - auf die es letztlich wohl vor allem ankommt.

Aber ich denke mal: Ein Profi-Fotograf kommt auch mit einer nicht so guten Kamera zurecht - ich als einfacher Amateur brauche eine Kamera, die auch ohne viel Bildbearbeitungskunst brillante Fotos liefert.

Gruß
Gianni


Gianni, Du machst ein paar Denkfehler.
Die unterschiedliche Auflösung siehst Du nur dann, wenn Du beide Bilder bei 100% ansiehst, solange Du sie in gleicher Größe < 100% (z.B. Bildschirmgröße) ansiehst, spielt sie keine Rolle.

Was Dir vermutlich viel stärker ins Auge fällt ist die unterschiedliche Abstimmung der beiden Kameras. Die kommt zum einen daher, dass eines eine Nikon und die andere eine Sony ist zum anderen kommt sie daher, dass die eine (die Sony) eine reine Consumerkamera ist, während die andere schon in die Prosumer-Ecke gehört.

Fotoamateure wollen sehr oft gleich "fertige" Bilder aus der Kamera bekommen, deshalb sind Consumerkameras kontrastreicher und stärker gesättigt in der Bildabstimmung während Prosumer-Modelle oder Profi-Modelle eher neutral abgestimmt sind, weil die Hersteller davon ausgehen, dass Profis oder erfahrene Hobbyisten ihre Bilder ohnehin überarbeiten und damit lieber auf Basis einer neutraleren Datei beginnen.

Ich selbst habe schon versucht, eine D800 und eine D600 bzgl. Farbe und Kontrast so abzustimmen, dass die beiden Kameras bei einem Videodreh parallel eingesetzt werden können. Selbst mit großem Aufwand war das nicht zu 100% möglich und ich habe letztlich die D600 zurückgegeben und eine zweite D800 angeschafft. Für die Fotografie ist es zwar technisch möglich (weil ich in der Kamera Profile hinterlegen kann), aber ab Werk besteht zunächst mal ein großer Unterschied in der Bildanmutung.
 
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Aber ich denke mal: Ein Profi-Fotograf kommt auch mit einer nicht so guten Kamera zurecht - ich als einfacher Amateur brauche eine Kamera, die auch ohne viel Bildbearbeitungskunst brillante Fotos liefert.

Dann solltest du immer die JPEGs out-of-cam verwenden, die sind sicher (bei allen Kameras) brillianter als die Raw-Dateien.

Die Raw-Dateien sind technisch bedingt immer (zunächst) flauer, aber auf diese Weise können mehr Detail-Informationen bewahrt werden, die dann in der Bildbearbeitung verwendet werden oder auch nicht.

Ein JPEG ist immer schon eine Reduktion, ob man dabei tatsächlich wichtige Bild- oder Detailinformation verliert oder nicht, ist eine andere Frage. Bei den OOC-Jpeg beantworter die Kamera die Frage für dich (und macht das auch meistens gut), bei den Raws musst du das in der Bildbearbeitung selber machen und entscheiden.


Es geht dabei möglicherweise nicht nur um die unterschiedliche Auflösung des 16MP-FX-Sensors der Df und des 24MP-DX-Sensors der alpha 6000, sondern auch um die Detailgenauigkeit.

Die Detailgenauigkeit beträgt bei der Df 75% bei ISO 100, die Detailgenauigkeit der alpha 6000 beträgt 81% bei ISO 100 und sogar 87% bei ISO 400!
(Zum Vergleich die sehr guten Werte der Spitzen-Nikons: D810 85%, D4s 84%)
Mir wird immer bewusster: Die Df ist zwar eine schicke Live-Style-Kamera im Retro-Look, dürfte aber nach den Testwerten im Vergleich zu den Spitzenkameras von Nikon und Sony eher auf Consumer-Niveau liegen (oder auf Prosumer-Niveau).
Na ja, die Df hat den Sensor der D4, mehr "Profi" geht bei Nikon nicht mehr, aber das Einsatzgebiet liegt nicht so sehr bei detaillierten Landschaftsaufnahmen, da kann die D800/D810 sicherlich besser sein.
 
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Dann solltest du immer die JPEGs out-of-cam verwenden, die sind sicher (bei allen Kameras) brillianter als die Raw-Dateien.

Die D4s soll ja JPEGs out-of-cam liefern, die bereits von der Kamera auf bestmögliche Bildqualität hin optimiert sind - damit sie der Profi-Fotograf sofort an die Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen absenden kann.

Aber danke für den Rat: Ich werde also solange JPEGs mit der Df machen, bis ich in der Bildbearbeitung wirklich firm bin.
Ich sollte wohl mal einen Kurs in Bildbearbeitung mit Lightroom belegen.

Gruß
Gianni
 
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...Ich werde also solange JPEGs mit der Df machen, bis ich in der Bildbearbeitung wirklich firm bin.
...

Dann müsstest Du aber die Kamera in den Individualkonfigurationen so einstellen, dass die Bilder Deinem Geschmack entsprechen. Das Schwierige dabei ist nur, dass diese Einstellungen sicher nicht für jede Aufnahmesituation optimal sind. Wenn Du also den Kontrast höher stellst, um flaue Bilder zu vermeiden, dann kann es Dir bei einem Motiv mit hohem Motivkontrast passieren, dass die Kamera Tonwerte abschneidet.

JPEG belichten ist nichts anderes, als die Bildbearbeitung der Kamera zu überlassen...
 
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Wenn man sich mit EBV nicht groß auseinandersetzen möchte wie zb das RAW in LR zu bearbeiten, dann liefert die Df bei normalen Standardsituationen (kein Gegenlicht) schon in picture control "standard" ohne weitere Veränderungen wirklich brauchbare jpg´s. Wenn du mehr Kontrast möchtest, stelle die control einstellungen einfach auf vivid. Während zb bei der 7100 vivid unerträglich übersättigte und hässliche Bilder lieferte, ist das bei der Df anders. Ich nutze grundsätzlich trotzdem kein einziges jpg aus der Df, dafür liefert das RAW einfach deutlich mehr Spielmöglichkeiten. :)
 
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Ich habe ja nun schon einige Kameras und Objektive von Nikon, Sony und Zeiss angesammelt, aber die besten Fotos gelingen mir mit der Sony Alpha 7 und dem Zeiss FE 55mm f/1.8 in RAW und Adobe.

Hier brauche ich in Lightroom auch fast nichts mehr zu korrigieren - meist komme ich mit einer Absenkung der Lichter auf ca. -50, einer Erhöhung der Tiefen auf ca. +50 und einer Erhöhung von Weiss auf ca. +40 sehr gut zurecht.
Eine weitere Bearbeitung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Ich bedauere es mittlerweile, mir für meine Landschaftsfotos statt der Nikon Df nicht die Nikon D810 gekauft zu haben.

Aber auch mit der Sony A7 kann ich wohl zufrieden sein.

Gruß
Gianni
 
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Ich bedauere es mittlerweile, mir für meine Landschaftsfotos statt der Nikon Df nicht die Nikon D810 gekauft zu haben.

Gruß
Gianni

:confused:

Ich glaube, dir kann nicht geholfen werden, sorry. Einfach mal die letzen 5 oder 10 Beiträge lesen.

Nimms mir nicht übel. In LR5 entwickelt man ein unkritisches Landschaftsbild zur rechten Uhrzeit innerhalb einer Minute. Das ist druckfertig für ein Magazin, oder Buch oder nur fürs Album.

Ich frage mich nun, wenn man glaubt so wie du, dass eine 810 bessere Landschaftsbilder produziert wie eine Df, warum braucht man dann angeflanscht eine Spitzenoptik wie das Zeiss ? Ich meine, man kann mit jeder auf dem Markt verfügbaren Billigknipse aus dem Aldi prinzipiell gute Landschaftsaufnahmen machen.

Anderer Vorschlag: Df verkaufen, 810 kaufen.
 
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Anderer Vorschlag: Df verkaufen, 810 kaufen.

Das hilft doch aber grad auch nix weiter.
Denke das hier ein paar grundlegende Dinge
noch nicht wirklich verinnerlicht wurden.
Da bringt natuerlich dann die Auswertung der Exif Daten auch nix.
Wenn ich mir das hier so alles durchlese würde ich einen
VHS Fotogrundkurs empfehlen.
Einiges wird sicher mehr als bekannt vorkommen, aber die Lücken
die Dich scheinbar immer wieder ratlos machen, werden sich dann schliesen.

Und dabei fragst Du dann ab und an den Kursleiter
an welchem Regler Du dies oder das jeweils verbessern könntest.

Die D810 macht dir ein paar Pixel mehr auf´s Bild, aber kein
schöneres Landschaftsfoto.

Gruß
Jürgen
 
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Ich sollte wohl mal einen Kurs in Bildbearbeitung mit Lightroom belegen.
Solche Kurse sind i.d.R. was für Anfänger und ersetzen keine Erfahrung, sondern das Handbuch.

Bücher wie das von Tony Northrup (englisch, pdf) mit den unzähligen Presets sind da spannender, denn es lädt zum Spielen ein. Und beim Spielen lernt der Mensch.

Es sei denn, Jürgen hat recht und es hapert an den Grundlagen. Aber warum kaufst Du dir dann so teure Kameras?

Im übrigen bin ich beleidigt, Gianni. Ich schreibe dir oben, dein Problem liegt in der Nachbearbeitung und Kameraprofilen, nicht der Kamera. Und Du antwortest mir mit lächerlichen Testergebnissen und % Detailgenauigkeit.

Ich sage Dir: glaube mir und keinen Tests und auch nicht deinem jetzigen Bauch. Wenn Du das nicht kannst, macht es wohl keinen Sinn, wenn ich dir antworte. Dann kaufe dir eine möglichst preiswerte Kamera, denn alles andere wäre Geld- und Zeitverschwendung.

Ok, ich bin nicht wirklich beleidigt ... Aber etwas Wahres hat das oben Gesagte schon ...

Letzte Idee:
Stell mal ein Df RAW online, von dem Du glaubst, die Kamera habe da ein schlechtes Bild produziert. Vielleicht erbarmt sich jemand und antwortet mit einer .xmp Datei, mit welcher LR Einstellung da ein vielleicht gutes Bild draus wird.
 
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Auch ein JPG bietet i.d.R. genug Spielraum zur Nachbearbeitung, vor allem, wenn es nicht übersättigt und überschärft aus der Kamera kommt. Deshalb sind Giannis vermeintlich schlechteren JPGs die wahrscheinlich technisch besseren.

Falk, wir beide wissen was damit gemeint war, oder?

Nur mal ganz kurz:
Die Ausgangssituation war, dass Gianni das Gefühl hat, seine Df würde flauere Bilder erzeugen, als seine anderen Kameras.
Er bat darum, dass andere Df Fotografen (v.a. Profis) die Exifdaten in den Bildern einbetten, damit er rausfinden kann, ob es mit dieser Kamera überhaupt möglich ist, keine flauen Fotos zu machen.
An diesem Punkt kam es zur Diskussion, ob die Exifdaten das überhaupt hergeben.
Und jetzt reden alle aneinander vorbei und geben gegenlautende Tipps, die für sich gesehen zwar richtig sind, in ihrer Vielfalt aber kaum zur Erhellung von Giannis Problem beitragen dürften... ;)

Also nochmal auf Null:
Keine Kamera macht per se flaue Bilder.
Jede Kamera besitzt ab Werk eine Abstimmung, die je nach Zielgruppe unterschiedlich ausfällt.
Ich habe 2 Möglichkeiten, ein Digitalfoto aus meiner Kamera zu bekommen, das mir gefällt:
Entweder ich belichte JPEG und versuche die Kamera in ihren Individualkonfigs so weit hinzubiegen, dass mir die gefallen,
oder ich belichte ein RAW und biege jedes Foto einzeln und individuell so hin, dass es mir gefällt.
Ich kann natürlich auch beides parallel belichten und später entscheiden, welches ich nehme.
Ab hier wirds etwas komplizierter, weil viele Wege zum guten Bild führen und weil pauschale Aussagen nie auf alle Bilder zutreffen.
Pauschal würde ich nur sagen: Kein Foto ist unbearbeitet optimal.
 
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