Auch ein JPG bietet i.d.R. genug Spielraum zur Nachbearbeitung, vor allem, wenn es nicht übersättigt und überschärft aus der Kamera kommt. Deshalb sind Giannis vermeintlich schlechteren JPGs die wahrscheinlich technisch besseren.
Falk, wir beide wissen was damit gemeint war, oder?
Nur mal ganz kurz:
Die Ausgangssituation war, dass Gianni das Gefühl hat, seine Df würde flauere Bilder erzeugen, als seine anderen Kameras.
Er bat darum, dass andere Df Fotografen (v.a. Profis) die Exifdaten in den Bildern einbetten, damit er rausfinden kann, ob es mit dieser Kamera überhaupt möglich ist, keine flauen Fotos zu machen.
An diesem Punkt kam es zur Diskussion, ob die Exifdaten das überhaupt hergeben.
Und jetzt reden alle aneinander vorbei und geben gegenlautende Tipps, die für sich gesehen zwar richtig sind, in ihrer Vielfalt aber kaum zur Erhellung von Giannis Problem beitragen dürften...
Also nochmal auf Null:
Keine Kamera macht per se flaue Bilder.
Jede Kamera besitzt ab Werk eine Abstimmung, die je nach Zielgruppe unterschiedlich ausfällt.
Ich habe 2 Möglichkeiten, ein Digitalfoto aus meiner Kamera zu bekommen, das mir gefällt:
Entweder ich belichte JPEG und versuche die Kamera in ihren Individualkonfigs so weit hinzubiegen, dass mir die gefallen,
oder ich belichte ein RAW und biege jedes Foto einzeln und individuell so hin, dass es mir gefällt.
Ich kann natürlich auch beides parallel belichten und später entscheiden, welches ich nehme.
Ab hier wirds etwas komplizierter, weil viele Wege zum guten Bild führen und weil pauschale Aussagen nie auf alle Bilder zutreffen.
Pauschal würde ich nur sagen: Kein Foto ist unbearbeitet optimal.