Challenge Giannis EXIF-Peepshow – Oder: Die Hohe Kunst des Zen Funk

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ich habe viel über die exifdaten anderer bilder gelernt Sven >...es führen verschiedene wege nach Rom...<. :winkgrin:
ob man wirklich aus der Exif eines Bildes für das eigene fotografieren etwas lernen kann ?? würde ich nicht blind unterschreiben. Aber wie du schon geschrieben hast führen viele Wege nach Wanne Eickel.

...und in orginalgröße bräuchtest du vermutlich zur bestimmung des kameramodells die exifs nicht. der vergleich in minibildern funktioniert icht.
Das halte ich jetzt für eine kühne Behauptung:)
Aber es wäre zunächst abzuklären was für dich "Original Größe" ist.
Wenn wir mal 2 optimal Ausbelichtet 3A Ausdrucke nebeneinander legen, eins
mit der D700 eins mit der D3 wird man keine Rückschlüsse ziehen können welches Bild nun mit welcher Kamera gemacht wurde.
Und aus diesem Grund interessieren mich Exif-Dateien.
Ich finde es interessant mit welcher Kamera/Objektiv-Kombi ein Bild gemacht wurde. ISO/Blende/Zeit sind zwar wichtige "Bild-Daten" aber für mich nicht so
"Wichtig" denn selbst wenn ich dort fotografiere , wo dieses Bild gemacht wurde, werde ich garantiert eine andere Lichtsituation vorfinden.
 
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es kommt eben darauf an >wie< man lernt. ich tat es an beispielbildern und zwar nicht, um korrekte belichtung zu lernen, sondern um ein gefühl für die bildwirkung duch verwendung von DX, FX, Brennweite, Blende und deren zusammenspiel zu bekommen. das war ein sehr wichtiger baustein für mich. nicht überbelichtet oder nicht unterbelichtet ist nicht alles, was es zu lernen gilt. :)
schau, du hast mir zu einem bild einen wichtigen tipp gegeben, um eine lampe größer im gefüge erscheinen zu lassen. >kürzere brennweite und näher ran<. so was merke ich mir und es ist schön, wenn über diese dinge gesprochen wird. findet wohl sehr selten statt und so habe ich mir viele infos über die exifs geholt. [MENTION=6182]luckyshot[/MENTION]
 
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ob man wirklich aus der Exif eines Bildes für das eigene fotografieren etwas lernen kann ?? würde ich nicht blind unterschreiben. Aber wie du schon geschrieben hast führen viele Wege nach Wanne Eickel.


Das halte ich jetzt für eine kühne Behauptung:)
Aber es wäre zunächst abzuklären was für dich "Original Größe" ist.
Wenn wir mal 2 optimal Ausbelichtet 3A Ausdrucke nebeneinander legen, eins
mit der D700 eins mit der D3 wird man keine Rückschlüsse ziehen können welches Bild nun mit welcher Kamera gemacht wurde.
Und aus diesem Grund interessieren mich Exif-Dateien.
Ich finde es interessant mit welcher Kamera/Objektiv-Kombi ein Bild gemacht wurde. ISO/Blende/Zeit sind zwar wichtige "Bild-Daten" aber für mich nicht so
"Wichtig" denn selbst wenn ich dort fotografiere , wo dieses Bild gemacht wurde, werde ich garantiert eine andere Lichtsituation vorfinden.

Kurt die rede war von der D700 und der P330.
 
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Ich sehe das ähnlich wie Margot. Etwas über die Belichtung eines Bildes herauslesen zu können, bringt nicht viel, da hat Kurt Recht.
Aber wie hat der Fotograf die Tärfenschiefe hinbekommen (bzw. nicht hinbekommen :D ). Wars eine DX oder FX-Knipse, welche Brennweite und welche Blende.
Das sind die Daten die mich interessieren.
 
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Ich sehe das ähnlich wie Margot. Etwas über die Belichtung eines Bildes herauslesen zu können, bringt nicht viel, da hat Kurt Recht.
Aber wie hat der Fotograf die Tärfenschiefe hinbekommen (bzw. nicht hinbekommen :D ). Wars eine DX oder FX-Knipse, welche Brennweite und welche Blende.
Das sind die Daten die mich interessieren.

endlich jemand, der mich versteht. :D
 
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Was mich aber sehr interessieren würde:
Gibt es Fotografen, die auch mit der Df knackige, brillante Landschaftsfotos machen können - und welche Kameraeinstellungen und evtl. Bildbearbeitungskorrekturen werden hier vorgenommen?

Bei meinen Landschaftsfotos mit der Df habe ich immer den Eindruck, dass sie etwas "flau" wirken - was bei Fotos mit anderen Kameras nicht der Fall ist.
Ich kann dir nicht sagen, ob es speziell an der Df liegt oder ob nicht alle Bilder aus DSLR eine Bearbeitung brauchen. Hier ist mal ein Beispiel, was man selbst aus einem jpg noch machen kann. Was genau, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls spiele ich viel mit den Gradationskurven.

#1 jpg out of cam

abf0_0963tcr1x.jpg


#2 nach der Bearbeitung (vom jpg, keine RAW-Datei vorhanden)

a_bf0_096383pgl.jpg


Exifs müssten drin sein.
 
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… Jedenfalls spiele ich viel mit den Gradationskurven. …


Das ist eine nützliche Information, im Gegensatz zu den EXIF. :up:


Aber ob Gianni weiß, was eine Gradationskurve ist und vor
allem, was sie bewirkt? :nixweiss:



Allerdings lese ich, neugierig wie ich bin, was von manuellem
Weißabgleich in den EXIF – das irritiert mich ja doch … :cool:


 
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Allerdings lese ich, neugierig wie ich bin, was von manuellem
Weißabgleich in den EXIF – das irritiert mich ja doch … :cool:
Exif Viewer sagt Weißabgleich: Sonnenschein.
FxIF sagt Weißabgleich: manuell, Lichtquelle: Sonnenlicht.
Vielleicht nennt er es schon manuell, wenn man was anderes als Auto einstellt :hehe:

Und stimmt, die Exifs werden Gianni nicht helfen. Vielleicht sagt er uns noch, welches Bearbeitungsprogramm er benutzt.

Edith weiß noch, dass ich mit dem Nik-Filter Bleach Bypass die lokalen Kontraste erhöht habe. Global -95%, Lokal +12. In Lightroom würde man vermutlich den Klarheitsregler ziehen.
 
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Brennweite umgerechnet auf Kleinbild etwa 28mm!? (Cropfaktor 4,6 wenn ich richtig recherchiert habe.) Für mich, der ich noch nie auf Konzerten fotografiert habe, steckt schon mal der Hinweis auf die mögliche Objektivauswahl drin.
...und dann marschierst Du mit dem Weitwinkel zum nächsten Konzert, um dann festzustellen, dass unter 85 mm hier in der Location gar nichts sinnvoll machbar ist, weil im Vordergrund nur störendes Gedöns rumsteht. Erkenntnis? Keine!

Natürlich kann man sich aus Exif-Daten Inspiration holen, wenn man in derselben Situation ein Bild "vergeigt" hat und ein anderer es sehr gut hinbekommen hat. Da ist dann ein Parametervergleich bisweilen aufschlussreich. Gerade bei der Brennweite ist es aber doch ziemlich sinnfrei, solange der Standort nicht in den Daten gespeichert ist!

Ich würde in ähnlicher Situation mit der D750 mich mit Blende 4 versuchen und hätte vermutlich alles im scharfen Bereich. ISO würde ich bis 3200 zulassen um bei der Belichtungszeit hinsichtlich der Bewegungen der Musiker auf der sichereren = scharfen Seite zu sein.
Vor allem musste Du es ein paar Mal probieren und aus den eigenen Misserfolgen unter Anwendung der Basis-Kenntnisse zu Zeit/Blende/ISO-Abhängigkeiten und perspektivischen Wirkungen verschiedener Brennweiten lernen - und dann beim nächsten Mal genau diese Fehler vermeiden. So lernt man, solche Situationen zufriedenstellend zu beherrschen. Vor allem sollte man viel ausprobieren "in location" -es geht doch für Hobbyisten um nichts, und wenn am Ende vor lauter Experimentieren 99% Schrott dabei sind: so what? Man weiss dann wenigstens, was nicht gut war. :)

CB
 
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...und dann marschierst Du mit dem Weitwinkel zum nächsten Konzert, um dann festzustellen, dass unter 85 mm hier in der Location gar nichts sinnvoll machbar ist, weil im Vordergrund nur störendes Gedöns rumsteht. Erkenntnis? Keine!
Mit Verlaub, das ist doch Quatsch. Die Erkenntnis liegt darin, das Weitwinkel nicht zuhause zu lassen.


Vor allem musste Du es ein paar Mal probieren und aus den eigenen Misserfolgen unter Anwendung der Basis-Kenntnisse zu Zeit/Blende/ISO-Abhängigkeiten und perspektivischen Wirkungen verschiedener Brennweiten lernen - und dann beim nächsten Mal genau diese Fehler vermeiden. So lernt man, solche Situationen zufriedenstellend zu beherrschen. Vor allem sollte man viel ausprobieren "in location" -es geht doch für Hobbyisten um nichts, und wenn am Ende vor lauter Experimentieren 99% Schrott dabei sind: so what? Man weiss dann wenigstens, was nicht gut war. :)

CB

Und das ist ist doch gleichermaßen banal wie (von mir) unwidersprochen.
 
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Ich weiss jetzt gar nicht was ihr habt.
Natuerlich kann man aus den Exifs vieles rauslesen und
je nach Bild auch was fuer sich draus lernen.

Natuerlich kann man auch falsche Schlüsse draus ziehen,
vor allem in meiner Anfangszeit hier, hab ich oft mal geguckt
welche Brennweite, welche Blende, welche Sensorgrösse
welche Bildwirkungen haben oder bei scheiss Licht welche Iso zum
Einsatz kam.

Wenn man es nicht geheimhalten will, kostet es doch nix die Exifs
drin zulassen.

Bei analog muss man ja noch Aufwand treiben, Kamera, Film usw
angeben, bei digital nicht.

Schaden tut es sicher nix.

Gruss
Juergen
 
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[MENTION=6242]Sven[/MENTION],

hab im Moment keine Meinung zu den Exifs, hätte aber das D700 Konzertbild von den beiden P330 Bildern rausfinden können..

Möchte hier nur einmal kurz sagen, das Nik Bärtsch's Ronin zu meinen absoluten Lieblingsgruppen zählt. Habe beide Konzerte in Köln, 2014 und 2015 besucht - leider ohne Kamera - echt ein Erlebnis.

LG Hans
 
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Nimm mal ein Foto, das Du als "flau" empfindest.
Dann öffnest Du es in Deinem Bildbearbeitungsprogramm und wählst die Gradationskurven-Einstellungen.
Dort siehst Du ein Koordinatensystem mit einer diagonal verlaufenden Linie.
Du gehst mit Deinem Mauszeiger in der rechten Hälfte auf die Linie und schiebst sie etwas nach oben.
Und Du gehst mit Deinem Mauszeiger in der linken Hälfte auf die Linie und schiebst sie etwas nach unten.
Die Linie beschreibt dann eine leichte S-Kurve, die diagonal in dem Koordinatensystem liegt und von Ecke zu Ecke verläuft.
Je ausgeprägter diese S-Form ist, desto kontrastreicher und auch stärker gesättigt wird Dein Foto aussehen.
Wenn das Licht bei der Aufnahme gut war, kannst Du mit diesem Werkzeug (Gradationskurve) bei jedem Foto einen leicht flauen Eindruck entfernen.
Völlig unabhängig von den Kameraeinstellungen und Exifdaten.
Versprochen!

Danke! Ich habe gleich einige "flaue" Aufnahmen nach dieser Methode bearbeitet - und natürlich noch weitere Einstellungen vorgenommen - und es hat prima geklappt!

Gruß
Gianni
 
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