Challenge Giannis EXIF-Peepshow – Oder: Die Hohe Kunst des Zen Funk

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Moin
mal eine kleine Randbemerkung zu Exif ja oder nein im Bild:)
Ich habe jetzt nicht die PRO und Contra in diesem Fred gezählt,
was aber auffällig ist:
sobald eine/einer ein Bild mit (technischen)Fragen ins Forum stellt, dauert es "gefühlt" keine 5 Minuten.... da ist das erste Post mit " ohne EXIF" kann man wenig bis nichts dazu sagen:) da. Und um diese Aussage zu bekräftigen wird dieser Satz bestimmt noch 10mal wiederholt :)
 
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Die Absicht von Jazzmasterphoto war nach meinem Empfinden, zu provozieren und mich hier vorzuführen, was ihm glücklicherweise auf Grund des sehr besonnenen Reaktionen der Forumsteilnehmer und Forumsteilnehmerinnen nicht gelungen ist.

Allein die Verwendung meines Forumsnamens im provokativ und herabsetzend formulierten Thread-Titel ist schon eine Ungezogenheit.

Für die hilfreichen Antworten - insbesondere von Luckyshot und Betti Na - möchte ich hier nochmals meinen herzlichen Dank sagen.

Ich werde weiterhin dem Forum treu bleiben, aber die Beiträge von Jazzmasterphoto nicht mehr anklicken.

Gruß
Gianni
 
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...
Wenn man es nicht geheimhalten will, kostet es doch nix die Exifs
drin zulassen.
...

Mal als Denkanstoß, für alle die sich fragen, warum ausgerechnet Profis mit Exif-Daten "geizen":


1)
Meine aufnahmebezogenen Exifs kann jeder lesen, der will. Gar kein Thema.
Aber wie jeder Berufsfotograf habe ich in jedem Bild meinen Realnamen inklusive Kontaktinformationen hinterlegt. Beides möchte ich aus verschiedenen Gründen nicht hier in einem Forum mit 100.000 Usern breittreten.

2)
Um diese Daten zu entfernen, ohne die Exifdaten zu entfernen, müsste ich mit jedem einzelnen Bild extra in einen Editor wechseln, um die persönlichen Daten zu löschen.

3)
Ich selbst habe schon PN´s bekommen mit dem Tenor "Du scheinst es ja wirklich nötig zu haben, jedem zu zeigen, was für eine tolle Leica Du hast"...


Vor dem Hintergrund, welche Erkenntnisse ein Anfänger tatsächlich aus den paar Parametern gewinnen kann, die in den Exifs enthalten sind und dem Zeitaufwand, die personenbezogenen Daten zu entfernen, gibt es für mich nur die Alternative, gar keine Bilder zu zeigen.
Ich glaube nicht, dass ich jemals dadurch aufgefallen bin, mit meinem Wissen geizig zu sein. Wer etwas wissen will, dem beantworte ich Fragen gerne und ausführlicher, als es ein paar Belichtungsparameter jemals könnten. Der Erkenntnisgewinn ist dann auch wesentlich größer.

Exif-Daten werden wirklich von weiten Teilen der Forenlandschaft überschätzt ;)
 
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Die Absicht von Jazzmasterphoto war nach meinem Empfinden, zu provozieren und mich hier vorzuführen...

So habe ich das nicht interpretiert, Hans.
Vielleicht ist der Threadtitel etwas unglücklich formuliert, aber nach meinem Verständnis ging es ihm darum, aufzuzeigen, wie wenig "handfeste" Informationen in den Exifdaten stecken...
 
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Mal als Denkanstoß, für alle die sich fragen, warum ausgerechnet Profis mit Exif-Daten "geizen":

Das mit dem "geheimhalten" war ziemlich wertfrei gemeint.
Wie Du schon schreibst, kann es dafür mehrere Gründe geben.
Und wenn irgendwelche dösigen Neidhammel maulen, weil jemand
teuere Hardware einsetzt, als man selbst sich leisten kann, will
oder für noetig hält, dann ist das auch ein hinreichender Grund.

Doch ich finde schon dass es sehr hilfreich sein kann zu wissen
mit welchem Equipment Bilder entstanden sind.
Aktuelles Beispiel hier sind Rennsportbilder hier im Forum.
Zeigt es hier über einen gewissen Zeitraum gesehen mit welcher Hardware
der Fotograf unzufrieden war und welche ihm jetzt offenbar
befriedigende Ergebnisse liefert.

Vor einigen Jahren war es für mich aufschlussreich zu sehen,
dass die extreme Unschärfe mit einem lichtstarken Weitwinkel gemacht war.

Oder für die Neulinge im fotografieren von hyperaktiven Dackeln, da könnte ich mir vorstellen, sind Belichtungszeiten relevant und ggf der AF Modus.

Und natuerlich hilft das alles nix, wenn man
die Abhängigkeiten von Blende, Zeit, Brennweite, ISO nicht versanden hat.

Aber auch um das zu verstehen denke ich kann das "mitlesen"
von EXIF Daten nicht schaden.
Im Zweifel kann es das Verständniss fördern warum ein Bild
was geworden ist und das andere nicht.

Gruß
Jürgen
 
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Das mit dem "geheimhalten" war ziemlich wertfrei gemeint...

Ich weiß Jürgen!


...Im Zweifel kann es das Verständniss fördern warum ein Bild was geworden ist und das andere nicht...

Vielleicht schließe ich auch zu sehr von mir auf andere.
Ich kann guten Gewissens behaupten, noch nie, nicht ein einziges Mal in die Exifs fremder Bilder geschaut zu haben, um herauszufinden, "wie das gemacht ist"... ;)
 
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Vielleicht schließe ich auch zu sehr von mir auf andere.
Ich kann guten Gewissens behaupten, noch nie, nicht ein einziges Mal in die Exifs fremder Bilder geschaut zu haben, um herauszufinden, "wie das gemacht ist"... ;)

Das liegt aber vielleicht auch daran, dass Du es lernen und verstehen
können musstest, als man die Bilder noch auf Lochstreifen belichtet hat.

Wer jetzt lernt kann die Exifs zusätzlich nutzen.
Unterbelichtet hab ich, ja klar aber wieviel?
Bild ist unscharf.
War der Fokuspunkt gesetzt, war AF C aktiv, war die Belichtungszeit
zu lang?

Wie hat jemand anderes, evtl. am gleichen Ort zur gleichen Zeit
seine Kamera eingestellt?

Inzwischen guck ich auch fast nur noch bei besonderen Fotos
mit welchem Equipment sie gemacht wurden.
Aber interessant isses doch zu sehen, war es ein Noct oder ein armeleute
50er, hat er den flotten Hund mit ner D3100er geschafft oder doch ne D3 genommen. usw usw.

Gruß
Jürgen
 
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Ich weiß Jürgen!




Vielleicht schließe ich auch zu sehr von mir auf andere.
Ich kann guten Gewissens behaupten, noch nie, nicht ein einziges Mal in die Exifs fremder Bilder geschaut zu haben, um herauszufinden, "wie das gemacht ist"... ;)

du hast zu früh deine ausbildung gemacht und warst persönlich betreut.
ich bin netzlehrling. :hehe:
 
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Viele hier, ich auch, stellen nicht unbearbeitete jpg´s hier rein, sondern ein jpg export aus dem RAW. Von daher haben Daten wie Blende, Zeit und ISO wenig Relevanz, denn keiner kann sehen, ob ich das Bild um +2 Stufen pepusht habe oder Belichtung nach unten gezogen habe etc, zudem kennt keiner die Lichtsituation, als ich abgedrückt hatte. Gut, was man sieht, ob die Linse ein schönes Bokeh bei Blende 4 macht, aber dann kennt Gianni u.a immer noch nicht den Abstand, den ich zum Motiv hatte, von daher haben die exif auch in dem Punkt wieder fast null Aussage. Zudem sieht man hier zumindest bei mir, ohne Umweg über flickr ein 200kb Webbildchen. Die sehen nochmal anders aus in voller Auflösung, zudem sehen sie anders aus in PS oder Lightroom, beide können Farben und Belichtung, anders als hier, richtig darstellen.

Powerbauers Bilder sind hervorragend, aber ob exif in dem Punkt was bringen, ist fraglich. Mitzieher bekommen an der Rennstrecke in der Art auch andere hin mit einem 600mm bei gleicher Schärfe, aber da bleibt immer noch die Frage, wie Powerbauer seine Bilder bearbeitet hat, sodass sie mit einer derartigen Brillianz wirken.
 
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Man könnte jetzt auch böse sagen, dass man den Schluß ziehen kann:

Brennweite, ISO, Blende, Verschlußzeit, Sensorgröße das wird alles überbewertet.

Aber was ist dann noch wichtig?
Das Motiv?
Och nö, komm das lassen wir auch weg.

:):)
 
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Eben, man könnte sich an der motivlosen Fotografie versuchen. Dann hat keiner deiner genannten Parameter Bedeutung. :hehe:
 
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Eben, man könnte sich an der motivlosen Fotografie versuchen. Dann hat keiner deiner genannten Parameter Bedeutung. :hehe:

schwarze oder weiße bilder? so viele verschedene weßabgleiche gibt es schon kamera- und ojektivabhängig. ist noch zu interessant.
neugierde ist nur ohne bild zu stillen. :lachen:
 
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...
Brennweite, ISO, Blende, Verschlußzeit, Sensorgröße das wird alles überbewertet.
Aber was ist dann noch wichtig?
...

Das alles ist definitiv wesentlich weniger wichtig, als die Frage WARUM diese Einstellungen so vorgenommen wurden, wie sie sind.


du hast zu früh deine ausbildung gemacht und warst persönlich betreut.
ich bin netzlehrling. :hehe:

Ich habe mit Sicherheit viel von anderen gelernt.
Aber das echte Lernen kam erst später, mit wachsender Selbstkritik und dem eigenen Forscherdrang.
 
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das "WARUM" steht aber auf den basiskenntnisen, ganz unbewußt fließen sie mit ein.

Da bin ich anderer Ansicht, Margot.

Das Warum basiert sehr oft auf Kleinigkeiten, die anderen vllt. im Bild erst mal gar nicht auffallen.
Die eine Nachtaufnahme mit hohen ISO und kurzer Zeit damit ein Fußgänger noch scharf ist, die andere mit weit geschlossener Blende und laaaanger Zeit, damit man die Fußgänger nicht sieht...
 
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Also ich finde die EXIFs schon interessant. Mich interessiert dabei eigentlich nicht so sehr das Equipment, aber durchaus die Einstellungen, mit denen ein Bild entstanden ist:
- Welcher Brennweite (->Blickwinkel/Bildwirkung)
- bei schwierigen Lichtverhältnissen
- Langzeitbelichtungen

Wenn man nicht gerade eine photografische Ausbildung absolviert hat und/oder auf eine jahre- (ach was jahrzehte-)lange Photografiererfahrung zurückblicken kann, kann man sich so schon die ein oder andere Anregung holen.
Dass die Bilder noch nachbearbeitet wurden, ist nicht unüblich (und eine andere Geschichte), aber man muss das Ausgangsmaterial auch erst mal in Kasten bekommen (gerade, wenn das Licht eng wird, ist's ja interessant).

Vielen Dank für die sachlichen Beiträge:up:
 
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Da bin ich anderer Ansicht, Margot.

Das Warum basiert sehr oft auf Kleinigkeiten, die anderen vllt. im Bild erst mal gar nicht auffallen.
Die eine Nachtaufnahme mit hohen ISO und kurzer Zeit damit ein Fußgänger noch scharf ist, die andere mit weit geschlossener Blende und laaaanger Zeit, damit man die Fußgänger nicht sieht...
ja aber eben dazu muß man die basiskenntnisse doch haben. ;)

ich glaube nicht, daß wir mit unserer meinung weit auseinanderliegen. du hast im zeitalter des sprechens diesen teil der basisbausteine gelernt und ich im lesezeitalter. die individuelle umsetzung, die hautsache also, kommt später.
 
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