das perfekte Standardzoom für die D500

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tw. extremes Flare/Ghosting bei Gegenlicht mit deutlichen Kontrasteinbrüchen

Das hab ich vorhin mit der Abendsonne auch mal ausprobiert, und mit dem 16-85 verglichen. Ich hab auch extreme Flares gesehen (blau-bunter Fleck), aber nur bei f/2.8 aufwärts. Bei f/2 und f/1.8 war der nicht da. Gut zu wissen, muss man beachten.

Bin zu faul, da jetzt Beispielbilder von reinzustellen ;)
 
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Danke Oliver und Maik für den Link zu DXOMark.

Es erklärt aber leider nur teilweise das beobachtete Verhalten des Sigma Art Objektivs, daß es bei einer Blendereihe Richtung offener Blende, bei den letzten (offenen) Blenden dunkler belichtet. Also zum Beispiel die Reihe:
1) Blende 5.6 + 1/250s
2) Blende 4 + 1/500s
3) Blende 2.8 + 1/1000s
4) Blende 2 + 1/2000s
5) Blende 1.8 + 1/2500s
immer die gleiche Belichtung ergeben sollte. Das macht das Sigma aber nicht. Es wird zunehmend dunkler belichtete Bilder darstellen.

Da man davon ausgehen kann (nicht muß, aber kann), daß die Kamera die Öffnungszeit des Verschlußes halbwegs unter Kontrolle hat, bleibt nur mehr eine Variabilität in der tatsächlichen vs. der angezeigten Blendenöffnung des Objektivs.

Würde mich interessieren, ob das nur mein 18-35mm so macht, oder es bei anderen auch so vorkommt.

LG,
Andy
 
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Ich habe mich soeben mehr als eine Stunde mit der AF Feineinstellung und der USB Dockingstation beschäftigt, um das 18-35 auf die D500 einzustellen. Habe sicherlich mehr als 100x das Objektiv von der Kamera genommen, um die 16 AF Korrekturwerte für den Phasen AF möglichst gut einstellen zu können.

Ein AF Problem habe ich jedoch nicht lösen können. Das der fehlenden LensId. Da das Sigma Objektiv ja keine offizielle LensId der Kamera mitteilen kann (Sigma ist kein offizieller Lizenznehmer von Nikon's Bajonett Info), fehlen der Kamera (hier der D500) essentielle Info's über die optischen Eigenschaften des angeschraubten Objektivs.

Es geht mir hier um die Bildfeldwölbung, die die meisten Objektive über die ganze Sensorfläche haben. Die D500 hat also keine Info darüber, wie das Sigma Art hier performt. Das ist für den Fokus so lange egal, so lange man nur das zentrale AF Feld der Kamera selektiert (das uU mit dem korrigierten AF Wert via USB Dock noch optimiert wurde). So fein, so gut.

Einer der Vorteile der D500 ist jedoch die hohe Anzahl an AF Feldern über einen großen Bereich des Sensors. Wenn ich nun mit dem 18-35mm, daß ein nach der Justage bein konstanten Lichtverhältnissen sehr gut sitzendes zentrales AF Feld hat, nun ein anders AF Feld der D500 aussuche, ist der Fokus des jeweiligen AF Feldes erschreckend weit von einem passablen Ergebnis entfernt. Die Ursache ist aus meiner Sicht die der Kamera fehlende Information der Bildfeldwölbung, um den passenden Korrekturwert in die AF Berechnung nicht zentraler AF Felder einbinden zu können.

Ich habe auch ein paar Nikkore kontrolliert und wenn der Fokus des zentralen AF Feldes passt, passen im wesentlichen die anderen AF Felder auch.

Beispiel des zentralen AF Feldes des Sigma 18-35mm/1.8 (mit Korrektur +10):
y3mmTn4ezwZBNTtYD5dAHvjoWM2z_kkKNJeUjk3KKKaZBAIkamDz-zopiaon5v4FO4z69mpvEUoJmlsnYXKpmCs-4xNEzZcQIYmllSLgfji8NlrQp4-iRv3IEJ8cb-Lyva8JUx2seFxB7OI7nT6VsdfLuqZAGBo6lCym-O9p6pA-D8


Wenn nun das Target so gestellt wird, daß in der mittleren AF Reihe der D500, ganz links außen das AF Feld genau daraufpasst, kommt dieses Ergebnis zu stande - ein starker Frontfokus:
y3muG1X4BOYWxu6_A8EVYJTZFXkTaSnBUzNtPjXTqIHkWs_3uPIzZ1_0UWV2A0X4TVCnehc1YmUdkWeLsnZ9H6hFUlEAwZ277iabWiP7eB0hheG229bDL_04XoyP9Hos5cvfprNx50ED_EES0eBtr43larHiNUM5nw5N_c0tkr_Duc


Bei ein paar anderen AF Feldern der vielen, die die D500 hat, kommen recht unterscheidliche Ergebnisse dieser Art am Sigma heraus.

Daher meine Frage: Habt ihr bei euren 18-35mm Objektiven nicht nur das zentrale AF Feld, sondern auch die anderen Phasen AF Felder der Kamera korrekt sitzen?

Ich würde gerne die guten optischen Eigenschaften des Sigmas nicht nur mit dem zentralen AF Feld nutzen können, sondern mit jedem AF Feld der D500. Die Frage ist nur: Wie?

Danke und LG,
Andy
 
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Nur ganz kurz (muß ins Bett :D ):
Auch das Sigma hat eine Lens-ID, übernimmt jedoch eine, die bereits vergeben ist.
Das kenne ich so von Canon, wird bei Nikon nicht anders sein.

Ich habe bei meinem 18-35 noch keine Fokuskorrektur vorgenommen, da es beim RL fotografieren keinen erkennbaren Fehlfokus aufweisst.

Auf welche Distanz hast du die Messung denn vorgenommen?
Ohne es jetzt genau zu wissen: Wäre es nicht möglich, dass bei üblicher Verwendung des Objektivs (Distanz also mehrere bis viele Meter), die DoF gross genug ist, dass es keine Relevanz hat?
 
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Daher meine Frage: Habt ihr bei euren 18-35mm Objektiven nicht nur das zentrale AF Feld, sondern auch die anderen Phasen AF Felder der Kamera korrekt sitzen?

Nein. Gerade probiert, ich komme auf ähnliche Ergebnisse. Die Theorie mit der Lens-ID und der Bildfeldwölbung klingt plausibel, wobei ich keine Ahnung habe inwieweit die Bildfeldwölbung bereits pro Lens-ID in den Kameras hinterlegt ist. Es kommt ja auch öfter vor, dass man neu erschienene Objektive an älteren Kameras betreibt, welche die entsprechende ID noch nicht kennen können, und trotzdem sind solche Effekte dabei nicht die Regel, oder?

In dem Fall wäre zu hoffen, dass das technisch so läuft, dass die Bildfeldwölbung direkt als Parameter vom Objektiv der Kamera kommuniziert wird, damit die das einrechnen kann, und dass das entsprechend mit einem Firmware-Update des Objektivs behoben werden kann. Magst du mal den Sigma-Service drauf ansprechen?

Bis dahin bleibt dann wohl nur, in solchen Fällen per Liveview zu fokussieren...

Update: Thom Hogan hat das anscheinend auch schon notiert. The Sigma 18-35mm f/1.8 appears to not be able to focus well with autofocus sensors outside the central region.
 
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Wolfram,
das meinte ich mit "keine offizielle LensId", daß das Sigma keine eigene hat, die in der internen Firmwaredatenbank der Kamera mit weiteren Info's die optischen Eigenschaften des Objektivs beschreiben. Die Wiederverwendung einer anderen (meist alten) LensID eines Nikkorobjektivs ist für die AF Berechnung des Sigma's vermutlich nicht hilfreich.

Die AF Checks der nicht zentralen AF Felder habe ich mit 1/2 Meter und ca. 5 Meter gemacht.

Maik,
danke für den schnellen Cross Check. Hmm, not good. Gerade bei einem hochöffnenden WW funktioniert die "ZentralerAF Fokus+Verschwenk" Methode nicht und da wäre die große AF Abdeckung der D500 eine willkommene Erleichterung gewesen. Ich habe das AFS 20mm/1.8G kurz gecheckt und da geht es mit den dezentralen AF Feldern ganz gut.

Mein Verständnis ist, daß die LensId als Index in die Beschreibung des Objektivs innerhalb der Kamera Firmware verwendet wird. Deshalb auch der "einfachere" AF Prozess, der den Rest aus diesen Daten des Objektives approximieren kann, oder die Daten für die Objektivverzeichnung enthält, etc ... Früher waren diese Info's eher als rudimentär zu betrachten, aber mit jeder Kamerageneration kommen immer schneller die jeweiligen Updates, wenn neue Nikkor Objektive am Markt kommen.

Ob ich den Sigma Service anrufe? Ich weiß es noch nicht. Ich bin derzeit gerade am überlegen, was ich machen werde.
  1. Auf der einen Seite ist das Sigma Art 18-35mm/1.8 ein Objektiv, daß einige außergewöhnliche optische Eigenschaften hat, wenn die Umgebungsparameter stimmen. Einige dieser Umgebungsparameter habe ich als Fotograf halbwegs unter Kontrolle.
  2. Was ich als Kunde weniger unter Kontrolle habe, ist die Schnittstelle zwischen Nikon und Sigma. Die Entscheidung von Sigma, ohne offizieller Lizenz ihre Objektive anzubieten hat für mich als Kunde eine ganze Reihe von unangenehmen Auswirkungen.
  3. Das fängt damit an, daß einige Eigenschaften von Sigma Objektiven nicht von der Nikon SW erkannt werden (Distortion, Farbwiedergabe). D.h. ich müßte meinen Workflow ändern, oder mit den leidigen Profilen in Adobe SW arbeiten.
  4. Das die AF Korrektur nur für eine Kamera eingestellt werden kann, bzw jeweils den vollen Aufwand benötigt, wenn man das Sigma mit einer anderen DX Kamera verwenden will (Ich habe noch so viele DX Kameras)
  5. Die Einschränkung mit den dezentralen AF Feldern ist fast die größte Einschränkung bei einem WW Objektiv. Bei einem Tele kann man locker mit dem zentralen AF Feld und verschwenken etwaige Fokusfehler in den dezentralen Feldern kompensieren, nur beim WW nicht. Die Alternative LiveView ist halt doch eine sehr starke Einschränkung in der Beweglichkeit und Dynamik des fotografierens.
  6. Da ich Objektive normalerweise doch recht lang habe, die Frage sich stellt, ob ich den Maintenanceaufwand in den nächsten Jahren haben will und bereit bin ihn durchzuführen .
Ich werde mal darüber nachdenken.

LG,
Andy
 
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@ AndyE

Ich kann Deine Bedenken gut nachvollziehen, denke aber nicht, daß die ggf. vorhandene Bildfeldwölbung in der LensID hinterlegt ist, denn dabei handelt es sich um einen 8 Stelligen Code, bei dem jede Ziffer, eine bestimmte Bedeutung hat. Das wären aber viel zu wenig Informationen um daraus Korrekturwerte für AF-Felder abzuleiten. Mal ganz abgesehen davon, daß bei vielen Kameras die AF-Felder ja noch an unterschiedlichen Stellen liegen.

Ich glaube auch nicht, daß für alle möglichen Objektive AF-Korrekturwerte in der Kamera gespeichert sind. In dem Fall würde eine neue Optik an einer älteren Nikonkamera, ohne Update, ja gar nicht genau fokussieren. Das konnte ich aber bisher noch nicht beobachten.

Nach allem was Du bisher schreibst, kann ich mir nicht vorstellen, daß Du es mit irgendeiner Einstellung am Dock, oder in der Kamera hinbekommst, daß alle AF-Felder bei allen Brennweiten und Entfernungen immer perfekt sitzen werden. Zumal das ja recht große Unterschiede sind. Ein Lichtstarkes WW-Zoom ist scheinbar nochmal etwas anderes als eine Festbrennweite und fairerweise muß man sagen, daß die Nikon WW-Zooms auch alle deutlich Lichtschwächer sind und deshalb leichte Fokusfehler auch weniger deutlich auffallen.

Generell ist mir aber auch aufgefallen, daß man an Nikkoren wenig rumschrauben muß. Da reicht gegebenenffalls mal ein AF-Finetuning der Kamera damit es passt.

VG
 
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@ AndyE
Ich kann Deine Bedenken gut nachvollziehen, denke aber nicht, daß die ggf. vorhandene Bildfeldwölbung in der LensID hinterlegt ist, denn dabei handelt es sich um einen 8 Stelligen Code, bei dem jede Ziffer, eine bestimmte Bedeutung hat. Das wären aber viel zu wenig Informationen um daraus Korrekturwerte für AF-Felder abzuleiten.
Guten Morgen.
Das habe ich auch nicht gesagt, daß diese Information "in" der LensId hinterlegt ist. Da wäre in der Tat zu wenig Platz für so viel Information. Deshalb auch mein Hinweis, daß die LensId als "Index" in diese in der Firmware hinterlegbaren Tabelle verwendet wird. Es gibt ca. 300 verschiedene (bekannte) LensId. Wenn für jedes Objektiv ein Eintrag mit 1 KB zur Verfügung steht ist das schon recht viel Info, die man da hineinpacken kann um ein Objektiv in seinen wichtigsten Parametern zu beschreiben. Und in Summe sind es 300 KB, die locker in die Firmware moderner Kameras passen.

Mal ganz abgesehen davon, daß bei vielen Kameras die AF-Felder ja noch an unterschiedlichen Stellen liegen.
Das wäre egal, wenn diese Information als Funktion oder über Stützwerte beschrieben wird, die dann die CPU in der Kamera interpoliert. Das ist eine 08/15 Aufgabe in der SW Welt.

Ich glaube auch nicht, daß für alle möglichen Objektive AF-Korrekturwerte in der Kamera gespeichert sind.
Das braucht es auch nicht und ist auch nicht notwendig. Stützwerte die die Bildfeldwölbung beschreiben, reichen aus um der Kamera CPU Anhaltswerte für eine bessere Approximation zu geben. Der Rest ist einfache Mathematik.

In dem Fall würde eine neue Optik an einer älteren Nikonkamera, ohne Update, ja gar nicht genau fokussieren. Das konnte ich aber bisher noch nicht beobachten.
Nicht notwendigerweise. Das zentrale AF Feld ist ja immer bekannt - es ist in der Mitte. Also legt man die projizierte Ebene (inkl. der Bildfeldwölbung) in der Mitte des Bildes auf das Auflagemaß des Nikon Bajonetts und den Rest schätzt man so gut wie es geht. Früher waren die AF Felder nicht so weit vom Zentrum weg und die Anforderungen vermutlich nicht so hoch. "Schärfe" als Eigenschaft hatte noch nicht die Bedeutung die Internetforen und Reviewer heutzutage dieser Eigenschaft geben - also reagieren Kamerahersteller auf dieses veränderte Kundenverhalten. Das USB Dock von Sigma ist eine Evidenz dafür.

Ich kann mich noch gut an meine AF Odyssee mit meinen hochauflösenden Objektiven vor ein paar Jahren erinnern - und da habe ich nur das zentrale AF Feld untersucht.

Nach allem was Du bisher schreibst, kann ich mir nicht vorstellen, daß Du es mit irgendeiner Einstellung am Dock, oder in der Kamera hinbekommst, daß alle AF-Felder bei allen Brennweiten und Entfernungen immer perfekt sitzen werden.
Das denke ich auch, wenn diese Information dem Kamera AF Modul nicht zur Verfügung steht. Ist diese Info vorhanden, kann die Kamera es korrigieren. Ist die Info nicht vorhanden, kann sie nur approximieren. Ob das jetzt ein USP für Nikon's eigene Nikkor Objektive ist oder wird und ein systemischer Nachteil für die Alternativhersteller, die keine "offizielle" Lizenz haben (und damit diese Information der Kamera zur Verfügung stellen können), weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind die Abweichungen beim Sigma Art deutlich größer als beim AFS 20mm/1.8G, daß ich gestern kurz gecheckt habe.

Zumal das ja recht große Unterschiede sind. Ein Lichtstarkes WW-Zoom ist scheinbar nochmal etwas anderes als eine Festbrennweite und fairerweise muß man sagen, daß die Nikon WW-Zooms auch alle deutlich Lichtschwächer sind und deshalb leichte Fokusfehler auch weniger deutlich auffallen.

Die Unterschiede sind in der Tat beträchtlich. Beim Sigma Art ist der AF am Randfeld mehr als 5 cm vor der geplanten Ebene bei 50cm Distanz - das sind 10% Fokusfehler. Wenn so ein Bild mit einem RandAF gemacht wird, zählt das eigentlich zum Ausschuß. Wären es 1cm oder weniger, wäre es tragbar.

Generell ist mir aber auch aufgefallen, daß man an Nikkoren wenig rumschrauben muß. Da reicht gegebenenffalls mal ein AF-Finetuning der Kamera damit es passt.
Das ist mir mit meinen beiden neuen Sigma Objektiven auch aufgefallen, vor allem das 18-35mm Art ist eine Zicke. Das 50-100mm/1.8 war vom zentralen AF Feld her besser unterwegs und braucht kaum Korrekturen. Aber dort habe ich die anderen AF Felder Themaitik nicht mehr ausprobiert, es war gestern schon zu spät. Mach ich vielleicht heute noch.

Die zentrale Frage für mich ist jedoch, daß ich dieses Theater dann mit jeder Kamera habe und ich die theoretisch mögliche Auflösung die das Sigma Art im Prinizip kann, dann nur in einem wesentlich eingeschränkteren Einsatzspektrum nutzen kann - oder der Aufwand des Bildermachens geht rauf.
  1. Ich kann keine schnellen Objektivwechsel mit dem Sigma Art und mehreren Bodies machen (Das Objektiv speichert Werte nur für eine Kamera, außerdem wäre der Justageaufwand inakzeptabel hoch. Für meine 10 DX Bodies wäre ich 1-2 Tage lang beschäftigt)
  2. Im WW nur mehr dem zentralen AF Feld im Phasen AF vertrauen (wozu dann die Diskussion über die große AF Abdeckung in der D500?)
  3. Viel häufiger auf LiveView umschalten, wenn ich die optische Schärfe des Objektivs ausnutzen will (Zeitaufwand, ist das Aufnahmeobjekt dann noch da, Batterieverbrauch, etc ...)
  4. Mit jedem neuen Sigma, der Prozess von vorne los geht.

Ich bin derzeit in der Überlegung über einer "Grundsatzfrage" (für mich):

Ich habe bis jetzt die enge Integration der Herstellerinfo von Objektiv und Kamera nicht so direkt vor Augen gehabt, da ich fast ausschließlich Nikkore hatte. In die Zukunft schauend wird diese Integration vermutlich noch zunehmen und der Aufwand steigen, daß mit Objektiven die "nicht integriert" sind, diese fehlende Information vom Kunden/Benutzer über den Justage nachgeliefert werden muß. Will ich diesen Aufwand oder die damit verbundenen Einschränkungen haben?

Einerseits sind die beiden Objektive optisch interessant und unter diesen Einschränkungen wirklich gut. Andererseits scheue ich diesen Aufwand, wenn ich mich für diesen Weg entscheide.
Eine Alternative ist, daß ich sie meinem Händler zurückgebe, und weiterhin bei Nikkoren bleibe. So günstig waren die beiden Sigma auch nicht. Mit dem USB Dock sind es fast 2.000 Euro gewesen.

Wie gesagt, ich überlege noch. Aber es kann ja auch sein, daß bei anderen Sigma Art Benutzern alle AF Felder passen. Dann habe ich in der Tat eine Gurke (eigentlich zweimal, da schon einmal getauscht) erwischt und meine Beobachtungen und Überlegungen sind falsch/hinfällig.

Liebe Grüße,
Andy
 
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@ AndyE

Ja, im Prinzip könnte es auch so sein wie Du sagst. Ich hatte nur beim Googeln nach der LensID keinen Anhaltspunkt gefunden, daß dort die Daten für Bildfeldwölbung hinterlegt sind.

Komisch ist auch, daß z.B. Photozone schreibt, die Bildfeldwölbung sei bei der Optik kein Thema. Das ließe vermuten, daß es bei Dir vielleicht auch an etwas anderem leigen könnte.

VG
 
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Ein Tamron 15-30 als Standard an einer Crop Kamera? Das Ding wiegt über 1 Kilo!

Wer eine lichtstarke Brennweite verwenden möchte, der muss auch deren Gewicht akzeptieren. Ich glaube, dass die D500 ohnehin nicht auf "leicht" gebaut wurde - daher ist es den meisten Anwendern egal, ob zur Kamera nochmals 810gr (Sigma) oder 1Kg (Tamron) dazu kommen.

Wenn es leicht und klein sein soll dann schaue ich mich bei anderen Herstellern um. Ich glaube, dass Gewicht spielte bei der Entwicklung der D500 keine Rolle.

/b!
 
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Generell ist mir aber auch aufgefallen, daß man an Nikkoren wenig rumschrauben muß. Da reicht gegebenenffalls mal ein AF-Finetuning der Kamera damit es passt.

Kann ich so nicht unterschreiben. Ich hab ein Nikon 70-200/2.8 VR erste Version, wo der Fokus je nach Brennweite und Entfernung mal zu weit vorn und mal zu weit hinten liegt. Da nützt nicht mal das AF-Feintuning der D500 was, denn wenn ich das auf die häufigsten Szenarien optimiere, kann ich es woanders fast nicht mehr benutzen. Eigentlich hilft nur abblenden, aber wozu schleppe ich dann f/2.8 mit mir rum?

Das denke ich auch, wenn diese Information dem Kamera AF Modul nicht zur Verfügung steht. Ist diese Info vorhanden, kann die Kamera es korrigieren. Ist die Info nicht vorhanden, kann sie nur approximieren. Ob das jetzt ein USP für Nikon's eigene Nikkor Objektive ist oder wird und ein systemischer Nachteil für die Alternativhersteller, die keine "offizielle" Lizenz haben (und damit diese Information der Kamera zur Verfügung stellen können), weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind die Abweichungen beim Sigma Art deutlich größer als beim AFS 20mm/1.8G, daß ich gestern kurz gecheckt habe.

Gibt es denn überhaupt Fremdhersteller mit Lizenz? Soll heißen, haben die überhaupt eine Wahl, vergibt Nikon solche Lizenzen?

Und der Vergleich mit einer Festbrennweite ist an der Stelle natürlich etwas unfair. Hast du zufällig ein 14-24/2.8 oder ein 17-35/2.8 und könntest das mal bei f/2.8 vergleichen?

Ich kann keine schnellen Objektivwechsel mit dem Sigma Art und mehreren Bodies machen (Das Objektiv speichert Werte nur für eine Kamera, außerdem wäre der Justageaufwand inakzeptabel hoch. Für meine 10 DX Bodies wäre ich 1-2 Tage lang beschäftigt)

Ok, das Problem haben auf der Welt vielleicht ein Dutzend Leute ;)
 
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Gibt es denn überhaupt Fremdhersteller mit Lizenz? Soll heißen, haben die überhaupt eine Wahl, vergibt Nikon solche Lizenzen?

Jedenfalls für den bau von AF-Optiken muß man Lizenzen erwerben. Das ist ja auch ein Grund, warum Zeiss z.B. für Sony AF-Optiken baut und für Nikon nicht. Es bedarf einer mehr oder weniger engen Zusammenarbeit und die Spezifikationen müssen natürlich weitergegeben werden.

Ich habe auch nur das 2.8/17-35er, bei dem es wenig Fokusprobleme gibt. Da sind es eher andere Dinge, die manches neuere WW-Objektiv besser erledigt. Das war um die Jahrtausendwende eines der ersten Nikkore mit AF-S Motor (zusammen mit dem 80-200er) und funktionierte bereits erstaunlich zuverlässig und schnell.

Ich nutze die Sigma Optiken vor allem wegen der Abbildungsleistung. Wenn es rein um den AF geht, scheinen mit die meisten AF-S Nikkore leicht im Vorteil (subjektiver Eindruck). Zumindest wie sicher sie 'zupacken'. Da ich aktuell wenig Zoombojektive von Nikon einsetze, kann ich allerdings auch nicht viel zu deren Treffsicherheit und Genauigkeit sagen.

VG
 
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Jedenfalls für den bau von AF-Optiken muß man Lizenzen erwerben. Das ist ja auch ein Grund, warum Zeiss z.B. für Sony AF-Optiken baut und für Nikon nicht. Es bedarf einer mehr oder weniger engen Zusammenarbeit und die Spezifikationen müssen natürlich weitergegeben werden.

Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass Sigma, Tokina und Tamron eine Lizenz haben müssten.
 
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@ maikm

Genau. Die Verträge zwischen diesen Herstellern sind aber wahrscheinlich schon recht alt und Nikon hat sicher auch Gründe aus denen nicht auszusteigen. Ich schätze mal, daß es auch in Zukunft keinen neuen Hersteller geben wird, der Linzenzen zum Bau von AF-Optiken bekommen wird.

VG
 
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@ maikm

Genau. Die Verträge zwischen diesen Herstellern sind aber wahrscheinlich schon recht alt und Nikon hat sicher auch Gründe aus denen nicht auszusteigen. Ich schätze mal, daß es auch in Zukunft keinen neuen Hersteller geben wird, der Linzenzen zum Bau von AF-Optiken bekommen wird.

VG

Ich dachte eigentlich immer, dass Sigma keine Lizenz hat, ergo auch keine Informationen von Nikon bekommt und die notwendige Technologie durch Reverse Engineering herausfinden muss, weshalb es auch immer wieder vorkommt, dass Objektive an neuen Nikon-DSLRs plötzlich nicht mehr funktionieren und Sigma per Firmware-Update des Objektivs nachbessern muss.

Edit - Ergänzung:

"Nikon has a go-it-alone attitude. They consider their mount and all physical connections to their cameras completely proprietary, and it's rare that they share any of this information with anyone. There are rumors of a few joint projects with Tamron, but basically when Nikon changes something they not only don't communicate it to others, they don't care if things break. "

http://www.dslrbodies.com/newsviews/the-nikon-sigma-kerfuffle.html
 
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bei meinem 18-35/1.8 passen die äußersten AF-Felder überhaupt nicht. Da wird das Elend bereits recht groß.
 
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@ Mika

Wäre prinzipiell auch möglich. Ich meine aber ein Interview gelesen zu haben, bei dem Zeiss Lizenzgründe dafür angab, daß sie keine AF-Optiken bauen. Wäre aber auch möglich, daß Zeiss eben kein Reengeneering wollte, sondern eine Zusammenarbeit mit dem Fremdhersteller anstrebte.

Welche Gründe da tatsächlich eine Rolle gespielt haben, wird man als Außenstehender wohl kaum erfahren. Wenn es aber keiner Lizenz bedürfte, dann hätte sich sicher schon irgend ein anderer asiatischer Hersteller mal an AF-Optiken mit Nikon Bajonett versucht.

VG
 
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