Das AF-S NIKKOR 200–500 mm 1:5,6E ED VR ist da

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oops, danke für den Hinweis.
mein Verdreher.
Es sollte lauten
1) AFS 400
2) AFS 300
3) AFS 500

Danke und LG,
Andy

Edit: Hab es oben korrigiert
 
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Eine für mich neue Webseite mit Objektivtests: www.Lenscore.org

AFS 200-500: 811 Punkte


Wenn man die bisher getesteten Nikkor sehen will, muß man auf
"Score"
"All Lenses"
"Nikon"
klicken.
(Man kann keinen direkten Link verwenden)

Derzeitiger Spitzenreiter ist das AFS 400mm/2.8 FL , es hat 1466 Punkte.
Das AFS 70-200/2.8 VR II hat 891 Punkte


LG,
Andy
 
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Eine für mich neue Webseite mit Objektivtests: www.Lenscore.org

AFS 200-500: 811 Punkte

Kenn ich, kommen auch immer neue Objektive dazu. Sie treiben wohl ziemlichen Aufwand, aber erklären ihr Testprotokoll leider zu wenig. Ich konnte auch die realen Macher der Site bisher nicht identifizieren. Dennoch, interessant.

Kurioserweise schneidet das 80-400G mit 852 dort besser als das 200-500E ab.
 
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Ja, ein paar Kuriositäten gibt es auf der Seite natürlich und sie testen in der Regel ja auch nur ein Exemplar einer Optik an einem Sensor mit hoher Auflösung.

Solche Seiten sind ja vor allem deshalb interessant, weil sie ganz unterschiedliche Optiken verschiedener Hersteller grob miteinander vergleichbar machen. Wobei die Gesamtscores meist uninteressanter sind, als die einzelnen Messwerte an sich.

Zumindest beim 'Bokeh' kann man sich schon fragen, was die da bewerten :nixweiss: und auch die 'Flare'-Messung wirft ein paar Fragen auf.

Bei 'Star' soll dann wahrscheinlich das Coma quantifiziert werden, wobei sich das ja im wesentlichen aus sphärischen Abberationen (die sich in Form von Bildfeldwölbung bemerkbar macht), und übrigens bei den Messungen überhaupt nicht ersichtlich ist, und dem Astigmatismus (LaCA) zusammensetzt.

Mir persönlich sind deshalb die reinen Objektivmessungen z.B. in Form von MTF-Kuven (wie bei Leica, Zeiss, Schneider und Rodenstock) immer noch lieber, weil frei von Interpretationen/Gewichtungen, nicht ein Gesamtsystem beurteilen und daraus alle wichtigen Eigenschaften besser ersichtlich sind. Vor allem aber nicht versuchen die 'Leistung' eines Objektivs in einem Wert zusammenzufassen. Das kann einem Objektiv eigentlich nie so ganz gerecht werden und ist eine ziemlich undifferenzierte Betrachtungsweise.

VG
 
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Mir persönlich sind deshalb die reinen Objektivmessungen z.B. in Form von MTF-Kuven (wie bei Leica, Zeiss, Schneider und Rodenstock) immer noch lieber, weil frei von Interpretationen/Gewichtungen, nicht ein Gesamtsystem beurteilen und daraus alle wichtigen Eigenschaften besser ersichtlich sind. Vor allem aber nicht versuchen die 'Leistung' eines Objektivs in einem Wert zusammenzufassen.

Da wäre ich mir nicht so sicher, daß die MTF Kurven so frei von Interpretationen und Gewichtungen sind.

http://diglloyd.com/articles/UnderstandingOptics/understanding-MTF.html
http://diglloyd.com/articles/ZeissPDF/ZeissWhitePapers/Zeiss-HowToreadMTFCurves.pdf
http://diglloyd.com/articles/ZeissPDF/ZeissWhitePapers/Zeiss-HowToreadMTFCurves_II.pdf

Viel Spaß,
Andy
 
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@ AndyE

Das sind aber dann meine eigenen Interpretationen die ich mir Aufgrund der Kurven selber bilde und von denen ich auch weiß wie sie zustande kommen. Man bekommt mit den Datenblättern einiger Hersteller viel detaillierte Informationen. Leider macht das nur eine Hand voll Firmen.

Mich erinnern diese Rankinglisten an Kartenquartette (z.B. von Autos) die es früher mal gab. Bei denen konnte man die Fahrzeuge auch anhand von 8 oder 10 Einzelwerten miteinander vergleichen :D

Am einfachsten ist es ohnehin auf die eigenen Bilder zu schauen, um sich eine Meinung zu einer Optik zu bilden.

VG
 
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Kurioserweise schneidet das 80-400G mit 852 dort besser als das 200-500E ab.


Was ist daran kurios? Das 80-400G ist ein ganz ausgezeichnetes Objektiv, in allen Belangen seinem Vorgänger weit überlegen und auch teurer als das 200-500mm E.

Der höhere Preis rechtfertigt sich m.E. zum Teil aus der besseren Mechanik (vor allem schnellerer AF), aber ich finde es auch keineswegs überraschend, wenn es optisch, soweit überhaupt vergleichbar, einen Tick besser ist.


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Was ist daran kurios? Das 80-400G ist ein ganz ausgezeichnetes Objektiv, in allen Belangen seinem Vorgänger weit überlegen und auch teurer als das 200-500mm E.

Der höhere Preis rechtfertigt sich m.E. zum Teil aus der besseren Mechanik (vor allem schnellerer AF), aber ich finde es auch keineswegs überraschend, wenn es optisch, soweit überhaupt vergleichbar, einen Tick besser ist.

Ich finde es ingesamt interessanter. Das 200-500 ist von der Brennweite her für die Aufgaben, wo wirklich fast nur grosser Telebereich anfällt, also Tiere in frier Wildbahn hier in Europa zum Beispiel. Oder man nimmt halt einen zeitbody mit 70-200mm mit.
Im Zoo war mir hingegen das 150-500 selbst an FX oft unten noch eher lang. Also dauernd wechseln? Nee, dann lieber ein 80-400 oder meinetwegen halt das 50-500 Bigma. Wobei das 80-400 halt schon ziemlich kompakt und leicht ist, und der Unterschied zwischen 400 und 500 nicht so wahnsinnig gross ist.
 
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Das ist jetzt natürlich noch wieder eine andere Frage; nämlich welche Brennweitenspanne für welche Verwendungszwecke praxisgerechter ist. Das mag man mal so, mal so sehen. Auf dieser Testseite, auf die Falk sich bezog, ging es ja nur um die optische Leistung.
 
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Ich habe mir das 200-500 im November während einer stattfindenden Hausmesse bei meinem örtlichen Händler mit einem für mich guten Rabatt früher gekauft als es geplant war. Der Preis war schon sehr verlockend.

Zuvor hatte ich 2 Mal das 200-500 an meine Kamera geflanscht und ein paar Probeaufnahmen gemacht und fest gestellt, dass es bei offener Blende schon sehr scharf ist, und das der VR sehr gut arbeitet. Ich habe es auch mit dem 80-400 bei 400 mm, Blende 5.6 verglichen (klein professioneller Test!) und musste im 100% Crop feststellen, dass das 200-500 schärfer abbildet! - Warum auch immer (AF, VR, ...)? - Die gleiche Erfahrung wie Rainer schon beschrieben hat. Vielleicht mache ich einmal einen Vergleich zu meinem 70-200 bei Blende 5.6 und 200 mm.

Das Gewicht und die Größe sind schon sehr heftig, aber inzwischen habe ich mich auch daran gewöhnt. Viele sprechen von sehr "kopflastig/ frontlastig", ich kann dies so nicht bestätigen, da ich finde, dass diese Linse trotz oder gerade wegen dem Gewicht gut in der Hand liegt. Und mMn ist es noch nie so einfach gewesen mit 500 mm Brennweite gute Bilder zu bekommen, der VR ist hier schon sehr förderlich.

Ich hatte auch das Tamron 150-600 und das Sigma 150-600C ausprobiert. Das Sigma S habe ich außen vor gelassen, da es mir doch eindeutig zu schwer ist und der Preis außerdem noch über dem des Nikon lag. Das Tamron gefiel mir haptisch überhaupt nicht, beim Sigma war der Bildstabilisator längst nicht so gut wie beim Nikon. Alles in allem viel meine Entscheidung zu Gunsten des Nikon 200-500 aus, ich bin sehr zufrieden mit dieser Optik.

Wer allerdings in diesem Bereich ein 5-fach Zoom und nur ein Objektiv haben möchte, ist auch beim 80-400 gut aufgehoben, es ist sehr flexibel aber vom Preis her auch das Teuerste.

Dietmar.
 
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Hallo Rainer Hallo Dietmar,
Eure Erfahrungen in bezug auf das 200-500/5,6 und das neue 80-400 kann ich in allen Punkten Bestätigen.
Das 200-500/5,6 ist ein ganz großer Wurf!


Was wohl nichtmal sso ein Wunder ist. Zoombereich 2.5 statt 4 wie bei den 150-600. Und durch konsequente Beschränkung auf f/5.6 nochal weniger Kompromisse nötig.

Nun kann man das Loch zwsciehn 70 oder 85 und 200 ja auch kreativ füllen. Wenn man es nicht dauernd braucht und damit ewig am Wechseln wäre. Man will ja oft eh noch wenigstens ein Objektiv mit was Makro dabei haben. Wählt man das als 105/2.8 und tut noch den 1.4x TC dazu, der ja nebenbei auch mit dem 200-500 noch hilfreich sein kann bei genug Licht,,,,,,,,,,, dann hat man das Loch mit 105 und ca. 150mm komplett zu. Der TC ist doch eh schön zum 200-500, denn manchmal kann man einfach nicht genug Brennweite haben, und dank moderner Sensoren geht doch oft auch noch was mit f/11 (Offenblende f/8 um eins abgeblendet).
 
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Du kannst sogar was ganz verrücktes tun und das 4/24-120mm mit dem 5,6/200-500mm kombinieren... :eek:

VG
Peter

Meine Faustregel war immer Faktor 1.5 kriegt man noch gut unter. Also mit 'nem DX 18-140
klappt das gut, mit dem 24-20 ist es grenzwertig. Ist Faktor 1.67. Zumal man ja eh noch meist irgend ein Makro hat, sei es nun 60, 90 oder 105mm. Daher würde ich die Kombi 24-70/2.8 VC, 105mm Makro, 200-500 und den 1.4x TC vorziehen.

Handlich für den Urlaub ist beide nicht wirklich. Da spielt das 80-400 halt seine Stärke aus. Das ist alleine ja schon ein halbes Kilo leichter. Für den Urlaub wäre es dann bei mir eher das. Ich kann mich ja noch mit 24mm unten durcmogeln. Aber WW Fans? Da wird die Sache mit den 80-400 erst recht attraktiv für das leichte Gepäck an FX: 16-35, 50mm Makro, 80-400. Man merkt dann schon dass 200-500 eben eine reine Telelinse ist, während 80-400 noch deutlich universeller ist. Je nachWetterverhältnissen kann ich damit einen ganzen Tag im Hochgebrige abdecken, es gibt durchsu Situationen wo man kaum unter 80mm braucht, so wie es dann Tage gibt, wo fast alles mit einem 24-85 in derselben Landschaft ginge. Je nach Licht und Jahreszeit halt.
 
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Meine Faustregel war immer Faktor 1.5 kriegt man noch gut unter. Also mit 'nem DX 18-140 klappt das gut, mit dem 24-20 ist es grenzwertig. Ist Faktor 1.67.

Mal abgesehen davon, dass mein Kommentar eher ein Späßchen sein sollte, verstehe ich die obigen Sätze nicht. Was meinst Du mit Faktor? Zoomfaktor kann es ja nicht sein... :nixweiss:

VG
Peter
 
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Mal abgesehen davon, dass mein Kommentar eher ein Späßchen sein sollte, verstehe ich die obigen Sätze nicht. Was meinst Du mit Faktor? Zoomfaktor kann es ja nicht sein... :nixweiss:

VG
Peter

Naja, zwischen den Brennweiten sollte der Faktor nicht mehr als 1.5 sein. Das ist der Bereich, den man kaum merkt, wenn nicht alles lückenlos abgedeckt ist.
Ist also an einer Stelle bei 70mm Schluss, dann sollte es spätestens bei 105mm weiter gehen.
Sind die Lücken grösser, wird es grenzwertig mit etwas Croppen und anderer Gestaltung das zu lösen. Im Nahbereich kann man natürlich noch den Abstand ändern. Im Fernberiech geht das zu lange.
24-120 und 200-500 ist also ein etwas grosser Sprung. Wenn man die Brennweiten zwischen 120 und 200mm auch mag und nicht vorallem im Nahbereich unterwegs ist.

Ich hab aus demGrund an der 645D 35, 55, 75, 120 und dann 300mm. Die grose Lücke zwischen 120 und 300 schliesst ein Konverter, der auch zum 300mm passt.
 
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Der Wunsch nahtlos Brennweiten aneinanderreihen zu können, ob mit Zoom oder ohne, ist ohne große Schlepperei nicht zu praktizieren.
Ich halte es auch nicht immer für sinnvoll.
Außerdem wechsle ich im Freien äußerst ungern Objektive.

Gehe oft nur mit einer Brennweite los, benutze das "Fußzoom" und bin letztlich sehr zufrieden.
 
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Der Wunsch nahtlos Brennweiten aneinanderreihen zu können, ob mit Zoom oder ohne, ist ohne große Schlepperei nicht zu praktizieren.

Also an DX ist 18-300 mit einem Objektiv zu erledigen Das ist gar nicht so eine Schlepperei :p

Mir ist die Notwendigkeit eines lückenlosen Brennweitenbereich auch nicht ganz klar. Insbeosndere wenn man sie ständig mit sich rumschleppt.
Die oft gepriesene Flexibilität erscheint mir dann doch eher die freundliche Umschreibung für gestalterische Planlosigkeit zu sein.
 
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