Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Die Zahlen sind derzeit so ziemlich das einzige, was wir haben, um zu lernen und Schlüsse daraus zu ziehen. Daher sind sie wichtig.

Dass hinter jeder Zahl ein Schicksal steht und es darüber hinaus noch viele weitere gibt, macht es emotional schwierig. Wir tun hier aber alle zusammen und jeder für sich gerade alles, um so gut wie möglich mit der Pandemie und ihren Folgen umzugehen. Beides, die Zahlen / die Wissenschaft und das Mitgefühl / die eigene Situation haben hier ihren Platz.
 
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Mittlerweile hat es fünf Leute erwischt die ich persönlich kenne,
drei davon mit deutlichen Beschwerden, bislang niemand im Krankenhaus.

Mein physischer Kontakt ist zwar in allen Fällen mehr als vier Wochen her,
aber wenn die Seuche Gesichter bekommt, wird die eigene Gefährdung
eben noch einmal deutlicher für jeden.
 
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welcher Patient wie lange im Krankenhus war, ggf. intensiv behandelt wurde etc.
Hallo Anja,
Danke für Deine Antwort und Danke das Du diesen Thread so toll moderierst. Tut mir leid wenn, ich mit meinen Fragen hier Unruhe reinbringe. (Ich denke mal, bei den Löschungen ging es um meine Frage).
Es ging mir auch nur um die Anzahl der Intensivbehandlungen in Folge von Corona. Ist ja nur eine Zahl. Es muß also nichts ausgewertet werden, sollte also nicht so aufwendig sein. Kann ich ehrlich nicht nachvollziehen.
Es wird ständig davon gesprochen, dass die Intesivstationen schon jetzt am Limit sind, war aber beruflich letzte Woche in einem großen Krankenhaus indem es seit zwei Wochen einen ganzen Flügel mit Intensivbetten und Beatmungsgeräten für Coronapatienten gibt und dort sind im Moment gerade mal 0 (in Worten "Null") Coronapatienten.
Aber ich klinke mich hier mal aus diesem Thread aus. Wollte eigentlich nur ein paar Fragen geklärt haben, die ich als "Nichtexperte" nicht wirklich verstehen kann.
Bleibt gesund!
 
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Tut mir leid wenn, ich mit meinen Fragen hier Unruhe reinbringe

Hast Du doch gar nicht :)

Es wird ständig davon gesprochen, dass die Intesivstationen schon jetzt am Limit sind,

Ja, und das unfassbare dabei ist, dass das RKI gar nicht so genau weiß, wo wieviel Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen. Deshalb wird ja seit ungefähr 2 Wochen immer wieder angemahnt, die Praxen und Kliniken mögen endlich ihre Zahlen an das RKI melden. Das ist das, was ich nicht nachvollziehen kann. Jetzt endlich (ich habs gerade eben gefunden) gibt es hier eine Übersicht der Kliniken, die sich schon in das Register eingetragen haben. Genau Zahlen findest Du nicht, aber ein Ampelsystem zeigt an, wie ausgelastet die einzelnen Kliniken sind. Das ist allerdings die Gesamtbelegung, bezieht sich also nicht nur auf COVID-19-Erkrankte:


Aber ich klinke mich hier mal aus diesem Thread aus. Wollte eigentlich nur ein paar Fragen geklärt haben, die ich als "Nichtexperte" nicht wirklich verstehen kann.

Sind die Fragen denn geklärt? Ich würde mich freuen, wenn Du dabeibleibst.
 
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...
Das muss dann wieder ans RKI gemeldet und dort müssen alle Daten aller Krankenhäuser zusammengeführt werden. Du siehst, so einfach ist das dann doch nicht. Sicher wird es diese Auswertungen demnächst mal geben. Aber aktuell kann das sicher keiner leisten. ...

Das habe ich auch gedacht - bis ich die Unterlagen gesehen habe in Deinem Link, dass das Szenario seit 2012 bekannt ist.

Jetzt werden immer noch die erforderlichen Massnahmen nicht angekurbelt - wir wußten doch nicht - wir mußten erst die Zahlen abwarten - wir haben doch sogar den Fußball abgesagt - wir hätten doch nicht wissen können, dass Mediziner Schutzkleidung brauchen.

Irgendwann, spätestens nach ca. 10-12 Tagen bricht die medizinische Versorgung in der BRD zusammen.
Aber besser die Toten als das die Wirtschaft weiter geschwächt wird. Wo doch das arme VW-Werk schon solche Schwierigkeiten hat, kommt es doch auf Leute wie Kay nicht an - bitter !
Es ist nicht könnte oder hätte - man kann immer noch, aber keiner tut was. Wir warten also die Zahlen ab.

Leute wie @falconeye haben alles schon mehr als dreimal gerechnet, gesagt - die Grundlagen zur Berechnung, zu der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen liegen seit 2012 vor - und immerhin hat die Politik ja den Fußball abgesagt !
 
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Ja, und das unfassbare dabei ist, dass das RKI gar nicht so genau weiß, wo wieviel Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen. Deshalb wird ja seit ungefähr 2 Wochen immer wieder angemahnt, die Praxen und Kliniken mögen endlich ihre Zahlen an das RKI melden. Das ist das, was ich nicht nachvollziehen kann. ...

Die warten auf den Praktikanten, der mal telefoniert.

Sämtliche Fernsehsender haben immer noch Korrespondenten vor Ort. Vielleicht kommt das RKI ja in vier Wochen auf die Idee, Berichterstatter zur Koordinierung auf den Weg zu senden, aber ich vergaß, dass es dafür auch Leute geben müßte, die erst angelernt werden, wenn wir in 4 Wochen die anderen Zahlen der infizierten und verstorbenen vorliegen haben, dann wird es dann der richtige Zeitpunkt werden, um sich um die Zahl der Behandlungsplätze zu kümmern.
 
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Jede Krise bringt auch neue Ideen:

12.52 Uhr: Der Versandlogistiker Hermes hat wegen der Gefahren durch das Coronavirus ein
neues Verfahren bei der Annahme von Paketen entwickelt, das ohne direkten Kontakt mit Zusteller
und Scanner auskommt. Das teilte Hermes in Hamburg mit. Der Empfänger muss nun das Paket
nicht mehr auf einem Scanner quittieren, sondern auf dem Paket selbst.

Der Zusteller fotografiert die Unterschrift mit dem Zustellcode auf dem Paket, so dass die
Zustellung rechtssicher dokumentiert ist. Damit könnten Zusteller und Kunde auf Abstand
bleiben und seien besser geschützt.


Das ist auch ausserhalb einer Pandemie sinnvolles Vorgehen, und die Unterschriften
sind damit ganz sicher lesbarer als das was die üblichen Displays an Erkennungsleistung
hergeben.
 
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Kay, Du bist bitter, ich versteh das. Ich bin das auch hin und wieder.

Eins möchte ich aber nochmal zu dem Dokument aus 2012 sagen:

Das habe ich auch gedacht - bis ich die Unterlagen gesehen habe in Deinem Link, dass das Szenario seit 2012 bekannt ist.

Ich war auch geschockt, als ich es das erste mal gelesen habe. Man muss aber dabei berücksichtigen, dass das Szenario von einem SARS-ähnlichen Erreger ausgeht, also z.B. die angenommene Mortalitätsrate deutlich höher liegt. Und ganz wichtig: es ist eine Hypothese, was passieren *könnte* unter den Bedingungen, die wir 2012 hatten. Es ist kein Wissen, dass dies oder das definitiv passieren wird. Solche Unterrichtungen der Bundesregierung gibt es jedes Jahr und jedesmal wird ein anderes Szenario angeschaut, in diesem Dokument z.B. auch eine Schmelzwasserkatastrophe. In einem anderen aus einem anderen Jahr ist es eine Dürre oder ein Fall-out.

Ich weiß nicht, was die damalige Bundesregierung für Lehren aus dieser Unterrichtung gezogen und was sie unternommen hat. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass an den entscheidenden Stellen in den damit befassten Ministerien heute nicht 1:1 die gleichen Leute sitzen wie seinerzeit. Wie also jemand 2012 entschieden hat, hat ganz sicher Auswirkungen auf die Organisation und Infrastruktur gehabt, die wir heute vorfinden. Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass wir denjenigen, die 2020 an diesen Positionen sitzen, damals aber nicht, ein Versäumnis aus 2012 nicht anlasten können.

Ja, ich weiß schon, das macht nichts besser. Aber wir sind nun mal da, wo wir sind und von da müssen wir starten.

Mich würde nach den Meldungen über das medizinisch gut bestückte Militär in den USA jetzt auch mal interessieren, wie gut unsere Bundeswehr da eigentlich gerüstet ist. Es gibt, soweit ich weiß, sieben Bundeswehrkrankenhäuser. Inwieweit sind die in der Lage, COVID-19-Patienten aufzunehmen? Was ist mit Lazaretten, Soforthilfen in prekär belasteten Orten - kann von da Hilfe kommen?
 
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Ich habe in letzter Zeit so viel gelesen, dass ich nicht alle Details und Zahlen und dann noch deren Quellenangaben im Kopf behalten kann.
Aber wenn es um grobe Vorstellung der Dimensionen geht:
Wir haben in Deutschland ca. 28 000 Intensivbetten, die zu 80% im Schnitt auch ohne Corona ausgelastet sind. Wieviel dieser Intensivbetten auch mit einem Beatmungsgerät bestückbar sind, weiss ich allerdings nicht. Vermutlich nicht alle.
Von den Coronainfizierten, die also auch andere anstecken können, werden nur 20% auffällig, 80% gehen nicht zum Arzt.
Von den 20 % werden die Hälfte ambulant behandelt.
Die verbleibenden 10% aller Fälle landen im Krankenhaus, die Hälfte von ihnen - also 5 % der Gesamtzahl - muss auf eine Intensivstation verlegt werden, weil eine Beatmung ansteht. Da die Sterblichkeit in Deutschland bei den bisherigen Angaben erstaunlich gering mit ca. 0,3% ist, überstehen also derzeit auch noch die meisten die Intensivstation. Das Bild wird sich vermutlich ändern, wenn die Fallzahlen steigen und mehr Ältere betroffen sein werden.
Bei ungebremster Ausdehnung der Infektion werden sich nach Auskunft der Epidemiologen ca. 60% der Deutschen, grob also 50 Millionen Menschen infizieren.
Entscheidend ist der Zeitraum, in welchen das geschieht und die durchschnittliche Beatmungszeit, welche die schweren Fälle benötigen, bevor das Atemgerät wieder für den nächsten eingesetzt werden kann.
Wenn also 5 % dieser 50 Millionen, was immerhin 2,5 Millionen Menschen entspricht, in wenigen Monaten durch die Intensivstationen geschleust werden sollen, ist klar dass das mit 28 000 Betten nicht funktionieren kann. Von diesen Betten sind ja nur 20% verfügbar, da es ja auch noch andere Intensivfälle gibt. Es bleiben also ca. 5600 Betten für Coronafälle frei. Nun hat der Bund angeblich 10 000 Beatmungsgeräte geordert, so dass dann vielleicht jedes Intensivbett simultan auch mit einem Beatmungsgerät bestückt ist, so dass dann von diesen 2,5 Millionen zu erwartenden Intensivfällen jeweils 5600 aufgenommen und beatmet werden können. Wenn man dann von einer durchschnittlichen Verweildauer auf der Intensivstation von 2 Wochen ausgeht, kann man nur ca. 10-12000 Patienten pro Monat da tot oder lebendig durchschleusen. Selbst wenn man nun noch optimistisch die verfügbaren Betten hochrechnet, weil Elektivbehandlungen abgesagt werden sollen und Pflegekräfte und Ärzte rekrutiert werden sollen (woher eigentlich? ), und man mit 10 000 Coronabetten auf den Intensivstationen rechnet, sind das erst 20 000 Patienten pro Monat bei einer Gesamtzahl von 2 500 000.
Es sind sicher viele Variablen im Spiel und vielleicht kann man das alles noch irgendwie schön rechnen, aber irgendwie ergibt sich doch eine große Inkongruenz zwischen Ist- und Soll-Zustand.
Das Endergebnis einer 60 prozentigen Durchseuchung darf eigenlich erst nach einigen Jahren erreicht werden, damit das nicht aus dem Ruder läuft!

Ab nächstem Jahr käme ja dann auch der Impfstoff entscheidend dazu.
Vielleicht ergeben sich auch noch medikamentöse Behandlungsoptionen, damit nicht so viele Beatmungsfälle entstehen.

Je mehr die Schere zwischen verfügbaren und benötigten Intensivbetten auseinander geht, um so höher wird die Letalität sein (s. Italien).
Da kann man nur hoffen, dass man den Durchseuchungsgrad möglichst klein halten kann, denn in einem halben Jahr bis September hätten wir dann erst 120 000 der 2,5 Millionen intensivpflichtigen Fälle, welche bei einer Durchseuchung von 60 % anfallen, behandelt.
Meine groben Schätzungen sind natürlich laienhaft. Aus Vereinfachungsgründen habe ich einen linearen Verlauf der Durchseuchung angenommen, in Wirklichkeit ist es ja eher eine abgeflachte e-Funktion.
Man kann sich allerdings wohl ausrechnen, dass alles davon abhängt, den Virus durch soziale Distanz vermutlich über 3-6 Monate (?) einzudämmen.
Hiermit meine ich keine durchgehende Ausgangssperre, sondern angepasste Einschränkungen je nach Erfolg der Massnahmen.
Bin gerade selbst etwas erstaunt, über das Ergebnis meiner überschlagsmäßigen Berechnung und hoffe, dass sich irgendwo ein grober Fehler versteckt?
 
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Bin gerade selbst etwas erstaunt, über das Ergebnis meiner überschlagsmäßigen Berechnung
und hoffe, dass sich irgendwo ein grober Fehler versteckt?

Die stimmt im Wesentlichen, allerdings mit einer Einschränkung: Draeger produziert
aktuell zwar rund um die Uhr in vier Schichten, die derzeitigen Kapazitäten geben
aber nur 1000 Lungenventilatoren pro Monat her.

An den Kapazitäten wird auch gearbeitet, aber Zeit zu gewinnen muss das Imperativ bleiben.
 
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Die stimmt im Wesentlichen, ….

An den Kapazitäten wird auch gearbeitet,....

Die Geräte- und Bettenkapazität kann in den nächsten Monaten sicherlich noch etwas erhöht werden. Die kritische Größe wird das medizinische Personal sein. Wie lange halten Menschen diesen extremen Stress, die psychische Belastung, die eigene Gefährdung, das Wegsterben der Patienten aus. - Lichten sich die Reihen bei Ärzten und Pflegern nach 4-6 Wochen, oder erst nach 6 Monaten?

Rein mathematisch müsste man die Infektionskurve so verlangsamen, dass Neuinfektionen über 2 Jahre möglichst gleichmäßig gestreckt werden. Klar, kann man berechnen, hat nur mit der Wirklichkeit nichts zu tun. - Zwei Jahre Dauerstress, da spielt das medizinische Personal nicht mit. (Und die wirtschaftliche Basis des Landes wäre auch völlig zerstört.)
 
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Die kritische Größe wird das medizinische Personal sein.

Ich hab mal eine Operation im Herzkatheterlabor fotografiert,
und mir fiel auf daß das aussah wie ein Videospiel.

Der leitende Cardiologe sagte dazu:
"Das zeige ich Dir eine Viertelstunde, dann kannst Du das auch".

Was nehme ich daraus mit?

Das war natürlich verkürzt dargestellt, aber der Kern stimmt schon.
Bei einer Krankheit die im Wesentlichen bei allen sehr ähnlich abläuft,
können die wiederkehrenden Handgriffe relativ schnell vermittelt werden.

Crashkurse Hygiene und die typischen Handreichungen vermitteln, eine
oder zwei voll ausgebildete Fachkräfte pro Schicht, dann ist sicher auch
sehr kurzfristig eine personelle Entspannung machbar.

Edith sagt gerade daß Leute aus der Gastronomie prinzipiell alle einen
Frikadellenschein haben, die Grundlagen der Hygiene kennen (sollten)
und stundenmäßig belastbar sind.
 
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Die Zahlen sind derzeit so ziemlich das einzige, was wir haben, um zu lernen und Schlüsse daraus zu ziehen. Daher sind sie wichtig.

Entscheidungen werden auf Basis der Zahlen und wissenschaftlicher Annahmen getroffen.

Je nach Land hat die Zahlenbasis leider eine sehr variable Qualität. In Singapur, in Südkorea, in Japan, auf der Diamond Princess, etc. wurde relativ viel getestet und die meisten Fälle sehr genau dokumentiert. Von der Diamond Princess wissen wir, dass die Tröpfcheninfektion, also das Anhusten aus kurzem Abstand, viele Infektionsfälle nicht erklären kann. Zumindest auf dem "Quarantäne-Experiment" lassen sich einige Infektionen nur durch airborne transmission und/oder Schmierinfektionen durch kontaminierte Gegenstände erklären. Diese Erkenntnis will man derzeit in Deutschland bei der Maßnahmenauswahl noch nicht berücksichtigen.

Andere Länder melden schlampig, in China wurde die Zahlen politisch bewusst manipuliert. Leider waren die chinesischen Zahlen lange die wichtigste Referenzgröße. Chinesische Daten werden von der HKU med. seit Januar angezweifelt, die Prof. Leung und Prof. Yuen weisen immer wieder in ihren Vorlesungen darauf hin.

Aber mittlerweile dürfte auch den naivsten China-Träumern ihre Zweifel kommen: Italien weist nach einem Monat Covid-Epidemie und 60 Mio. Einwohnern 4.800 Tote aus, China mit mehr als 1300 Mio. Einwohnern und einer Epidemie-Dauer von gut drei Monaten hat nur rund 3300 Tote. Witzig, witzig, wenn es nicht so traurig wäre.

Eine wichtige Größe, wenn die Zahlen gewissenhaft und zeitnah gemeldet würden, wäre das Verhältnis aus Verstorbenen zu Geheilten, hier könnte man etwas über Krankheitsverläufe und Behandlungsmethoden ablesen.

Gerade die Geheilten werden aber leider nicht nach einheitlichen Richtlinien gemeldet, trotzdem könnten wir uns mal das Verhältnis für einige Länder exemplarisch anschauen:

Quotient für:
Singapore 0,014
Südkorea 0,036
Japan 0,22

Italien 0,79
Spanien 0,65
Deutschland 0,40

Wer erkennt eine Tendenz?
 
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Nein, man verucht ziemlich nüchtern die Folgen und die weitere
Entwicklung abzuschätzen.

Das ist fast ausschliesslich von den Zahlen abhängig.
Moin Michael
das ist auch mir klar,genau so das die "Zahlen" benötigt werden
um das Ausmaß dieser Katastrophe zu begreifen.
Nur ab und zu überwiegen bei mir die Emotionen
Bleibt alle gesund
 
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Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums kommt man an die Informationen die wichtig sind.
Von daher überlese ich zweimal die Hälfte von dem was hier verrechnet wird.
Baden/Württemberg hat scheinbar noch so viel Kapazitäten frei damit dem gebeuteltem Elsaß geholfen werden kann.
Wenn nur meine Infektion schnell vonstatten ginge damit diese ständige Ungewißheit vorbei wäre, als Arbeitnehmer hat man kaum mehr Rechte als vorher, was mir fast schon klar war, und weil ich Montag wieder zur Arbeit erscheinen muß, es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis ich infiziert werde. Ich kann höchstens mein Dienstleistungsunternehmen verklagen weil wir nichts, nada, nothing zum Schutz vor einer Infektion bereitgestellt bekommen.
Wohl dem der nicht arbeiten gehen kann und dann Hilfen vom Staat bekommt.
Der Großteil wird wohl keine Hilfen vom Staat bekommen, außer dass sie einem nicht gleich Gas, Wasser oder Strom abstellen wenn du Pleite bist.
Es wird auch dieses Jahr keine Mieterhöhungen mehr geben, die Spekulanten müssen das aufs nächste Jahr verschieben.
Da haben wir wenigstens Glück daß unser Eigenheim schuldenfrei ist, ich schlafe so schon schlecht.
 
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Ja, ich weiß schon, das macht nichts besser. Aber wir sind nun mal da, wo wir sind und von da müssen wir starten.

... wie gut unsere Bundeswehr da eigentlich gerüstet ist. Es gibt, soweit ich weiß, sieben Bundeswehrkrankenhäuser. Inwieweit sind die in der Lage, COVID-19-Patienten aufzunehmen? Was ist mit Lazaretten, Soforthilfen in prekär belasteten Orten - kann von da Hilfe kommen?

Das wird geprüft, wenn wir die Zahlen haben in ein oder zwei oder drei Wochen und dann machen wir einen Planungsstab und eine
Koordinierungsplattform und leiten die bereitstehenden Studenten ein und verteilen die zurückgekehrten einsatzwilligen EhemalsMediziner.

Jetzt ist das noch zu früh, wir haben noch nicht die aktuellen Zahlen, die wir nie haben werden (vielleicht bei Hochrechnungen, die in drei Jahren möglich sind) , aber wir müssen noch warten. Wir haben schon den Fußball abgesagt und die Leute nach hause geschickt, aber wir müssen erst die Zahlen abwarten - dann fangen wir an - und, ja, diese scheußlichen Überlegungen von 2012, also die konnten wir nicht kennen - wir haben den Fußball

Ja, ich bin verbittert. Jetzt starten ist kein Konjunktiv - jetzt starten ist spät, aber es hilft.

Drückt mal bitte jemand den Knopf
- und wenn es ein Politiker ist, der es selbstsüchtig und mit unlauteren Motiven macht, Hauptsache, er tut es.
Die braven schlafen noch und warten auf die Zahlen, aber die haben ja sogar den Fußball ...

Danke !
 
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Von der Diamond Princess wissen wir, dass die Tröpfcheninfektion, also das Anhusten aus kurzem Abstand, viele Infektionsfälle nicht erklären kann. Zumindest auf dem "Quarantäne-Experiment" lassen sich einige Infektionen nur durch airborne transmission und/oder Schmierinfektionen durch kontaminierte Gegenstände erklären. Diese Erkenntnis will man derzeit in Deutschland bei der Maßnahmenauswahl noch nicht berücksichtigen.

Auch eine Übertragung der Viren durch Klimaanlagen wird in Betracht gezogen, so kürzlich die Aussage eines Virologen in einer Sendung des Deutschlandfunks Kultur. So seien Lüftungsgitter von Klimaanlagen mit Corona-Viren behaftet gewesen.
In der unbewegten Raumluft seien jedoch keine Viren gefunden worden. Diese würden, wenn ein Corona-Kranker geniest oder gehustet hat, dann bald zu Boden sinken, aber auch auf andere Flächen wie Tische, Stühle, Kleidung usw.

Unklar scheint auch noch zu sein, wie lange Corona-Viren auf Flächen funktional bleiben - manche sprechen von nur wenigen Stunden, manche von mehreren Tagen. Je nach Labor- bzw. Umweltbedingungen scheint das Testergebnis unterschiedlich auszufallen.

Ich ziehe daraus für mich folgenden Schluss:
Solange das Corona-Virus noch nicht vollständig erforscht ist, schließe ich keine denkbare Übertragungsmöglichkeit aus und bin ständig am Überlegen, in welchen Situationen ich infiziert werden könnte und wie ich mich davor schützen kann.

Gruß
Hans
 
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Das wird geprüft, wenn wir die Zahlen haben in ein oder zwei oder drei Wochen und dann machen wir einen Planungsstab und eine
Koordinierungsplattform und leiten die bereitstehenden Studenten ein und verteilen die zurückgekehrten einsatzwilligen EhemalsMediziner.

Jetzt ist das noch zu früh, wir haben noch nicht die aktuellen Zahlen, die wir nie haben werden (vielleicht bei Hochrechnungen, die in drei Jahren möglich sind) , aber wir müssen noch warten. Wir haben schon den Fußball abgesagt und die Leute nach hause geschickt, aber wir müssen erst die Zahlen abwarten - dann fangen wir an - und, ja, diese scheußlichen Überlegungen von 2012, also die konnten wir nicht kennen - wir haben den Fußball

Ja, ich bin verbittert. Jetzt starten ist kein Konjunktiv - jetzt starten ist spät, aber es hilft.

Drückt mal bitte jemand den Knopf
- und wenn es ein Politiker ist, der es selbstsüchtig und mit unlauteren Motiven macht, Hauptsache, er tut es.
Die braven schlafen noch und warten auf die Zahlen, aber die haben ja sogar den Fußball ...

Danke !
Das wußten schon die alten Römer, gib dem Volk Brot und Spiele und du hast deine Ruhe.
 
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