Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Nein. Die 45-54-jährigen stellen zwar den größten Teil der Erkrankten dar. In der Altersgruppe der über 64-jährigen ist aber die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf der Krankheit deutlich höher als in anderen Altersgruppen.
Jene 15 (!) Personen mit einem schweren Krankheitsverlauf sind bereits abgesondert - auf der Intensivstation.
 
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Exakt daran denke ich ständig. Im Grunde denke ich sogar jeden Tag daran aufzuhören, aber mach das mal nach 35 Jahren. Nachher schlage ich noch meinen Hund vor Frust ;)

Prof. Drosten hat darauf hingewiesen, dass in Anbetracht der Gefahr der Infizierung mit dem Corona-Virus jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, mit dem Rauchen aufzuhören.
Durch das Rauchen wird nämlich die Lunge vorgeschädigt, was einen schweren Verlauf der Corona-Erkrankung nach sich ziehen kann.

Gruß
Hans
 
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Die größte Gefahr, sich zu infizieren, lauert meiner Meinung nach jetzt in den Supermärkten.
..........................
Deshalb trage ich dort zur Sicherheit Einwege-Handschuhe, die ich nach dem Einkauf und dem Bezahlen entsorge.
Für die nicht Berufstätigen oder Homeofficer mag das stimmen.
Aber nach allem was die Virologen sagen, ist der Hauptansteckungsweg schon die Tröpfcheninfektion durch Anhusten oder dichtes Beieinanderstehen, was man im Supermarkt auch ohne Handschuhe bei uns gegenwärtig zumindest verhindern kann.
Auch ist die Infektionsdosis auf den Waren oder dem Griff des Einkaufwagens eher gering.
Wenn du genügend Handschuhe hast, dann nimm sie halt.
Bedenklich finde ich, dass diese Artikel in den Arztpraxen scheinbar schon rar werden.
Ich musste neulich dringend zum Zahnarzt.
Dort überlegte man schon, die Praxis mangels Handschuhen und Mundschutz, die nicht mehr lieferbar seien, zu schließen.
 
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HaDiDi wenn ich es recht sehe, meint, dass die exponentielle Explosion irgendwann nicht mehr gestoppt werden kann.

Nein, das meine ich nicht (habe ich auch nie so geschrieben), sie stoppt ja von selbst, wenn die Population durchseucht ist, es Herdenimmunität gibt und ein Infizierter nur noch selten auf Menschen trifft, die noch nicht infiziert waren. Oder durch Maßnahmen sichergestellt wird, dass ein Infizierter nur noch eine, oder weniger als eine Person neu anstecken kann. Soweit die allgemeine Theorie. Das kann man natürlich abstrakt berechnen.

Es geht mir um Maßnahmen, die auf die Infektiosität von SARS-CoV-19 und dem Sozialverhalten der deutschen Bevölkerung abgestimmt sind.

Der R0 wurde in Asien im Bereich von 3-5 geschätzt. Weiter ist nicht klar, ob es ausschließlich zu Tröpfcheninfektionen kommt, oder ob airborne transmission und Schmierinfektionen durch kontaminierte Oberflächen (z.B. Türgriffe, Halteschlingen im Bus, etc.) auch wichtige Infektionsquelle sind. Die Bevölkerung in Deutschland trägt keinen Mundschutz, um Tröpfcheninfektionen zu verhindern. Abstandsregeln von 2 m werden nicht eingehalten. Zudem gibt es wohl eine hohe Dunkelziffer an infizierten Personen, die sich täglich im öffentlichen Raum bewegen und dabei andere anstecken.

So und nun sag mir, ob die bisher beschlossenen Maßnahmen gegen SARS-CoV-19 in Deutschland den exponentiellen Anstieg signifikant abschwächen werden.

In Ergänzung, die Zahlen aus China sind für die Tonne, es sind politische Zahlen. Das beste Zahlenmaterial haben wir aus Südkorea, Singapur und dann noch Taiwan und Japan. Dort gab es relativ wirksame Maßnahmen, die man hätte übernehmen können, jedoch unter der Einschränkung, dass dort die jeweilige Bevölkerung besser kooperiert, als die deutsche.
 
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Dort gab es relativ wirksame Maßnahmen, die man hätte übernehmen können,
Ja, u. a. Desinfizierung im öffentlichen Raum, auf Straßen, an Haustüren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Räumen usw.
Ich desinfiziere den Briefkasten, die Türgriffe an und in meinem Haus, die Handläufe im Treppenhaus, Lichtschalter usw. jeden Tag.

Gruß
Hans
 
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Zitat FAZ:

Um in der Corona-Krise schneller und schärfer reagieren zu können, plant die Bundesregierung weitreichende Änderungen des Infektionsschutzgesetzes. Nach Informationen der F.A.Z. beansprucht der Bund künftig mehr Eingriffsmöglichkeiten im ganzen Land, während die Bundesländer zum Teil entmachtet werden. Das geht aus einem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Änderung des Gesetzes hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt.

Quelle:

Sorry, der Link von der FAZ ist ein Bezahllink. Bei Spiegel.de ist es frei zu lesen:

 
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Ja, u. a. Desinfizierung im öffentlichen Raum, auf Straßen, an Haustüren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Räumen usw.

Ja, zumindest müssten diese Maßnahmen durchgeführt werden, bis man das Risiko von Schmierinfektionen durch kontaminierte Gegenstände einordnen kann. In Thailand werden z.B. Busse mehrmals täglich desinfiziert und das obwohl die meisten Menschen im Bus einen Mundschutz tragen und somit Oberflächen nur selten durch Hustentröpfchen kontaminiert werden.

Es geht eben nicht um Mathe und Theorie, sondern um die praktische Eindämmung von realen Infektionsrisiken.
 
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Da sind wir einer Meinung. Es fehlt an wirksamen Händedesinfektionsmitteln, geeigneten Mundschutzmasken und Schutzkleidung ja bereits bei der Primärversorgung.
Im Idealfall sollte man Einmalhandschuhe vor den Supermärkten gratis verteilen, damit auch die Schmier-Schmutz-Infektion, auch wenn sie nicht so im Vordergrund steht, verhindert wird.
Man fasst sich dann schon mal seltener ins Gesicht, was ja die Infektion dann erst verursacht.
Ein Epidemiologe sagte neulich im Fernsehen, dass für diesen Infektionsweg über die eigenen Hände schon eine recht große Virendosis erforderlich sei, sprich, wenn ein Infizierter so richtig schön feucht auf das von mir gekaufte Gemüse gehustet oder es mit der befeuchteten Hand angefasst hat.
Ich würde diesen untergeordneten Infektionsweg aktuell nicht so in den Vordergrund stellen, da die Leute beim Einkaufen schon jetzt vermehrt panisch reagieren, wie wenn die Ebola-Seuche hier ausgebrochen wäre.
Aber im Prinzip ist es sicher richtig, alle verfügbaren Mittel zur Eindämmung zu ergreifen.
Darüber hinaus fände ich es sehr wichtig, screening Untersuchungen bei den Behandlern und anderen Multiplikatoren (allen die unvermeidbaren engen Kontakt zu Menschen haben) durchzuführen, also Ärzte, Schwestern, Pfleger, medizinisches Hilfspersonal in den Krankenhäusern, etc.
Aktuell werden auch hier nur Testungen bei fieberhafter Erkältung durchgeführt.
Damit verschärft man das Risiko, dass vermehrt die Helfer sich gegenseitig anstecken und erst, wenn sie unstrittig Symptome zeigen, in die Quarantäne geschickt werden, wohingegen die KollegInnen, weil sie ja alle unverzichtbar sind, weiter als arbeitsfähig zum Dienst kommen sollen aber eine häusliche private Quarantäne einhalten sollen. Tolle Wurst...............
Da werden dann auch die PhillipinInnen, die Asklepios in Kooperation mit entsprechenden Regierungsstellen jetzt als Intensivfachkräfte einfliegen will, nicht viel ausrichten. Ganz abgesehen davon, dass das ja zumindest ein fragwürdiger Weg ist.
 
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Nach deiner Theorie müssen also die 45 - 54 jährigen strikt abgesondert werden
und nicht die 17 % der über 64-jährigen ……
Argh! Absolute Zahlen in einer relativen Welt als Totschlagargumente? Bitte nicht ganz so unüberlegt kommentieren. Die gezeigte Statistik zeigt doch nicht den Prozentanteil der Erkranken innerhalb ihrer Altersgruppen, sondern nur den der absolut Erkrankten unabhängig von den wichtigsten Faktoren zur Burteilung dieser Zahlen. Und das erlaubt keinen Rückschluss auf eine Altersgruppe, die durch ihre Alter besonders gefährdet ist/erscheint.

Um die von dir verlinkten Zahlen überhaupt irgendwie sinnvoll interpretieren zu können, müssten auch folgende Zahlen in die Rechnung einfließen
  • Wie viele Angehörige der angegebenen Altersgruppen gibt es überhaupt? Die Statistik teilt gleichmäßig in zehn-Jahres-Gruppen, die aber garantiert nicht gleich stark in der Bevölkerung vertreten sind.
  • Wie viele der nun nach Ansicht der obigen Zahlen und der statistischen Altersverteilung vorhandenen Personen pro Altergruppe sind einer Infektion (ungeschützt) ausgesetzt. Ich gehe davon aus, dass die Gruppe der außer Haus Berufstätigen diesbezüglich wesentlich exponierter lebt als Pensionisten in (Selbst)Isolation mit externer Versorgung.
  • Wie beeinflusst das Alter (oder andere Faktoren) die Schwere des Krankheitsverlaufs.
Es gäbe da durchaus mehr Komponenten zu berücksichtigen, ist erwähne nur die augenfälligsten.
 
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Die größte Gefahr, sich zu infizieren, lauert meiner Meinung nach jetzt in den Supermärkten.

Für weitere Tipps zum Einkaufen im Supermarkt bin ich sehr dankbar.

Gruß
Hans

Genauso sehe ich das auch (y)
Und genau deswegen greifen die Einschraenkungen in Bayern ein bischen zu kurz.
Denn wenn Infizierte die es nicht wissen in den Supermarkt gehen dann ist da eben wieder Infektionsrisiko.
Die Einkaufswagen waren und sind Viren- und Bakterienschleudern genau wie Tuergriffe etc.

Meine Meinung:
Kontrolleur am Eingang der Laeden, ohne Handschuhe kein Eintritt, oder wie in einem Fressnapf zu sehen, Desinfektor mit der Aufforderung die Haende zu desinfizieren vor dem Eintritt.

Gerade lese ich das Aldi und Co Plastikabtrennungen installieren an ihren Kassen (y)

Ich nutze meine Laborhandschuhe, ein Paket ist im Auto, anziehen vor dem Einkauf, einkaufen, bezahlen alles mit Handschuhen.
Wo moeglich nutze ich nur meine Einkaufstaschen und keinen Wagen.
Da ich keine Hamsterkäufe mache reichen zwei Stueck in aller Regel.

Auto wird immer an der hinteren Tuer geoeffnet - keyless go - dann werden die Handschuhe umgestuelpt ausgezogen.
Ohne Handschuhe wird vorne das Auto geoeffnet.
Die Handschuhe werden zu Hause entsorgt und Haende werden dennoch gewaschen.
Der Geldbeutel und dessen Inhalt wird nur noch mit Handschuhen angefasst.

Wer kein Desinfektionsmittel hat aber welches braucht der kann sich das einfach selbst herstellen.
99% iger Isopropylalkohol kaufen, mit destilliertem Wasser verduennen auf 70%, Spruehflasche und fertig ist der Virenschreck.

Positiv ist fuer mich das unsere Mortalitaet nach wie vor bei 0,33% liegt das ist doch ein Silberstreif am Horizont.

Curevac hat angekuendigt das im Herbst fuer die erste klinische Validierung fuer zehntausende Impfstoff da sein wird.
 
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Jene 15 (!) Personen mit einem schweren Krankheitsverlauf sind bereits abgesondert - auf der Intensivstation.
??? Ah, das sind alle schwer Erkrankten für diese Epidemiewelle? Na dann brauchen wir uns ja überhaupt keine Sorgen zu machen. Ich glaube, du hast da noch einigen Nachholbedarf an Information. Den Großteil der nötigen Hintergrundinformationen könntest du aber, wenn du wolltest, in diesem Thread nachholen.

BTW: 15 sind es heute in Österreich in Intensivbetreuung derzeit, in Deutschland auch?
 
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Wer kein Desinfektionsmittel hat aber welches braucht der kann sich das einfach selbst herstellen.
99% iger Isopropylalkohol kaufen, mit destilliertem Wasser verduennen auf 70%, Spruehflasche und fertig ist der Virenschreck.

Zur Not tut`s auch der 80prozentige Stroh-Rum aus Österreich als Desinfektionsmittel.
Abweichend von den Gepflogenheiten meiner Sekretärin habe ich diesen "Rum" auch als Zugabe in den Tee nie verwendet, weil ich Angst hatte, davon blind zu werden. ;)

Gruß
Hans
 
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Im Internetz findet man bekanntlich zahllose Infos zu CONVID-19.
Interessant finde ich folgende Untersuchung von Spiegel online:


Immerhin steht der Spiegel noch immer für eher seriösen Journalismus.

Gruß

Thomas
 
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Also wenn es den Aerzten an Handschuhen fehlt dann kann ich nur sagen nicht mitgedacht.

Ich hab letzte Woche noch bei Amazon welche bekommen zum regulaeren Preis.
Und vor zwei Wochen hab ich noch FFP2 Masken bekommen.

Wenn es an Desinfektion fehlt, Isopropylalkohol ist nach wie vor zum regulaeren Preis erhaeltlich und destilliertes Wasser auch.

70% iges Isopropanol mag nicht Sagrotan sein aber es desinfiziert hervorragend und ist mit Sicherheit besser als gar nichts.

 
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