Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Ich verstehe ja eines immer noch nicht so ganz.

Wenn die die Altersgruppe 65+ die am meisten betroffene ist bei den schweren Faellen und das die Herausforderung fuer das Gesundheitswesen ist, warum fuehrt man dann nicht eine noch striktere Ausgangssperre dieser Altersgruppe ein mit kommunaler Versorgung und Unterstuetzung.

Bei uns in der Gemeinde läuft dieser Hilfsdienst auf freiwilliger Basis bereits an.

Bedeutet wer auf Rente ist bleibt zu Hause und verlaesst das Haus nicht mehr und wird vor Ort versorgt.
Damit sollten dann z.B. 80% der Faelle in den Intensivstationen gar nicht erst entstehen.

Oder seh ich da etwas falsch?
 
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Bedeutet wer auf Rente ist bleibt zu Hause und verlaesst das Haus nicht mehr und wird vor Ort versorgt.
Damit sollten dann z.B. 80% der Faelle in den Intensivstationen gar nicht erst entstehen.

Oder seh ich da etwas falsch?
Ich bin mir nicht sicher, ob das grundsätzlich die Methode der Wahl ist. Jemand schrieb hier (ich glaube gestern), dass es in einem Kanton in der Schweiz jetzt so geregelt wird.

Ich denke, dass man diese Quarantäne nach Bevölkerungsgruppen (in dem Fall nach Alter) dann so lange aufrecht erhalten müsste, bis ein Impfstoff vorhanden ist. Also vermutlich mindestens ein Jahr, vielleicht auch 18 Monate. Das finde ich schwierig, zumal dann auch weitere Probleme wie Bewegungsarmut und Folgeerkrankungen etc hinzukommen, die man normalerweise zu vermeiden sucht.

Für den Moment finde ich das richtig, nämlich bis wir die Kurve so flach gemacht oder vielleicht sogar gestoppt haben, dass gesichert genügend Intensivbetten für den Fall der Fälle vorhanden sind.
 
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Oder seh ich da etwas falsch?
Ja. Eine Quarantäne der Älteren reicht nicht aus, R0 ausreichend zu drücken. Damit käme es dann trotzdem zu einer Durchseuchung der Restbevölkerung. Und da die Quarantäne der Älteren nicht vollständig ist, dann auch zur Durchseuchung derer. Das wurde tatsächlich von Epidemiologen gerechnet und das ist, was herauskam.
Es würde nur dann funktionieren, wenn die Älteren bis zur Herdenimmunität der Jüngeren isoliert blieben. Aber das ist wohl rechnerisch nicht zu leisten.
Ich glaube, Dr. Drosten hat das in einem seiner Podcasts auch schon entspr. besprochen. Trotzdem gilt die dringende Empfehlung an die Älteren, sich besonders vorsichtig zu verhalten. In einigen Ländern ist dies für 70+ inzwischen auch Pflicht. Denn ein wenig Zeit erkauft uns das schon.
 
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Kontakte untereinander so weit als möglich zu vermeiden ist
völlig ohne Zweifel die erfolgversprechendste Methode um
den Virus loszuwerden. Egal welche Altersgruppe.

Daß Leute wie Saskia Esken jetzt von Wettbewerb der Maßnahmen
faseln, lässt mir die Hutschnur reissen.
 
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Kontakte untereinander so weit als möglich zu vermeiden ist
völlig ohne Zweifel die erfolgversprechendste Methode um
den Virus loszuwerden. Egal welche Altersgruppe.

Daß Leute wie Saskia Esken jetzt von Wettbewerb der Maßnahmen
faseln, lässt mir die Hutschnur reissen.

So halten wir es auch - auch innerhalb der Geschwister etc. gibt es keine Besuche oder Treffen.
Ist im Zeitalter von Smartphones und Internet ja auch nicht tragisch finde ich.
 
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Bitte verbreite doch diesen Unsinn nicht.

Ich glaube nicht, dass wir hier in diesem Ton diskutieren sollten.

Maßnahmen sind nicht primär ein mathematisches Problem, sondern müssen auf Durchseuchungsgrad, Verhalten der Bevölkerung und Infektiosität des Virus abgestimmt werden. Dazu sollte man von der Thematik etwas verstehen, ich denke nicht, dass Du promovierter Virologe, Mikrobiologe, oder Epidemiologie bist (ich schon). Außerdem kenne ich die Verhältnisse in China seit mehr als 20 Jahren und kann Zahlen aus China einordnen.

Sag uns doch einfach, wie Du aktuell rechnest. Wie viele Infizierte haben wir derzeit in Deutschland, die nicht identifiziert wurden. Und welche Maßnahmen derzeit dafür sorgen könnten, dass der R0 trotz der vielen unentdeckten Infizierten, die sich im öffentlichen Raum bewegen, unter 1 gedrückt wird.

Da bin ich wirklich gespannt.
 
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Wenn die die Altersgruppe 65+ die am meisten betroffene ist bei den schweren Faellen und das die Herausforderung fuer das Gesundheitswesen ist, warum fuehrt man dann nicht eine noch striktere Ausgangssperre dieser Altersgruppe ein mit kommunaler Versorgung und Unterstuetzung.

Bei uns in der Gemeinde läuft dieser Hilfsdienst auf freiwilliger Basis bereits an.

Bedeutet wer auf Rente ist bleibt zu Hause und verlaesst das Haus nicht mehr und wird vor Ort versorgt.
Damit sollten dann z.B. 80% der Faelle in den Intensivstationen gar nicht erst entstehen.
Hier in Wien ist das Großteils auch so, wiewohl es auch hier ein paar Idioten gibt. Aber jeder in den Risikogruppen - zählen ja auch Jüngere mit "passenden" Vorerkrankungen, Transplantationen etc. dazu - mit funktionsfähigem Hirn im Schädel ist zu Hause und bleibt zu Hause. Wir werden von Kinden und Enkeln versorgt (zwei Meter Abstand und Desinfektionsvorsorge), aber selbst wir wurden schon kontaktiert, ob Hilfe nötig sei. Zwei ganz liebe Nachbarfamilien würden uns jeden erforderlichen Weg abnehmen und uns auch versorgen, wenn nötig.

Um die Restdeppen (man entschuldige die deutliche Ausdrucksweise) soll sich Darwin kümmern. Und das meine ich ernst, auch wenn mir das jetzt so manche/r übelnehmen wird. Die Menschheit kann den Verlust von Gehirnamputierten Ignoranten leicht verkraften und davon wahrscheinlich sogar profitieren.

So, Grant abgebaut. Weiter mit der Arbeit. ;)
 
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Das Alter allein ist kein ausreichend scharfes Trennkriterium für so weitreichende Mobilitätseinschränkungen gegenüber andersaltrigen Gruppen.
Entscheidend ist schon die Komorbidität, Schwere und Anzahl von Begleiterkrankungen.
Nur statistisch nehmen die mit dem Alter zu, im Einzelfall muss das Alter aber speziell im Bereich zwischen 60 und 75 nicht allzuviel ausmachen.
Ich halte es auch für schlecht, die Gesellschaft bei der Mobilitätsbegrenzung in alt und jung zu teilen und dies per Verordnung durchzusetzen.
Wenn ich als gesunder Rentner, der sich topfit fühlt, für eine kranke Rentnerin in der Nachbarschaft einkaufen gehe, sehe ich beim gegenwärtigem Stand kein unvertretbar hohes Risiko für mich und werde das auch weiter tun.
 
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Ich bin mir nicht sicher, ob das grundsätzlich die Methode der Wahl ist. Jemand schrieb hier (ich glaube gestern), dass es in einem Kanton in der Schweiz jetzt so geregelt wird.


Ja, Anja. Der Kanton Uri, wobei der Kanton muss es gemäss neuesten Angaben und Weisungen des BAG wieder zurücknehmen, was er bereits getan hat.

Und mich hat vorhin folgende Nachricht vom Tessin erreicht:

"Um in die Täler zu kommen braucht es ab heute ein Motiv wie Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Pflege von Angehörigen oder Tierbetreuung/Landwirtschaft oder Pflege durch uns (Spital externe Versorgung) mit speziellen Ausweisen."

Susanne, unsere liebe Freundin von Locarno, welche in der Spital externen Pflege arbeitet, macht im Moment der Horror ihres Lebens durch. Dass Claudia und ich nun unserer Verscascaferien streichen können, ist nicht das Thema.
Die Nordtäler sind seit Jahrzehnten überalter. Nicht nur wegen der permanenten Abwanderung sondern auch wegen der "Einwanderung" von älteren Menschen, welche ihren Lebensabend in Sonnenstube der Schweiz verbringen möchten.

Das unsere Tessinerferien in unserem "Haus zur Buche" definitiv vom Tisch sind, ist zu verkraften. Viel mehr beschäftigt mich das zum Teil immer noch ignorante Verhalten von Menschen und die mangelnde Bereitschaft solidarisch zu sein.
 
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Die größte Gefahr, sich zu infizieren, lauert meiner Meinung nach jetzt in den Supermärkten.

Deshalb trage ich dort zur Sicherheit Einwege-Handschuhe, die ich nach dem Einkauf und dem Bezahlen entsorge.

Da frei daliegendes Obst oftmals schon von anderen Leuten betastet oder sogar angehustet wurde, verzichte ich auf Obst und kaufe stattdessen Gemüse, das ich zu Hause koche.
Vitamine kann ich mir auch auf andere Weise zuführen.

Auch auf ein Schwätzchen im Supermarkt mit Bekannten verzichte ich - und auch hier achte ich auf mindestens 2 Meter Abstand zu anderen, insbesondere auch beim Anstehen vor der Kasse. Und wenn mir die Dahinterstehenden zu nahe auf den Pelz rücken, dann scheue ich vor einer freundlichen, aber bestimmten Ansage nicht zurück.

Für weitere Tipps zum Einkaufen im Supermarkt bin ich sehr dankbar.

Gruß
Hans
 
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Unsere Supermärkte haben jetzt alle geschätzt 2 Kilometer gelbschwarzes Klebeband auf den Boden kleben. Süß, wie sich alle daran halten, oder wie erschrocken sie zurückhüpfen, wenn sie es zu spät bemerkt haben.

Ich habe wenig Angst vor offen liegendem Gemüse, da ich es ja ohnehin wasche und koche, in der Hoffnung der Virentötung damit Genüge zu tun. Da ekle ich mich viel zu sehr vor Dosenfutter, zumal das sicher nicht die Immunabwehr stärkt.

Ich denke immer noch: Besser eine Banane und eine Kippe, als ne Dose Pfirsiche und keine Kippe ;)
 
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und ihr beiden Streithähne
@falconeye und @HaDiDi nun kommt bitte wieder auf die sachliche Ebene zurück. Ihr habt beide gute und nachvollziehbare Argumente ausgetauscht. Jeder hat auf seine Art recht.
Mathematisch hat Falconeye recht, dass die Entwicklung der Durchseuchung (Anzahl der Infizierten auf der Zeitachse) mit dem Ausbreitungsgrades (R) eng zusammenhängt und dass dieser von den ergriffenen Quarantänemaßnahmen abhängt.
Wenn R>1 geht es lustig weiter, bei R <=1 geht es runter oder wird endemisch, bis die nächste Mutante ankommt.
HaDiDi wenn ich es recht sehe, meint, dass die exponentielle Explosion irgendwann nicht mehr gestoppt werden kann.
Das scheint eher nicht der Fall zu sein, aber:
je später der Ausbreitungsgrad R unter 1 gedrückt werden kann, um so mehr wird es Tote geben und irgendwann ist natürlich mal das Gastwirtreservoir der noch nicht Infizierten nicht ausreichend groß, da die Immunisierten niemanden mehr anstecken, so dass dann die Durchseuchung einen steady state Zustand erreicht.
Die Kurve der ungebremsten e-funktion wird dann wieder flacher aber um einen Preis an Toten, den hoffentlich keine Regierung überleben kann.
In der Praxis sehen wir, dass sowohl Politik als auch Bevölkerung leider erst ab einem gewissen Durchseuchungsgrad die erforderlichen Maßnahmen akzeptieren.
 
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Ich verstehe ja eines immer noch nicht so ganz.

Wenn die die Altersgruppe 65+ die am meisten betroffene ist bei den schweren Faellen und das die Herausforderung fuer das Gesundheitswesen ist, warum fuehrt man dann nicht eine noch striktere Ausgangssperre dieser Altersgruppe ein mit kommunaler Versorgung und Unterstuetzung.

Bei uns in der Gemeinde läuft dieser Hilfsdienst auf freiwilliger Basis bereits an.

Bedeutet wer auf Rente ist bleibt zu Hause und verlaesst das Haus nicht mehr und wird vor Ort versorgt.
Damit sollten dann z.B. 80% der Faelle in den Intensivstationen gar nicht erst entstehen.

Oder seh ich da etwas falsch?
Das ist die offizielle Seite des Gesundheitsministeriums Österreich

Nach deiner Theorie müssen also die 45 - 54 jährigen strikt abgesondert werden
und nicht die 17 % der über 64-jährigen ……
 
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:Coronavirus:
Das Internet ist sicher.

Noch eine gute Nachricht. Ein Unternehmenssprecher des DE-CIX (weltweit der größte Internetknoten) in Frankfurt müssen wir kommunikative Engpässe nicht befürchten.

Quelle: hessenschau
 
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Beim Zigarettenrauchen würde ich aufpassen, dass ich nicht mit virenbehafteten Fingern den Filter anfassse und ihn dann in den Mund stecke.

Gruß
Hans

Exakt daran denke ich ständig. Im Grunde denke ich sogar jeden Tag daran aufzuhören, aber mach das mal nach 35 Jahren. Nachher schlage ich noch meinen Hund vor Frust ;)
 
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Nach deiner Theorie müssen also die 45 - 54 jährigen strikt abgesondert werden
und nicht die 17 % der über 64-jährigen ……
Nein. Die 45-54-jährigen stellen zwar den größten Teil der Erkrankten dar. In der Altersgruppe der über 64-jährigen ist aber die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf der Krankheit deutlich höher als in anderen Altersgruppen.
 
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