Im Tal von
Catarpe kommen wir an einem Möchtegern-Canyon vorbei.
Sein charmanter Name lautet Teufelsschlund (= Devil's Throat, Quebrada de Chulacao, Garganta del Diablo)
Der Wachhund wartet bereits am Eingang auf uns und begleitet uns den ganzen Weg.
Dieses Gebiet ist auch eine beliebte Strecke für Radfahrer, die wir nun vermehrt antreffen.
Die Struktur des Gesteins ist mit eingeschlossenen, deutlich härteren Schichten durchzogen. Der Sandstein lässt sich ganz einfach mit den Fingern rausbrechen.
Verwunderlich, dass der Canyon nicht bereits zu einem Staubhaufen zerfallen ist, so leicht wie man den wegbröseln kann.
Der
Pukará de Quitor am Rio San Pedro ist eine historische Wohn- und Fluchtburg der Likan Antai (Atacameños). Die Festung gehört zu den besten architektonischen Leistungen der sogenannten San-Pedro-Kultur. Die Festungsanlage verteilt sich über eine Fläche von 2,4 ha und besteht aus einem Ensemble von 164 Bauten. Der Pukará de Quitor wurde um 1300 n. Chr. erbaut. Er diente, wie auch andere seiner Art in der Region, der Verteidigung der Oase gegen Gruppen, die aus den Hochebenen der Anden im heutigen Bolivien kamen.
Wie so vieles wurde auch dieser Ort von spanischen Konquistadoren erobert und geschleift.
Valle de la Muerte (Tal des Todes)
Das Todes-Tal befindet sich mitten in der Salzkordilleren ca. 4 km von San Pedro entfernt und ist völlig leblos. Geologische Formen und mineralische Skulpturen, die durch den Wind und den Regen gebildet wurden, können dort besichtigt werden. Ihre Herkunft sollen von einem ausgetrockneten See kommen, wo ehemalige waagerechte Schichten von Sedimenten und Felsen, die ungefähr 23 Millionen Jahre alt sind, von den Bewegungen der Erdschichten geschaffen wurden. Diese Erdbewegungen haben auch die Anden gebildet und haben auch noch einige Schichten in senkrechten Positionen hinterlassen.
Ein anderer Ort, ein anderer Hund: Allen gemeinsam ist deren unaufdringliche Begleitung jedes Besuchers.