Nehmen wir mal anständige Daten, nämlich die offiziellen der CIPA in Japan
Jan-Oct 2013 wurden 11,3 Mio DSLR und 2,45 Mio Spiegellose Systemkameras produziert
Jan-Oct 2014 wurden 8,61 Mio DSLR und 2,63 Mio Spiegellose Systemkameras produziert
Macht mal eben 25% weniger DSLR und von 2012 auf 14 wurden die sogar fast halbiert
Nehmen wir die total shipments sieht es noch übler aus.
(...)
Vergleiche einfach mal die Festbrennweiten gleicher Lichtstärke der beiden Systeme Leica M und Nikon FX miteinander. Und falls jemand meint, der AF würde so unglaublich viel Platz benötigen, dann verweise ihn auf Contax G. Sowohl Leica M als auch Contax G haben keinen Klapperspiegel und sind kleiner gebaut, auch kleiner als die manuellen Nikkor-Objektive.
Man muß die Zahlen nicht nur lesen, sondern auch deuten können.
Das sind Produktionszahlen, keine Verkaufszahlen und sie sagen nichts darüber aus, wieviel pro Gehäuse verdient wird.
das Leica M System ist im Prinzip ein überteuertes Nischenprodukt
einen leistungsstarken Autofokus/Bildstabilisator kennen diese Systeme auch nicht.
Zwischen Zahlen deuten und dem Hinbiegen, sodaß sie ins eigene Weltbild passen ist oft nur ein schnaler Grat ...
Ich bin gespannt auf Deine Recherchen zum Thema: Gewinn pro Gehäuse ...
Hast Du Dir Deine Amazon-Bestenliste eigentlich mal genauer angeschaut?
Unter den Top 40 finden sich genau 2 Nikon DSLR (D750 + D5300) und deren 6 von Canon, selbst die ungeliebte EOS-M kommt noch vor der ersten Nikon und die allererste Spiegelkamera in der Liste ist eine wo der Spiegel nichtmals klappert ...
Noch so eine Frage nebenbei: Du hast doch selber min. eine spiegellose, die nicht von Nikon ist. Die hats Du bestimmt gekauft, weil das Nikon-Spiegellos-Programm so perfekt ausgebaut ist, oder?
(...)
Nochmals: Ich postulierte nirgends, das Nikon aufhören solle D-SLR zu produzieren, die nahezu vollständige Negierung der Spiegellosen wird aber auf Dauer ins Verderben führen, da bin ich mir relativ sicher.
...
Nikon hat schon mal fast alles verschlafen.
Gruss
Peter
Zwischen Zahlen deuten und dem Hinbiegen, sodaß sie ins eigene Weltbild passen ist oft nur ein schnaler Grat ...
Das ständige auf den Markt werfen von weiteren Entry-Level DSLR und 18-xxx Zooms (gilt für Canon im gleichen Masse) halte ich für eine wenig zukunftsorientierte Firmenpolitik.
Das wuerde ich auch sagen!
Die Zukunft ist spiegellos, ob manchen hier dies nun gefaellt oder nicht.
Mobilfunk ist ein schönes Beispiel was passiert, wenn man neue Entwicklungen schlicht verpennt, Siemens, Nokia, Blackberry ...
Ein schönes Beispiel, wohl aber nicht übertragbar auf den Markt der gehobenen Knipserei.
Bei den Mobiltelefonen mutierte der einfache Telefonknochen zum Kleincomputer; das waren völlig neue Welten.
Das einzig Neue ist der EVF und der ist in meinen Augen kacke (egal welchen ich ansehe, für mich flimmern die Dinger)
Das Bild im EVF ist durchaus nicht identisch mit dem, was hinterher auf dem Ausdruck zu sehen ist. Nicht einmal mit dem, was man auf dem Monitor des Computers sieht. Oder hast Du etwa mithilfe eines Kalibriergerätes dafür gesorgt, dass Helligkeits- und Farbabstimmung des EVF, des Computer-Monitors und des Fotodruckers exakt übereinstimmen? Wohl eher nicht. Abgesehen davon, dass ich mich wirklich frage, welche Details man in diesem "Mäusekino" namens EVF eigentich erkennen will. Im EVF erhält man näherungsweise eine Vorstellung davon, wie das Foto vor der Weiterbearbeitung ungefähr aussieht, aber das war's auch schon.Ich mag halt wissen, was ich fotografiere und muß nicht hinterher auf dem Monitor kontrollieren, ob das Bild was geworden ist, da ich es ja vorher schon exakt im EVF gesehen habe.
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