70-300VR WIRKLICH besser als 55-200VR?

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fotojörg

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Hallo!

Ich hatte es meinem Thema Lichtstärke oder VR schon mal angefügt und auch eine Meinung erhalten. Hätte gerne aber noch eine weitere zu folgender Problematik:

Habe seit 3 Wochen das 16-85 VR und bin mittlerweile recht zufrieden damit, da es mein 18-135 locker in den Schatten stellt.
Habe aber natürlich auch erkannt, das ich nach oben aufrüsten muß, da es über 85 öfters fehlt.
Folgerichtlich bin ich bei den oben genannten Nikkoren gelandet.

Frage: Ist der empfindliche Preisunterschied vom 200er zum 300er durch bessere Qualität sowohl in der Technik ALS AUCH in der Bildqualität spürbar?
(Das ich mehr Tele habe ist mir schon klar, nehme ich auch gern mit, ist aber nicht der Hauptkaufgrund, so ich mich für das 300er entscheiden würde).

Hänge ja auch irgendwie immer wieder dem Gedanken nach von meiner D80 auf die D300 umzusteigen. Habe mich da auch schon durch einige Themen gehangelt.
Komme aber dann doch wieder dabei raus, erst mal den Linsenpark aufzubauen und dann vieleicht auf ein besseres Gehäuse umzusteigen.
:confused::confused::confused:

Danke erst mal.
 
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Ich gebe auch mal meinen Senf dazu, weil mich der Thread beruhigt. Der Grund: Bis ca. 260 mm bekomme ich recht scharfe Bilder bei 1/640 hin, alles darüber, vor allem bei vollen 300 mm ist als 100 % Crop unscharf, wenn es weiter entfernt ist als 5 Meter. Beruhigt bin ich deswegen, weil ich annahm, wieder mal ein Montagsgerät erwischt zu haben. (Ich bekomme immer Montagsgeräte, eine ewige Geschichte ... Wenn ihr alle Fehler irgendeines Apparats herausbekommen wollt, laßt es mich kaufen. :frown1:) Nun sehe ich aber, daß die Unschärfe wohl doch technisch und preisbedingt ist. Mir fällt ein Stein vom Herzen.
Dennoch würde ich mich von dem Teil nicht trennen, weil ich (a) keine 1700 Euro ausgeben möchte, jedenfalls nicht, bevor ich die D300 richtig beherrsche, und (b) das Preis-Leistungs-Verhältnis nun wirklich kaum zu schlagen ist. Bei "normalen" Ausdrucken dürfte die Qualität allemal reichen. (Bilder sind in meiner Galerie zu sehen.) Und da ich noch nicht vorhabe, riesige Poster zu drucken, bescheide ich mich mit dem, was das Objektiv an der Kamera bringt. Dieses Wissen hilft, schlechte Bilder zu vermeiden.
 
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Danke monti für die Mühe die Du Dir gemacht hast!!!!:up:

Das ist für mich sehr hilfreich.
Jetzt kann ich nur zustimmen, was viele schon bestätigt haben: Beide Linsen sind für das jeweilige Geld o.K.. Diese Unschärfe würde mich aber schon wieder stören.
Bekommt man das also wirklich nur mit den wesentlich teureren, lichtstarken Optiken besser hin?

Unter diesem Aspekt denke ich, tut es das 55-200VR für mich erst mal vollkommen. Ich wollte ja zu allererst mal eine "schnelle" Ergänzung noch oben raus. Dabei werde ich dann feststellen, wie oft ich diesen BW-Bereich nutze (nach dem ersten Hype).
 
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Danke monti für die Mühe die Du Dir gemacht hast!!!!:up:

Das ist für mich sehr hilfreich.
Jetzt kann ich nur zustimmen, was viele schon bestätigt haben: Beide Linsen sind für das jeweilige Geld o.K.. Diese Unschärfe würde mich aber schon wieder stören.
Bekommt man das also wirklich nur mit den wesentlich teureren, lichtstarken Optiken besser hin?

Unter diesem Aspekt denke ich, tut es das 55-200VR für mich erst mal vollkommen. Ich wollte ja zu allererst mal eine "schnelle" Ergänzung noch oben raus. Dabei werde ich dann feststellen, wie oft ich diesen BW-Bereich nutze (nach dem ersten Hype).


Gute Entscheidung. Aprops Unschärfe: Objektive wie ein 180mm/2.8 ED kosten gebraucht nicht die Welt. Teuer wird es, wenn du die ganz aktuellen High End Tele Tooms von Nikon haben musst.

Und nochwas zum Thema Unschärfe: Bevor du dir Gedanken machst, welches Objektiv noch ein klein bisschen schärfer ist, mach dir Gedanken über dein Stativ. Leichtere Modelle in guten Preisklassen (100 Euro oder so) werden auch mit den besten Tele-Linsen keine knack scharfen Fotos hervorbringen. Wenn du an 200 oder 300mm an der Crop DSLR denkst und dabei knack scharfe Fotos haben willst (also die Optik wirklich voll ausnutzen willst für die 100% Ansicht am PC), dann ist das passende Stativ dazu entweder sperrig und schwer und mittelteuer (z.B. Berlebach Holzstativ, AFAIK so um die 200 Euro ohne Kopf), oder recht leicht, ganz bruachbar kompakt und schweineteuer (Beispiel Gitzo Carbon, jenseits von 500 Euro).

Weniger stabile Stative reichen natürlich auch für ordentliche Aufnahmen bei 200 oder 300mm - aber der letzte Tick Schärfe fehlt. Ich hab z.B. mal mein Walimex (mit das teuerste, ein 4 kg Brocken) mit dem 180mm/2.8 gegen mein Gitzo verglichen. Nicht dass das Walimex unbrauchbare Bilder gemacht hätte (Fernauslöser vorausgetzt, mit der Hand am Auslöser war das Walimex wirklich nur unbrauchbar). Aber ein ordentliches Stativ wie das Gitzo ist halt in der 100% Ansicht nochmal schärfer, und das Resultat blieb ziemlich genau gleich gut, wenn die Hand am Auslöser war (ist ja manchmal nötig, wenn man den genau richtigen Moment erwischen will).

Grüsse,
Sebastian
 
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Bekommt man das also wirklich nur mit den wesentlich teureren, lichtstarken Optiken besser hin?

Nein gsstromer, auch mein günstiges - ohne VR natürlich - Tamron 70-300mm LD Di für 120 EUR ist bei 200mm besser als das Nikkor VR 55-200mm.

Test: Blende 8, Stativ, Spiegelvorauslösung an der D80.

Bilder könnten bei Bedarf geliefert werden.
 
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Hallo, Sebastian!

Bevor du dir Gedanken machst, welches Objektiv noch ein klein bisschen schärfer ist, mach dir Gedanken über dein Stativ.

Danke für Deine Antwort.
Ich habe ein Mafrotto 190 XPRO mit Kugelkopf und denke, das ich damit beim geplanten Fotografieren noch was raushole.
Aber wie oft ist man in Familie, ohne Stativ, unterwegs und "findet dabei DAS Motiv.
Daher auch mein Thema "Lichtstärke oder VR", was ja scheinbar viele ansprach.
 
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Hallo Jörg,
ich habe seit einiger Zeit das 70 - 300 VR und bin sehr zufrieden. Bei normalen Lichtverhältnissen sind die Abbildungsleistungen nach meiner Einschätzung vom Ergebnis sehr gut - Testberichte hin oder her. Letztendlich ist es eine Frage des Preises, was man bereit ist zu bezahlen und eine Frage des Einsatzgebietes. Ich könnte es jedem empfehlen, der auf ein ausgewogenes Preis / Leistungsverhältnis achtet.
Viele Grüße
Thomas
 
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TOMO

die Frage war, ob das 55-200 VR besser als das 70-300 VR ist. Für mehr als 200 € Unterschied und wenn man die 300mm nicht braucht, dann ist die Differenz minimal.

Auch wegen des Preis/Leistungsverhältnis habe ich es gekauft (ich brauchte die 300mm) und bis A4 ist die Unschärfe im 100% Crop nicht so relavnt, außerdem mit etwas Nachschärfen in NX oder PS erzielt man gute Ergebnisse. Wenn jemand aber bei 300mm hochauflösende Detailsfotos oder Vergrößerungen machen will, muss sich mit einer anderen Optik befassen (und mit anderen Preisen). Aber man sollte keine Wunder von der Linse erwarten, vor allem wenn difuse Lichverhältnisse herrrschen.

Gruß
 
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und übrigens, hier ist der Sigma 70-200 2,8 ohne VR

78684835b781bed51.jpg


78684835b781a2a17.jpg
 
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Danke Monti für die Sigma-Bilder.
Das Ergebnis spricht mich sofort mehr an. Denn gerade dieses Problem, das ich sehr oft am PC dann feststelle das meine Bilder zu hell/matschig/unscharf sind ärgert mich. Natürlich bearbeite ich jedes Bild auch nach und arbeite im RAW. Trotzdem finde ich diese Ergebnisse ansprechender. Ist das nun das Ergebnis der 2.8er Lichtstärke oder der anderen Optik generell?
Vieleicht sollte ich dann doch in diese Richtung umdenken?
 
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Hallo Jörg,

nachdem ich den Thread verfolgt habe möchte ich aus meiner Sicht mal was dazu sagen.

das 55-200 habe ich nicht, aber folgendeTelezoom´s:

AF-G 28-200 (Reisezoom)
AF-D 80-200/2,8
AF-S 70-300 VR

Zur Schärfe des 28-200 bei 200mm sag ich mal nix :dizzy:

zu den Anderen:

bei 200mm Blende 5,6 ist das 70-300 fast genauso scharf wie das 80-200, sogar geringfügig kontrastreicher.
bei 300mm ist es vergleichbar mit dem 80-200 + 1,4 Konverter von Kenko (auch bei Blende 5,6)

Bei einer Vereinsveranstaltung in der örtlichen Gemeindehalle habe ich neulich ca. 150 Aufnahmen gemacht, der einzige Platz wo ich fotografieren konnte war die Empore der Halle, der Abstand zu den Akteuren auf der Bühne betrug ca. 10- 15m.

Die Statistik der verwendeten Brennweiten siehst du hier:



Die Aufnahmen sind insgesamt dank VR für die schlechten Lichtverhältnisse recht ordentlich geworden, ich möchte sie aber hier nicht ohne Einverständnis der Teilnehmer veröffentlichen.

Was ich damit sagen will:
Mit dem 70-300 hast du eine ordentliche Brennweitenreserve nach oben bei ordentlicher Bildqualität, bei 200 mm sogar mit Spitzen- Abbildungsleistung. Ob das 55-200 bei 200 mm da mithalten kann bezweifle ich mal auf Grund meiner Erfahrung mit dem 28-200 Reisezoom.

Du siehst also, nach mehreren "Fehlkäufen" bin ich beim 70-300 gelandet, mit welchem ich recht zufrieden bin. Das 80-200 ist zwar ein Spitzenobjektiv, aber viel zu schwer um mit der restlichen Ausrüstung mitzutragen, nach oben fehlen 100mm und mit Konverter ist es nicht mehr besser als das 70-300.

Soviel zu meiner Praxis mit Telezoom´s.
 
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Ich habe mich auch gefragt, ob das kleine 55-200 VR auch reichen würde, aber nachdem ich Testberichte im Netz und die Vergleichsfotos hier gesehen habe (danke an monti), werde ich mir das 70-300 VR holen. Ich hoffe nur, dass es noch ein paar € günstiger wird :p
 
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