Zum Dach der Welt - Mt. Everest Base Camp

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...Uns ist es „auf der anderen Seite“ von Tibet aus ähnlich ergangen, nur wussten wir, dass im August die Wetterwahrscheinlichkeit für’s Basecamp gegen uns sind. 30 km vor dem Everest bei null Sicht im Nebel und Regen zu vegetieren war leider auch nicht schön. Nur marginal besser war es um den Kailash herum…Im Hinterkopf wäre noch immer der Island Peak...

Danke für deinen Input!
Um darauf Bezug zu nehmen: mir erging es wie Heiko, den Everest fand ich schon immer spannend, obwohl ich mit dem Alpinismus per se nichts anfangen könnte. Doch während des Trips trafen wir viele Bergsteiger, Rückkehrer, unterhielten uns mit Einheimischen, die als Bergführer auf Expeditionen anheuern, manche standen schon mehrfach auf all den Achttausendern, überall die Bücher-Klassiker, "In eisigen Höhen", Reinhold Messner, Hans Kammerlander... das war schon spannend!
Ein netter Finne, der uns begleitete, ist - entgegen unserer Erwartungen - auch im Nebel gescheitert, am Island Peak. Aber er wills wieder tun, geh doch mit. ;)
 
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...wir haben keines unserer Ziele erreicht, aber das Gefühl, es aus eigenem Antrieb bis hierher geschafft zu haben, ist ein ausreichend schönes.

Ihr habt in wenigen Tagen mehr erreicht und erlebt, als viele Menschen in ihrem ganzen Leben. Ich beneide dich um deine tapfere Frau. Es gibt sicher nicht viele, die willens und in der Lage sind, diese Strapazien auf sich zu nehmen.
Von diesen Bildern und deinen spannenden Texten werden eines Tages noch eure Kinder und Enkelkinder voller Stolz berichten.

Es ist dir zu wünschen, dass du mit deinen Publikationen auch einen kommerziellen Erfolg erzielen wirst. Vielleicht kannst du von dem Gewinn einen leichteren Rucksack für Claudia kaufen. :)

Ich beglückwünsche euch zu dieser Reise, ziehe meinen Hut und verneige mich mit ehrlicher Bewunderung. :danke: :respekt: :applause:
 
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Hallo Daniel

Danke für diesen packenden,informativen Reisebericht.Bei deinen Bilder bekommt man schon fernweh.Ohne wenn und aber, haben deine Fotos wieder eine wunderbare Qualität :up:.Es war wieder klasse bis hier mitzulaufen.
 
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Lieber Daniel,

das ist mal wieder ein echter Sehnsuchts-Bericht mit faszinierenden Bildern und Erlebnissen!

Vor 20 Jahren bin ich mit meiner Mutter für 4 Wochen in Nepal gewesen, in der Langtang-Helambu-Region. Wir haben kaum einen anderen Touristen getroffen. Die Dörfer waren damals noch sehr ursprünglich, wir haben mit Erwachsenen, Kindern und Hunden im einzigen Raum um die Feuerstelle geschlafen. Abends war es in größeren Höhen so kalt, dass ein Ölfass mit brennendem Holz immer wieder in die zugige Hütte geholt wurde, bis der Qualm so sehr in den Augen brannte, dass das Fass wieder ins Freie getragen wurde. Nachts sind die Wasserfälle an den Felswänden eingefroren.
Wir wurden zur Hochzeit eingeladen und haben Verbrennungen aller "Preisklassen" beigewohnt, haben mit den Kindern mit selbstgeknüpften Strohpüppchen gespielt und den alten Männern beim Carom zugesehen.
Wir mussten uns vor großen Affen in Acht nehmen und haben über wunderschöne, tiefrot blühende, riesige Rhododendron-Bäume gestaunt.
Unser Ziel am Ende des Langtang-Tales haben wir erreicht, konnten aber unsere geplanten Gipfel nicht mehr in Angriff nehmen, da meine Mutter dort ernsthafte Symptome der Höhenkrankheit bekam. So sind wir mitten in der Nacht ins nächst tiefere Dorf abgestiegen.

Ein phantastisches, wenn auch sehr herausforderndes Land!

Danke schön für deine großartigen Bilder und die Geschichten dazu!
Klasse, dass du dich immer wieder überwindest, mitten in der Nacht rauszugehen um solche beeindruckenden Bilder vom Sternenhimmel aufzunehmen! Das würde ich auch gerne können (fototechnisch, das Aufstehen wäre dann nicht das Problem) ...


Ihr seid ein super Team! Ich wünsche euch noch viele solcher wunderbaren Reisen!


Viele Grüße mit Fernweh,
Sylvia
 
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Dafür liebe ich dieses Forum: Es bringt mich an Orte, die ich nie sehen werde in meinem Leben (obwohl ich das Glück hatte, auch schon recht viel gesehen zu haben).

Eure Bilder sind großartig, die Texte nie langweilig. Und ich muss Charli beipflichten: Sei dankbar, dass Du jemanden an deiner Seite hast, die all dies mit dir teilt, teilen möchte, teilen kann (auch wenn ihr dabei an euere Grenzen stößt).

Vielleicht ist es doof, aber irgendwie empfinde ich Positives, wenn Menschen, gerade vor so einer mächtigen Naturkulisse, in "ihre Schranken gewiesen werden". Auch wenn ich euch das Erreichen des Ziels und weniger gesundheitliche Probleme natürlich gegönnt hätte.

Ich habe es ja schonmal (ich glaube, im Myanmar-Thread) erwähnt: Macht ein Buch draus! Mich könnt ihr definitiv schon mal auf die Käuferliste setzen :)

Ach ja, noch etwas: Du zitierst aus "Claudias Blog". Wo kann man den lesen? (Sorry, wenn er schon verlinkt wurde und ich´s überlesen habe.)
 
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Das sind die vielleicht besten Fotos dieser spektakulären Gegend die ich kenne. Dein Blick für Motiv und Perspektive, der Sahne-Sensor und dein Gespür für die richtige Raw-Entwicklung. Wow :up:
Toller Reisebericht obendrein! Es lohnt immer wieder in dieses Forum zu schauen :)
 
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Hallo Daniel,
Es gibt viele erfolgreiche Bücher, in denen sich nicht solch herausragende Fotos finden. Dazu dein angenehmer informativer Schreibstil. Es wird Zeit!
Gruß
Uli
 
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Deine Fotos und Reiseberichte sind einfach nur unglaublich gut! Ich kann da nur meinen Hut ziehen und dir meinen Riesenrespekt aussprechen. Meine Daumen sind mir da natürlich auch mal wieder ausgegamgen! :up::up::up:
 
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meine grünen Daumen sind alle... :motz:
Danke für die tollen Bilder und den spannenden Reisebericht
 
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Wir haben hier im NF-F einfach zu wenig Daumen :motz: Klaus und Bettina, bitte ändern :D

Mal wieder ein erstklassiger Bericht mit erstklassigen Bildern :up:
 
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Hallo Daniel,

schon im Naturfoto habe ich Deinen Bericht mit Begeisterung gelesen. Aber hier ist alles noch viel Spannender. Deine Bilder lassen mich träumen und nachdenken.

Vielen Dank Dir und Claudia. Ihr dürft Stolz auf das sein was Ihr gemeinsam erlebt habt und Du ganz besonders auf eine so tolle Frau.

Leider haben meine Daumen wieder einmal nicht ausgereicht. Aber bald gibt es wieder neue ;)
 
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Hallo Daniel,
die Bilder sind umwerfend, nicht nur, wenn man bergaffin unterwegs ist. Was mich aber mindestens genaus so beeindruckt, ist die unglaublich überzeugende kultursensible Art des Reisens, die Du unternimmst! Viele Deiner Porträts sprechen m.E. davon. Vielen Dank dafür!
Clemens
Ich kann mich jetzt nicht für ein Bild oder so entscheiden - dafür bräuchte ist Stunden...nicht übel nehmen.
 
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Hallo Daniel,

dein Reisebericht hat mich, wie schon die anderen zuvor, sehr begeistert.

Neben den hervorragenden Bildern ist es auch deine Berichterstattung, die mich fasziniert.

Allerdings hat mich dieser Bericht auch sehr nachdenklich gemacht.
Speziell Claudia`s Blockeintrag war es, bei dem ich mir die Frage stellte: War es das alles wert und würdet ihr das, mit dem Wissen was euch erwartet, wieder machen.
Ich hoffe sehr, du beantwortest diese Frage mit JA.

Auf deine noch folgenden Reiseberichte freue ich mich jedenfalls sehr.
 
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Tolle Bilder, tolle Geschichten, toller Erzählstil, toll, toll, toll ....

Vielen Dank dafür:up:
 
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Hallo Daniel,

Dein Bericht ist große Klasse, Deine Bilder sind einsame Spitze, danke, dass Ihr die Strapazen auf Euch genommen habt und ich an den Ergebnissen teilhaben durfte:up:
 
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Hallo Daniel,

Deinen Bericht in der Naturfoto fand ich schon hoch interessant und habe ihn mit Begeisterung gelesen. Aber hier das hier toppt das alles noch einmal.

Sagenhafter Bericht mit einzigartigen Bilder aus einer Region in die ich wahrscheinlich nie kommen werde. Vielen Dank dass Ihr Eure Strapazen und Erlebnisse hier mit uns teilt.

Gruß und weiter so :up:
Timo
 
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Hallo Daniel,

da war man gerade selbst unterwegs, kommt nach Hause, macht den PC an, sieht Deine Bilder und möchte sofort wieder weg.
Eine sehr schöne Reise... ob ich dort hin mal komme? Wahrscheinlich nicht.
Auf jeden Fall danke schön für Eure tollen Erlebnisse und Eindrücke!!!
 
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Zunächst einmal: Ganz großes Kino, als ehemaliger Hobby-Kletterer hat mich der Himalaya schon fasziniert, seit ich zum ersten Mal Namen wie George Mallory, Edmund Hillary, Tenzing Norgay, Hermann Buhl usw. hörte. :up:

Ich denke auch, dass eure Entscheidung, vor Erreichen des eigentlichen Ziels aufzuhören, absolut richtig gewesen ist. "Der Weg ist das Ziel", sagt man zurecht, und ihr beiden seid einen Weg gegangen, den - zumindest gemessen an ca. 500 Mio. Europäern und Nordamerikanern - nur wenige gehen können. ;)


In Namche Bazar konnte ich noch einmal für recht wenig Geld aufladen, weiter oben werden die Leute dann unverschämt (ca. 5-10$ für eine Akkuladung!).
Ja, das klingt zunächst unverschämt. Andererseits: wovon sonst sollen die Menschen dort oben leben, wenn nicht von den Touristen, die in ihren Augen so unfassbar reich sind, dass sie
1. sich überhaupt erlauben können, so etwas wie Urlaub zu machen,
2. an so weit entlegene und exotische Orte reisen und
3. sich dort auch noch mehrheitlich durch einen - in den Augen der Einheimischen - extrem dekadenten Lebensstil und eine Wegwerfmentatlität auszeichnen, die den dortigen Einheimischen nicht nur fremd ist, sondern ihnen auch schadet - einiges davon hast Du ja auch selbst erwähnt. Man denke nur daran, dass der den Einheimischen heilige Berg Sagarmatha (auf Nepali oder Qomolangma auf Tibetisch) von uns in Nicht-Anerkennung ihrer Tradtionen und Kultur nach einem englischen Landvermesser schnöde als "Mount Everest" bezeichnet wird und durch die Hinterlassenschaften der ach so zivilisierten Touristen mittlerweile aussieht wie eine Müllkippe, die zugleich auch noch der höchstgelegene Friedhof der Welt ist (es liegen auf dem Berg noch ganz offen für jeden sichtbar die Leichen von ca. 200 der über 250 ums Leben gekommenen Bergsteiger und vor allem Kletter-Touristen herum, die den Rückweg nicht mehr schafften).


#37 Der Mount Everest, ein Klotz aus Fels und Eis, im Kegel der Abendsonne. Wie muss es wohl sein, dort drauf zu stehen?
Wenn man den Berichten derjenigen glauben darf, die es geschafft haben, stellt sich das eigentliche Glücksgefühl darüber, es auf den höchsten Punkt der Welt geschafft zu haben, erst später ein, wenn man wieder heil im Basislager angekommen ist. In der sogen. Todeszone (oberhalb von ca. 7.000 m) bestimmen wohl hauptsächlich der Kampf gegen die eigene Müdigkeit und Erschöpfung und der Wille, es irgendwie nach oben und möglichst wieder zurück zu schaffen, das Gefühlsleben.

Nochmals Danke für die tolle Reportage, das ist ganz sicher ein absolutes Highlight hier im Forum! :up:
 
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