Zu viel Backup???

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Wenn Du das auf chinesisch geschrieben hättest, hätte ich etwa genauso viel verstanden. Wie bitte (Magenta = Definition nötig)???

Ni hau!

Derivat (lateinisch von "derivare", ableiten, Abkömmling):
Stelle Dir vor, Du hast drei Bilder auf dem Tisch von einer gewissen "Tanja". Ein Original, zwei bearbeitete. Dein Platz auf dem Tisch, auf dem Du Deine Bilder überblicken kannst, ist begrenzt. Da Du "Tanja" erkennst, egal ob sie unbearbeitet ist oder nicht, legst Du die Bilder auf einem Stapel zusammen. So hast Du mehr Überblick auf Deinem Tisch. Genauso kann man das in Imabas machen: gleiche Bilder übereinander legen. :)

Attribute (lateinisch von "attribuere", zuteilen, zuordnen), im Kontext mit einem Objekt ein konkret zugeordnetes Merkmal:
In Imabas kann man zum Beispiel Personen, Objekten, Bildern ect. Attribute, also Merkmale zuordnen. Dies kann man selbst machen, Imabas kann damit also quasi alles abbilden, was man will. Ein Beispiel aus meiner Datenbank: "Tanja" sind zum Beispiel die Attribute "Haarfarbe: brünett", "Augenfarbe: braun" und "Größe: 1,66 cm" zugeordnet. "Sandra" hingegen ist "blond", "braunäugig" und "1,80 cm" gross. Bilder von den beiden sortiere ich den entsprechenden Personen zu.
Suche ich Bilder, die das Attribut "Augenfarbe: braun" haben, bekomme ich Bilder von "Tanja" und "Sandra". Schränke ich die Abfrage auf "größer 1,70" ein, bekomme ich Bilder von "Sandra". Schränke ich dann noch weiter ein, dass die Person "brünett" sein soll, findet Imabas keine Bilder mehr, weil die Attribute keine Treffer bringen.

Klar soweit? :D Du kannst das ja mit Wurstarten (Schwein, geräuchert, am Stück) machen! ;)
 
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Eines sollte man klarstellen:

RAID ist kein Ersatz für eine Datensicherung !

Wenn man z.B. in einem RAID-1 Verbund (gespiegelte Platten) eine Datei versehentlich löscht, hat man sie zweimal gelöscht.
RAID hat man zur hohen Verfügbarkeit. Die meisten Fehler kommen noch immer von der Tastatur oder der Maus in's System... ;)

Peter
 
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Als Digital Neuling (2,5 Jahre), immer noch Analogfan und Skeptiker in Bezug auf die zukünftige Lesbarkeit meiner Digitaldateien habe ich diesen Thread natürlich ausführlich mitgelesen.

Ich masse es mir nicht an , beurteilen zu können ob das zuviel, ausreichend oder aber zuwenig Backup ist....nur eins ist klar....ich bin ein Backup-Banause :heul:
Ich werde mich in der Richtung dringend mal kümmern müssen (nein, meine Dias in den Kunze Journalen brauche keine besondere Zuwendung:fahne:).

Aber drei Dinge gehen mir im Zusammenhang mit diesen Thema auch partout nicht aus dem Kopf:

1. Fritz Pölking sagte einmal (frei zitiert): Die einfachste Möglichkeit seine Bilder zu verbessern ist ein grosser Papierkorb.

2. War vor Jahren noch ein grosses Argument pro Digital die Tatsache das keine Kosten für Filme, Diarahmen und Kästen oder Fotoalben anfallen würden.....wenn ich mir diesen Schrank so ansehe :gruebel:

3. Wenn ich so ein Backup zusätzlich zur schon notwendigen Nachbearbeitung digitaler Bilder betreiben würde...bei meiner Arbeitszeit von 7:30-18:15 und Samstags von 8-12.....wann sollte ich da noch fotografieren?

Versteht mich bitte nicht falsch, aber meine Bilder müssen nicht um JEDEN Preis erhalten bleiben und gegen jede Eventualität gesichert sein, deshalb beschränke ich mein persönliches Backup auf zwei Festplatten, zusätzlich DVD und CD.

Immer kürzere Halbwertzeiten der Kameras und Optiken, immer eher der Bedarf an leistungsstärkeren PC's, der Weiterentwicklung der EBV kann man als "nebenbei auch noch arbeitender" kaum noch folgen und die Sicherung der Bilddateien kann/sollte/muss so aussehen wie hier beschrieben?!?!

Ich für meinen Teil geniesse die Vorzüge der digitalen Fotografie, aber manchmal frage ich mich allen Ernstes ob früher nicht doch das eine oder andere besser/einfacher war :gruebel:


Gruss Jürgen


ACHTUNG: Dies ist kein weiterer Beitrag aus der Reihe Pro/Contra Digital/Analog!!!
 
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Eines sollte man klarstellen:
RAID ist kein Ersatz für eine Datensicherung !
Wenn man z.B. in einem RAID-1 Verbund (gespiegelte Platten) eine Datei versehentlich löscht, hat man sie zweimal gelöscht.
RAID hat man zur hohen Verfügbarkeit. Die meisten Fehler kommen noch immer von der Tastatur oder der Maus in's System... ;) Peter

Genau so ist es, schrieb ich auch irgendwo weiter vorne bereits:

1) komplette RAIDs können ausfallen wie Festplatten auch. Je nach Fehlerart ist ein "RAID 5"-Verbund sicherer (headcrash auf einer Platte) oder genauso sicher (Überspannung mit/ohne Versagen der USV) wie eine Einzelplatte.

Mein zwei-offline-Festplatten-System ist auf jeden Fall besser geschützt. Headcrash ist egal, weil die Daten zwei mal vorhanden sind und zwei Platten mit gleichen Daten können nicht gleichzeitig ausfallen, weil stets nur eine online ist.

2) RAID-5-Verbünde dienen hauptsächlich dazu den Datendurchsatz wesentlich zu steigern. Ein Verbund mit 4 Platten zum Beispiel ereicht die dreifache Kapazität und Schreibgeschwindigkeit der entsprechenden Einzelplatte. Beides ist angenehmer Luxus, wenn man große Datenmengen schnell durchsuchen will oder kopieren muss. Kosten und Ausfallrisiko und die Notwendigkeit eines Backups des kompletten RAIDs stellen die Wirtschaftlichkeit des Ansatzes in Frage.

3) Was ich im Moment als sinnvoll ansehe ist ein Wechselschacht (oder auch zwei), die man auch zum nächsten Rechner mitnehmen kann und dazu passend eine Reihe von Festplatten im passenden Wechselrahmen.

Dann brauche ich eine Bilddatenbank,. die auch mit offlinemeduien umgehen kann und mir sagt: "Bitte schieb jetzt Laufwerk 25 rein, denn da sind die Dateien, die Du suchst drauf"

!!!Dennis!!! ...

Kann Imabas das???


Frank
 
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Kann mir jemand helfen da einen Plan reinzubringen???

Frank,
im Detail - nein.

Generell gesehen sieht das danach aus, daß du selbst das Backupnadelöhr geworden bist (nicht bös gemeint), und Deine zig-fache umherkopiererei für niemanden (einschließlich dir) durchschaubar ist. Der Ausweg heißt Automatisierung.

Das geht auf allen 3 Betriebssystemplattformen (OSX, Linux, Windows) mit unterschiedlicher Bequemlichkeit. Ein Beispiel, da ich das auch verwende:

Vista hat 3 Funktionen, die dich vor Datenverlust schützen sollen. Backup, Restore Points und Volume Shadow Copy (VSS).

  • Backup funktioniert entweder direkt am PC, oder über den Home Server - dazu später mehr.
  • Restore Points helfen bei Konfigurationsveränderungen (zBsp SW Installation), VORHER die Konfiguration zwischenzuspeichern und im Problemfall mit der neuen SW oder Device Treiber, das ganze System wieder zurückzusetzen
  • Volume Shadow Copy (VSS) ist nichts anderes, als daß das Betriebssystem Versionen von Dateien anlegt, wenn diese verändert wurden. Die jeweiligen Vorversionen können über Rechte Maustaste-Eigenschaften-Vorversionen angeshen und wiederhergestellt werden. Diese Cachegröße kann eingestellt werden, sonst ist irgendwann Deine Platte nur mit Vorversionen voll. Einmal am Tag wird diese Kopie angelegt. Auch wenn du irrtümlich ein Verzeichnis löscht, kann es damit wiederhergestellt werden (wenn der tägliche Lauf zumindest einmal durchgeführt wurde)

Ein mittlerweile sehr praktische, günstige und einfache Lösung ist der Windows Home Server, kostet ca. 160 Euro bzw 120 Euro als OEM Version (die SW). Dieser unterstützt Windows XP, Vista und die XBox 360.

Installation ist ein Kinderspiel. Die für dich wahrscheinlich relevanteste Funktion ist das automatische Backup aller angeschlossenen PCs. Dazu wird ein kleines Programm am PC installiert, daß mit dem Server kommuniziert, welche Dateien sich verändert haben - und nur die werden übertragen. Duplikate von einem PC, bzw. von mehreren PCs (zBsp die Systemdateien) werden nur einmal physisch am HomeServer gespeichert und ein entsprechender Link gesetzt. Die Technologie kommt vom Windows Dataprotection Server. Das spart erhebliche Mengen an Plattenplatz am Server.

Eine weitere Funktion ist, daß er directory RAID unterstützt. Das ist im Gegensatz zu einem HW RAID System flexibler (etwas langsamer auch), erlaubt aber den RAID Betrieb mit unterschiedlich großen Platten. Das geht bei HW RAID nicht. Im Prinzip, sagst Du bei jedem Verzeichnis, ob du Datenschutz haben willst oder nicht und er sucht sich automatisch 2 getrennte Platten zum Abspeichern. D.h. Du könntest einen Teil Deiner vielen Platten hier verbauen. Ein normaler langsamer PC reicht als HW basis vollkommen aus, oder Du suchst Dir einen Homeserver aus, der ohne Bildschirm, Tastatur und Maus verwendbar ist (viele PCs starten ohne diesem Zeugs nicht). Spezialisierte Geräte mit 25 Watt Leistungsaufnahme gibt es auch.

Info:
http://www.microsoft.com/germany/windows/products/winfamily/windowshomeserver/default.mspx
http://h71036.www7.hp.com/hho/cache/447351-0-0-225-121.html
http://www.tranquilpc-shop.co.uk/acatalog/shop.html

Vor kurzem kam auch das SP1 heraus, daß das eigene Backup des Servers bequem ermöglicht.

Bei Apple gibt es die TimeMachine, bei Linux kenne ich kein fertiges Paket, aber die Community kann Dir da sicher weiterhelfen.

LG, Andy
 
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Ein Verbund mit 4 Platten zum Beispiel ereicht die dreifache Kapazität und Schreibgeschwindigkeit der entsprechenden Einzelplatte.

Ist hier zwar nicht das Kernthema, aber falsch und daher will ich es korrigieren:
1. Dreifache Kapazität stimmt
2. Dreifacher Speed stimmt nicht.

Bei RAID-5 muss der Kontroller die Redundanzinformationen berechnen und dann auf die Platten verteilen - das kostet auch bei einem schnellen Kontroller Zeit und daher ist das Schreiben bei RAID-5 immer langsamer. Dass man das allerdings bei einem guten Kontroller nicht merkt, sei auch erwähnt.
Beim Lesen muss er deutlich weniger tun und daher merkt man dort noch weniger.
RAID-1 ist von der Performance beim Schreiben immer besser (beim Lesen meistens auch) hat aber den Nachteil des ungünstigen Netto/Brutto Verhältnis.

Noch was: Habe seit 10 Jahren mit Ausnahme der Notebooks nur RAID-1 Systeme hier im Büro. Immer mit den guten (und leider teuren) ICP Kontrollern. Jetzt das erste mal einen günstigen Ada... Kontroller - nie mehr wieder. Bei Problemen lässt der einen ganz schön im Stich.

LG Peter
 
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Der Ausweg heißt Automatisierung.
...und da habe ich bei einigen Kollegen erfahren, dass durch automatische Backups nicht mehr nachvollzogen werden konnte, wie der Stand der Dinge ist. Ich habe sämtliche Arten von derartiger Software runtergeworfen und ziehe das mittlerweile wieder per Hand auf die Backup-Platten.

1. weil: what you see is what you get
2. bei Fehlermeldung sofortige Lösung
3. unabdingbar: Erstellen von Ordnern und Unterordnern mit
Datums-/Stichwortverzeichnis

Man macht es sich m.M. nach viel zu kompliziert. Es gibt ganz einfache, individuell angepaßte Ordnungsschemen, die man sich vorab auf einem Blatt Papier aufzeichnen kann. Disziplin ist hier das A und O, weil man sonst schlimmstenfalls Backups von Backups von Backups hat. Kennt sicher jeder, spätstens wenn wieder gelöscht wird unter nerviger Vergleichsarbeit der Odner.

Obiges gilt natürlich nur für einigermaßen überschaubare Datensammlungen für den eigenen (!) Zugriff.

Trozdem:
was ich nach wie vor suche, ist ein einfaches (rudimentäres) Mac- und Windows kompatibles Bildbrowser-Tool (evtl. mit "Dia-Show"), welches auf Medien wie CD, DVD, Platte kopiert wird und Bilder mit verschiedenen Formaten unterstützt. Ein Tool, wie man es z.B. auf den Demo-CDs von Bildbanken findet.

Hat jemand Erfahrungen, Tipps?
 
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Wenn man Daten auf mehrere Speichermedien verteilen will, bietet sich immer Unison an. Das synchronisiert mehrere Datenquellen miteinander, egal ob das mehrere Verzeichnisse (Platten) im selben Rechner sind, oder mehrere verschiedene Rechner (Laptop/Server), und es ist auch ziemlich egal, ob das unterschiedliche Plattformen sind (Mac/Win/Linux etc.). Man kann auch mehr als zwei Speicherorte miteinander synchronisieren.

Eine teilautomatisierte Sicherung wäre dann z.B. ein automatischer oder manueller Aufruf einmal täglich zwecks Sicherung.

Ich benutze das seit Jahren, um diverse Datenbestände auf zwei Laptops und zwei Servern miteinander zu synchronisieren und hatte nie ein Problem. Äußerst zuverlässig und effizient, das Ding.

Maik
 
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...und da habe ich bei einigen Kollegen erfahren, dass durch automatische Backups nicht mehr nachvollzogen werden konnte, wie der Stand der Dinge ist. Ich habe sämtliche Arten von derartiger Software runtergeworfen und ziehe das mittlerweile wieder per Hand auf die Backup-Platten.

1. weil: what you see is what you get
2. bei Fehlermeldung sofortige Lösung
3. unabdingbar: Erstellen von Ordnern und Unterordnern mit
Datums-/Stichwortverzeichnis

Man macht es sich m.M. nach viel zu kompliziert. Es gibt ganz einfache, individuell angepaßte Ordnungsschemen, die man sich vorab auf einem Blatt Papier aufzeichnen kann. Disziplin ist hier das A und O, weil man sonst schlimmstenfalls Backups von Backups von Backups hat. Kennt sicher jeder, spätstens wenn wieder gelöscht wird unter nerviger Vergleichsarbeit der Odner.

Obiges gilt natürlich nur für einigermaßen überschaubare Datensammlungen für den eigenen (!) Zugriff.

Trozdem:
was ich nach wie vor suche, ist ein einfaches (rudimentäres) Mac- und Windows kompatibles Bildbrowser-Tool (evtl. mit "Dia-Show"), welches auf Medien wie CD, DVD, Platte kopiert wird und Bilder mit verschiedenen Formaten unterstützt. Ein Tool, wie man es z.B. auf den Demo-CDs von Bildbanken findet.

Hat jemand Erfahrungen, Tipps?


Das können Deine Kollegen halten wie sie wollen, auch wenn sie gegen den Trend arbeiten.
Zu deinen 3 Punkten:
ad1) You see what you get, unless you forget
ad2) Außer, Du überschrieibst Daten, weil die Maus in der falschen Sekunde losgelassen wurde.
ad3) Ist kein Backupthema, sondern ein Archivthema . Archiv <> Backup

Allein dasThema Dublettenreduktion spart signifikant Speicherplatz (sowohl am Backup als auch im Archiv) - willst Du das jedesmal händisch machen? Ich nicht :)

Deine Frage nach dem Bildbrowsertool verstehe ich nicht. Die DVD bzw CD kannst Du ohne Computer nicht ansehen, also muß sie eingelegt werden. Die PC Software zeigt dann alle Dateien an - what's the Problem? (Oder willst Du Archivierung und Datensicherung mittels DVD Spieler und TV machen? - das wäre mal was Neues :)

LG, Andy
 
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Automatiken bei Sicherungen bergen eine große Gefahr:

Man vergisst mit der Zeit die Kontrolle ('geht ja schon seit Jahren ohne Probleme...') oder man übersieht schlicht und einfach die Fehlermeldung.
Letzteres geht besonder leicht, wenn das Protokoll (positiv oder negativ) aus einer einfach Datei besteht, die z.B. mit Notepad angezeigt wird.

Die Dateien mit der Maus herumziehen ist allerdings ebenfalls sehr gefährlich: die landen wo anders oder man verschiebt statt kopiert usw. usw.

Selbst bevorzuge ich ein Skript, dass ich am Tagesende starte:
1. Sicherung auf zwei getrennten Medien
2. Temp Ordner leeren
3. Defrag
4. Virenscann
5. System herunterfahren
Am nächsten Morgen wird als erstes der Log kontrolliert.

Peter
 
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Allein dasThema Dublettenreduktion spart signifikant Speicherplatz (sowohl am Backup als auch im Archiv) - willst Du das jedesmal händisch machen? Ich nicht :)


Welches Tool macht Dublettenreduktion bei meinem Datenbestand mit 19 externen und zwei internen Festplatten automatisch?

Windows Home Server kann prima mit offline-Medien umgehen?

Nee, oder und wie?

Ich würde das sofort kaufen und anwerfen, denn dann fällt das Auslagern viel leichter und ich habe noch einen Haufen freien Speicherplatz gewonnen, den ich sonst teuer bezahlen muss.

Frank
 
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Das können Deine Kollegen halten wie sie wollen, auch wenn sie gegen den Trend arbeiten.
Zu deinen 3 Punkten:
ad1) You see what you get, unless you forget
ad2) Außer, Du überschrieibst Daten, weil die Maus in der falschen Sekunde losgelassen wurde.
ad3) Ist kein Backupthema, sondern ein Archivthema . Archiv <> Backup
......
Deine Frage nach dem Bildbrowsertool verstehe ich nicht. Die DVD bzw CD kannst Du ohne Computer nicht ansehen, also muß sie eingelegt werden. Die PC Software zeigt dann alle Dateien an - what's the Problem? (Oder willst Du Archivierung und Datensicherung mittels DVD Spieler und TV machen? - das wäre mal was Neues :)

Du mußt es nicht verstehen müssen. Genauso so wenig ich etwas von Deinem "gegen den Trend arbeiten" und der Differnzierung von "Backupthema" und "Archivthema" verstehe.
Danke auch für den Tipp mit der Maus – sehr amüsant!

Möglicherweise arbeiten wir in völlig unterschiedlichen Bereichen.
 
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Du mußt es nicht verstehen müssen. Genauso so wenig ich etwas von Deinem "gegen den Trend arbeiten" und der Differnzierung von "Backupthema" und "Archivthema" verstehe.
Danke auch für den Tipp mit der Maus – sehr amüsant!

Möglicherweise arbeiten wir in völlig unterschiedlichen Bereichen.

Vermutlich arbeiten wir wirklich in unterschiedlichen Bereichen :)

Ganz einfach ausgedrückt:
Backup = Schutz vor Datenverlust
Archiv = Ordnungsystem um Information leichter wieder zu finden

gegen den Trend = Je größer das Volumen und höher der Wert der Daten wird, um so wichtiger (und häufiger) werden in der IT automatisierte Prozesse für die Verwaltung und Sicherung herangezogen - Der Mensch bleibt die größte Fehlerquelle - leider, oder besser anders herum, Gott sei's gedankt.

Liebe Grüße,
Andy
 
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Welches Tool macht Dublettenreduktion bei meinem Datenbestand mit 19 externen und zwei internen Festplatten automatisch?

Windows Home Server kann prima mit offline-Medien umgehen?

Nee, oder und wie?

Ich würde das sofort kaufen und anwerfen, denn dann fällt das Auslagern viel leichter und ich habe noch einen Haufen freien Speicherplatz gewonnen, den ich sonst teuer bezahlen muss.

Frank

Frank,
auch wenn ein Tool die Doubletten eliminiert (zBsp Beyondcompare) ist das Wesen von externen Festplatten, daß sie in der Zwischenzeit auch mal an anderen Computern angeschlossen werden. Löscht Du dort daten, sind das uU deine letzten Originale, oder du kopierst was drauf, dann hast du uU wieder mehrere Kopien, ohne das das Tools nur irgendetwas mitkriegt.

Die laufende Doublettenreduktion findet überlicherweise an einem zentralen, immer verfügbaren Punkt statt (zBsp einem kleinen Server) und diese reduzierte Datenmenge wird dann extern weggesichert (da kannst Du all Deine externen Platten für mehrere Backupsets nehmen).

Hier hast Du eine Beschreibung wie das Datensichern am WHS (Windows Home Server) passiert:
http://download.microsoft.com/downl.../Windows_Home_Server_Home_Computer_Backup.pdf

Unabhängig vom Backup, stellt dir so ein kleiner Server natürlich auch Plattenplatz für alle Deine PCs zur Verfügung. Um das Problem gleich von Anfang an zu addressieren - das erleichtert das Archivieren immens.

LG, Andy
 
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Welches Tool macht Dublettenreduktion bei meinem Datenbestand mit 19 externen und zwei internen Festplatten automatisch?


Imabas! Imabas hat beim Import einen Dublettenfilter via CRC32, wobei nicht die Dateien ganz verglichen werden, sondern nur eine Anzahl der ersten Blöcke. Hat Geschwindigkeitsgründe. Wie's geht:
Festplatte A importieren, dann Festplatte B versuchen zu importieren, Dublettenprüfung an. Er zeigt Dir dann nur die Bilder, die noch fehlen. Die importierst Du dann.
 
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Diese Antwort suche ich auch (immer) noch. Und zwar für MAC. (bitte nicht GraphicConverter). Ein kleines Programm zur Darstellung von Thumbnails reicht eigentlich schon, nutzbar auf CD, DVD, Platten. Die Archivierung wird als Textdokument mitgebrannt, Ausdruck als Booklet zur schnellen Ein- und Übersicht (Stichworte: Zeit, Thema, Ort – Rohdaten/bearbeitet). Das Erstellen einer Bilddatenatenbank inkl. Pflege ist für meine Ansprüche zu überbürokratisiert und zeitaufwändig. Falls es hier dennoch etwas genial Einfaches gibt: danke für die Tipps!

Welches Betriebssystem verwendest du? Unter "Leopard" hilft mir Time Machine für die optimale Datensicherung und zur optischen Bildsuche der Finder mit der Cover Flow Darstellung.

Ich habe nichts gegen eine Bilddatenbank, aber manchmal kann das System auch undurchschaubar werden, daher ist der Aufbau sehr genau zu überlegen.

Gruß
HaMac
 
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Sehr guter, hochinformativer Thread. Auch an dieser Stelle noch mal Danke an Alle dafür.

Ich lerne:

Meine Daten sind derzeit gut gesichert aber schlecht archiviert

Dank an Andy für die Erkenntnis (ich setzte die Platten selten unterwegs ein)

Ich kann einen Windows Homeserver mit RAID aufbauen und mit von IMABAS bei der Dublettenbeseitigung und Archivierung helfen lassen. Das hört sich nach einer STRATEGIE an

Dank an Dennis hierfür

Ich will wissen:

Theoretisch verteilt ein RAID-5-System die Redundanzinformation auf alle Laufwerke. Ein Laufwerk kann ausfallen, ohne dass Information verloren geht. Daher ist die Kapazität eines 4er-Verbundes in RAID-5-Schaltung nur drei Mal so groß wie die Kapazität einer Einzelplatte.

Wie hoch ist die praktisch erreichbare Geschwindigkeit?

Meine theoretische Überlegung war, dass die Transferraten eines Laufwerks für die Redundanz beim SCHREIBEN draufgeht, also 3fache Schreibgeschwindigkeit, abzüglich Controllereffizienz, ich wollte einen 3ware-Controller nehmen, die laufen hier an der Uni extrem erfolgreich, die kleinen in 8er-Verbünden. Beim LESEN müsste die Transferrate die volle 3fache Transferrate sein, möglicher Weise sogar an die 4fache Transferrate heranreichen, wenn die Lesealgorithmen einigermaßen gut um die Redundanzinforation herumlesen.

Die Zugriffszeiten kommen auch eher beim Lesen zu tragen und sollten sich ebenfalls um den Faktor 3 bis 4 verkürzen.

Herzlich

Frank
 
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Hallo Frank

Die Performance von RAID Systemen hängt von sehr vielen Faktoren ab. Vor einigen Jahren gab es mal in der Zeitschrift CT einen Vergleich der verschiedenen Level.
Gemerkt habe ich mir daraus nur folgendes:
- RAID-5 Systeme gehen theoretisch ab 3 Platten. Die ist aber keine gute Wahl - je mehr Platten, desto schneller, was sich auch mit dem Hausverstand erklären lässt :D
- Bei kleinen Datenvolumen (also nicht in deinem Fall aber zur Zeit noch bei mir) ist RAID-1 da ein wenig besser.

Wenn Performance sehr wichtig ist und Geld keine Rolex spielt ;) dann gäbe es ja noch RAID 10...

Peter
 
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Nur an der Art Deiner Hilfesuche solltest Du arbeiten! :rolleyes:

Du schielst auf Transferraten. Die werden aber gar nicht Dein vordergründiges Problem sein. Du hast ja vor, Bilder mit Imabas zu verwalten. Und zwar so, dass Du sie offline verwalten kannst. Von der neu eingerichteten Festplatte machst Du ja die Backups.

Damit die Offline-Verwaltung Sinn macht (nackte Daten helfen Dir nicht, Du willst auch Bilder sehen) legt Imabas Thumbs und Vorschauen an. RAW's dauern deutlich länger als JPGs. Dann musst/willst Du Daten einpflegen. Glaube mir: Du wirst das Geschwindigkeitsproblem bei Deinem Vorhaben sein.

Zum WHS sei noch angemerkt: mir ist nicht bekannt, ob es Datenbank-Plugins gibt. Wenn Du im Netzwerk arbeiten willst, müßtest Du im Falle eines Falles beim WHS diesen als Fileserver verwenden und einen weiteren Rechner als DB-Server verwenden. Wenn Du Imabas nur auf einem Platz nutzt, reicht Dir ein einfacher PC.

Dringend raten möchte ich Dir, zu bearbeitende Bilder immer als Kopie auf dem lokalen Rechner zu bearbeiten. Bitte _NIE_ aus Imabas heraus ein Bild mit Photoshop öffnen und bearbeiten. Zu schnell vergißt man, das man am Original arbeitet.
 
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