Zeigt her Eure Bilder, die ohne D3 unmöglich gewesen wären!

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Der Maissauer Amethyst ist eine echte Rarität, ein so genannter „Gang- oder Bänder-Amethyst“. Insgesamt gibt es nur etwa zwanzig Regionen weltweit, die Bänderamethyste guter Qualität hervorbringen; das unvergleichliche Violett des Amethysts findet man nur in den allerwenigsten Vorkommen so wie hier in Maissau.

Die Entstehung des Maissauer Amethyst vollzog sich vor etwa 280 Millionen Jahren in der Tiefe eines Urgebirges. Hier setzten sich an den Wänden einer riesigen Kluftspalte mehrere Schichten Quarzkristalle ab. Reiner Quarz besteht aus Silizium und Sauerstoff, in sehr kleinen Mengen finden sich darin Spurenelemente, z.B. Eisen, Aluminium u.a. Das Muttergestein Maissauer Granit enthält radioaktive Partikel, die ionisierende Strahlung aussenden. Diese Strahlung bewirkte im Zusammenspiel mit den Spurenelementen eine unterschiedliche Färbung der Quarzschichten, im Laufe vieler Jahrmillionen entstand das charakteristische Zackenmuster im Maissauer Amethyst.

Die Qualität und Faszination dieses Vorkommens macht auch aus, dass man hier fast alle Vertreter der Quarz-Familie antrifft: Bergkristalle, Rauchquarze, schwarze Morione oder blutrote Eisenkiesel, auch den Jaspis in unzähligen Farbschattierungen . Ein kleines Wunder stellt der bislang einzige Achat dar, der beim Sägen eines Amethystblockes für das Niederösterreichische Landesmuseum zum Vorschein kam und dort bestaunt werden kann.

Der Amethyst Stollen:

Man befindet sich im naturwissenschaftlichen Bereich, hier steht der Besucher vor der weltweit größten zugänglichen Amethystader.

Auf dem Weg zur freigelegten Ader kann sich der Besucher den Vorgang vor Augen führen, der den Amethyst entstehen ließ. Auf einer Projektion kann man verfolgen, wie sich beginnend vor 500 Millionen Jahren die Gesteinsformationen entwickelt haben, bis der Maissauer Amethyst in seiner heutigen Form entstanden ist. In der Basis des Stollens, auf den Schautafeln, sind die Zeitalter der Erde sowie der Verlauf des Maissauer Amethystvorkommens dargestellt. In Vitrinen sind die interessantesten Grabungsfunde aus Maissau und Amethyste aus aller Welt zu sehen.

2301148c2f281a7ccb.jpg



Nikon D3
Nikkor AF-S 24-70mm f/2.8

ISO 1600

Blende f/2.8
1/20 sec

Freihand

LG

Wolfgang
 
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Also um den Thread aus meiner Sicht mal abzuschliessen, hier nun das ultimative Bild: dieses wäre ohne die D3 absolut nicht möglich gewesen :D:D:D

2882648b7fd69a401a.jpg


Ciao
Christian

P.S.: und jetzt kein Rumgezicke von wegen der Qualität oder dem Bildaufbau, dem Schärfeverlauf oder so... die Aussage machts und die Tatsache, das ich grad beim Pinckeln die Fototasche noch dabei hatte! ;)

Mann, ist die dick Mann. ;)
 
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Mal andersrum, wer Bildrauschen (ohne große Bildbearbeitung) mit hoher ISO-Zahl als Gestaltungsmittel einsetzten möchte (analog zur Körnigkeit beim Film), für den ist die D3 nix, gell?..;)
 
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Da genügt IMO auch eine D300. Was diese theoretisch ISO-mäßig weniger bietet, holt sie sich offenblendseitig einfach wieder zurück und mit etwas weniger Pixel hätte sie durchaus noch mehr Vorteile.
 
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Mal andersrum, wer Bildrauschen (ohne große Bildbearbeitung) mit hoher ISO-Zahl als Gestaltungsmittel einsetzten möchte (analog zur Körnigkeit beim Film), für den ist die D3 nix, gell?..;)

oder man bewegt sich ab 6400 ISO aufwärts und hat die Entrauschung deaktiviert...
Dann noch auf monochrom gestellt und es kann ästhetisch losrauschen.

FDHW
 
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Wie verhält es sich denn wirklich so in der Praxis mit dem Rauschen bei FX (D3/D700) im Vergleich zu DX (D300/D90!)? Sagen wir bei ISO 1600 bei FX.
Ist das so wie bei ISO 800 bei einer D300? Oder sind die Unterschiede doch nicht so groß? Danke für eure Einschätzung!
 
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Plusminus dürfte es wie der Vergleich FourThird zu DX ausgehen. DX rauscht weniger, Fourthird gleicht aber i.d.R. durch schnellere Arbeitsblenden aus.
 
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