Welcher RAW-Converter für Einsteiger / Hobby

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Hecke, spar dir deine Daumen für wichtigeres, Du hast nicht viele davon.
Ich weiß wovon ich rede, denn ich bin selber fast jeden Tag beim großen südamerikanischen Fluß und ich kaufe auch einiges dort, obwohl ich diese Company nicht gerade gerne habe.

Allerdings gehe ich auch ja auch nicht jeden Tag dieselbe Straße entlang und komme nicht einmal im Leben auf die Idee, mal eine andere Route zu nehmen, um zu sehen, was links und rechts des Weges ist.

Und immer nur A... nachzurennen, und zu glauben, da bekommt man ja so tolle Angebote... - Ja, genau das wollen die einem glauben machen. Stimmt aber nicht, reiner Aberglaube.

Gruß, Christian
 
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So, heute leider erst etwas spät nach Hause gekommen. Ich werde PSE mal testen, ob das was für mich ist. Danke für die Links ;)
 
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Will hier keinen Glaubenskrieg über Open Source anzetteln, aber ich persönlich verlasse mich lieber auf Produkte an deren Weiterentwicklung in meinem Betriebssytem ein wirtschaftliches Interesse besteht.

Ja, so wie Apple Aperture und Nikon CNX2?! :fahne:

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen. Wir sind heute leider vor nichts mehr sicher - egal auf welcher Plattform auch.

Ich will hier Shovelhead gar nicht zur Seite - springen, auß seiner Sicht bin ich sogar von der anderen Seite der Macht. Aber eines muss man sagen - die Möglichkeiten eines Recovery sind in der O-S-Welt größer als bei kommerzieller Software.

RawTherapee ist hier ein super Beispiel. Daher würde ich mir darum keine Gedanken machen.

Nur Mut :)
 
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Hier Fallen ausgerechnet die Programme von Nikon selbst negativ auf. Sie verändern die Originaldatei und sind dahingehend nicht dokumentiert. .

Sorry Stefan, das ist falsch. Seit CNX-D und VNX-i läuft es auch mit der Nikon Software Non-destruktiv über die Sidecars. Aber es wäre schließlich nicht Nikon, wenn Sie nicht wieder Ihr eigenes Süppchen kochen würden. Anstatt auf den Quasi-Standard XMP aufzusetzen, legen die Nikonprogramme die Filialdateien in einem Unterverzeichnis ab.
Das Einzige wo ich mir nicht sicher bin, ist, wo Nikon GPS Dateien ablegt, sprich ob Sie die immer noch in den EXIF-Block des NEF schreiben oder ob sie es sinnvollerweise auch in die Filialdatei schreiben.
Zu CNX-D zumindest bietet Nikon übrigens ein recht ansprechendes Manual als PDF an.

Übrigens kann man, selbst wenn man noch NEFs nach altem Standard hat, die Metadaten per exiftool problemlos in eine XMP Filialdatei auslesen.
 
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[MENTION=15499]dampfbetrieben[/MENTION] Ah - dann haben sie das jetzt geändert. Ich bin nicht auf dem allerneuesten Stand, was Nikon Software angeht.
 
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Hallo Sascha,

erst mal viel Spaß mit der neuen Kamera. Du wirst auf diese Frage pro Antwortgeber eine neue Herangehensweise bekommen.

Ich würde mich dem Thema noch einmal anders nähern:
So wie ich den ersten Beitrag gelesen habe, fängst Du gerade erst an?!

Zunächst stellt sich mir die Frage, warum Du Dich überhaupt sofort mit dem Thema Raw beschäftigen möchtest. Da gibt es für meine Geschmack wesentlich interessantere (fotografische) Dinge, die ich anfangs ausprobieren würde. Was spricht den gegen die Einstellung Raw+JPG?

Deine Kamera hat eine sehr moderne JPG Engine drinnen, also einen Raw-Konverter eingebaut. Mit den Kameraeinstellungen kann man eine Menge ausprobieren und auch lernen. Wenn Die Fotos hinterher eh zu einem Großteil für die Präsentation im Netz gedacht sind, dann wird kein Mensch bei unkritischem Quellmaterial hinterher sagen können ob Du ein JPG oder ein Raw als Ausgangsbasis hattest. Bei Bildern, wo die JPG Engine überfordert ist, kannst Du mit der Nikon Software und dem NEF nachhelfen. Vorteil: Das NEF wird so wie das JPG angezeigt und Du hast einen guten Ausgangspunkt. Die Nummer ist auch noch kostenlos.

Wenn Du ein paar Pixel schubsen möchtest, würde ich zu gimp raten. Einfacher Grund, einmal lernen und danach OS unabhängig sein. Ferner muss man sich nicht mit irgendwelchen Lizenzierungsverfahren rumärgern. Die immer genannten 8 Bit sollten erst mal kein Hinderniss sein. Wenn das JPG als Quellmaterial gut ist, hast Du eh bereits 8 Bit, und wenn Du mit dem Raw Konverter ordentlich arbeitest, solltest Du für alles weitere auch in den allermeisten Fällen mit 8 Bit auskommen.

Ich rede hier von "fototypischen" Arbeiten. Wenn der persönliche Drang aber eher Richtung "Digital Artist" geht und Du bewusst und gezielt im größeren Umfang bearbeiten/verfremden möchtest, dann vergiss alles was ich geschrieben habe.

Ansonsten bin ich auch eher bei der Open Source Software angekommen und benutze da, wo ich es für sinnvoll erachte, darktable. Für vieles nutze ich aber eben inzwischen auch wieder die Kamera JPGs. Mit etwas Übung sind diese problemlos für meine Zwecke und Ausgabegrößen vorzeigbar. Aussuchen, wenn überhaupt minimale Korrekturen, Format anpassen und Abgabe. Daher habe ich meine Kameras inzwischen wieder auf Raw+JPG eingestellt. Allerdings nutze und ändere ich aktiv die Einstellungen der Kamera vor Ort. Mit einmal einstellen und nie mehr anfassen ist es nicht getan.

Was Du aber so oder so frühzeitig erarbeiten solltest, egal, wie und womit du fotografierst: Wie und wo lege ich meine Bilder ab, wie archiviere ich sie. Das Thema solltest Du sehr früh angehen. Sonst hast Du irgendwann sehr viel Arbeit vor Dir. Und rate mal, warum ich das weiß...
 
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Du hast ja schon Einiges getestet, auch schon mal Capture One probiert?

ich weiss nicht, ob deine Frage an mich gerichtet ist (sie steht über einem Beitrag von mir) - aber ich antworte mal:

Tatsächlich habe ich selbst ausschliesslich Open-Source Programme im Einsatz. Mein einziger Apple Computer war ab 1981 (?) ein Apple II+ und mein erster, traumatisierender Kontakt mit Windows fand bei meinem jetzigen Arbeitgeber 2008 (?) statt. Privat nutze ich (wie auch beruflich vor 2008) ausschliesslich Unices (Linux, Open-Solaris, FreeBSD, PC-BSD).

Persönliche Erfahrungen habe ich mit RawStudio, UfRaw, RawTherapy, Bibble (*) und darktable gemacht; letztgenanntes Programm ist mein Gewinner - auch weil der Erfolg von dt eine Menge Programmierer angezogen hat und das Programm so in Funktionalität und Qualität extrem schnell gewachsen ist.

Ähnlich sieht es bei den Malprogrammen aus: seit +/- 15 Jahren nutze ich den GIMP. Ich weiss in etwa, wo welche Funktion in den Menüs zu finden ist, und habe mich an den Umgang und die (geniale) Drei-Fenster-Oberfläche gewöhnt. Photoshop (ich glaube PS 4) hatte ich mal unter Wine betrieben, fand das Programm aber verwirrend und alle Funktionen unverständlich benannt...

Da ich mich gelegentlich mit anderen Photoamateuren austausche (hier und offline), sehe ich auch andere Programme im Einsatz und kann auf dieser Basis zumindest feststellen, dass das Gras nirgendwo grüner ist. Die beste Bildbearbeitung wird von Leuten gemacht, die ihr gewohntes Programm beherrschen.

Der wichtigste Tip, den ich für bessere elektronische Bildbearbeitung habe ist: kaufe ein Graphic-Tablet (zB Wacom Intuos). Das hat mir mehr gebracht und die Bildbearbeitung stärker vereinfacht, als die letzten 10 Versions-Updates irgendwelcher Programme.

(*) Der RAW-Konverter Bibble war lange Zeit eine Referenz unter Linux und "ganz vorne mit dabei". Tatsächlich war er so gut, dass Corel die Bibble Labs aufgekauft hat und die überarbeitete Version des Programms seither unter dem Namen After Shot Pro verkauft. Die Unterstützung der Linux-Platform wurde zeitgleich eingestellt.
 
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Bei meinen Tests sind eigentlich erstmal nur 2 Kandiaten übrig
- Lightroom
- Capture One

Ich beschäftige mich auch mit dem Thema da ich seither (glücklich!) Aperture benutzt habe welches aber nicht mehr weiter gepflegt wird.

Deine beiden Kandidaten sind auch meine.
Vorteilhaft ist insbesondere, dass es sehr breit eingesetzte Produkte sind, für die es viel Literatur und Hilfe in Communities gibt.

Ich habe mir Affinity gekauft (den Early Adopter Discount genutzt).
Es ist stark, ist mir aber für die Massenbearbeitung und Bildverwaltung zu umständlich.

Ich brauche einfach und schnell zu nutzende Anwendungen und will keine Zeit mit Expertentools verschwenden.
 
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(*) Der RAW-Konverter Bibble war lange Zeit eine Referenz unter Linux und "ganz vorne mit dabei". Tatsächlich war er so gut, dass Corel die Bibble Labs aufgekauft hat und die überarbeitete Version des Programms seither unter dem Namen After Shot Pro verkauft. Die Unterstützung der Linux-Platform wurde zeitgleich eingestellt.

Die Linux Version wird auch unter Aftershot Pro weiter entwickelt. Die Software hat QT als Unterbau. Daher ist die Portierung auf andere Plattformen vmtl auch nicht so das Drama zumal die Codebasis ja vorhanden ist.

ASP ist vom Prinzip her ein tolles Programm. Leider hat Corel die Software mehr als 1 Jahr brach liegen lassen. In dieser Zeit sind User abgewandert. Inzwischen scheint Corel begriffen zu haben, dass ein Rawkonverter nur dann was taugt, wenn auch die neuesten Kameras zeitnah unterstützt werden.
Die Plugin Schnittstelle ist einzigartig, da die Plugins wirklich in die Raw Pipeline eingebunden werden. Leider hat Corel einmal zu oft Änderungen an dieser Schnittstelle schlecht kommuniziert, so dass einige Plugin Entwickler ihre Plugins nicht mehr mit einem Update versehen haben und somit einige Plugins die neuste 64Bit Version von ASP nicht mehr unterstüzen.
Insgesamt merkt man schon, dass ASP nicht das Zugpferd von Corel ist. Die Entwicklungsgeschwindigkeit an der Software selber empfinde ich eher als gemächlich. Das betrifft leider auch einige Bugfixes
Ich hoffe, dass noch eine V3 kommt.
 
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@ dampfbetrieben

Prinzipiell interessiert mich kreative Bearbeitung von Bildern schon, ich finde es spannend, was da möglich ist. Aber ich glaube auch, ich sollte Schritt für Schritt vorgehen. Kamera kennen und Fotografieren lernen steht natürlich ganz oben, auch über die Ablage mache ich mir Gedanken. Dadurch kam ich letztendlich auch erstmal auf Lightroom, welches ja immer auch für die Bildverwaltung gelobt wird. Und von Lightroom kam ich dann auf das Thema RAW-Entwicklung.

Mein Ziel ist es aber schon, möglichst wenig Bildverbesserung zu brauchen und lieber zu versuchen, das beste aus der Kamera selbst herauszuholen. Ich fotografiere mit RAW+JPEG Fine und habe auch festgestellt, dass die JPEGs wirklich eine aus meiner Sicht hervorragende Qualität haben - sofern das Foto allgemein gut geworden ist ;). Die JPEGs sind aber fast so groß wie die RAW-Dateien und beides aufheben braucht mehr Speicher :D Diese Gedanken brachten mich letztendlich auch zu der Frage, was man den eigentlich braucht.

Meine Tendenz geht momentan zu CNX-i oder Darktable. PSE möchte ich noch als Alternative testen, da damit auch Bildbearbeitung für Otto Normalbildbearbeiter möglich ist. Mit Gimpp - ich habe es in der Vergangenheit immer wieder mal damit versucht- wurde ich nie wirklich warm. Ich kann nicht mal sagen warum :).
[MENTION=49919]shovelhead[/MENTION]:
Danke für den Hinweis mit dem Grafiktablet. Ich habe noch ein äteres herumliegen (Bamboo), das wollte ich eh mal an meinem Mac testen.
 
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Ich habe mir Affinity gekauft (den Early Adopter Discount genutzt).
Es ist stark, ist mir aber für die Massenbearbeitung und Bildverwaltung zu umständlich.
.

Affiniy habe ich auch gestest. Mir kamen hier die Möglichkeiten der RAW-Entwicklung noch extrem eingeschränkt vor. Ich konnte zumindest keine für mich zufriedenstellende Ergebnisse damit erreichen (Sonnenuntergang-Bild). Ich wollte es dann später noch mal mit anderen Bildern (Nahaufnahmen von Pflanzen) probieren, aber der Test-Zeitraum war nach 10 Tagen schon abgelaufen :D
 
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Mein Ziel ist es aber schon, möglichst wenig Bildverbesserung zu brauchen und lieber zu versuchen, das beste aus der Kamera selbst herauszuholen. Ich fotografiere mit RAW+JPEG Fine und habe auch festgestellt, dass die JPEGs wirklich eine aus meiner Sicht hervorragende Qualität haben - sofern das Foto allgemein gut geworden ist ;). Die JPEGs sind aber fast so groß wie die RAW-Dateien und beides aufheben braucht mehr Speicher :D Diese Gedanken brachten mich letztendlich auch zu der Frage, was man den eigentlich braucht.

Ich zähle hier zu einer gefühlten Minderheit. Grundsätzlich archiviere ich Raw+JPG(+Sidecar des Raw)(+Versionen des JPGs).
Der Grund dafür ist technischer Natur:
Ich mag mich nicht auf eine Software festlegen müssen. Raws sind aber softwareseitig frei interpretierbar da es sich streng genommen nicht um Bilder sondern um ein Auslesen von Sensordaten handelt, d.h. jede Software interpretiert diese Sensordaten erst mal unterschiedlich. Nachdem man dann alles eingestellt hat und einem gefällt was man vor sich sieht, kommt i.d.R. der Export in eine RGB-Datei (JPG/TIFF). Diese wird überall Pixel weise gleich angezeigt und ist damit in meinen Augen das Bild, also das Endprodukt. Deshalb gibt man auch keine Raw Dateien an einen Ausbelichter oder lädt Raws zur Präsentation ins Forum.
Mit LR und Konsorten hat man erstmal alles in der Datenbank, hat aber keine Zugriff außerhalb der jeweiligen Software auf die korrekte Darstellung Raw Dateien. Möchte man irgendwann auf eine andere Software wechseln, kommt spätestens dann bei den Meisten der große Export der eigenen Bibliothek in ein TIF oder JPG.
Oft wird auch der Non-Destruktive Ansatz angeführt. Man kann ja irgendwann wiederkommen und noch einen Parameter verändern. Mit meinem Ansatz geht das eher nicht. Allerdings habe ich a) noch das Raw und kann bei 0 wieder anfangen, b) selten oder nie das Bedürfnis noch alte Bilder neu zu bearbeiten (dafür kommt bei mir zu viel Neues hinzu) und c) das Bedürfnis auch irgendwann eine Sache abzuschließen. D.H. wenn ich ein Bild veröffentlicht habe und/oder ausbelichtet habe, ist es fertig für mich. Auch wenn ich mich in ein paar Jahren Frage, was ich mir dabei gedacht habe, so ist dann zumindest noch die persönliche Entwicklung zu beobachten und das Raw für einen Neuanfang habe ich ja auch noch.

Eine 64GB SD Karte kostet unter 30€ und eine 4TB USB3 Festplatte kostet inzwischen im Angebot unter 90€. Bis man nur 1TB nur mit Fotos voll hat, sollte für einen Hobbyfotografen schon ein bisschen dauern (1TB sind grob 25000 Bilder als Raw+JPG mit ca. 40MB pro Paar).
Lediglich Backups dauern durch die großen Datenmengen etwas länger. Da kann man dann für sich überlegen, ob man alle Bilder aufhebt (z.B: weil man sagt, dass irgendwann mal Software aus dem verwackelten Bild noch etwas machen kann) oder man löscht halt was man nicht braucht. Das darf dann wieder jeder mit sich selber ausmachen.

Das Bamboo ist doch schon ok für den Anfang und wird zum Pixel schubsen eine große Hilfe sein.

Egal welches Programm Du nutzen möchtest:
Es gibt Bücher und Videotutorials. Je nach Neigung würde ich ein Medium anraten. Die Programme sind i.d.R. zu komplex um sie aus dem Stehgreif zu beherrschen. Diese Lernhilfen gibt es auch für gimp. Bei Interesse kann ich noch was empfehlen, was mir geholfen hat.
 
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@ dampfbetrieben

Mein Ziel ist es aber schon, möglichst wenig Bildverbesserung zu brauchen und lieber zu versuchen, das beste aus der Kamera selbst herauszuholen. Ich fotografiere mit RAW+JPEG Fine und habe auch festgestellt, dass die JPEGs wirklich eine aus meiner Sicht hervorragende Qualität haben - sofern das Foto allgemein gut geworden ist ;). Die JPEGs sind aber fast so groß wie die RAW-Dateien und beides aufheben braucht mehr Speicher :D Diese Gedanken brachten mich letztendlich auch zu der Frage, was man den eigentlich braucht.

Wenn du mit den Kamera-JPEGs ersteinmal zu frieden bist, würde ich dir trotzdem raten nur in RAW zu fotografieren und dann zum Beispiel mit Capture NX-D auf dem Rechner die Konvertierung vorzunehmen. Der Vorteil ist, dass du die RAW-Datei noch für eine spätere Bearbeitung übrig hast und Capture NX-D die JPEG-Engine deiner Kamera hat. Du bekommst also ein gleich aussehendes JPEG wie von der Kamera. Capture NX-D ist als RAW-Konverter gar nicht so verkehrt, besonders wenn man erst in die Materie einsteigt. Wenn du damit einige Erfahrung hast, weißt du auch was dir evtl. fehlt und kannst bewusster eine Entscheidung für eine ausgefeiltere Software treffen (die Entscheidung kann ein paar Euro sparen ;-). Eine Bildverwaltung fehlt dann natürlich immernoch, hier sind Lightroom und auch Darktable einfach funktioneller. Metadaten bearbeiten geht mit Capture NX-D gar nicht, dafür gäbe es dann aber ViewNX-i von Nikon. Beides nicht soooo supertoll, jedoch reicht es um sich klar zu werden, was man von einem RAW-Entwickler und einer möglichen Bildverwaltungssoftware erwartet. Mein Vorschlag: CaptureNX-D und ViewNX-i solange verwenden, bis du selbst die Grenzen der Software erreicht hast. Und das ist gar nicht so einfach...

PS: Wenn CaptureNX-D in seiner Funktionalität nicht ausreicht, exportiere ich nach Objektivkorrekturen das Bild als 16-Bit TIFF und bearbeite es in Affinity Photo weiter, damit sind weiterhin alle Informationen aus der RAW-Datei vorhanden.
 
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Wenn du mit den Kamera-JPEGs ersteinmal zu frieden bist, würde ich dir trotzdem raten nur in RAW zu fotografieren und dann zum Beispiel mit Capture NX-D auf dem Rechner die Konvertierung vorzunehmen.

Diese Überlegung hatte ich auch schon. Hier möchte ich - wenn ich mal wieder Abends etwas zeit habe - versuchen, ob ich damit auch einfach und schnell dasselbe Ergebnis erzielen kann, wie die Kamera selbst. Aber [MENTION=15499]dampfbetrieben[/MENTION] hat auch recht, Speicher ist ja nicht wirklich teuer. Wenn die Kamera selber es besser macht, als ich das hinbekomme, dann überlasse ich das erstmal der Kamera :).
 
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Diese Überlegung hatte ich auch schon. Hier möchte ich - wenn ich mal wieder Abends etwas zeit habe - versuchen, ob ich damit auch einfach und schnell dasselbe Ergebnis erzielen kann, wie die Kamera selbst. Aber [MENTION=15499]dampfbetrieben[/MENTION] hat auch recht, Speicher ist ja nicht wirklich teuer. Wenn die Kamera selber es besser macht, als ich das hinbekomme, dann überlasse ich das erstmal der Kamera :).

Man kann sämtliche PictureControl-Einstellungen der Kamera in CaptureNX-D nachbilden und man sollte somit ein nahezu identisches JPEG bekommen. Hier ist es sinnvoll sich mal mit dem Handbuch der Kamera und von Capture NX-D in Puncto PictureControl auseinanderzusetzen.
 
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Wenn Du den Nikon Raw Konverter benutzt (hatte ich in meinem ersten Post ja auch nahegelegt) wird das Raw genau so interpretiert, als wenn Du ein JPG fotografiert hättest, da, vereinfacht ausgedrückt, die Nikon Software die JPG Engine der Kamera enthält. edit: erzgebirgszorro war schneller

Die Nikon Software ist kostenlos und es gibt ein gutes PDF Manual dazu. Das würde ich mir dann auf jeden Fall mal durchlesen.

Ich kann nur empfehlen, am Anfang nicht zu viel auf einmal am Rechner versuchen zu lernen. Da kann man sich wirklich verlieren und das eigentliche Fotografieren mit der Kamera bleibt auf der Strecke. Daher auch meine Idee, zumindest für einen Teil erst einmal die JPGs zu nutzen (aber JPG und Raw zu fotografieren) und Stück für Stück aufzubauen.

Das wichtigste für Dich ist jetzt erst einmal eine Struktur für Dein Archiv zu finden und die Bilder ordentlich abzulegen. Unter dem Stichwort "Workflow" findest Du in diesem Forum, aber auch im Netz einiges zu diesem Thema. Aber auch hier gilt:
Lieber etwas einfacher und konsequent als komplex und schludrig
 
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Gerne. Vielleicht werden gimp und ich ja doch noch Freunde :D

Danke

Na warum denn nicht. Ein Hexenwerk ist es nicht.

Mir hat das Videotraining von Roland Klecker sehr gut gefallen (Gimp 2.8 für die digitale Fotografie) und mich auch weitergebracht.

Aber solltest Du Dich für PSE oder was anderes interessieren, würde ich auch da mal schauen, ob es was ähnliches gibt. Gerade die Pixelprogramme in der EBV sind nicht direkt intuitiv zu verstehen, wenn man keine Vorerfahrung mitbringt.
Zu PSE, was meine zweite Empfehlung genau aus dem folgenden Grund wäre, bekommst Du mit Sicherheit genug Trainig geboten, nur kann ich da nichts empfehlen. PSE hätte auch noch ein paar Funktionen mehr als gimp (z.B. Panorama). Da gibt es zum ausprobieren bestimmt eine Demo Version.
 
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