Welche Objektive für eine D750?

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varix

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Hallo liebe Freunde der Fotografie!

Wie der Titel es schon sagt, benötige ich eure Empfehlungen und Erfahrungen zur Objektivauswahl für eine D750.

Ich bin seit der Geburt meiner Tochter ambitionierter Hobbyfotogfraf seit (ca. 1 Jahr) Aktuell bestize ich eine Sony a58 mit Kit (17-55), 70-300 Tele von Tamron und ein Sony 50/F1.8, mit dem ich wg der Offenblende sehr gerne fotografiere.

Nach langer Recherche, vielen Rezensionen , etc. habe ich mich für den Umstieg auf eine D750 entschieden. Aktuell fotografie ich sehr gerne Portraits und durfte auch schon eine Taufe fotografieren (puuhhh....,hahaha). Ziel ist es bald nebenberuflich das zu machen und mich weiterzuentwickeln (Peoplefotografie und Events...)

Ursprünglich wollte ich mir die D750 mit dem 24-120 /F4 kaufen, aber ich bin mir nicht mehr sicher, da ich eher auf lichtstarkte Objektvie setzen will.

Mein Budget beläuft sich auf ca. 3500-400 Euro (inkl. Kamera) und habe mir folgendes an Objektiven überlegt:

1) Tamron 24-70 , f2.8 lichtstarkes "Immerdrauf"
2) Portraiobjektiv:
Tamron SP 85/F1.8 oder Sigma Art 85,F1.4

3) etw. später dann das Tamron SP 70-200, f2.8 (hier muss ich noch etw. sparen).

Ich ´würde das Telezoom einem Weitwinkel vorziehen, das sicher auch noch angeschafft werden muss. Die Pendants von Nikon, z.B. 24-70 sind mir einfach zu teuer.

Was haltet ihr davon? Ich freue mich über jede Anregung und bin schon gespannt.
Falls noch die eine oder andere Info benötigt wird, lasst es mich wissen.

Sorry für den langen Text...und schonmal vielen Dank vorab!

Grüße,
Christian
 
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Das 24-120 /F4 ist nicht schlecht, Du wirst nicht immer eine hohe Lichtstärke benötigen und mit dem Objektiv bist Du sehr flexibel.
Ob bei einem lichtstarken 85er VC benötigt wird, da durch die hohe Lichtstärke (dafür hat man es ja gekauft) eh kürzere Zeiten zu erwarten sind, ist fraglich.
Da würde das Nikon AF-S Nikkor 85 mm / 1,8 G auch gute Dienst leisten.
Was Du aber mit Sicherheit für Dein geplantes Vorhaben brauchst ist ein lichtstarkes Weitwinkelzoom so ab 18 mm, besser noch 14 mm.

Gruß Karl
 
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Hallo Christian!

Bei 24 bis 50 mm kann ich mir schon vorstellen, dass du mit einer hohen Lichtstärke der Objektive gut fährst. Aber bei 70 mm und länger ist eine Lichtstärke von f/2.8 für Peoplefotografie und Portraits schon grenzwertig, wenn du nicht nur ein Auge scharf haben willst...
 
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Hi,

für die D750, wie für alle anderen FX ("Vollformat"-Kameras) sind alle von dir genannten Objektive tauglich.

Grundsätzlich ist zu überlegen in welchem Umfeld du was (bei Events) fotografieren willst. Hältst du dich mehr in Bereichen auf, in denen eher schlechte Lichtverhältnisse herrschen, brauchst du lichtstarke Objektive, die Reserven haben. Ein 24-70 mit f2,8 ist sicher eine gute Wahl. Im Portraibereich muss es kein 85er sein, ein etwas günstigeres 50er tut es ebenso und ist im übrigen für fast alle Fälle ein gute Wahl. Ein 70-200 mit f2,8 ist für Events fast unabdingbar, da man damit eben auch nicht so auffällig etwas entferntere Aktionen fotografieren kann.

Mit nur zwei Objektiven wirst du bei Event-Fotografie kaum auskommen. Das 24-120 ist im übrigen eine sehr gute Linse, braucht aber etwas mehr Licht, was jedoch bei der guten ISO-Leistung der D750 eher nachrangig sein dürfte. Wir verwenden es seit Jahren z. B. an der D800 und sind sehr zufrieden.

Mein Vorschlag ist, den Kamerabody neu zu kaufen und die Objektive gebraucht. Hier im Marktplatz und insbesondere im Nachbarforum (DSLR) gibt es immer wieder günstige Angebote. Dadurch kann man oft fast die Hälfte der Kosten sparen und wirklich gutes Equipment erwerben.

Viel Spaß!

Nik
 
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Ergänzend zu allem vorher gesagten: Gewicht bedenken! Gerade die lichtstarken Zooms wiegen einiges. Mache dich auf einiges Mehrgewicht ggü. deiner Sony gefasst.

Ich bin daher inzwischen ein wenig zu Festbrenneeiten zurückgekehrt.
 
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Hallo in die Runde und vielen Dank für eure Tipps...ich bin begeistert :up: ...aber gleichzeitig noch etwas verunsichert.

Ich glaube auch, dass das 24-120/f4 ein gutes Objektiv ist und hier sehe ich die Vorteile in der Brennweite gegenüber dem 24-70/f 2.8. Allerdings war ich bisher in der Annahme, dass lichtstarke Objektive die bessere Wahl wären, gerade wenn es um lichtschwache Orte geht. Oder kann ich das hier über das wohl sehr gute Rauschverhalten der D750 kompensieren?

Erste Erfahrungen mit lichtschwachen Räumen durfte ich bei einer Taufe in der Kirche machen. Habe damals nur mein 50/f.18 benutzt. Allerdings hat die D750 ein um Längen besseres Rauschverhalten......verdammt...:) Gibt es noch weitere Erfahrungen dazu?

Nochmal nachgefragt...Portrait... 50 oder 85mm? Lieber F1.4 oder reicht 1.8? Welche könnt ihr hier empfehlen?

Ergänzend zu allem vorher gesagten: Gewicht bedenken! Gerade die lichtstarken Zooms wiegen einiges.
Au ja...hatte die D750 mit dem 24-120...ist schon eine andere Gewichtsklasse, als meine Sony a58.

Gruß,
Christian
 
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Die D750 harmoniert hervorragend mit allen Nikon objektiven mit anfangsblende 1,8.
Für deine Anwendung würde ich das 50er UND das 85er empfehlen.
Alternativ (wenn du auf 85-120mm) verzichten kannst, wäre auch das 24-85 ok.
Und als Tele das 70-200/4. ist deutlich leichter und günstiger als das 2,8er.
Das mit der D750 wirst du nie bereuen!
Ich finde dass gerade bei der kompakten D750 die 1,4 Festbrennweiten und die 2,8 Zooms nicht so zur Kamera passen wegen Größe und Gewicht .
Axel
 
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Bevor jetzt blindlinks wie üblich das empfohlen wird, was man selbst hat oder glaubt haben zu müssen, könnte der TE vielleicht noch einmal etwas ausführlicher erläutern, was er denn genau hauptsächlich anstrebt. Zwischen für sich selbst als geglückt empfundenen Aufnahmen der eigenen Sprößlinge und einer nebenberuflichen Tätigkeit in was auch immer für einem Genre liegen Welten. Und der Ausgangsbeitrag hört sich jetzt mit allem Respekt nicht besonders nach vertieften fotografischen Kenntnissen und Erfahrungen an.
 
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Hallo Stefan,

ich vermute, dass du Profi im Bereich der Fotografie bist oder zumindest über sehr viel Erfahrung verfügst. Das ist schön und nütztlich. Allerdings nicht deine Kommentare!!!

Du befindst dich hier im Bereich Kaufberatung für Einsteiger...und ich habe bereits geschrieben, dass ich erst seit kanpp einem Jahr fotografiere. Das impliziert, dass ich weder diesen Beruf gelernt, noch täglich beruflich ausübe. Bei allem Respekt...aber was soll dann so eine sinnfreie Aussage, wie dein letzter Satz? Geht gar nicht....

Möchtest du einem Anfänger trotzdem helfen, beantworte ich die Fragen,sofern nicht schon geschehen, gerne ;)


Gruß,
Christian
 
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Da stimme ich Stefan oben völlig zu. Will man mit Fotografie Geld verdienen, reicht es nicht, ein "ambitionierter Hobbyfotograf" zu sein. Das sind fast alle mehr als 100.000 Mitglieder dieses Forums. Fakt ist, dass man selbst beim besten Willen und mit den besten Absichten seit dem Siegeszug der DSLRs, die sich jeder leisten kann, schon deutlich mehr zu bieten haben muss, um als haupt- oder nebenberuflicher Fotograf zu reüssieren.

Wer Geld verdienen will, muss erst einmal investieren, nicht nur Geld und davon nicht wenig, sondern noch mehr Zeit, Energie und Engagement. Zeit in Ausbildung, sei es mittels Workshops oder anderen Möglichkeiten. Es heißt nicht umsonst: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Weil man ein paar hundert oder paar tausend ganz nette Fotos gemacht hat, heißt das noch lange nicht, diese auch "verkaufen" zu können.

Dann die Ausrüstung. Man kommt bei Events nicht mit einem Body zurecht, man braucht die 2,8er Zooms. Dazu diverses Zubehöre wie Blitzgeräte, Lichtformer, Stative usw. Das muss man auch versichern. Wenn dir nämlich mal ein fast neues 24-70 f2,8 auf Steinboden gefallen ist und du es nicht versichert hast, reden wir von einem vierstelligen Schaden. Dazu kommen die anderen Dinge der gewerblichen Tätigkeit, mit Anmeldung beim Finanzamt, der IHK etc. etc.

Wenn man nicht bereit oder dazu in der Lage ist, in jeder Hinsicht zu investieren, bleibt man am besten ambitionierter Hobbyist. Nicht jeder, der eine DSLR in der Hand halten kann muss auch versuchen damit Geld zu verdienen und sich einem Druck auszusetzen, der viele sehr schnell scheitern lässt. Fotografie ist ein tolles und sowieso schon nicht ganz billiges Hobby, aber es macht Spaß. Mit Fotografie kein Geld zu verdienen ist frustrierend und macht Stress. Es ist also "keine Schande" hobbymäßig unterwegs zu sein.

Das Budget es TO reicht bestenfalls dazu, eine kleine Hobby-Ausrüstung zusammenzustellen. Und wie gesagt, damit ist es nicht getan. Da gehts erst los! Am besten ist, sich mit Berufsfotografen zu unterhalten und zu hören, was wirklich Sache ist :cool:
 
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Hallo Christian!
Ich glaube auch, dass das 24-120/f4 ein gutes Objektiv ist und hier sehe ich die Vorteile in der Brennweite gegenüber dem 24-70/f 2.8. Allerdings war ich bisher der Annahme, dass lichtstarke Objektive die bessere Wahl wären, gerade wenn es um lichtschwache Orte geht.
Das ist m.E. das Missverständnis, das sich aus den Zeiten der Analogtechnik mit KB-Filmen, bei denen ISO 100 üblich, ISO 400 schon recht gewagt und ISO 800 die qualitative Obergrenze war, herüber gerettet hatte in die Anfangszeiten der digitalen Sensoren, wo ISO 200 üblich und die qualitative Obergrenze bei 800 bis 1600 ISO lag.

Wenn du dem Augeneindruck eines Menschen entsprechend fotografieren willst, der bei Dunkelheit nur noch schwarz-weiß, bei etwas hellerer Beleuchtung zwar schon in Farbe, aber immer noch mit voll geöffneten Pupillen und damit geringer Tiefen-Schärfe sieht, helfen dir hoch lichtstarke Objektive natürlich.
Da ein Mensch aber permanent nach fokussiert und den gelben Fleck (höchste Sehschärfe beim Farbsehen) im Raum umher wandern lässt, um Motiv-Details genau an zu sehen, wird er mit einem Foto, das nur eine minimale Tiefen-Schärfe aufweist und nur einen kleinen Bereich des ganzen Bildformates scharf darstellt, leicht überfordert. Manche Fotos, die dieses zum Prinzip machen, sind natürlich ok und oft hervorragend!
Für Fotos von Events, bei denen der Betrachter meist "alles" scharf erkennen möchte, sind große Blendenöffnungen aber oft ungeeignet.
Deshalb wäre eine D750, die sich bis ISO 6400 problemlos einsetzen lässt, mit einem 24-120/4.0 VR für diese Anforderungen eher zu empfehlen.
 
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Hallo Nikmate,

danke für deine ausführlichen Erläuterungen zu diesem Thema. Ihr hängt euch an dem Satz auf, dass ich möglicherweise mich nebenberuflich selbstädig machen möcht eund damit geht das Thema an meinen eigentliche Fragen deutlich vorbei!

Nichtsdestotrotz werde ich auf deine Aussagen eingehen, um hier hier Licht ins Dunkel zu bringen. Ich bin 42 Jahre jung und war 21 Jahre selbständig. Insofern nimmst du mir sicher ab, dass ich mit allen Facetten einer Selbständigkeit vertraut bin.

Wenn mich heute jemand Fragen würde, ob er den Sprung wagen soll, würde ich ihm wahrscheinlich auch eher abraten, wenn er all das wissen würde, was ich über diese Branche weiß, Insofern verstehe ich eure Antworten, halte es aber trotdem für falsch.

Grundsätzlich hat ausnahmslos jeder mal klein angefangen. Ich befasse mich in fast jeder freien Minute mit der Fotografie...theoritsch und praktisch! Ich lese Artikel, schaue mir Videos an und nutze Foren um mich weiterzuentwickeln.

Ich bin mir der Veantwortung in der Fotografie sehrwohl bewußt, gerdae wenn es um einmaliege events, wie z.B. eine Hochzeit geht. Aus dem Grund möchte ich mich anfangs der Portritfotografie widmen, da ich sie für leichter empfinde. Und wenn sich das poitiv entwickelt, auch gerne ausbauen.

Wenn ihr also helfen und unterstützen wollt, dnn sind solche Hinweise sicherlich hilfreich, aber wennn man das Gefühl bekommt und darauf zielt auch deine Aussage ab, lass es lieber bleiben, ist das sehr schade. Aber sei dir sicher, ds wird mich und hoffentlich andere nicht abhalten.

Und jetzte würde ich mich über Anregungen und Tipps zu meiner eigentlichen Frage freuen...

Schönen Abend noch,
Christian
 
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Ich gehe wieder auf den Fragesteller ein:

Ich verwende selbst sehr gern die 1.8er an meiner D750.

Ein paar Dinge sollten dir dabei bewusst sein:
1. sie sind relativ kompakt und leicht
2. In dunklen Lichtverhältnissen ist die hohe Lichtstärke einerseits willkommen, andererseits wirst du nicht in jeder Situation mit so geringer Schärfentiefe fotografieren wollen.
3. Festbrennweite bedeutet häufigeres Objektivwechseln - evtl bei Veranstaltungen nicht so ideal.

Hast du denn schon ein Objektiv für die D750? Wenn ja, dann versuche doch mal in einem Raum mit Blende 4.0 Fotos zu machen. Entsprechen die Ergebnisse deinen Erwartungen? --> 24-120mm?

Oder müssen es doch 2.8 sein?
Oder sogar 1.8?

Dito bzgl Brennweite: wenn (!) du Fedtbrennweiten benötigst, dann probiere doch mal aus, welchen Blickwinkel du häufig benötigst: dann kannst du sagen, welche Brennweite die richtige für dich ist.

Ich persönlich fände 50 und 85 mm zu dicht beieinander, aber dein Bedarf mag ein anderer sein. In diesem Punkt hat Stefan schon völlig Recht: Deinen tatsächlichen Bedarf kannst nur du selbst kennen. Das Forum kann dir dann nur über einige Fallstricke helfen und dich vielleicht vor ein paar Leerkilometern bewahren. Aber den (!) Standardtipp für alle kann es bei Fotografie nie geben.
 
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Hallo Christian!
Wenn mich heute jemand fragen würde, ob er den Sprung wagen soll, würde ich ihm wahrscheinlich auch eher abraten.
Das ist das übliche Problem: Etwas zu tun, was Hunderttausende schon tun, ohne dabei etwas anders oder besser zu machen, ist sehr schwer, wenn nicht sogar aussichtslos. :eek:
Das sogenannte Alleinstellungsmerkmal hingegen verschafft immer Erfolg - wenn der Markt dafür da ist. :rolleyes:
Ich z.B. bin eine mehrfach verkrachte Existenz: Nach mehreren frustrierenden Angestellten-Jobs habe ich 1990 etwas erfunden, was eine Marktlücke zu sein schien: PCs, die deutlich leiser liefen als üblich. Warenzeichen PIANO... :D
Das ging damals durch die Zeitschriften und wurde hoch gelobt - nur waren zu wenig PC-User bereit, den Aufpreis für Einzelfertigung mit selektierten Bauteilen und zusätzliche Geräuschdämmungsmaßnahmen zu bezahlen, so dass ich von Massen-Händlern wie ESCOM und Vobis aus dem Markt gedrängt wurde. :mad:
Inzwischen lebe ich hauptsächlich vom Reparieren von Blitzgeräten, Kameras und Objektiven, wobei ich etwas in der Marktlücke "Hersteller-unabhängig und preiswert" arbeite - mit Fotografieren (hauptsächlich von Versicherungsschäden für eine Gutachter- und Schadensbearbeitungsfirma) kommen nur die Kosten herein... :motz:
Ich fotografiere seit über 50 Jahren, trotzdem habe ich bisher alle Anfragen als Hochzeitsfotograf und ähnliche (Taufe, Beerdigung, Schulabschluss etc.) abgelehnt, weil ich mir den (auch finanziellen!) Ärger ersparen will, in einem "unwiederholbaren Moment" nicht den Wünschen und Vorstellungen der Auftraggeber entsprochen zu haben...:cool:
Portrait-Fotografie hingegen ist auch heutzutage noch ein Gebiet, wo durch die fehlende Unwiederholbarkeit noch etwas zu holen ist... :up:
 
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..Die Pendants von Nikon, z.B. 24-70 sind mir einfach zu teuer..

Phantastische Linsen von Nikon zu erschwinglichen Preisen sind z. B.

AF/D 2,8 20-35 mm. ca. 400 €
AF/D 2.8 35-70 mm. ca. 300 €

..und klein sind sie auch noch! Das 28-70er ist gegen das 35-70 ein Monster!
 
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Ich kann über diese Tamrons und Tokinas nicht viel sagen, sondern möchte nur etwas Grundsätzliches loswerden.

Töchterchen knipsen macht bestimmt Spaß, ist aber nix von Dauer. Man langweilt die Tochter und nach kurzer Zéit sich selbst damit. Dass da jemand da schon auf die Idee kommt, Fotografie als Nebenerwerb zu betreiben, ist ungewöhnlich, auch wenn schon eine Taufe geknipst wurde.
Das löst in einer größeren Forengemeinschaft Reaktionen aus, die nicht immer gefällig sind. An dieser Stelle muss man ein Forum aber nüchtern betrachten und die Infos aus den Beiträgen herausfiltern, die brauchbar sind und auch in den Post mit unangenehmen Sätzen verbergen sich manchmal Wahrheiten und hilfreiche Hinweise.

Man muss wissen, ob man ein f/2.8-Zoom braucht und warum, um die Qualen einzugehen, dieses später auch rumschleppen zu müssen. Die Dinger sind sperrig, schwer und auffällig.

Weder zum Kinder knipsen, noch für den Nebenerwerb ist dringlich ein solchen Monstrum Pflicht, und natürlich ist es das Beste, was man kriegen kann. Aber die Dinger haben halt auch Nachteile.

Ich fotografiere jetzt seit vielen Jahren und habe Unmengen an Objektiven. Wenn ich aber nur eine Kamrea hätte und nebenberuflich fotografieren wollte, würde ich die beiden 2.8er Zooms wahrscheinlich meiden. Allein der Objektivwechsel ist mit den Dingern ein echter Akt. Nach dem Wechsel vom 24-70 aufs 70-200 ist der Hochzeitsring schon lange draufgeschoben, das Baby längst getauft und das Tor bereits gefallen, wenn man nicht in genau dem richtigen Moment gewechselt hat. Gehe ich ein Konzert knipsen, nehm ich zwei Kameras mit.

So Unterschiede wie Bildqualität und Schärfe sind in Deinem Fall zum Beispiel völlig irrelevant, das sieht später kein Schwein mehr. Ein Nikkor 24-70 ist zum Beispiel wahnsinnig schnell und somit treffsicher. Dieser Vorteil fällt beim Tamron mWn auch weg. Ein 24-120 ist definitiv flexibler bei der Brennweitenwahl. Das günstigere Sigma bildet farblich viel nüchterner ab, als sein Nikon-Kollege. Ungewohnt, wenn man Nikonscherben gewohnt ist.
Wichtig ist, dass das Knipsen nicht nervt und man im richtigen Moment abdrückt, ohne das Bild zu verkacken. Wenn man mehr vorhat, als nur den Nachwuchs konservieren, dann sollte man sich seine Objektive nicht anhand von Tests aussuchen.

Uns würde jede weitere Information zu den Vorhaben die Beratung erleichtern ...

... und immer nüchtern bleiben :D
 
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Du befindst dich hier im Bereich Kaufberatung für Einsteiger..

Danke für den Hinweis, aber das musst Du einem Moderator nicht erklären... ;)


..aber was soll dann so eine sinnfreie Aussage, wie dein letzter Satz? Geht gar nicht....

Tut mir leid, wenn ich das mißverständlich formuliert habe und Dir auf die Füße getreten bin. Es ging nur darum, dass Deine Leser ja von Dir nicht wissen können, was Deine Ausgangsbasis und für Dich selbstverständlich ist - und da hast Du ja jetzt netterweise einige Informationen nachgeschoben, sodass man nicht weiter rumspekulieren muss, um sinnvoll antworten zu können.
 
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Wie schon gesagt, die D750 kann ziemlich gut hohe ISO. Damit ist das 24-120 eine sehr gute Wahl. Für low light tun es sicher die 1,8er (50 und oder 85) und für weiter weg ein 70-200 f4,0. Damit dürfte -auch bei Gebrauchtkauf- das Budget ausgeschöpft sein.

Was den Nebenerwerb angeht, will ich niemanden abschrecken, sondern einfach mal sagen was ich davon halte. Schließlich kann man das hier ständig wiederkehrend von jungen Leuten lesen, die kurze Zeit fotografieren und es so toll finden, dass sie meinen damit Geld verdienen zu können. Ich bin etwas älter und mein Leben lang selbständig/freiberuflich tätig. Was Beuteltier schreibt ist genau richtig. Man kann noch so toll sein, sogar eine Nische besetzen, das kann trotzdem -aus welchem Grund auch immer- nicht ausreichend sein. Wenn man dann sehr viel investiert hat und feststellen muss, dass die Investitionen nicht reichten oder auf Fehleinschätzungen beruhten, ist das schade. Für mich gilt daher: Nebenerwerb ist Mist! Entweder man brennt und das lichterloh für das was man tut oder tun will und macht es ganz oder es ist eine Halbheit, die nur dazu führt, das man (viel) Geld, Zeit und Energie in eine Totgeburt verschwendet. Dann eben lieber ein anspruchsvolles Hobby mit Spaß ausüben.

Man kann sich auch beraten lassen. Die IHK und andere Organisationen machen das und wenn man es richtig professionell haben will geht man zu spezialisierten Coaches. Z. B. der hier:

http://www.silkegueldner.de

Die sichtet das Portfolio und gibt die wichtigen Hinweise. Ist nicht ganz billig aber sehr hilfreich und hält einen davon ab (noch) mehr Geld usw. zu verlieren, außer man ist beratungsresistent.

Das kann jeder so sehen wie er will und natürlich auch machen was er will. Just my two Cents!
 
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Hallo Nik!
Was den Nebenerwerb angeht, will ich niemanden abschrecken, sondern einfach mal sagen was ich davon halte...: Nebenerwerb ist Mist! Entweder man brennt und das lichterloh für das was man tut oder tun will und macht es ganz oder es ist eine Halbheit, die nur dazu führt, das man (viel) Geld, Zeit und Energie in eine Totgeburt verschwendet.
Es ist doch völlig verständlich, dass Christian als junger Vater mit derzeit offenbar sicherem Einkommen seine Familie nicht dem Risiko aussetzen will, dass er durch einen Sprung in die volle Selbstständigkeit im Falle des Scheiterns sich und die Familie finanziell ruiniert.
Meine Computerfirma ging als GmbH pleite, ich als Gesellschafter/Geschäftsführer verlor meine Alterssicherung und ging auch noch privat pleite. Ich weiß also auch aus eigener Erfahrung: Wer lichterloh für das brennt, was er vor hat und alles dafür einsetzt, was er hat, kann eben nicht nur das verlieren, was er hatte, sondern noch auf Jahre hinaus weit mehr...
 
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Ich hab mir vor sechs Jahren meine erste Nikon DSLR (D300s) gekauft. Danach kam die D800, beruflich habe ich auch mit der D750 fotografiert. Sechs Jahre sind zwar keine Ewigkeit (jedenfalls hier im Forum nicht), aber ich möchte dir trotzdem aus meiner Erfahrung heraus zwei Denkanstöße mitgeben:

Zu Beginn meiner DSLR-Zeit habe ich Objektive angehäuft, um für wirklich jede erdenkliche Situation gerüstet zu sein. Dabei waren auch die Zooms 16-35/4, 24-70/2.8 und 70-200/2.8, beruflich kam das 24-120/4 (alle von Nikon) dazu. Daneben noch einige Festbrennweiten. Meine Fototasche war groß und schwer - zu schwer, wie ich nach der Geburt meiner Kinder feststellen musste. Was nützt die beste Kamera mit den besten Objektiven, wenn man sie wegen des Gewichts nicht mit dabei hat? Also sind zunächst alle Zooms wieder weg, dann sogar die gesamte DSLR (aber die ist wieder da nach einem glücklosen Ausflug zur Fuji X-E2).
Jetzt habe ich wieder eine D800, verwende sie aber ausschließlich mit Festbrennweiten. Für die Knipserei verwende ich eine Sony RX100 II - das reicht mir für 90% der Anlässe, gerade wenn es um das Festhalten von Erinnerungen (Urlaube mit den Kindern, ...) geht. Wenn die Kinder mal größer sind und ihr Zeug selbst tragen können, sieht die Sache vielleicht wieder anders aus. Vor einem Monat habe ich übrigens auch eine Taufe fotografiert. 80% der Bilder habe ich mit dem 85mm 1.4 AF-D gemacht, den Rest mit dem manuellen 28mm 2.8 Ai-S.

Du schreibst im Eingangspost, dass du lange recherchiert hast. Das habe ich auch, tage- und wochenlang! Inzwischen mache ich das nicht mehr. Der Satz ist zwar abgedroschen und kommt hier früher oder später in jedem dieser Threads mit dem Titel "Welches Objektiv für Kamera X" oder "Welche Kamera für Projekt Y": Es ist nicht wichtig, womit du die Bilder machst, sondern wie du die Bilder machst. Niemand wird beurteilen können, ob du ein Foto z.B. mit dem aus meiner Sicht zu teuren 24-120/4 oder dem preis-werten (im wörtlichen Sinne!) 24-85/3,5-4,5 gemacht hast. In vielen Situationen wird man nicht mal sagen können, ob es nicht z.B. doch die kompakte Sony war.
 
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