Welche FB verwendet ihr für den Urlaub?

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johnsheridan

NF Mitglied
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Hallo,

welche Festbrennweiten (Angabe: DX, FX) verwendet ihr im Urlaub und warum?
Angabe der Urlaubart wäre auch fein (Städteurlaub, Wilflife, Wandern,zB).
Gibt es hier Fotografen im Forum, die auch nur mit einer FB auskommen?

Urlaubsart:
Festbrennweiten (Vollformat/DX)
Warum:

Vielen Dank.

LG
John
 
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Ich lese immer wieder, man soll nur eine FB verwenden, um besser zu werden.

Probiere es einfach aus.
Du hast sicher einen üblichen Weg, eine gleiche Strecke, immer wieder zu gehen.

Nimm dazu Deine Kamera mit und jedes Mal ein anderes Objektiv.
Konzentriere Dich auf das Equipment, das Du mit hast.
Ich unterstelle mal, Du wirst Sehen neu lernen.
 
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Die Beschränkung auf eine Festbrennweite wurde früher oft in Fotokursen als "pur" oder "rein" bezeichnet, da der Fotograf mit einem möglichst nicht flexiblen Mittel lernen sollte möglichst viele Situationen entsprechend seiner beabsichtigten Bildaussage einzufangen. Es war weniger wegen der Bildqualität, sondern eher dem Fotografen die Spielzeug Kamera/Objektiv einzuengen.

Sehr oft sehe ich Fotos, bei denen die Schärfentiefe ein Zufallsprodukt ist. Durch die Beschränkung auf eine Brennweite entwickelt man schnell ein Gefühl für den Einfluß von Blende und Motiventfernung darauf, was beim Zoom deutlich schwieriger ist.

Ich denke nicht, dass sich die Vorgehensweise mit der Beschränkung nur in Fotokursen findet, sondern auch beim Studium, oder in der Ausbildung Anwendung fand und ich halte diese "altbackene" Vorgehensweise für durchaus sinnvoll.
 
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Dass eine einzige Brennweite erziehen kann, stimmt.

Für mich sind 28mm an FX die universellste Möglichkeit, Städtereisen und Urlaube mit leichtem Besteck zu genießen. Das sahen/sehen einige Kamera- und Handyhersteller ebenso, anders ist nicht zu erklären, dass sich diese Brennweite in den Siebzigern an Festanschlußkameras bewährte und in der Digitalzeit ebenfalls an vielen Kameras vorhanden ist. Bei Leica, Ricoh und auch Nikon, z.B.

Mit 28mm bist du eigentlich für Gebäude zu lang, für Kopfportraits zu kurz und was weiss ich…..aber durch die permanente 'Erziehung' während deines Fotografierens kannst du das nach einiger Zeit locker kompensieren.

Und dann geht's erst richtig los…:D

Gruß
Bernd
 
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Wie John ja schon selber richtig gesagt hat, richtet sich die Empfehlung an den Lernenden und weniger an erfahrene Fotografen, denn die wissen ohnehin, wann eine Festbrennweite nützlicher ist und wann ein Zoomobjektiv.

Natürlich fotografiert man nicht automatisch besser, oder kreativer, wenn man mit einer Festbrennweite unterwegs ist. Sie erfordert aber zumindest einen Standortwechsel, wenn der Bildausschnitt nicht der gewünschte ist (sofern man nicht Croppen möchte) und damit eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit dem Motiv, wobei der Bildauschnitt natürlich nur eins von vielen kompositiorischen Elementen ist.

Es geht im wesentlichen darum, sich mit dem Motiv und der Komposition auseinanderzusetzen, erstmal einen Blick für eine bestimmte Brennweite zu bekommen und zu lernen wo man diese sinnvoll einsetzen kann und wo weniger. Bei einem Zoom, wie dem 14-24er hat man selten 'Probleme' bei der Wahl des Bildauschnitts, was bei Anfängern häufig dazu führt, schnell mit Kamerastandpunkt zufrieden zu sein und sich den Bildauschnitt hinzuzoomen. Dabei ist meistens noch nicht mal der Auschnitt das Problem, sondern ganz andere Dinge (wie Perspektive, Überschneidungen, Linienführung, ect...).

Die Empfehlung mit Festbrennweiten fotografieren zu lernen ist insofern eher eine pädagogische/psychologische, als eine rein technische.

Es gibt natürlich genügend praktische Argumente eine Festbrennwiete, oder ein Zoom vorzuziehen. Wer z.B. schnell arbeiten möchte (Reportage, Pressebereich) und von einem bestimmten, nicht frei wählbaren, Kamerastandpunkt ein Bild hinbekommen muß, oder mit einer geringen Anzahl an Objektiven möglichst vielseitig Arbeiten möchte, der wird lieber zu einem Zoom greifen. Wer Freihand bei wenig Licht arbeitet (available Light), mit möglichst gerniger Tiefenschärfe, oder die bestmögliche Abbildungsleistung erreichen möchte, greift häufig zu einer Festbrennweite.

Man wird im Laufe der Zeit auch feststellen, daß man mit relativ wenig Brennweiten die meisten fotografischen Aufgaben gelöst bekommt und eine variabele Brennweite gar nicht nötig ist. Als Anfänger geht es einem häufig erstmal darum, einen möglichst großen Brennweitenbereich mit wenigen Zoomobjektiven abzudecken, aus Angst es könnte einem irgendeine wichtige Brennweite fehlen. Mit der Zeit merkt man dann meist, welche wirklich für die eigene fotografische Arbeit wichtig sind und kauft sich diese dann als Festbrennweite.

Für Architekturaufnahmen sind Weitwinkelobjektive schon die richtige Wahl. Man kann zwar auch mal Details, mit langen Brennweiten, fotografieren, aber das gros der Aufnahmen macht man in der Regel mit WW-Objektiven. Zwei, oder drei Festbrennweiten reichen in der Regel schon aus. Wer mag, kann sich dann auch noch etwas längeres mitnehmen.

Ich persönlich arbeite fast nur mit Festbrennweiten, weil sie mir gewisse Vorteile gegenüber Zoomobjektiven bieten, die ich mehr schätze als ihre Nachteile. Genauso wirst Du aber hier Leute finden, die auf Zoomobjektive schwören. Zum lernen sind Festbrennweiten aber in der Tat eine ganz gute Wahl.

VG
 
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Gar keine!
das mag an meiner Art liegen, meine Urlaube zu machen. Ich fahre an Orte die ich nicht kenne, bzw. noch nie besucht habe.
Ich will deshalb die maximale Flexibilität bei möglichst geringem Aufwand (Gewicht und Anzahl der Teile in der Fototasche): Zoom-Objektive!

...

Ich denke nicht, dass sich die Vorgehensweise mit der Beschränkung nur in Fotokursen findet, sondern auch beim Studium, oder in der Ausbildung Anwendung fand und ich halte diese "altbackene" Vorgehensweise für durchaus sinnvoll.

Ja völlig Richtig, aber Fotokurs, Studium oder Asubildung ist ungleich Urlaub.

Dirk
 
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Ja völlig Richtig, aber Fotokurs, Studium oder Asubildung ist ungleich Urlaub.

Dirk

Stimmt. Aber die Eingangsfrage klang ziemlich unbedarft, ich sehe wenig Unterschiede zwischen Fotos im Urlaub und Fotos daheim, wenn kein direkter Hinweis darauf erfolgt, dass zum Beispiel das Thema Fotografie im Urlaub zweitrangig ist, weil zum Beispiel die Familie vorgeht.

Und wie so oft sehe ich wenig Unterschiede zwischen einzelnen Urlaubsorten. Ich würde sogar in New York auf mein 15er verzichten können.
 
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Ja völlig Richtig, aber Fotokurs, Studium oder Asubildung ist ungleich Urlaub.

Der Zwang, alles fotografieren können zu müssen klingt für mich aber auch nicht nach Urlaub :D Man kann ganz entspannt bleiben, falls man mal nicht 'alles' drauf bekommt und findet vielleicht sogar neue Sichtweisen.

VG
 
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Der Zwang, alles fotografieren können zu müssen klingt für mich aber auch nicht nach Urlaub :D ...

Missverständniss!
ich meine nicht den Zwang ALLES können zu müssen, sondern die Vermeidung auf VIELES aufpassen und schleppen zu müssen.
Bei meinen ersten Urlauben (ohne Eltern) hatte ich die Kamera und ein 50er, (später) noch ein 24er (35 war mir zu lang, ich hatte ja das 50er) und ein 135er. Dazu noch einen Lunasix sowie unzählige Filme. "Gummilinsen" gab zwar schon, es aber die waren teuer und schlecht.

Heute fahre ich mit Kamera und 24/75er in Urlaub, und ich genieße es! Nur noch ein Teil!*)

... neue Sichtweisen. ...

Bei meinen Urlauben sind alle Sichtweisen neu für mich.

Dirk

*) das Ladekabel und eine oder zwei Ersatz-Speicherkarten unterschlage ich bewusst.
 
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Ich nutze im Urlaub nur mein Nikon AF Fisheye-Nikkor 16mm 1:2,8D. Daheim croppe ich mir dann die Bilder, die ich haben möchte.
 
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Im Urlaub fotografiere ich meistens mit Zoomlinsen. Aber ein lichtstarkes 50er ist bei mir immer dabei.
 
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Danke für die bisherigen Antworten.
Bei diversen Faotospaziergängen in meiner Heimatstadt habe ich festgestellt, dass ich auf meinen Zoom automatisch meistens die Brennweite (DX Format mit Cropfaktor 1,5) 16mm und 50mm gewählt habe, manchmal auch 35mm.
Irgendwie dürften das momentan meine Lieblingsbrennweiten sein, weshalb mich mir wahrscheinlich eine 14mm FB und 50mm FB zulegen möchte.
Alternativ wäre auch eine FB mit 20mm interessant (Sigma zb), das würde 30mm auf Vollformat entsprechen und man könnte damit auch noch Halbkörperportraits hinbekommen, hat aber genug Weitwinkel für Architektur (Städtereisen).

Das Ziel ist, dass ich mich zu Hause und im Urlaub auf die gleichen Motive spezialisiere und es damit egal ist, ob ich zu Hause oder im Urlaub fotografiere.
Natürlich sind auch andere interessante Motive erlaubt.

Meistens machen wir Städteurlaube oder Fly&Drive und fahren mit dem Auto von Stadt zu Stadt.
Bei dem einen oder anderen Foto ist auch meine Freundin im Halkörperportrait mit Hintergrund drauf.
Dann stelle ich meistens noch ein paar Sachen frei. Typische Szenen sind: Cocktail an der Strandbar (Der Cocktail scharf, der Rest verschwommen)
Oder der Cafe am Markusplatz, oder Schlösser an Brücken usw.

Freistellen macht vielleicht 10% der Motive aus.
Halbkörperportrait macht vielleicht auch 10% der Motive aus.
Der Rest ist Städtefotografie (manchmal auch Landschaften, zb wollen wir dieses Jahr in die Provonce fahren)
 
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