Weitwinkel Entscheidung

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joerg74

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Hallo zusammen,

Ich möchte auf Vollformat umsteigen (d300 auf D610) und kann mich im UWW Bereich nicht wirklich entscheiden.
An der D300 nutze ich das 10-24 über den gesamten Zoombereich, meistens am unteren Ende.
Das 14-24 scheidet für mich aus, da ich einen größeren Brennweitenbereich ähnlich wie beim 10-24 gerne hätte und benötige keine 2.8 Linse.
Ich schwanke zur Zeit zwischen folgenden Varianten:
- nikon 18-35mm + 14mm Walimex
- Nikon 16-35mm

Ich fotografiere Architektur und oft auch in der Dämmerung. Wie würdet ihr entscheiden? Lässt sich die Verzerrung beim Walimex gut korrigieren?

Gruß
Jörg
 
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Nunja das macht ein paar 100gr, bei einem einzigen Objektiv. Und da wäre schon der Rest der Ausrüstung. Es ist heute leider so, dass im Zuge der Geiz-ist-geil-Mentalität bei den Flugpreisen viele Airlines (und nicht nur Billig-Carrier) dazu übergeben, auch das Handgepäck zu wiegen und bei 7 oder 8kg die Reissleine ziehen :mad:

Mein Fotorucksack wiegt inklusive des 14-24ers 6kg bis 6,5kg, je nach dem, ob ich das 70-200er oder das 80-400er einpacke. Wenn beide mitkommen, dann sind es 7,5kg. Ich sehe da keinen Grund, nur deswegen auf das 14-24er zu verzichten. Lieber lasse ich den Hochkantgriff zu Hause, der so viel wiegt, wie die besagten 300gr.

Ich gehe inzwischen schon das Risiko ein, einen Teil meiner Ausrüstung in den Koffer zu packen. Das ist dann jedes Mal spannend :eek:

Das wäre mir nicht so angenehm. Lieber drücke ich meiner Frau ein Objektiv in die Handtasche. :hehe:

Das obere Ende beim 14-24mm war für mich dann das endgültige Gegenargument. Städtetouren mache ich alleine mit dem 16-35mm, das deckt alles ab. Ein anderes Objektiv brauche ich dafür nicht.

Das glaube ich Dir gern und letztlich entscheidet man sich ja für ein Weitwinkelobjektiv. Für mich deckt das 14-24er bei Städtetouren nur den Weitwinkelbereich ab, genau so wie es das 16-35er tun würde. Das heißt aber nicht, daß ich mit nur einem Objektiv auskomme. Am ehesten kann ich auf das 24-85 verzichten und nehme lieber noch das 50er und das 70-200er mit in meinem kleinen Rucksack. Das ist noch eine leicht zu tragende Last. Da schleppt AndyE ganz andere Kaliber durch die Gegend. ;)

Aber jeder Jeck is anders und kann sich anders entscheiden :p

Und das ist ja auch gut so. Deshalb muß der TE aus den vielen Vorschlägen und Vorlieben der Forenten für sich die passenden Überlegungen ziehen. Entscheiden muß er dann aber selbst. Das kann ihm niemand abnehmen. :nixweiss:
 
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Im Handgepäck habe ich ja nicht nur Fotokrempel, sondern auch noch mein Netbook und eine Notfall-Boxer :D und ähnliche Dinge, die man braucht, wenn der Koffer am Band nicht auftaucht. Ist mir zwar noch nie passiert, aber man weiss ja nie.... Und ne Frau als Sherpa habe ich nicht.
Mit dem "großen" Gepäck habe ich nie Probleme, da bleibe ich immer deutlich unter 20kg, aber das Handgepäck ist gewichtsmäßig immer kritisch. :fahne:
 
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ich denke, dass ich mich für das Nikon 16-35mm entscheiden werde. Der Brennweitenbereich empfinde ich für mich praktikabler. Die Verzerrung sollte sich doch gut mit CS6 entfernen lassen.
Beim 14-24 bräuchte ich auf jedenfall noch ein weiteres Objektiv. Klar die Kombi 14-24 + 18-35 wäre nicht schlecht, aber das ist mir dann doch zu teuer.

Gruß
Jörg
 
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Die Frage kommt ja immer wieder auf: was passt unters 24-70 (oder ähnliche Standard-Zooms). Früher war sowas bei DX ganz schwierig, dann kamen plötzlich 10-24er von allen Herstellern zu mehr oder weniger attraktiven Preisen und in einem noch tragbaren Gewichtsbereich.

Jetzt haben wir alle FX und wünschen uns ein leichtes 15-36 ...

Das ist der Fluch der bösen Tat; FX Objektive sind grösser, schwerer und teurer. Deshalb stelle ich mir schon seit Monaten die Frage "Muss ich ein Zoom unterm 24-70 haben?" Ich bin gelegentlich nur mit dem Sigma 10-20 verreist. Ergo ist ein gebrauchtes Sigma 15-30 die logische Wahl. Ich habe mein Sigma 10-20 aber auch fast nur an den Extremen benutzt: 90% der Bilder habe ich mit 10mm Brennweite gemacht, 10% mit 20mm (weil ich zu faul war, auf das nächste Objektiv zu wechseln).

Ich BRAUCHE gar kein Zoom. Am liebsten hätte ich ein Nikkor 4.0-15. Klein, leicht, grosser Bildwinkel. Das reicht mir unterhalb von 24mm zur Gestaltung, und eine grosse Blende habe ich "da unten" noch nie vermisst; das Sigma 10-20 hatte ich fünfeinhalb Jahre lang quasi auf 6.7 "festgetackert". Leider gibt es so ein 15/16mm Objektiv von keinem Hersteller. Sigma und Nikon haben bei 15 und 16mm nur Fisheye Objektive im Angebot, und das (angenehm leichte) 18-35 geht mir bei 18mm nicht weit genug runter.

Bleibt Samyang 2.8 14mm - interessante Brennweite, MF ist bei 14mm kein echtes Problem, aber es soll eine gewisse Streuung bei der Abbildungsqualität geben. Ausserdem ist das Objektiv nicht wirklich kompakt. Wohl ein Kandidat für den Kauf im Laden und weniger für den Versandhandel ... und dann ist es für die Jackentasche ében doch zu schwer.

Weiterhin hat Sigma auch ein 2.8-4 17-35 gebaut. Das gibt es mit Stangenantrieb und HSM. Den flickr-Galerien zufolge nicht schlecht, ein klein wenig kürzer und heller als das Nikkor 18-35 und als Stangen-AF auch durchaus leicht. Keine Referenz in seiner Klasse, aber um 250.- Euro immer wieder im Angebot.
 
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Die Frage kommt ja immer wieder auf: was passt unters 24-70 (oder ähnliche Standard-Zooms).

sofern ein 24-70 o.ä. vorhanden wäre ;) Das 10-24 nutze ich am meisten...
Aktuell habe ich Nikon 10-24mm (DX), Nikon 35 1.8 (DX), Sigma 50 1.4 Art, Nikon 70-200 2.8 VRII, Nikon Macro 105mm 2.8
Hier würde das 16-35 mm ganz gut reinpassen...

Gruß
Jörg
 
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Hallo zusammen,

Ich hatte mich jetzt entschieden und es wurde eine Vernunftsentscheidung...
Die Entscheidung war, ich bleibe beim DX Format und hatte mir eine D7100 bestellt (höhere Auflösung und besseres Rauschverhalten bei höheren Iso Werten). Heute wurde sie geliefert und bin mir jetzt nicht sicher ob das die richtige Entscheidung war. Das erste anfassen war nicht so toll und komme mit dem Bedienkonzept noch nicht so klar. Ich werde noch ein wenig testen und sie evtl zurück senden:nixweiss:

Gruß
Jörg
 
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naja, wenn du die haptik der d300 haben willst, musst du eine d810 kaufen, die d610/750 sind in der hinsicht auch nicht anders als die d7100. vielleicht wärs besser, solche geräte mal im fachhandel auszuprobieren. besseren service für meist weniger geld gibts noch dazu.
 
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Ich denke, dass DX tatsächlich das sinnvollere System für Amateure ist. Man bekommt quasi 95% der Leistung für 50% des Preises und Gewichts. Was DX wirklich kann, sieht man an all den ausgezeichneten Photos, die mit diesen Kameras (von der D1 bis zur D7100) entstanden sind.

Es wird unmöglich sein, aus einer Gruppe von 100 Bildern des gleichen Ereignisses die fünfzig mit DX und die fünfzig mit FX aufgenommenen Photos zu erkennen. Die "Ratewahrscheinlickeit" beträgt ja schon 50% - jeder Affe oder jede Schmeissfliege könnte also dieses Ergebniss erreichen. 80% sollten mindestens erzielt werden. 90% bei "erfahrenen Photographen", die gern über Bildqualität schwadronieren. Wer traut sich das zu und glaubt "das ist einfach" ?

Und alle "Bildqualität" und "Freistellung" Geschichten verlieren sofort an Substanz, wenn es in den Telebereich geht. Um die Abbildung eines 2.8 70-200 an DX auf FX zu erreichen, muss ein 2.8 105-300 ins Haus. Das gibt es nicht, aber Sigma hat ein (ausgezeichnetes) 2.8 120-300 im Programm. Zu einem Preis, der deutlich mehr als doppelt so hoch ist, wie der des 70-200. Und mit einem ähnlich deutlichen Mehrgewicht.

Natürlich kann man "croppen"; das gleiche Objektiv verwenden, wie bei DX, und das FX Bild um 50% beschneiden. Nur sind wir dann natürlich von der Auflösung, Bildqualität und Freistellung kein Bisschen besser als DX - im Gegenteil.

Ich denke, du hast eine gute Wahl getroffen.

Stefan

der von DX auf FX umgestiegen ist ...
 
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ein 105-300/4 würde reichen. ;) auch die blende muss umgerechnet werden, wenn man mit äquivalenzwerten arbeiten will.

Nein. Das trifft nur zu, wenn es um die Tiefenschärfe geht. Bei Belichtung gibt es keinen Äquivalenzwert, und bei zB Hallensport reisst man die Blende so weit auf, wie nur möglich, damit man mit 1/250 (und nicht mit 1/125) bei ISO 1600 arbeiten kann. Hier "will" man meist auch gar nicht unbedingt minimale Tiefenschärfe. Sie ist eher ein Preis, den man für die grosse Blende bezahlen muss.

Während minimale Tiefenschärfe um ihrer Selbst willen eine bekannte Idealvorstellung bei Standard- und Portraitbrennweiten ist (sagen wir mal zwischen 35 und 135mm), so spielt dies kaum eine Rolle bei Teles. Ich habe noch nie Jemanden sagen hören, dass er ein 4-500 gekauft hat, weil ihm 5,6-500 nicht genug freistellen würde. "Helle" Teles dienen meist dazu, kurze Zeiten zu erreichen um Verwackler (des Motivs und des Photographen) zu minimieren. Freistellung steht da kaum im Lastenheft.
 
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Nein. Das trifft nur zu, wenn es um die Tiefenschärfe geht. Bei Belichtung gibt es keinen Äquivalenzwert, ...

:eek: also bitte, wie oft hatten wir dieses thema schon in den letzten jahren?

ja - und immer noch off topic. es gibt dutzende threads dazu (die ich schon verlinkt habe) und einen ebenso oft zitierten grundlagenartikel unseres mitglieds [MENTION=86809]falconeye[/MENTION]: http://www.falklumo.com/lumolabs/articles/equivalence/

und wenn dazu noch diskussionsbedarf besteht, bitte nicht hier, sondern in einem bereits vorhandenen thread zu diesem thema im grundlagen-forum.
 
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also bitte, wie oft hatten wir dieses thema schon in den letzten jahren?

Und wie oft muss man noch auf den letzten Absatz (5. Conclusions) hinweisen? Insbesondere auf den allerletzten Paragraphen?

Eventually, it was shown that cameras with a larger sensor form a superset of cameras with a smaller sensor if the pixel pitch is kept constant. As long as two cameras are in the intersection of both sets, they produce images which are indistinguishable.

Und was trägt das zum Thema hier bei?
 
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naja, wenn du die haptik der d300 haben willst, musst du eine d810 kaufen, die d610/750 sind in der hinsicht auch nicht anders als die d7100. vielleicht wärs besser, solche geräte mal im fachhandel auszuprobieren. besseren service für meist weniger geld gibts noch dazu.

Vielleicht ist es jammern auf hohem Niveau, aber es ist schon verrückt wie man sich auf die Bedienung eingeschossen hat. Ich werde noch ein wenig testen und schauen ob ich klar komme.
Eine D810 ist mir zu teuer....

Gruß
Jörg
 
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Vielleicht ist es jammern auf hohem Niveau, aber es ist schon verrückt wie man sich auf die Bedienung eingeschossen hat. Ich werde noch ein wenig testen und schauen ob ich klar komme.
Eine D810 ist mir zu teuer....

Gruß
Jörg

Letztens im MediaMarkt gab es eine D800E für 2.500,-€ (nagelneu) und die D800 gibt's schon für 2.100,-€, gebraucht wie neu schon ab 1.500,-€. Muß es denn immer die aller neueste Kamera sein? "Besser" als die D7100 ist die D800 bestimmt. Auch wenn die D810 bestimmt noch mal ein Schritt weiter ist, so gravierend sind die Unterschiede dann auch nicht.
 
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Hallo zusammen,

die D7100 habe ich zurückgesendet, irgendwie konnte ich mich nicht so richtig anfreunden.
Eine D800 evtl gebraucht hört sich gar nicht schlecht an, obwohl ich die 36MP (24 reichen mir) nicht wirklich brauche. Dann noch das Nikon 16-35 und das Tamron SP 24-70mm F/2.8.
Aber die Entscheidung lasse ich jetzt erst nochmal reifen und besuche dann mal einen Fachhändler wo ich alles mal Anfingern und testen kann...

Frohe Weihnachten
Jörg
 
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Hallo zusammen,

hier mal ein kurzes Update ;)
Ich hatte mir nochmal ein paar Kameras angeschaut und angefasst. Jetzt ist es eine D750 geworden und komme recht gut klar. Von der Bildqualität bin ich wirklich begeistert. Des weiteren hat sich ein Nikon 16-35mm dazugesellt, welches ich nach meinen ersten Tests auch wirklich gut finde.

Gruß
Jörg
 
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Gratuliere zur Entscheidung. Da hast du ganz sicher nichts falsch gemacht.
Frohes Neues noch!
 
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