Weitwinkel Entscheidung

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joerg74

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Hallo zusammen,

Ich möchte auf Vollformat umsteigen (d300 auf D610) und kann mich im UWW Bereich nicht wirklich entscheiden.
An der D300 nutze ich das 10-24 über den gesamten Zoombereich, meistens am unteren Ende.
Das 14-24 scheidet für mich aus, da ich einen größeren Brennweitenbereich ähnlich wie beim 10-24 gerne hätte und benötige keine 2.8 Linse.
Ich schwanke zur Zeit zwischen folgenden Varianten:
- nikon 18-35mm + 14mm Walimex
- Nikon 16-35mm

Ich fotografiere Architektur und oft auch in der Dämmerung. Wie würdet ihr entscheiden? Lässt sich die Verzerrung beim Walimex gut korrigieren?

Gruß
Jörg
 
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Ich fotographiere selten Architektur mit dem Walimex und tue mich dabei nicht leicht mit der Verzeichnung. Ansonsten finde ich es außerordentlich scharf und kontraststark und kann es vor Allem für Landschaft uneingeschränkt empfehlen. Darüber hinaus nutze ich an der D800 im Weitwinkelbereich mit den AF Nikkoren 20 und 28mm, weil ich mich nach mehreren Versuchen nicht mit Zooms anfreunden kann
 
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Verzeichnung ?

Wenn ich bei 16mm schon sehe wie schwer es ist mit den fallenden Linien zurecht zu kommen, ob da nicht ein Shift besser wäre (ist halt sehr teuer )

Die "Verzeichnung" selbst kann die Kamera schon gut rausrechnen ..

Mit dem VR kommst Du bei leichter Dämmerung noch zurecht, (so ca. 1/15 s)
darunter wirst immer ein Stativ brauchen.

Andererseits könntest Du ja statt Kombi 16-35 + 14mm Walli
das 14-24 und darüber über die 24 eine weitere Linse einsetzen, die ev erst bei 28 anfangen müsste - (je nachdem wie weit Du laufen kannst)
wäre auch eine Überlegung wert.

fällt mir grad noch ein : was wäre mit dem Sigma 12-24 ? und ebenfals ab 24 eine Linse draufsetzen - eine Preis / Leistungsüberlegung
 
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Für Architektur würde ich weder das 18-35 noch das 16-35 empfehlen. Beide verzeichnen bei der kleinsten Brennweite viel zu stark. Das lässt sich zwar weitestgehend rausrechnen, erschwert aber eine saubere Bildkomposition. Beim Thema Verzeichnung ist das 14-24 sichtbar besser als die beiden anderen.

Der VR am 16-35 ist eine tolle Sache und ich nutze ihn gerne. Für saubere Architekturfotos ist allerdings wohl eher ein Stativ angesagt.
 
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Wenn das Objektiv von Nikon / Nikkor ist, sonst nicht.
Das 16-35 als wie auch das 14-24 sind beide solche Kandidaten,
beim Walli 14 als auch beim Sigma muss eine Software ran.

Das 14-24 ist sicher auch eine Budgetfarge, wobei das 16-35+ 14mm Walli auch schon soviel kostet
Daher wär für mich die erste Wahl hier das 14-24 (weil es eben per Kamera korrigiert werden kann) soll auhc noch besser sein als das 16-35er
und dann noch eine 24-... Linse wo die Verzerrung nicht mehr so stark ist

kommt halt nun auch auf den Budgetbeutel an was der TO verwendet ;-)
 
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Wenn die Verzeichnung beim 14-24mm deutlich besser ist, dann komme ich wieder ins straucheln. Wie sieht es mit Gegen- bzw. Seitenlicht bei der gewölbten Linse aus? Ich denke, da ist sie schon sehr empfindlich.
[MENTION=105584]WörtherseeKnipser[/MENTION]: Das Sigma 12-24 hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Würdest du sagen, dass dieses Objektiv eine bessere Verzeichnung / Abbildungsleistung (natürlich nur im überlappenden Bereich bei diesem Vergleich) hat als das Nikon 16/18-35mm?

Gruß
Jörg
 
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das 12-24 und das 18-35 sind zwei sich gut ergänzende objektive, das 12-24 ist schon sehr extrem. wenn du das 18-35 entsprechend abblendest, ist dies vermutlich optisch etwas besser, ein tolles und leichtes landschafts-, reise- und reportageobjektiv. das 12-24 nimmt man eben, wenns besonders weitwinkelich sein soll. diese bilder sind damit entstanden: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/nf-f-bilderforum/236407-akw-lubmin.html
 
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Nikon 14-24 f/2.8, was sonst? :hehe:

_FHI4273.jpg


_FHI4748%20-%20Arbeitskopie%202.jpg
 
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Ich hab das Nikon 16-35/4 und fotografiere damit quasi ständig Architektur und kann nichts Nachteiliges feststellen. Einzig hätte ich abundzu gerne mal 14mm, aber das Nikon 14-24/2.8 ist mir deutlich zu teuer und deutlich zu unhandlich.

18mm wären mir da schon wieder zu lange.

das 16-35/4 hat einen guten Stabi. Von daher müsste es deinen Anforderungen alles in allem gut entsprechen.
 
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Ich nutze das Nikkor 16-35 f/4. Das finde ich durch den Brennweitenbereich und den VR praktikabler. Für leichtes Gepäck nutze ich AF-D Nikkor 20mm f/2.8 und Voigtländer 20mm f/3.5, bin allerdings auch kein Pixelpeeper.
 
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Habe sowohl das 16-35/4 als auch das 12-24/2.8. Verzeichnung beim 4er wesentlich schlechter und bei 16mm unakzeptabel bei Offenblende. Abgebendet etwas besser, kommt aber nie an das 2.8 heran. Sonst sehr gut.
Arbeite mit Lightroom und korrigiere dort.
Ich verwende das 4er wegen Gewicht/Handlichkeit auf Fernreisen
Sonst das 2.8
und für Architektur das PC 24/3.5
Habe auch das 21/2.8 Zeiss gehabt, super aber das hat gegen die Nikons wirklich flares; vor 2 Wochen gegen das neue 20/1.8 eingetauscht, werde sehen.
mfg
Michael
 
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Ich hab das Nikon 16-35/4 und fotografiere damit quasi ständig Architektur und kann nichts Nachteiliges feststellen. Einzig hätte ich abundzu gerne mal 14mm, aber das Nikon 14-24/2.8 ist mir deutlich zu teuer und deutlich zu unhandlich.

18mm wären mir da schon wieder zu lange.

das 16-35/4 hat einen guten Stabi. Von daher müsste es deinen Anforderungen alles in allem gut entsprechen.

Ich schließe mich hier Wort für Wort an!
Das 14-24 ist als (Flug-)Reiseobjektiv zu schwer.
 
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miwei;2316041 Habe auch das 21/2.8 Zeiss gehabt schrieb:
Das kann ich bestätigen - erhebliche flares bei seitlich-schräg von vorne einfallender Sonne.
Beim 25/2.0 Zeiss ist das noch nie vorgekommen. Dieses Objektiv bildet m.E. an meiner Df auch besser ab als das 21/2.8.

Gruß
Gianni
 
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Das 14-24 ist als (Flug-)Reiseobjektiv zu schwer.

Offenbar das Lieblingsargument gegen das 14-24er, obwohl es mit 980gr nur wenig mehr wiegt, als die beiden Alternativen Nikon 16-35 oder Sigma 12-24 (knapp 700gr). Wer ernsthaft darüber nachdenkt, sowohl das 16-35, als auch das 12-24 mit zu nehmen, schleppt mehr. Und das Tokina 16-28 2.8 wiegt genau so viel, wie das 14-24er.
Daß man bei Seitenlicht und Gegenlicht aufpassen muß, keine Flares zu bekommen, ist richtig. Das läßt sich nicht leugnen. Auch den Preis kann man nicht wegschminken, obwohl hier das gleiche gilt, wie beim Gewicht. Schon zwei alternative Objektive kosten genau so viel oder mehr.
Der einzige Punkt, der wirklich etwas stört, ist, daß es schon bei 24mm endet. Auch wenn man hier mit einem 24-70 nahtlos anschließt, man muß eben öfter mal das Objektiv wechseln.
 
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Offenbar das Lieblingsargument gegen das 14-24er, obwohl es mit 980gr nur wenig mehr wiegt, als die beiden Alternativen Nikon 16-35 oder Sigma 12-24 (knapp 700gr). Wer ernsthaft darüber nachdenkt, sowohl das 16-35, als auch das 12-24 mit zu nehmen, schleppt mehr. Und das Tokina 16-28 2.8 wiegt genau so viel, wie das 14-24er.
.......
Der einzige Punkt, der wirklich etwas stört, ist, daß es schon bei 24mm endet. Auch wenn man hier mit einem 24-70 nahtlos anschließt, man muß eben öfter mal das Objektiv wechseln.

Nunja das macht ein paar 100gr, bei einem einzigen Objektiv. Und da wäre schon der Rest der Ausrüstung. Es ist heute leider so, dass im Zuge der Geiz-ist-geil-Mentalität bei den Flugpreisen viele Airlines (und nicht nur Billig-Carrier) dazu übergeben, auch das Handgepäck zu wiegen und bei 7 oder 8kg die Reissleine ziehen :mad:
Ich gehe inzwischen schon das Risiko ein, einen Teil meiner Ausrüstung in den Koffer zu packen. Das ist dann jedes Mal spannend :eek:

Das obere Ende beim 14-24mm war für mich dann das endgültige Gegenargument. Städtetouren mache ich alleine mit dem 16-35mm, das deckt alles ab. Ein anderes Objektiv brauche ich dafür nicht.

Aber jeder Jeck is anders und kann sich anders entscheiden :p
 
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