Von Beijing nach Kathmandu, quer durch Tibet und den Himalaya

Yaks gibt es auch hier oben, auf knapp 5.000 Metern Höhe, noch etliche. Sie sind in Tibet unentbehrlich, als Milchlieferanten, Heizmateriallieferanten, Felllieferanten und Fleischlieferanten in Einem.

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volkerm
volkerm kommentierte
Angesichts der kargen Umgebung: Womit füttert man sie?
 
L
lokatz kommentierte
Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Ich weiß, dass es genügsame Tiere sind, aber da wuchs wirklich nichts. Allerdings sahen wir während der letzten Busfahrt einige Felder und zumindest ein wenig Vegetation.
 
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Im letzten Abendlicht fing der Everest regelrecht zu glühen an.

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Diese Aufnahme erforderte eine kurze Wanderung, mit leichter Aufwärtssteigung in dünner Höhenluft und bei minus 14 Grad. Dennoch blieben alle drei Kids dabei, so begeistert waren sie.


Fazit: Auch wir haben den Mount Everest bestiegen, und zwar gleich mehrere Meter hoch! :hehe:
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Dranbleiben. Noch gut 3000hm und ihr seid dort! Was sind schon 3km?
 
L
lokatz kommentierte
Mit dem E-Bike kein Problem... ;)
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Aber ohne Spass:
Da ist mal eine crazy Reise! Kompliment!
 
11. Tag

Nun mussten wir uns wieder vom Mount Everest verabschieden. Dieser Tag diente, wie auch der nächste, im Wesentlichen dazu, „Strecke zu machen”. Die Entfernungen vom Berg zur nepalesichen Grenze, und dann weiter nach Kathmandu, waren nach wie vor erheblich, die Strecke aber blieb spannend.

Trotzdem war noch Zeit für eine morgendliche Aufnahme des Bergs…

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…sowie einen Kurzbesuch des Klosters Rongbuk, mit fast 5.000 Metern das höchstgelegene der Welt. Es liegt direkt neben dem Base Camp.

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(Das heißt aber, dass der Everest immer noch fast 3.900 Meter höher ist.)
 
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Kyirong, der Endpunkt der heutigen Fahrt, ist die letzte kleine chinesische Stadt vor der immer noch ein ganzes Stück entfernten nepalesischen Grenze. Die Stadt ist wenig beeindruckend, wobei allerdings auch nicht half, dass es in Strömen regnete.


Am nächsten Tag war das Wetter wieder besser. Es wurde auch wieder abenteuerlicher.
 
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12. Tag

“Wir müssen Punkt acht Uhr losfahren, damit wir um neun die Polizeistation passieren und vor halb zehn durch die Baustelle vor der Grenze durch sind. Sonst lassen die uns nicht mehr durch und wir müssen bis zur Mittagspause der Bauarbeiter warten!”

Soweit die Ansage unseres Reiseführers am Vorabend. Wir waren pflichtschuldigst morgens um acht fertig und fuhren pünktlich los. Kurz vor neun genossen wir dann diesen Blick:

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Das Problem dabei: Dieser Blick bot sich direkt vor der besagten Polizeistation, deren Straßensperre verriegelt war. Niemand im Büro. Niemand zu sehen. Wir trafen als Allererste ein, doch bald gesellten sich in beiden Richtungen andere Fahrzeuge dazu. Das einzige, was fehlte, war der Polizist. Die Fahrer nutzen die Zeit zu Zigaretten und Geplauder.

Nach einer längeren Wartezeit, während der die Situation unverändert blieb, begannen hektische Telefonate. Deren Ergebnis war die Erkenntnis, dass der Polizist noch zu Hause im Bett lag: Er hatte verschlafen!

Das schien ihn aber nicht zur Eile anzuspornen. Tatsächlich tauchte er erst eine volle Stunde später auf als vorgesehen. (Und da schimpfen immer alle über die Bahn… ;) )
 
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Gottseidank schafften wir es dennoch ohne größere Verzögerung durch die Baustelle, und die Fahrt konnte weitergehen. Die kurvige Straße führte durch eine immer enger werdende Schlucht, war aber nach wie vor asphaltiert und gut ausgebaut. Der Blick hinunter in die sich allmählich weitenden Himalayatäler war immer wieder spektakulär.

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Dann kamen wir zur chinesisch-nepalesischen Grenze, wo zu fotografieren ich mich gehütet habe. Spannend war sie auf jeden Fall: Ein modernes Betongebäude mit effektiver Abwicklung der Formalitäten auf der chinesischen Seite, danach zu Fuß über die Brücke, die den Grenzfluß, ein reißendes Gewässer namens Trishuli, überquert. Auf nepalesicher Seite dagegen einfache Holzbaracken, in denen Grenzbeamte, die es in ungeheurer Zahl zu geben schien, unser Gepäck durchwühlten. Dann fuhren mit unseren Abholern, die in zwei Allradjeeps gekommen waren, weiter zu einem sehr schlichten Gebäude, das sich als die Passstation entpuppte.

Die Straße war nun völlig anders, eine üble ungeteerte Buckelpiste, die das Vorankommen mühsam und langwierig machte. Ohne Jeep geht hier gar nichts. Das blieb leider für etwa sechs Stunden Fahrt so.

Wegen einer Komplikation mit unseren Visaanträgen musste erst etwas mit Kathmandu geklärt werden, was mehr als zwei Stunden Verspätung bedeutete. Während der Warterei machte ich solche Fotos:

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Kurze Zeit später standen wir vor einem „kleineren Problem“:

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Der Bagger hier im Bild war kaputtgegangen und wollte weder vor noch zurück. Schnell bildete sich vor allem talabwärts eine lange Schlange von Fahrzeugen, die nicht weiterkamen. Unsere beiden Jeeps waren voll dabei.
 
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