12. Tag
“Wir müssen Punkt acht Uhr losfahren, damit wir um neun die Polizeistation passieren und vor halb zehn durch die Baustelle vor der Grenze durch sind. Sonst lassen die uns nicht mehr durch und wir müssen bis zur Mittagspause der Bauarbeiter warten!”
Soweit die Ansage unseres Reiseführers am Vorabend. Wir waren pflichtschuldigst morgens um acht fertig und fuhren pünktlich los. Kurz vor neun genossen wir dann diesen Blick:
Das Problem dabei: Dieser Blick bot sich direkt vor der besagten Polizeistation, deren Straßensperre verriegelt war. Niemand im Büro. Niemand zu sehen. Wir trafen als Allererste ein, doch bald gesellten sich in beiden Richtungen andere Fahrzeuge dazu. Das einzige, was fehlte, war der Polizist. Die Fahrer nutzen die Zeit zu Zigaretten und Geplauder.
Nach einer längeren Wartezeit, während der die Situation unverändert blieb, begannen hektische Telefonate. Deren Ergebnis war die Erkenntnis, dass der Polizist noch zu Hause im Bett lag: Er hatte verschlafen!
Das schien ihn aber nicht zur Eile anzuspornen. Tatsächlich tauchte er erst eine volle Stunde später auf als vorgesehen. (Und da schimpfen immer alle über die Bahn…

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