Von Beijing nach Kathmandu, quer durch Tibet und den Himalaya

Man ist damit jedenfalls ein klein wenig schneller unterwegs als mit der Deutschen Bahn. ;)

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Überall zeigt sich das enorme Entwicklungstempo des Landes. Beijing breitet sich in schnellem Tempo in alle Richtungen aus. Unterwegs säumten ‘winzige Käffer von kaum einer Million Einwohnern‘ immer wieder mit modernen Hochhäusern die Strecke.

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Je näher wir Xi’an kamen, desto bergiger wurde die Landschaft.

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Die etwa 1.200 Kilometer lange Fahrt, das entspricht der Strecke von Flensburg bis Garmisch, dauerte trotz etlicher Halte nur etwa viereinhalb Stunden (!). :unsure:
 
3 Kommentare
Lees
Lees kommentierte
4,5 Std hat meine Zugfahrt Wien - München am Wochenende gedauert :unsure:
Krassss . . . . .

Gruß, Stefan
 
L
lokatz kommentierte
Hab schon mal neun Stunden von Hannover nach Berlin gebraucht. ;) Aber lass uns das mal nicht zum Bahn-Bashing machen...
 
Lees
Lees kommentierte

Ne ne, ich bin schon wieder weg :e045:
 
Und dann waren wir in Xi’an, mit fast 13 Millionen im Großraum lebenden Einwohnern auch nicht gerade eine Kleinstadt.

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Im 3. Jahrhundert v. Chr. war dies erstmals die Hauptstadt des chinesischen Reiches, danach war sie es auch immer wieder mal.
 
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Der Legende nach hatte der Kaiser, ein äußerst grausamer Mann, ursprünglich vor, seine eigene Armee mit in den Tod zu nehmen, vermutlich sogar durch lebendiges Begraben. Als ein Berater darauf hinwies, dass dies zu Aufständen führen könnte, wurde der Plan dahingehend abgeändert, dass die Soldaten individuell und in Überlebensgröße (Durchschnitt: ca. 1,85m) in Ton nachgebildet wurden. Jede Figur wurde zudem händisch bemalt, was heute leider meist nicht mehr zu erkennen ist.

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Die Arbeiten waren derart aufwendig, dass es im Reich tatsächlich zu Hungersnöten kam, weil so viele Männer mit der Errichtung der Anlage beschäftigt waren.
 
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Die Anlage wurde erst 1974 zufällig beim Bohren eines Brunnens entdeckt. Drei verschiedene Gruben mit Soldatenfiguren wurden bisher gefunden, wobei sich in der größten davon etwa 6000 Figuren befinden, nämlich dieser hier.

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M. Höhne
M. Höhne kommentierte
Da sind ja nochmal fast so viele Menschen drumherum wie Soldaten in der Grube. Zahlt man da separaten Eintritt? Und wenn ja wieviel? (y) (y) (y)
 
L
lokatz kommentierte
Der Eintritt in den gesamten Komplex inkl. Museum kostet 120 RMB, knapp 15 Euro.
 
Um den gigantischen eigentlichen Grabhügel des Kaisers, hier im Bildhintergrund, ranken sich Legenden, die einen Wahrheitsgehalt zu haben scheinen.

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Die Decke der Grabkammer wurde demnach aus Gold, Silber und Edelsteinen dem Himmel nachgebildet. Der Boden zeigt aus Quecksilber geformte Flüsse und Meere, die durch einen raffinierten Mechanismus in Umlauf gehalten wurden. (Tatsächlich wurden im Hügel hohe Quecksilberkonzentrationen nachgewiesen.)

China hat bis heute nicht gewagt, den Grabhügel zu öffnen, weil man nach wie vor über keine geeigneten Technologien verfügt, um ihn vor Zerstörung bei der Freilegung zu schützen.
 
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